Wirtschaft

Wer löst das Hungerproblem: Spekulanten oder Romantiker?

Ein wichtiges Thema am WEF ist der Kampf gegen den Hunger. Wie in der Energiefrage stehen sich zwei unversöhnliche Lager gegenüber.

42 Prozent der indischen Kinder unter fünf Jahren sind unterernährt: Kinder im Zentrum der Hilfsorganisation Apanalay, die sich um mangelernährte Kinder kümmert.

42 Prozent der indischen Kinder unter fünf Jahren sind unterernährt: Kinder im Zentrum der Hilfsorganisation Apanalay, die sich um mangelernährte Kinder kümmert.
Bild: Keystone

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Der Kampf gegen den Hunger gehört zu den wichtigsten Herausforderungen der Gegenwart. Der Grund dafür ist banal: Bis zur Mitte dieses Jahrhunderts werden mehr als neun Milliarden Menschen auf dem Planeten Erde wohnen, das ist eine Zunahme von rund 2,5 Milliarden gegenüber heute. Gleichzeitig wird der neue Mittelstand in den aufstrebenden Ländern mehr Fleisch verzehren wollen. Deshalb gehen die Experten der UNO davon aus, dass weltweit die Nahrungsmittelproduktion bis 2050 etwa um 70 Prozent gesteigert werden muss. Aber wie? Eine zweite grüne Revolution wird es nicht geben. Darunter versteht man die massive Steigerung der Produktivität in der Landwirtschaft in den 1960er- und 1970er-Jahren. Zwei Dinge haben diese Revolution ermöglicht: Erdöl und Dünger. Dieses Potenzial ist heute ausgeschöpft. So stellt der Entwicklungsökonom Paul Collier fest: «Wegen des Anstiegs der Düngemittelpreise – ein Nebeneffekt der hohen Energiepreise – wird eine grüne Revolution in Afrika nicht auf chemischer Basis stattfinden können.» Collier ist Professor in Oxford und einer der führenden Experten auf diesem Gebiet.

Keine Selbstversorgung in Slums

Die Klimaerwärmung macht die Lage noch misslicher. Es ist damit zu rechnen, dass sie vermehrt zu Rekorddürren oder Rekordfluten führen wird. Beides wird den Anbau von Lebensmitteln zusätzlich erschweren. Auch die sozialen Rahmenbedingungen haben sich verändert. In den ärmsten Ländern leben immer mehr Menschen in den Slums von Megastädten. Dort haben sie keine Möglichkeit, sich selbst zu versorgen, sondern sind auf staatlich subventionierte Grundnahrungsmittel angewiesen. Wenn diese wegen Knappheit teuerer werden, ist die soziale Unrast programmiert. «Hungrige Slumbewohner werden ihr Schicksal kaum stumm ertragen», warnt Collier.

Wie in der Energiefrage stehen sich auch beim Hungerproblem zwei unversöhnliche Lager gegenüber: Die einen setzen auf Atomkraft und Gentechnik, die anderen auf erneuerbare Energien und organischen Lebensmittelanbau. Ins zweite Lager gehört die indische Umweltaktivistin Vandana Shiva. Sie vertritt den Standpunkt, dass die grüne Revolution mehr Schaden als Nutzen angerichtet hat. «Sie hat zur Erosion von fruchtbarer Ackererde geführt, neue Wüsten geschaffen, die Getreideernte chemisch verpestet und die Bauern in die Schulden getrieben», sagt sie.

Spekulation verknappt Lebensmittel

Für das Biolager ist Hunger zudem in erster Linie ein Logistikproblem. In Indien sterben am meisten Menschen an Hunger, doch Indien produziert grundsätzlich genügend Lebensmittel. Fast die Hälfte davon verrottet jedoch, weil es keine vernünftige Infrastruktur gibt. Auch die Spekulation mit Lebensmitteln verstärkt das Problem unnötigerweise. So hat Glencore gemäss «Financial Times» zugegeben, im letzten April auf steigende Weizen- und Maispreise gesetzt zu haben. Die Firma hat deshalb Russland aufgefordert, ein Exportverbot von Getreide zu beschliessen. Von den dadurch ausgelösten Preissteigerungen hat Glencore profitiert. Die in Baar bei Zug beheimatete Firma ist die grösste Rohstoffhändlerin der Welt.

Für den Entwicklungsökonomen Paul Collier sind jedoch nicht primär Spekulanten, sondern die Umweltaktivisten die eigentlichen Schuldigen am Welthunger. Er bezeichnet sie als gefährliche Romantiker. «Ökologische Landwirtschaft ist vielleicht das Richtige für ausgebrannte Investmentbanker, aber sie ernährt keine hungrigen Familien», sagt er. Stattdessen setzt er auf moderne Landwirtschaft mit grossen Flächen. «Das brasilianische Modell grosser, technisch fortgeschrittener Agrarfirmen zeigt, wie Lebensmittel in grossen Mengen produziert werden können.»

Gleichzeitig plädiert Collier für die Abschaffung des Verbots für Genpflanzen. Er macht Europa mitverantwortlich für die Hungersnot in Afrika, weil die meisten afrikanischen Staaten wegen Europa die Gentechnik ebenfalls verboten haben. Das verhindert eine leistungsfähige Landwirtschaft. «Die Aufhebung des Gentechnik-Verbots in Afrika und Europa könnte die globalen Lebensmittelpreise langfristig niedrig halten», sagt Collier. Und fügt hinzu: «Wir werden den Hunger nicht besiegen, indem wir zur präindustriellen, präkommerziellen Landwirtschaft zurückkehren.» (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 26.01.2012, 15:11 Uhr

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71 Kommentare

hoc chau

29.01.2012, 18:29 Uhr
Melden

Weder Spekulant noch Romantiker sondern der gesunde Menschenverstand würde dieses Problem lösen.. Antworten


Helena Müller

28.01.2012, 12:43 Uhr
Melden

Solang der Gewinn wichtiger ist als der Mensch, geht das so weiter. Leider. Antworten


Walter Hermann Fröhlich-Gantenbein

27.01.2012, 20:14 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Es ist ein Unterschied dienen oder verdienen, bis jetzt ist leider die Geldgier noch immer dominand und so kann das Welt-Hungerproblem nicht gelöst werden. Gemeinnutz statt Eigennutz ist ein Gebot der Stunde. Antworten


gunnar jauch

27.01.2012, 13:14 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Dazu fällt mir nur eine Karikatur aus dem Guardian ein, welche eine aufgetakelte Blondine im Pelzmantel darstellt, am Arm ihres Ehemannes, beim Studium des WEF-Tagungsprogramms, welche sagt: "So viele Sitzungen! Kann mich nicht entscheiden zwischen "HUNGER" und "ARMUT". Antworten


Andreas Moser

27.01.2012, 12:59 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Zur Lösung brauchen wir ein neues Finanzsystem. Jeder Staat und nicht die "privaten" Nationalbanken sollten das Geld ohne Zinsen schöpfen. Geld würde also nicht mehr mit Schulden entstehen und Menschen und Staaten würden nicht mehr zu Schuldsklaven degradiert.
Die Nahrungsmittelproduktion soll von Regionen eigenständig und nicht mehr von Multis mit Hybridensamen kontrolliert werden!
Antworten


Georg Klingler

27.01.2012, 12:11 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Warum redet Herr Collier nicht davon, dass wir unseren Fleischkonsum massiv reduzieren sollten? Damit liesse sich das Hunger-Problem entschärfen (ungefähr 10 pflanzliche Kalorien und viel Wasser braucht es für die Produktion einer Kalorie Fleisch) und zugleich würden die Kosten des Gesundheitssystems sinken. Schon absurd: während die einen verhungern fressen sich die anderen dick und krank... Antworten


Kurt Schmid

27.01.2012, 10:38 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Es gibt nicht zu wenig zu Essen nicht zu wenig Wasser es gibt zu viel Menschen.1804 wurde die Marke von einer Milliarde überschritten nun sind es über 7 Milliarden. Warum wird nicht alle Kraft in darauf verwendet diesen Wahnsinn zu stoppen? Antworten


eugen bissegger

27.01.2012, 11:34 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Sie sind auch zu viel, ich auch. Schlachten wir uns nun gegenseitig ab - oder, ein bisschen weiter denken... Nähme mich wunder auf welcher Grundlage von Statistik die Bevölkerungszunahme basiert, wenn man es in Relation von Hunger/Kriegstoten etc. setzt. Wahrscheinlich eher ein Fake, dieser Alarmismus - und zu welchen Zwecken steht in den Georgia Guidestones geschrieben, entworfen von Eugenikern.


Peter Zinsli

27.01.2012, 10:23 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Die westliche Welt hat sich mit diesem Thema nie ehrlich befasst. Weil wir nicht hungern, Lebensmittel wegschmeissen & nur der Gewinn zählt! Die Gentech.. (Konzerne) werden es auch nicht lösen, weil die nur die Herrschaft & den Gewinn wollen. Die Wurzel dieses Übels sind vor allem der Opportunismus und die Gier dieses Wirtschaftssystems, dass der Menschheit den Krieg erklärt hat! Weg damit? Antworten


Peter Sutter

27.01.2012, 06:40 Uhr
Melden 3 Empfehlung

...und bei uns in Europa wandern mindestens 1/3 aller Lebensmittel im Abfall, meist in einwandfreiem Zustand. - Und noch ein zweiter, sehr wichtiger Umstand: Die Menschheit konnte sich nur durch das Erdöl derart entwickeln. Nimmt die Erdölproduktion einmal ab (und das wird kommen), wird die Weltbevölkerung unweigerlich schrumpfen. Die Ernährung wird nicht mehr für 9 Mia. Menschen reichen. Antworten


Marcel Senn

29.01.2012, 19:36 Uhr
Melden

@Studer: Der Herr Moser meint wahrscheinlich die Theorie vonabiotischen Erdölvorkommen, d.h. nichtorganischen, sich nachfüllende Erdölkvorkommen. Das einzige was für diese spricht, ist dass Saudiarabien, Abu Dhabi und andere seit ca 1990 immer dieselben Reserven ausweisen...das ist schon komisch ansonsten eine eher zweifelhafte Theorie - schön wärs ja - google abiotisches Erdöl


Philipp Studer

28.01.2012, 13:07 Uhr
Melden

@ Andreas Moser.
Sehr geehrter Hr Moser
Mit erschrecken habe ich Ihren Kommentar gelesen und würde gerne Ihre Informationsquelle erfahren, ich arbeite zufällig in der Petro-Industrie und habe ein grösseres Wissen über Erdöl angehäuft, und solch eine Behauptung wie ihre ist in meinen Augen Ignorant, und ich hätte nicht gedacht dass wir in der CH einen solch schlechten Algemeinbildungsstand haben.


Andreas Moser

27.01.2012, 12:52 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Das Erdölproduktion abnahmen muss, ist eine Legende! Es gibt unendlich viel Erdöl. Erdöl ist nicht pflanzlichen odern mineralischen Ursprungs. Unsere Erdplatten schwimmen buchstäblich auf Erdöl. Daher kann man überall dieses Oel boren, wenn man nur genügend tief bort.


Peter Meier

27.01.2012, 06:31 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Nur der massive Einsatz von Gentechnik kann das Problem überhaupt lösen. Anderseits ist eine Knappheit der Lebensmittel ein Weg der Natur den Bestand an Spezies zu dezimieren. So hart es auch klingen mag - hat es im Wald weniger Bäume/grün, gibt es auch weniger wild. Dasselbe passiert in vielen Drittweltländern im Moment. Antworten


Markus Wyss

27.01.2012, 10:14 Uhr
Melden

Lieber Herr Meier
Ihr Ansatz vereinfacht die Situation ein wenig Im Gegensatz zu uns (wir produzieren nur knapp 60% unserer Nahrungsmittel selber, Futter für die Tiere ist nicht nicht mit einberechnet) haben viele Drittweltländer genügend Anbauflächen, um ihren Eigenversorgunsgrad aufrechtzuhalten. Die Problematik besteht darin, das Schweizer eine grössere Kaufkraft haben und dort einkaufen gehen.


Konrad Schläpfer

27.01.2012, 08:32 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Peter Meier,nicht so in Afrika da wird die Bevölkerung innert 25 Jahren von 2 auf 3 Milliarden anwachsen.


Christoph Geiser

27.01.2012, 03:59 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Populationen die sich stetig ausbreiten, fallen zwangsläufig einem Kollaps anheim. Das Hungerproblem wird mit Gewalt gelöst werden, wie schon immer. Natürlich gäbe es andere Möglichkeiten, aber dazu wird sich die Menschheit nie freiwillig durchringen können. Antworten


Linus Huber

27.01.2012, 01:51 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Wir sollten erst fragen, wer verschärft die Hungerkrise bevor wir um Hilfe Ausschau halten. Eine entscheidende Bedeutung kommt den Zentralbanken zu, welche durch ihre expansiven Geldpolitik Spekulation fördern und dadurch die Preise für Güter des alltäglichen Verbrauchs in die Höhe treiben. Diese Geldpolitik wird immer größere Verwerfungen produzieren, welche hauptsächlich die Ärmsten trifft, Antworten


Jens Gloor

27.01.2012, 01:51 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Herrgott. Es sollte grundsätzlich und selbstverständlich absolut und global verboten sein, mit Nahrungsmitteln zu spekulieren. Afrikanischen Kindern dann 'humanitär' z.B. Milchpulver zu verfüttern ist ein Verbrechen - ihr Stoffwechsel kann das nicht verarbeiten und macht sie krank. 'Bevölkerungsreduktion' unter kapitalistischen und humanitären Aspekten? Pervers. Antworten


Timothée Mollet

27.01.2012, 16:11 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Es ist eben nicht so einfach. Bis zu einem gewissen Punkt sind "Spekulationen" nützlich und geben den Bauern und den Konsumenten Sicherheit auf Preisstabilität und somit auch Planungssicherheit.
Leider ist dieser Punkt längst überschritten und es müssen Massnahmen ergriffen werden, dies ist aber längst nicht so einfach wie viele es sich vorstellen.


Roland Stricker

27.01.2012, 00:26 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Bevor wir Steine werfen in Laender, die wir ausbeuten, sollten wir mehr daran setzen, uns selber nachhaltig zu ernaehren.Wenn die Schweiz sich selbst fuettern koennte, haette man sehr viele Loesungen auf der Hand. Antworten


Timothée Mollet

26.01.2012, 20:41 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Zwei gute Auseinandersetzungen mit diesem Thema:
bit.ly/Ak4OaI
bit.ly/wt6aoL
Ich frage mich, wie es sein kann, dass in Ländern, die eigentlich hervorragende Voraussetzungen für Landwirtschaft haben, es Hunger geben kann. Womöglich liegt es an den Regierungen?Um die Welt zu ernähren, hilft günstige Energie und Gentech. Bio hingegen ist Gift für die globale Ernährungssicherung.
Antworten


Timothée Mollet

27.01.2012, 15:57 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Wie soll eine weltweite Ernährung nur mit Bio aussehen?
Weizen aus biologischem Anbau benötigt drei mal so viel Fläche wie aus konventionellem Anbau. Auch beim Rest schwanken die Zahlen zwischen zwei und drei.
Es steht jedem Bauer frei, sein Saatgut zu wählen. Wenn er mit Gentech bessere Resultate erreicht als konventionell, kann er günstiger produzieren. Dadurch sinkt der Preis für Lebensmittel.


Peter Don Kleti

27.01.2012, 00:38 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Mit Verlaub. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis mit GVO unwiederbringliche Schäden an Flora und Fauna enstehen. Ich kenne niemanden, auch nicht aus dem konservativen, bürgerlichen Lager, welche/r solche Nahrungsmittel zu sich nehmen würde. Niemand braucht dieses Zeug. Zudem birgt GVO unausweichlich ein Abhängigkeitsverhältnis, vorallem zu Gunsten der Agro-Grosskonzerne. Nicht die Lösung.


eugen bissegger

26.01.2012, 20:54 Uhr
Melden 2 Empfehlung

"Um die Welt zu ernähren, hilft günstige Energie und Gentech. Bio hingegen ist Gift für die globale Ernährungssicherung." Selten so was komisches gelesen, um jetzt nicht unanständig zu werden. Bio = Gift, Monsanto-gespritztes Terminator-Saatgut = die Erlösung. Tolle Gleichung, die der Multis.


Timothée Mollet

26.01.2012, 20:44 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Hinzu kommt natürlich noch Spekulation mit Nahrungsmitteln und Anbau von Energiepflanzen, dagegen muss so schnell wie möglich(von uns) etwas unternommen werden


Alois Leimgruber

26.01.2012, 20:20 Uhr
Melden

Die Fleischindustrie ist auch verantwortlich für den Hunger in der Welt. Für 1 Kilo Fleisch braucht es das 10 fache an pflanzlichen Nahrung. Antworten


Tim Grünberger

29.01.2012, 23:01 Uhr
Melden

... und wieviele Personen können sich an einem Kilo Hünchenfleisch sattessen?
Wieviele Personen hingegen an 1.6 kg Getreide?
Wie üblich bringen die Karnivoren einen Vergleich in KG - eine völlig unzulängliche Einheit, es geht bei der Ernährung leider um Kalorien... Fleisch enthält sehr viel mehr Wasser als Getreide!
Dann stimmt das 1-10 ca. ,für Hühner - bei Rindern ists entspreched schlimmer


Timothée Mollet

28.01.2012, 20:43 Uhr
Melden

Nicht ganz, beim Hünchen benötigt man pro Kg Fleisch 1.6 kg Futter, beim Schwein sind es 3 kg und bei einem Rind werden 8 kg Futter zu einem kg Fleisch veredelt.


Josef Nemecek

26.01.2012, 19:06 Uhr
Melden 15 Empfehlung

Collier hat bei der Weltbank gearbeitet. Er ist also ein Fundi, was Wirtschaftsfreiheit für Grosskonzerne betrifft. Es ist darum klar, warum er gegen Bio und gentechfreie Landwirtschaft ist: Man kann damit als Grosskonzern keine Billionen verdienen (kein Einmal-Saatgut, keinen Spezial-Dünger, keine Spezial-Pestizide). Damit hat sein Fazit den gesamten Wert verloren. Schade. Antworten


Parvaneh Ferhadi

26.01.2012, 18:53 Uhr
Melden 9 Empfehlung

Unser absurdes Wirtschaftssystem ist für die Bevölkerungsexplosion verantwortlich und auch dafür, dass immer mehr Menschen in Städten und Slums hausen müssen anstatt auf dem Land, dass sie bebauen konnten. Die noch bebaubaren Flächen fallen immer mehr in die Hände von Multis. Natürlich haben diese Multis immer eine "Lösung" parat - man bezahle fürs Wasser, fresse GMOs etc. Wem nützt das wohl? Antworten


Heinz Bertelmann

26.01.2012, 18:42 Uhr
Melden 13 Empfehlung

Komme gerade aus dem trockenen NO Brasiliens zurück; Hunger besiegen heisst Bildung + Ausbildung. Der Kleinbauer braucht Saatgut, Wasser + Boden. Mit den Nutztieren kann er so dann überleben. Unsere Hilfe vor 25 J. war der Aufbau einer Imkergenossenschaft; heute 1200 mit Produktion/J von 400t! ca. 1 Mio Fr. Kaufkraft.
Sanfter Konsum = Entwicklung mit Sicherheit; eigentlich Wirtschaft-ABC oder ?
Antworten


Andreas Kaufmann

26.01.2012, 23:37 Uhr
Melden

Vorbildlich, in der Tat! Hunger besiegen heisst Bildung, somit Aufklärung über die Machtverhältnisse auf dieser Erde und läuft auf das Ziel Unabhängigkeit vom westlichen Markt, der unter der Kontrolle unserer Abzockergesellschaft steht, hinaus.
Fazit für den Leser: Kein Honig mehr, ausser er stammt aus einer Fairtrade-Genossenschaft


charly eck

26.01.2012, 18:14 Uhr
Melden 10 Empfehlung

Erschreckend wie viele Kommentarschreiber "Afrika" die Schuld am Hunger geben: Die sind unverantwortlich dass..., die sollen was tun, wie können die nur,...
Ein bisschen mehr Selbsreflexion wäre angebracht. Solange wir zu günstigen Preisen Lebensmittel in unsere Autos füllen, uns tagtäglich den Rachen mit Fleischprodukten vollstopfen wird sich kaum etwas ändern. Zuviele Geld ist im Spiel.
Antworten


Cassandra Dürr

26.01.2012, 20:50 Uhr
Melden

Afrika hat die Wunden des Sklavenhandels bis heute nicht heilen können, weil der Kolonialismus des letzten Jh. dies verhindert hat und, weil die Ausbeutung des Kontinents bis heute andauert. Jedes Projekt, das eine Möglichkeit für Erholung geboten hätte, wurde durch die "weisse Oekonomie" wieder zerstört, indem die massgeblichen Leute vertrieben oder ermordet wurden. Gleiches gilt für Südamerika!


eugen bissegger

26.01.2012, 18:03 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Die wahren Ursachen sind vielfältig, Bsp. : " Hunger als Massenvernichtungswaffe " Betreffend Bevölkerungreduktionen laufen bereits Impfprogramme. Bill Gates himself spricht in einem Video, die Bevölkerung bis 2050 um 10 - 15% zu veringern. Es ist gerade das Thema um die Elend produzierende Gentech etablieren zu wollen. Biosprit welchem ganze Landstriche der Landwirtschaft geopfert werden u.s.w. Antworten


Pius Tschirky

26.01.2012, 18:02 Uhr
Melden 11 Empfehlung

Stellen wir uns doch vor: Unsere Vorfahren waren doch im Vergleich zu uns "mausarme Schlucker". Nur waren sie halt sehr arbeitsam und vor allem Selbstversorger. Als ich noch jung war, gabs bloss am Sonntag mal Fleisch. Eine Fleischsuppe mit eine sehr fetten Stück Speck darin. Heute essen viele Menschen jeden Tag 3 Mal davon. Es verwundert mich nicht, wenn immer mehr Menschen hungern. Antworten


Werner Welti

26.01.2012, 17:54 Uhr
Melden 15 Empfehlung

Collier hat seine Interessen tief in der Industrie drin. Weshalb sonst ignoriert er dass die Chemie Agrar Revolution viel mehr Schaden angerichtet hat als Nutzen? Es ist heute erwiesen dass nachhaltige Landwirtschaft bessere Erträge bringen. Antworten


Stefan Jost

26.01.2012, 17:51 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Alle früheren Zivilisationen der Menschheitsgeschichte haben zwei Gemeinsamkeiten:
a) es gab alles zwischen Leben im Wohlstand und erbärmlichem Krepieren (mit Häufungs-Tendenz in Richtung letzterem)
b) am Ende stand ein Kollaps
Warum soll es diesmal anders sein?
Antworten


Reto Stadelman

26.01.2012, 21:17 Uhr
Melden

Nun ja, weil ich den Kollaps nicht erleben will, darum hauptsächlich ^^ Nein im Ernst, ich würde gerne verhindern das unser System, dass zwar fehlerhaft ist aber besser als alles was jemals zuvor erschaffen wurde, kolabiert und alles mit sich reisst... Ich glaube durchaus an uns Menschen, teilweise... ;-)


Su Studer

26.01.2012, 17:40 Uhr
Melden 17 Empfehlung

Bildung und Kondome und vorallem Emanzipation der Frauen (,dass diese nicht weniger wert ist, als ein Mann) in gewissen Ländern würden schon einiges helfen. Antworten


Parvaneh Ferhadi

26.01.2012, 18:56 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Das ist zu einseitig. Die Benützung von Kondomen oder anderen Verhütungsmitteln ist die eine Möglichkeit, die andere ist Enthaltsamkeit. Man muss ja nicht immer und andauernd seinen Trieben folgen.


Andreas Keller

26.01.2012, 18:03 Uhr
Melden 8 Empfehlung

Da sind aber die beiden grössten Religionen dagegen.
Wir wären übrigens keineswegs die erste Zivilisation die an Irrglauben zugrunde geht.


Romano Perler

26.01.2012, 17:25 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Zitat: "Wer löst das Hungerproblem: Spekulanten oder Romantiker?" Nestle, Novartis, Roche, ABB etc. sind gut vernetzt und milliardenschwer - wer sonst? Am WEF könnten auch mal tiefgreifende Vereinbarungen unterzeichnet werden anstatt Smaltalk ohne Ende. Antworten


Urban Ehrlich

26.01.2012, 19:18 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Dies ist keine Lösung des Problems. Gehandelt muss werden. Geburtenbeschränkung, trotz religiösität.Vor nicht allzu langer Zeit galt bei den Katholiken, wer viele Kinder hat, ist reich!Italien hats gezeigt, rigoroser Geburtenrückgang! Indien muss selbst durch,ansonsten eben hungern!Es reguliert sich von selbst.


Simon Kaiser

26.01.2012, 17:16 Uhr
Melden 8 Empfehlung

Man sollte zuerst mal das Bevlkerungswachstum begrenzen. Was bringt es wenn in Afrika bereits heute die meisten Menschen unterernährt sind, in 10 Jahren die Bevölkerung sich aber schon ver x-facht hat? Da geht etwas nicht auf... Antworten


Reto Stadelman

26.01.2012, 17:09 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Die Lösung solcher Probleme liegt nie in genau einem Weg. Das ist das einzige was ich dazu beisteuern möchte. Wenn also Colier behauptet die Umweltaktivisten seien Schuld am Welthunger ist das viel zu kurz gegriffen... Beide Seiten machen fehler. Aber um ehrlich zu sein, ich glaube eher das das Gentechnicklager die "Bösen" sind. Aber jedem seine Ansicht... Antworten


Olivia Moone

26.01.2012, 16:59 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Damit Hunger bekämpft werden kann, bedingt es einer nationalen Solidarität zwischen Arm und Reich. In Indien werden Sie genug reiche Menschen finden, die sich darüber empören, dass arme Menschen täglich was zu essen haben, schliesslich gehören für sie die Armen als Bodensatz der Gesellschaft ganz nach unten und neben dem Hunger sollten diese auch Schläge und Seuchen erdulden. HIer ist Hungerhilfe Antworten


Cercamondi Colin

26.01.2012, 16:50 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Die Kommentare zur Geburtenkontrolle sind teilweise auch etwas merkwürdig. Als ob’s so einfach wäre. Schon mal daran gedacht, dass es zum Verstehen des Sinnes und zur Durchführung von Geburtenkontrollen ein gewisse (Schul)Bildung braucht? Die ist aber nicht vorhanden, dort muss man ansetzen. Antworten


walter bossert

26.01.2012, 18:57 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Merkwürdig ist schon eher, dass dies unsere gut geschulten Mitbürger erst jetzt merken.Nb. bis heute wurde den am meisten betroffenen mit dem heiligen Zaunpfahl gedroht falls sie auf die Idee kommen sollten Kondome zu verwenden!


Cercamondi Colin

26.01.2012, 16:41 Uhr
Melden 7 Empfehlung

Das mit der Lebensmittelknappheit ist doch ein Märchen. Wenn die Menschheit weiter so wächst, wird es wohl mal soweit kommen, aber im Moment könnten wir genügend Lebensmittel für alle Menschen „produzieren“. Das Problem ist die Lebensmittelverteilung.
Die Kommentare zur Geburtenkontrolle sind teilweise auch etwas merkwürdig. Als ob’s so einfach wäre. Schon mal daran gedacht, dass es zum Verstehen
Antworten


Parvaneh Ferhadi

26.01.2012, 18:38 Uhr
Melden 5 Empfehlung

In Argentinien werden ebenfalls grosse Flächen besten Landes mit Gentech Soja bepflanzt und mit Glyphosat (in diesem Fall Roundup von Monsato) besprüht. Der Soja geht ins Ausland für die Tiermast - vor allem Schweine. Man könnte sich das wirklich sparen, wenn man weniger Fleisch ässe. Ganz abgesehen von den gesundheitlichen Schäden von Glyphosat, die man sich ebenfalls sparen könnte.


sybill hendrix

26.01.2012, 17:18 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Danke für Ihren Kommentar, ich kann das Märchen der Lebensmittelknappheit weiter unterstreichen. Brasilien ist der grösste Exporteur von Soja (Lebensmittel die ins Tierfutter gehen in Mastbetrieben, wegen der Proteine) und Kleinbauern die Existenz und deren Land für den Nahrungsmittelanbau! Wenn mehr Leute den Fleischkonsum, gar vegetarisch ernähren, leisten sie einen Beitrag gegen Lebensmit.knapp


Werner Hebeisen

26.01.2012, 16:41 Uhr
Melden 15 Empfehlung

Das Problem sollte an der Wurzel gepackt werden, an der Demographie.
Die Religionen sollten propagieren sich weniger schnell zu vermehren. Klarstellen, dass Kinder keine Altersvorsorge sind, keine Arbeitskräfte die man umsonst ausnutzt, dass es Kinder für eine Adoption gibt, dass viele Kinder haben nichts mit Kinder lieben zu tun hat.
Fachleute meinen: Es hat zuviele Leute, nicht zuwenig zu essen.
Antworten


Ronnie König

26.01.2012, 16:53 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Kinder sind sehr wohl eine Altersvorsorge und waren es auch bei uns bis ins letzte Jahrhundert! Die Demographie pendelt sich von alleine ein wenn: Kindersterblichkeit sinkt, Wohlstand sich ausbreitet, günstige Medizin vorhanden, immer der Teller voll und Kriege Vergangenheit sind. Werfen wir weniger weg, so hats auch mehr und erst noch billiger, da Überschuss produziert wird.


Yves Bärtschi

26.01.2012, 16:40 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Klar, nur eine nachhaltige, ökologische Landwirtschaft bringt eine dauerhafte Lösung. Die Frage ist allerdings, was "nachhaltig" und "ökologisch" ist. Anbaumethoden aus dem vorletzten Jahrhundert und die Verteufelung jeder modernen Art von Ertragssteigerung sind jedenfalls nicht nachhaltig, sondern führen entweder zu Mangel, oder dazu, dass auf Kosten der Natur mehr Anbaufläche benötigt wird Antworten


Jean M Weber

26.01.2012, 16:23 Uhr
Melden 1 Empfehlung

2.5 Mia. mehr Menschen und alle Essen müssen ver(brauchen) andere Ressourcen. Da kann die Rechnung nicht aufgehen. Zur Errinnerung: Die nachwachsenden Ressourcen auf der Erde sind heute schon ca. Mitte August aufgebraucht. Danach leben wir von den Zinsen. Wann wird das Konto wohl leer sein? Antworten


Hedvika Post

26.01.2012, 16:20 Uhr
Melden 8 Empfehlung

Natürlich wird es eine zweite grüne Revolution geben und das wird die Vegetarische sein, so ist es ein Leichtes, für alle genügend Nahrungsmittel zu produzieren und zu verteilen. Antworten


Andrea Seiler

26.01.2012, 18:39 Uhr
Melden

Frau Post leben Sie in einer Fantasiewelt? In den Schwellenländern verzigfacht sich der Fleischkonsum alle 10 Jahre, die Leute wollen auch Fleisch essen. Aber einfach die Fakten nicht sehen wollen und von grüner Revolution sprechen, selten so gelacht. Alles, was wir die letzten 100 Jahre gemacht/konsumiert haben, lassen sich Afrika, Südamerika und Asien nicht mehr verbieten.


walter bossert

26.01.2012, 16:05 Uhr
Melden 11 Empfehlung

Wer sich heute immer noch gegen die Familienplanung stemmt, trägt eine grosse Mitschuld am Elend der nicht verhüteten Kindern!Dazu haben genau die beigetragen, welche uns täglich mit religiöser Rhetorik beglücken möchten. Aber auch das ans Tierreich erinnernde Verhalten vieler Männer, nicht nur in Entwicklungsländern trägt zu dem Elend bei, so manche Mutter wäre froh, nur für ein Kind zu sorgen. Antworten


Orvil Weltmann

26.01.2012, 15:59 Uhr
Melden 11 Empfehlung

Es braucht ALLE Ansätze. Familienplanung/Geburtenkontrolle kommt der ganzen Erde zu Gute. Gentechpflanzen, die in marginalen Regionen besser überleben. Verbesserte Lagerung/Verteilung (aber Lebensmittel um die ganze Welt zu schicken ist auch nicht die Lösung). Nachhaltiger Anbau (nicht unbedingt Oeko). Aber Spekulation auf Lebensmittel - nein danke. Antworten


Parvaneh Ferhadi

26.01.2012, 15:49 Uhr
Melden 24 Empfehlung

Genpflanzen sind keine Lösung, sondern ein Problem. Die Glyphosat-basierten Unkrautvertilger jedes Jahr wirkungsloser - weil das Unkraut dagegen Resistenzen entwickelt. Die benötigten Mengen steigen an - und die gesundheitlichen Probleme die auf Glyphosat zurückgehen sind gut dokumentiert und nehmen zu. Die Auswirkungen der GMO auf den Menschen sind unklar, Tierversuche aber alarmierend. Antworten


Kurt Saner

26.01.2012, 17:39 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Stimmt genau ! Wieviele Nahrugsmittel werden verschwendet, bzw. kommen nie zum Verbraucher? Allein Afrika bietet ein enormes Potential an nicht -oder schlechtgenutzten Anbauflächen. Nachhaltige Bewirtschaftung( Fruchtfolge-wechsel, Erosionsvermeidung,usw.) ist nicht Biolandbau gleichzusetzen.
Es hat genug zu essen für alle.


Kaa Bock

26.01.2012, 15:39 Uhr
Melden 19 Empfehlung

Müsste man sich nicht eher fragen, wie man verhindern kann, dass bis Mitte des JHs 2.5Mia mehr Menschen die Erde bevölkern? Antworten


beat buerki

26.01.2012, 16:42 Uhr
Melden 3 Empfehlung

herr wartenberg, zwei dinge. altenversorgung, zwangsweise, wenn man nicht genug geld hat die bevölkerung zu ernähren und auszubilden?
und chinas restrektive vermehrungspolitik ist auch deren grösstes problem. in 30-40 jahren wird es millionen alte aber kaum junge mehr geben. die probleme daraus sind imens, wer versorgt die alten?


Max Wartenberg

26.01.2012, 16:31 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Chinas Aufschwung wurde durch die restriktive Vermehrungspolitik gefördert. Doch die afrikanischen Länder begreifen das nicht, sie zeigen totale Absenz von Verantwortungsbewusstsein. Die UNO sollte diesen Staaten ein Konzept zur Altersvorsorge aufzwingen, damit die Menschen nicht mehr so viele Kinder produzieren müssen, nur damit im Alter jemand für sie sorgt (und Geld von Europa aus überweist).


Ernst Bucher

26.01.2012, 15:49 Uhr
Melden 17 Empfehlung

Genau, Da haben Sie völlig recht! Und die Gentechnologie und die ganze Agrochemie Lobby hat mit ihren Produkten,(Saat, Pestizide , Herbizide) die Bauern in ihre Abhängigkeit Schuldenwirtschaft getrieben.Aber das wird halt leider sytematisch geleugnet, weil es im Grunde genommen unverantwortlich und unethisch ist.


Ronnie König

26.01.2012, 15:46 Uhr
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Durch mehr Wohlstand und Verhütung. Da stehen aber oft die Männer und Traditionen im Weg.


Thomas Berger

26.01.2012, 15:33 Uhr
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Natürlich wird man den Lebensmittelbedarf in Regionen nicht decken können, in wlchem die Lebensmittel schon jetzt knapp sind. Sie waren immer knapp und bei einer Kinderrate von 5, 7 und mehr kann der Bedarf niemals gedeckt werden. In jeweiligen Gebieten hätten sich Menschen niemals ansiedeln dürfen. Das ist fast schon selbstverschulded, ausser das Gebiet wurde durch Natureinflüsse stark beschädigt Antworten


beat buerki

26.01.2012, 15:28 Uhr
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es liegt ein riesen potential bei der verschwendung von lebensmitteln. in europa und den usa werden mehr als 30%, meist mehr als 50% der lebensmittel weggeschmissen, weil sie nicht mehr so frisch seien. und weil ein brot halt nur noch ein paar stunden hält, statt wie früher tage. das führt zu mehr importen und verteuert so grundnahrungsmittel in entwicklungsländern. Antworten


Roger Boder

26.01.2012, 19:33 Uhr
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Sie haben ja so recht.
Schuld sind auch unsere Gesetze die den Verkauf von Lebensmitteln verbieten,
bei denen das mind. haltbar bis...abgelaufen ist, obwohl das Produkt noch lange geniessbar wäre.



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