Wackliger «Patient Weltwirtschaft»
Aktualisiert am 07.09.2010 20 Kommentare
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Das Wachstum der Schweizer Wirtschaft wird sich gemäss der Credit Suisse (CSGN 19.09 -1.39%) (CS) im nächsten Jahr verlangsamen. Sie erwartet für 2011 weiterhin ein Wachstum des Schweizer Bruttoinlandprodukts (BIP) von 1,2 Prozent.
Die CS-Ökonomen begründen ihre Herbstprognose damit, dass die Fiskalpakete 2011 weltweit auslaufen werden. Zudem stosse die Geldpolitik an ihre Grenzen. Der «Patient Weltwirtschaft» müsse im kommenden Jahr wieder lernen, auf eigenen Beinen zu stehen, sagte Martin Neff, Leiter Economic Research der Credit Suisse.
Spätfolgen der Finanzkrise
Die private Nachfrage werde diese wegfallenden Impulse nicht kompensieren können, schreibt die Bank weiter. Zudem würden sich die Spätfolgen der Finanzkrise auch im kommenden Jahr negativ auf die Realwirtschaft auswirken.
Für das laufende Jahr geht die CS neu von einem Wachstum von 2,4 Prozent aus. Bisher rechnete die Bank für 2010 mit einem BIP-Wachstum von 1,8 Prozent. Die Erholung vom tiefen Fall des Vorjahres sei äusserst dynamisch verlaufen. Die Schweizer Wirtschaft habe den rezessionsbedingten Einbruch per Mitte Jahr wettgemacht. (sam/sda)
Erstellt: 07.09.2010, 10:44 Uhr
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