140 Bankenpleiten in den USA

Aktualisiert am 19.12.2009

Die amerikanische Bankenaufsicht hat sieben weitere Finanzinstitute wegen Überschuldung geschlossen, darunter zwei grosse kalifornische Banken.

Nicht mehr offen: Filiale der First Federal Bank of California.

Nicht mehr offen: Filiale der First Federal Bank of California.

In den USA sind sieben weitere Banken zusammengebrochen. Damit stieg die Zahl der Pleiten von US-Finanzinstituten seit Jahresbeginn auf 140, wie die Behörden am Freitag (Ortszeit) mitteilten. Die grösste Bank, die geschlossen werden müsste, sei die First Federal Bank of California aus Santa Monica mit Vermögenswerten von 6,1 Milliarden Dollar. Das Institut werde nun von der OneWest Bank übernommen, die im Frühjahr bereits IndyMac geschluckt hatte.

Die sieben geschlossenen Banken hatten nach Angaben der Behörden Vermögenswerte von zusammen mehr als 14 Milliarden Dollar. Zu den betroffenen Instituten zahlte unter anderem auch die Imperial Capital Bank aus La Jolla und die Peoples First Community Bank aus Panama City. Die US-Einlagensicherungsbehörde rechnet noch mit zahlreichen weiteren Pleiten kleinerer Finanzinstitute. Der Höchststand dürfte erst im Verlauf des nächsten Jahres erreicht werden.

Im Jahr 2008 waren in Folge der Finanzkrise insgesamt 25 US-Geschäftsbanken zusammengebrochen. 2007 waren es dagegen lediglich drei Institute gewesen. (vin/sda/ap)

Erstellt: 19.12.2009, 20:36 Uhr

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