Wirtschaft
Wo Europas Finanzsystem brennt
Aktualisiert am 29.05.2012 32 Kommentare
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- «Gefährliche Äusserungen» – Griechenland droht der Bankensturm
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Während Europas Staaten mit wegbrechenden Steuereinnahmen kämpfen, droht die Insolvenz der Banken. Zwei Probleme machen den Finanzinstituten von Madrid bis Athen derzeit zu schaffen: Einerseits ziehen besorgte Kunden aus den Krisenländern ihr Geld ab. So haben Griechenlands Banken seit Ausbruch der Krise ziemlich genau ein Drittel ihrer Kundeneinlagen verloren.
Auch spanische Banken haben mit Mittelabflüssen zu kämpfen. Für die fehlende Liquidität springt derzeit die Europäische Zentralbank ein; spanische Banken etwa beziehen gegen 120 Milliarden Euro an Langzeitkrediten von der EZB.
Andererseits schmilzt die Kapitaldecke der Banken dahin. Grund dafür sind die Immobilienpreise, die in Ländern wie Spanien oder Griechenland in den Keller gefallen sind: In den Büchern der Banken stehen Kredite, die grosse Teile ihres Werts verloren haben. Letzte Woche wurden etwa Spaniens Finanzhäuser kollektiv heruntergestuft. Weil sie frisches Kapital aufnehmen müssen, haben auch die französischen Banken in den letzten Monaten konstant an Wert an der Börse verloren.
Ein erster Befreiungsschlag ist gestern erfolgt, indem vier griechische Institute eine Kapitalspritze von insgesamt 18 Milliarden Euro erhielten. Dadurch soll Bankkunden die Angst genommen werden, dass ihre Ersparnisse bei einem Bankkonkurs verloren gehen. Für das Geld muss letztlich der griechische Staat geradestehen.
Welche Banken im europäischen Finanzgewebe wie miteinander verflochten sind, zeigt unsere Bildstrecke. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 29.05.2012, 16:01 Uhr
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32 Kommentare
Tja, die Brandstifter werden nun selber Opfer ihres selbst gelegten Feuers! Jahrelang haben die Notenbanken EZB, FED und auch die SNB mit ihrer faktisch 0 % Zinspolitik ständig noch mehr Oel ins Feuer gegossen - der Brandbeschleuniger hat nun voll gewirkt! Es gibt kein Entrinnen mehr aus der Feuersbrunst! Antworten
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