Wirtschaft
Aktie der Credit Suisse fällt noch tiefer
Aktualisiert am 05.02.2010 15 Kommentare
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In Deutschland mehrten sich die Anzeichen, dass auf der ominösen CD Kundendaten der Credit Suisse (CSGN 23.75 0.98%) sind. «Frankfurter Allgemeine», «Süddeutsche» und «Financial Times Deutschland» meldeten dies übereinstimmend. CS-Sprecher Andres Luther widerspricht: «Wir haben keine Hinweise, dass die gestohlenen Daten von uns sein könnten.»
Die Börse teilte am Donnerstag die These deutscher Medien. Die Aktien der Credit Suisse verloren allein gestern 7,4 Prozent, als bekannt wurde, dass Berlin die CD tatsächlich kauft. Heute Freitag ging der Absturz weiter. Gegen 10 Uhr notierte der CS-Titel bei 43.97 Franken, was einem erneuten Rückgang um 1.85 Prozent entspricht.
Julius Bär trifft es am härtesten
Auch andere Schweizer Banken wurden am Donnerstag von der Unsicherheit rund ums Bankgeheimnis mitgerissen: Die UBS (UBSN 13.08 1.40%) verlor knapp 5 Prozent, Julius Bär 3,6 Prozent. Bei der UBS wurde gestern bekannt, dass einem ehemaligen US-Kunden bis zu drei Jahre Gefängnis drohen, weil er Schwarzgeld nicht deklariert hatte.
Am Freitag sank die UBS während der ersten Börsenstunde um 0.86 Prozent auf 13.83 Franken. Julius Bär sank um 2.95 Prozent auf 32.20 Franken. (sam)
Erstellt: 05.02.2010, 10:52 Uhr
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15 Kommentare
Irgendwie müssen die Schulden, welche die EU-Staaten gemacht haben getilgt werden, Da heiligt der Zweck die Mittel. Es gilt hier nur noch festzustellen, welcher Ableger einer Deutschen Bank ebenfalls ins Steuerhilfe anbietet und dann Deutschland den Spiegel vorhalten. Ebenfalls sollte alle Quersubventionen an EU-Staaten eingestellt werden und das Geld der CH-Bevölkerung zugewiesen werden. Antworten
@ stefan bucher: und woher wissen sie wer verkauft? Vielleicht schmeist ja das Management die Aktien auf den Markt. und rationale Anleger gibt es eh nicht. @ Manuel Bär: keien Angst, die Banken werden einen andere Geschäftszweig finden. Das ende von Apartheit, 3.Reich, div Diktaruren war ja auch nicht das ende der Banken. Antworten
CH Banken sind nicht schlechter als ausl. Banken und auch die anderen Länder beschützen Ihren Finanzplatz. Es geht hier nur um die Pole Position und das Refinanzieren der Staatskasse. DE ist für vermögende, einkommenslose ein Steuerparadis (keine Vermögenssteuer), USA, GB, AUT etc. haben alle ihre Standortvorteile. Es herrscht ein Finanzkrieg, unsere Politiker haben es einfach noch nicht gemerkt! Antworten
@MarkusStutz: das Bankgeheimnis ist auch für Normalverdiener nützlich: ohne das Bankgeheimnis wären in der Schweiz die Zinsen (und damit die Mieten) viel höher. Und viele Bankangestellte wären dann eben nicht mehr angestellt. Steuerausfälle von Bankenseite müssten früher oder später von Otto Normalverdiener kompensiert werden. - Daher müsste gerade die SP das Bankgeheimnis schützen ! Antworten
Die Kursverluste der CS von heute alleine auf die Gerüchte zur CD zurückzuführen ist falsch. In ganz Europa verlieren die Bankaktien mehrere Prozente. Und dies wegen den Unsicherheiten zu EU-Ländern, die zu hohe Schulden angehäuft haben. Insbesondere Portugal ist ja schon seit längerem im Gespräch. Ausserdem waren die Arbeitsmarktzahlen von gestern in den USA mies. Antworten
Da werden vor unseren Augen die besten Steuerzahler der Schweiz - unsere SCHWEIZER BANKEN vernichtet und Ihr könnt dazu noch jubeln? Seid Ihr denn alle nicht mehr ganz bei Trost? Woher denkt Ihr denn sollen die fehlenden Steuern in Zukunft kommen? Von Euch Sozen etwa? Antworten
"Autsch" für die Bonusprogramme von Dougan, Berchtold etc., die dieses Frühjahr fällig werden. - Mal sehen, ob das CS-Management dann nicht noch an den Programm-Modalitäten herumschraubt, wenn es für die CS noch "haariger" werden sollte und sich noch tiefere Kurse einstellten. - Dougan verliert/gewinnt pro 1 CHF Aktienkurs ca. 1 Mio. Bonus.... Antworten
Das Ganze gleicht einem Lustspiel. Anstatt krampfhaft zu versuchen dieses (für Normalverdiener) unnütze Bankgeheimnis am leben zu erhalten sollten wir, unseres Finanzplatzes willen, lieber bestrebt sein dieses aufzulösen um danach anderen Schurken-Finanzplätzen mit an den Kragen zu können. Sie glauben soch nicht, dass in Österreich etc. nicht auch Milliarden unversteuert vor sich her schlummern.. Antworten




Peter Mueller
@ Manuel Bär: Typisch CH-Rechts: Ausländer nicht hier haben wollen, aber die Kohle von ihnen nimmt man gerne, selbst und gerade dann wenn es illegaler Zaster ist. Diese Scheinheiligkeit widert mich an, Klischee CH-Rosinenpicker voll erfüllt! Antworten