Wirtschaft
290'000 Franken für jeden CS-Mitarbeiter
Diese Damen dürfen sich die Hände reiben: Credit Suisse gibt mehr Geld für die Löhne ihrer Mitarbeiter aus.
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Die 47'400 Mitarbeiter der Credit Suisse können frohlocken: Ihr Arbeitgeber legt dieses Jahr deutlich mehr für die Saläre auf die Seite als noch im vergangenen Jahr: Damals betrug die Lohnsumme pro Kopf noch 277'000 Franken. Im laufenden Jahr reservierte die Credit Suisse allein in den ersten drei Quartalen 215'000 Franken pro Mitarbeiter. Aufs ganze Jahr hochgerechnet ergibt dies eine Summe von 290'000 Franken.
Im Vergleich zum Branchenprimus Goldman Sachs mutet diese Lohnsumme immer noch bescheiden an: In den ersten neun Monaten gab das Finanzhaus für die Saläre 511'000 Franken pro Kopf aus. Die Mitarbeiter könnten in diesem Jahr damit noch mehr verdienen als im Rekordjahr 2007, als die durchschnittliche Bezahlung bei über 650'000 Franken lag. Das ist einsame Spitze unter den US-Finanzgiganten – und nach Goldman Sachs klafft punkto Salärsumme ein riesiges Gefälle: Bei Morgan Stanley erreichte die Lohnsumme pro Kopf nur gerade 175'000 Franken, bei JP Morgan Chase gerade Mal 100'000 Franken und bei der Citigroup, die weiterhin dunkelrote Zahlen schreibt, lag die Zahl bei dürftigen 59'000 Franken.
Dies ergibt eine Auswertung des Schweizer Finanzportals Finews.ch. Der Wert der Kennzahl Lohnsumme geteilt durch Vollzeitstellen ist umstritten: Die einzelnen Banken lassen sich nicht Eins-zu-Eins vergleichen, da sich deren Personal- und Lohnstruktur zum Teil stark unterscheidet. Trotzdem lassen sich Branchentrends erkennen. Etwa, dass die Salärunterschiede im Bankensektor enorm sind. Die Argumentation, dass Löhne individuelle Leistungen ausdrücken, wirke vor diesem Hintergrund zunehmend unglaubwürdig, lautet der Schluss von Finews.ch.
(Die UBS hat ihre Zahlen für das dritte Quartal noch nicht vorgelegt, weshalb sie in dieser Auflistung nicht genannt wird.)
(dvp)
Erstellt: 23.10.2009, 16:29 Uhr
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Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.



