Wirtschaft
Zurück in der Realität: Euro schwächelt
Aktualisiert am 11.05.2010 14 Kommentare
Hat sich nur kurzfristig erholt: Die Währung Euro.
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Der Euro fiel am Dienstagvormittag im Vergleich zum späten US-Geschäft am Montagabend um mehr als einen US-Cent auf bis zu 1.2671 Dollar. «Die Euro-Schwäche ist augenfällig», sagte Währungsstratege Tohru Sasaki von der JPMorgan Chase Bank.
Zu Wochenbeginn war der Euro noch bis knapp unter die Marke von 1.31 Dollar nach oben geschossen, doch schon bald hatte sich wieder Skepsis am Devisenmarkt breitgemacht.
«Montag war eine Erholungsrally, und jetzt ist man wieder zurück in der Realität», sagte Devisenanalystin Antje Praefcke von der Commerzbank. «Griechenland muss seine Finanzen konsolidieren, und der Euro ist immer noch nicht attraktiv.»
Der Chefökonom der Bremer Landesbank, Folker Hellmeyer, führte den erneuten Kursrückgang des Euro auch auf das Wirken von Spekulanten zurück, «die nicht bereit sind, kampflos das Feld zu räumen». Er gab allerdings zu bedenken, die Euro-Zone gehe das Thema Staatsverschuldung als einzige Region aggressiv an und bemühe sich um eine nachhaltige Lösung. (bru/sda)
Erstellt: 11.05.2010, 13:10 Uhr
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14 Kommentare
Interessant wäre doch zu wissen, wieviel von dem "Hilfsgeld" in die Refinanzierung bestehender Schulden fliesst und wieviel in neue Schulden. Ich hab anderswo gelesen, 2010 sind rund 22 von 56 Mia. € NEUE UND ZUSÄTZLICHE Schulden (=Haushaltdefizit) zu erwarten. Die Sparmassnahmen machen jetzt 30 Mia aus. Na ja, immerhin sieht es so nicht aus wie ein Fass ohne Boden. Antworten
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