Wirtschaft

Wahn und Grössenwahn

Der Euro war als zweite globale Leitwährung neben dem Dollar gedacht. Ein Irrtum: Diese Rolle wird der chinesische Renminbi einnehmen.

Luojie, China Daily

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Euro in der Krise: Die Serie



Tagesanzeiger.ch/Newsnet berichtet in einer losen Serie über die Probleme der europäischen Währung sowie Gewinner und Verlierer der Euro-Krise.

Im dritten Teil lesen Sie jetzt: Wahn und Grössenwahn. Warum der Euro nie zur Weltwährung wird und weshalb der chinesische Renminbi diese Rolle einnehmen wird.

Im vierten Teil lesen Sie am nächsten Dienstag über das «Bretton Woods»-System und andere Versuche mit Währungsvereinigungen.

Im ersten Teil haben Sie gelesen: Der wahre Grund für die Euro-Krise – Die aktuelle Krise beruht auf Fehlentscheiden, die vor Jahrzehnten gefällt wurden.

Im zweiten Teil haben Sie gelesen: Das Verhängnis des frühen Erfolgs. Warum der Euro erst zur Erfolgsgeschichte wurde und weshalb sich gerade deshalb wesentliche Schwächen verschärft haben.

Derzeit sind die Chancen für eine Erholung der Weltwirtschaft sehr gut. Optimisten sprechen bereits von einem globalen Wachstum von mehr als 6 Prozent. Zeit also, den Champagner kalt zu stellen? Bleiben Sie vorläufig beim Bier, es gibt noch ein paar Schwierigkeiten: Die Währungsturbulenzen nehmen zu, es droht inzwischen gar ein neuer Handelskrieg. Währungsturbulenzen? Ist das seit Wochen andauernde Hickhack um griechische Schulden und schwachen Euro so schlimm? Nein, das nicht. Aber wer spricht überhaupt vom Euro? Den Ökonomen macht ein ganz anderer Währungsstreit Bauchschmerzen. Die zunehmenden Spannungen um den richtigen Wechselkurs zwischen Renminbi und Dollar.

In Europa ist man sich noch viel zu wenig bewusst, wie stark sich die geopolitischen Gewichte in den letzten zehn Jahren verschoben haben. Mit Euroland wollte man ein Gegengewicht zum einheitlichen US-Markt schaffen. Rein zahlenmässig scheint das gelungen zu sein: Rund 300 Millionen Amerikanern stehen ebenso viele Europäer gegenüber. Doch in Asien ist die Zeit nicht stehen geblieben. Dort hat man ebenfalls Zölle gesenkt und Handelsabkommen geschlossen. Entstanden ist dabei die Asean-China Free Trade Area (ACFTA), eine Freihandelszone mit mehr als zwei Milliarden Menschen. Unbestrittenes Alphatier in diesem Riesenmarkt ist China.

Wachstum seit 30 Jahren

China ist das Wirtschaftwunder des 21. Jahrhunderts. Seit rund 30 Jahren wächst die Wirtschaft in einem atemberaubenden Tempo. Die US-Investmentbank Goldman Sachs geht davon aus, dass China 2027 die grösste Volkswirtschaft der Welt sein wird. Bereits heute wirft dieses Ereignis seine Schatten voraus. «Einer der fundamentalen ökonomischen Effekte des Aufstiegs von China wird sein, dass das internationale Finanzsystem neu gestaltet wird», stellt Matin Jacques in seinem hoch gepriesenen Buch «When China Rules the World», fest.

Die neue Finanzordnung wird nicht harmonisch entstehen, und gerade derzeit ist die Stimmung zwischen Washington und Peking wieder einmal mies. Die Amerikaner werfen den Chinesen vor, mit einem künstlich tief gehaltenen Renminbi den Wettbewerb zu ihren Gunsten zu manipulieren und damit mitverantwortlich zu sein für die hohe Arbeitslosigkeit in den USA. Immer lauter werden die Stimmen in Politik und Wirtschaft, die dazu auffordern, den Druck auf China zu erhöhen, damit der Wechselkurs sich ändert. Seit rund zwei Jahren liegt dieser Kurs bei 1 : 6,83. Präsident Barack Obama hat deshalb China dazu aufgefordert, einen «marktgerechteren» Wechselkurs des Renminbi anzustreben.

Peking schmollt

Das ist in Peking sehr schlecht angekommen. Premierminister Wen Jiabao hat am vergangenen Wochenende die Forderungen nach einer Aufwertung des Renminbi entschieden von sich gewiesen. Die Verantwortung liege allein bei den Amerikanern, erklärte er unmissverständlich und fügte hinzu: «Ich verstehe nicht, wie man andere Länder zwingen kann, den Wechselkurs ihrer Währung zu stärken nur um die eigenen Exporte zu fördern.»

Im 21. Jahrhundert wird die Weltwirtschaft geprägt sein von der Rivalität zwischen den USA und China, die Finanzmärkte werden in Atem gehalten vom Wechselkurs zwischen Dollar und Renminbi. Derzeit ist die chinesische Währung zwar noch nicht einmal konvertierbar, doch das bedeutet nicht, dass sie international unbedeutend wäre. Für verschiedene Länder Asiens wie etwa Vietnam oder Kambodscha ist der Renminbi heute schon eine informelle Leitwährung geworden. Südamerikanische Staaten beginnen, mit China Verträge abzuschliessen, in denen Rohstoffe gegen Renminbi getauscht werden.

Ein Nebenschauplatz

Der Euro wird in diesem Duell immer mehr an Bedeutung verlieren, Euroland wird zu einem Nebenschauplatz, nicht nur weil er klein ist. «Die EU hat weder die Macht noch die Autorität, um eine wichtige Rolle als Zentrum Europas gegenüber China einzunehmen», stellt Jacques fest. «Das Resultat wird sein, dass Europas Stimme schwach sein wird, wenn es überhaupt mit einer Stimme spricht.»

(Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 19.03.2010, 11:20 Uhr

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29 Kommentare

Erich Heinz

31.03.2010, 13:34 Uhr
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Wer die Karikatur genau betrachtet stellt fest, der Dollar hat nur 4 Anschlüsse, der Euro hingegen hat 6 Verbindungen mit der Ölquelle. Folglich ist der Euro stabiler. Antworten


Georg Stamm

22.03.2010, 13:56 Uhr
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Der Euro und die EZB in Frankfurt sind wie ein Zwangskorsett für zu unterschiedliche Volkswirtschaften. Solange die Wirtschaft lief und die Steuereinnahmen flossen war das Problem gering. Damit ist Schluss. Jetzt sollten Problemländer ihre eigene Währungspolitik machen können. Die EZB schaut aber auf die Interessen von D und F als wichtigste Volkswirtschaften. Die Eurozone ist zu gross. Antworten


Bruno Bänninger

18.03.2010, 20:51 Uhr
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Zur Frage Wahn oder Grössenwahn: In diesem Jahr werden alle europäischen Staaten zusammen neue Schuldtitel im Wert von rund 1'450 Milliarden Euro ausgeben um ihre Haushaltlöcher und die alten Schulden zu finanzieren. Dadurch steigt die Verschuldung netto, also abzügl. die Tilgung alter Schulden um 760 auf Total 8'100 Milliarden Euro! Rechne: wann erfolgt der Zusammenbruch? 2030 oder China-Stütze? Antworten


daniel Wigge

18.03.2010, 20:02 Uhr
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Eine Leitwährung die nicht frei handelbar ist? Bekanntlich ist der Kurs des Yuan immer noch staatlich festgesetzt. Das wird sich so schnell ja nicht ändern, sonst würde er innert Sekunden emporschnellen. Auf die lange Frist hat der Yuan schon eine Chance, wie China auch: Es wird sich emporentwickeln wie Japan, irgendwann hört es auf, ohne die Weltmacht zu übernehmen. Antworten


Tom Müller

18.03.2010, 17:20 Uhr
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@ Rene Wetter: Ich habe geschrieben da ENTWICKELT sich ein riesiger Markt. Vielleicht gehen in 20 Jahren 60% unserer Exporte nach China? Antworten


Markus Moser

18.03.2010, 17:09 Uhr
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Wer ist Soros? Ein früherer Ministerpräsident von Griechenland? Es ist einfach unglaublich, wieviele Menschen auf die Propaganda der wahren Verursacher staatlicher Probleme hereinfallen.... Es sind lokale und nationale Politiker, und sicher nicht ausländische Investoren, welche über Jahrzehnte die unglaublich hohen Staatsschulden verursacht haben! Antworten


Lena Merinale

18.03.2010, 16:43 Uhr
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Es ist zu hoffen, dass die Chinesen den Renmimbi nicht freigeben als Weltwaehrung, den sollte das passiern, werden Soros und seine Kumpanene sehr bald auch China in die Knie zwingen und dort Armut verursachen, so wie das nun mit Griechenland und andern passiert. Antworten


Ronaldo Martin

18.03.2010, 16:00 Uhr
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Warum fürchtet man sich den immer vor China ? Ohne demokratische Struktur kann keine Weltmacht enstehen, dasselbe gilt bezüglich freier Meinungsäusserung bzw. Zensur. Den kapitalistischen Fallen sind sie auch noch nicht begegnet und zuvor werden sie an der grausamen Ausbeutung der Natur und ihrer eigenen Leute zu Grunde gehen. Antworten


Beat Schneider

18.03.2010, 15:59 Uhr
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Bin nicht so sicher, dass nur der Euro immer mehr an Bedeutung verliert. Wenn man die Schuldenlast der USA berücksichtigt und weiss, was in den nächsten 10 Jahren noch auf sie zukommt, lässt das zumindest für mich den US-Dollar völlig kollabieren. Ich sehe diese Währung in spätestens 20 Jahren nicht mehr. Antworten


David Glauser

18.03.2010, 15:46 Uhr
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Yuan ist nicht nur Leitwährung in Indochina, kann schon problemlos gewechselt in Hongkong und Taiwan (einfach nur in eine Richtung). In Dubai oder Thailand z.B. wird Yuan gern angenommen. Wird Yuan wichtiger als Euro? Evtl., wenn Chinesen keinen Fehler machen. Für mich ist der Dollar wertloses Papier (es geht in diese Richtung). Antworten


Michael Kummer

18.03.2010, 15:43 Uhr
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Die EU ist eine autokratisch verordnete Freihandelszone, kein organisch gewachsener Wirtschaftsraum. Nebst anderen ist das einer der Hauptgründe, warum Europa nie ein Global Player und der Euro nie Leitwährung wird. Mittel- bis langfristig ist ein Kurs von 1.10 CHF realistisch. Antworten


Rene Wetter

18.03.2010, 15:41 Uhr
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@Tom Müller: Sie haben wenig Ahnung: Über 60% unserer Expote gehen nach Europa, dann kommen die USA. z.B. Deutschland exportiert mehr nach Holland als nach China! Der Yuan wird nicht wichtig sein, solange er an den Dollar gebunden ist und das werden die Chinesen nicht so schnell ändern. Antworten


Hans Meier

18.03.2010, 15:40 Uhr
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Ich spüre hier ein wenig Schadenfreude von Seite gewisser Leute, dass die EU momentan mit wirtschaftlichen Problemen kämpft. Doch wenn es wieder bergauf geht, ist China tatsächlich die Lösung??Mir scheint es dass China früher oder später auch an einer Finanzblase draufgehen wird neben den zunehmenden innenpolitischen Spannungen!!Aber die Schweiz ist ja nicht Europa also braucht sie die EU nicht.. Antworten


Andy Dreyer

18.03.2010, 15:39 Uhr
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Lebe seit fast 15 Jahren in China. Es erstaunt mich immer wieder wie sehr man sich in der CH und Europa einen Machtwechsel von den USA zu China erhofft, ja sogar erwuenscht. Erstens ist China immer noch Lichtjahre hinter den USA und Europa zurueck, Zweitens sollte man sich mal etwas genauer mit China's Geschichte und Politik befassen, bevor man sich dieses Land als Supermacht wuenscht. Antworten


Paul Hahn

18.03.2010, 15:39 Uhr
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Selten so eine treffende Karikatur gesehen! Wir ertrinken in dem Schlamassel, in den wir uns selbst gebracht haben, indem wir das Geld zu unserem Gott gemacht haben und kommen aus dem Flicken nicht mehr heraus. Ob die Weltwährung nun Dollar, Euro, Renminbi oder Pusemuckel heisst, das Prinzip dahinter bleibt das gleichfalsche. Ist uns das Geld wirklich so viel wert?!? Antworten


Rolf Schlumpf

18.03.2010, 15:35 Uhr
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Ob Dollar oder Renminbi, egal... Hauptsache weder Amerika noch China hat irgendwann die Macht über die Restwelt. Vor allem bei den Chinesen läutet bei mir die Alarmglocke... Antworten


Markus Stutz

18.03.2010, 15:35 Uhr
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@Sandro Meier: Die Komplexität zwischen einer künstlich tiefgehaltenen Währung (China) und der Geldgeilheit der westlichen Manager ist nun nicht so schwierig zu erkennen. Das eine kann ohne das andere nicht existieren. Kein Aufträge an China trotz billigsten Produktionskosten = kein Jobverlust in der westlichen Hemisphäre. Meiner Meinung nach wäre ein gewisser Protektionismus angebracht. Antworten


Res Zaugg

18.03.2010, 15:24 Uhr
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Solange die EU keine verbindliche VERFASSUNG und keine einheitliche Fiskalpolitik besitzt, bleibt der EURO eine synthetische Wärung, auf sehr schwachen Beinen. Beim kleinsten Gegenwind wird sie schwanken. Ob sie stürzt wird die Zukunft zeigen. Antworten


Sandro Meier

18.03.2010, 15:23 Uhr
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"Die Amerikaner werfen den Chinesen vor, mit einem künstlich tief gehaltenen Renminbi den Wettbewerb zu ihren Gunsten zu manipulieren und damit mitverantwortlich zu sein für die hohe Arbeitslosigkeit in den USA." Da sind die Amerikaner (und auch die Europäer) Manager schuldig; in dem viele Fabriken nach China verlegt wurden! Antworten


Heinz Köhli

18.03.2010, 15:19 Uhr
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China ist weit von einer pluralistischen Gesellschaft entfernt. Chinas Banken sind innert kürzester Zeit zu den Bilanzgrössten aufgestiegen. Man kann sich die Art der Kreditvergabe (Bonitätsprüfung) kaum vorstellen. Auch dort gibt es (Immobilien)-Blasen. Welche Währung ? Nationalbanken werden wohl noch deutlich mehr Gold kaufen. Antworten


Jean Monnet

18.03.2010, 15:15 Uhr
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Für den täglich neuen Abgesang auf den Euro der hier stattfindet ist es noch zu früh. Fakt ist, dass es sich um die zweitgrösste Reservewährung handelt und diesen Status auch auf Kosten des Dollar ausgebaut hat. Die Bedeutung Chinas sollte zum Anlass genommen werden Europa zu einem Gegengewicht zu machen. Ausserdem wird China sich sicher nicht so problemlos entwickeln wie viele das gerne glauben. Antworten


Patrick Ryf

18.03.2010, 15:12 Uhr
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Seit Nixon 1971 den US-Dollar vom Gold lösgelost hat, ist Allen die mit den Schriften von Ludwig van Mises vetraut sind klar, wohin die Reise geht. Das Fiat-Geld, bewegt sich wieder einmal seinem inneren Wert zu und der ist Null. Die globale Währungsfront verläuft zwischen dem fiktiven Falsch-Geld und dem Werthaltigen Gold-Geld. Die Inflations-Steuer wird Alle Papier-Geld-Imperien vernichten. Antworten


Tom Müller

18.03.2010, 15:08 Uhr
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Und wir als kleines Land fahren am besten, wenn wir unsere Flexibilität beibehalten. Also weder EU noch EURO Beitritt. Was interessiert uns der Europäische Markt, wenn sich in Asien und Indien ein Absatzmarkt mit über 2 Milliarden Konsumenten entwickelt? Antworten


Mark Pollmeier

18.03.2010, 15:08 Uhr
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Der Renminbi als neue globale Leitwährung? Kann sein, kann auch nicht sein. China ist derzeit in einer ähnlichen wirtschaftlichen Situation wie Japan vor dem Platzen der dortigen Immobilienblase - wovon sich das Land bis heute nicht erholt hat. Und Japan war damals eine halbwegs gefestigte Marktwirtschaft. Was, wenn China - mitten im Übergang zur Marktwirtschaft - ein ähnliches Schicksal ereilt? Antworten


Osram M'kalarich

18.03.2010, 14:59 Uhr
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Die EU umfasst hat schon 500 Mio. Einwohner nicht 300, wenn weiterhin jedes Schwellenland mit Aufbaumilliarden empfangen wird, werden es noch mehr werden. Was gerade mit dem Euro passiert wurde immer und immer wieder prophezeit, aber er musste ja auf Teufel komm raus viel zu früh eingeführt werden, wer wind sät... Und die USA erlauben sich eine Frechheit ohnegleichen gegenüber den Chinesen. Antworten


pary muster

18.03.2010, 14:58 Uhr
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Das ist ja wieder typisch Amerika. China die Mitschuld für ihre eigenen Arbeitslosigkeit zu geben. Wäre China nicht so gross und Mächtig, stände der Ami in China und nicht in Afghanistan. Antworten


Martin Waeber

18.03.2010, 14:55 Uhr
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Der Renminbi ist die Währung Chinas und hat als Leitwährung keinerlei Potential. Zumindest nicht, solange sich die China nicht öffnet. Demgegenüber hat der EURO trotz der heutigen Krise langrfristig immer noch Potential zur Leitwährung. Ich wundere mich manchmal, wie kurzfristig Wirtschaftsjournalisten denken. Bei jedem Ereignis wird gleich die ganze Zukunft umgeschrieben ... Antworten


Martin Holzherr

18.03.2010, 14:49 Uhr
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Das ökonomische Graviationszenturm verschiebt sich nach Asien und innerhalb von Asien nach China - das gilt sogar für Japan. Ja, der Yuan spielt schon eine Rolle in Asien, aber als Ersatz für den Greenback kann er in den nächsten 15 Jahren nicht dienen. Die chinesische Führung will das auch nicht, denn nur mit einem tief bewerteten Yuan bleiben sie Exportweltmeister. Der EU bleibt noch wichtig. Antworten


Stefan Meier

18.03.2010, 14:42 Uhr
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Ja, und solange die Beitrittskriterien für den EU-Raum die sind, dass man entweder arm oder korrupt ist (Griechenland, Italien, Bulgarien, Rumänien, und die EU geifert schon vor Freude auf das bankrotte Island), wird sich daran auch nichts ändern. Antworten



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