Wirtschaft

Actelion schreibt 180 Millionen Franken Reinverlust

Aktualisiert am 20.10.2011 7 Kommentare

Der Basler Chemiekonzern Actelion muss in den ersten neun Monaten des Jahres einen Reinverlust von 180,7 Millionen Franken hinnehmen. Ohne Währungsverluste hätte das Unternehmen allerdings Gewinn geschrieben.

Erzielt 90 Prozent des Umsatzes mit einem Medikament: Actelion, Sitz in Allschwil.

Erzielt 90 Prozent des Umsatzes mit einem Medikament: Actelion, Sitz in Allschwil.
Bild: Keystone

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Der Pharma- und Biotechnologiekonzern Actelion (ATLN 38.69 3.98%) hat in den ersten neun Monaten des Jahres 2011 einen Reinverlust von 180,7 Millionen Franken eingefahren. In der Vorjahresperiode hatte noch ein Gewinn von 359,5 Millionen Franken resultiert, wie das Unternehmen heute mitteilte.

Der Gesamtumsatz belief sich auf 1,29 Milliarden Franken nach 1,38 Milliarden Franken im Vorjahr. In lokalen Währungen, als ohne Einwirkung der negativen Währungsverhältnisse gerechnet, hätte ein Anstieg um 8 Prozent zu Buche gestanden, so Actelion. 41 Prozent des Umsatzes seien in den USA, 39 Prozent in Europa und 10 Prozent in Japan erzielt worden.

Actelions wichtigstes Medikament Tracleer zeichnete mit 1,15 Milliarden Franken für fast 90 Prozent des gesamten Konzernumsatzes verantwortlich. Damit stieg Actelions Abhängigkeit von diesem Medikament noch weiter an. Auch hier war jedoch ein Rückgang zu verzeichnen, im Vorjahr hatte Tracleer noch 1,24 Milliarden Franken Umsatz gebracht.

(mrs/sda)

Erstellt: 20.10.2011, 08:46 Uhr

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7 Kommentare

Thomas Tschan

20.10.2011, 10:10 Uhr
Melden 13 Empfehlung

Actelion wird noch mehr zu Beklagen haben, als die momentane Stärke des Schweizer Frankens. Dann nämlich, wenn der Patentschutz ihres mehr oder weniger einzigen rentablen Medikaments (Tracleer) 2015 ausläuft. Antworten


Eugen Fischer

20.10.2011, 10:00 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Die Konsequenz 10 - 20% Personalabbau werden doch die Folge sein, oder sind solche Massnahmen nicht gang und gäbe. Antworten



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