Wirtschaft

31'728 Tonnen Bonbons und Kaugummis

Aktualisiert am 22.02.2012 3 Kommentare

Die Schweizer Zuckerwarenhersteller haben 2011 über 30'000 Tonnen Süsswaren verkauft. Dennoch muss die Branche einen Umsatzrückgang von 4,2 Prozent hinnehmen. Mühe bereitete vor allem der Export.

Biscosuisse verzeichnet 7,4 Prozent weniger Umsatz im Ausland: Bonbons der Firma Halter.

Biscosuisse verzeichnet 7,4 Prozent weniger Umsatz im Ausland: Bonbons der Firma Halter.
Bild: Keystone

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Die Schweizer Zuckerwarenhersteller haben im vergangenen Jahr zwar mehr Bonbons und andere Zuckerwaren verkauft, der starke Franken liess den Umsatz aber schmelzen. Insgesamt hat die Branche im vergangenen Jahr 315 Millionen Franken und damit 4,2 Prozent weniger umgesetzt.

Verkauft haben die Bonbonmacher insgesamt 31'728 Tonnen Bonbons, Kaugummis, Dragees und andere Zuckerwaren. Das entspricht einem Plus von 2,3 Prozent. Den grössten Absatzzuwachs verzeichneten dabei Geleeartikel und Gummibonbons mit plus 12,1 Prozent, wie der Schweizerische Verband der Backwaren- und Zuckerwaren-Industrie Biscosuisse heute mitteilte.

Einbussen im Ausland

Im Inland blieb der Absatz mit plus 0,1 Prozent praktisch auf Vorjahresniveau. Gleichzeitig stieg aber der damit generierte Umsatz um 3,1 Prozent auf 103 Millionen Franken, wie es weiter heisst.

Mühe bereitete den Schweizer Zuckerwarenherstellern der Export. Zwar stieg der Absatz im Ausland um 3 Prozent auf 24'373 Tonnen an, der Umsatz jedoch fiel deutlich um 7,4 Prozent auf 212 Millionen Franken. Da die Branche 76,8 Prozent im Ausland absetzt und hier die Produktionskosten in Franken, die Verkäufe aber vor allem in Euro oder Dollar abgewickelt werden, machte die negative Währungssituation den Umsatz zunichte.

Die grössten Exportmärkte sind Deutschland (25 Prozent), USA (19,3 Prozent), Frankreich (12,1 Prozent) und die Niederlande (8,3 Prozent).

Im laufenden Geschäftsjahr hoffen die 14 dem Branchenverband Biscosuisse angeschlossenen Bonbonmacher auf eine Normalisierung der Währungssituation. Im Inland gelte es den Marktanteil zu halten, schreibt der Verband. (wid/sda)

Erstellt: 22.02.2012, 10:03 Uhr

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3 Kommentare

Peter Wolf

22.02.2012, 10:59 Uhr
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Und wieviel Geld sparten die Hersteller im Einkauf der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, weil sie mit €UR bezahlt haben? Antworten


Richard Hennig

22.02.2012, 14:36 Uhr
Melden 2 Empfehlung

31'728 Tonnen pures Vergnügen,dass ist ein bisschen mehr als 4 Kilo pro Person pro Jahr. Ohne die Auslandsimporte, gar nicht schlecht, heisst dass das die SchweizerInnen doch "süsser" sind als ihr Ruf??? Antworten



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