Aktie der Credit Suisse fällt noch tiefer

Aktualisiert am 05.02.2010 15 Kommentare

Die Schweizer Bankentitel haben im Sog der Datenaffäre auch am Freitag weiter verloren.

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In Deutschland mehrten sich die Anzeichen, dass auf der ominösen CD Kundendaten der Credit Suisse (CSGN 19.09 -1.39%) sind. «Frankfurter Allgemeine», «Süddeutsche» und «Financial Times Deutschland» meldeten dies übereinstimmend. CS-Sprecher Andres Luther widerspricht: «Wir haben keine Hinweise, dass die gestohlenen Daten von uns sein könnten.»

Die Börse teilte am Donnerstag die These deutscher Medien. Die Aktien der Credit Suisse verloren allein gestern 7,4 Prozent, als bekannt wurde, dass Berlin die CD tatsächlich kauft. Heute Freitag ging der Absturz weiter. Gegen 10 Uhr notierte der CS-Titel bei 43.97 Franken, was einem erneuten Rückgang um 1.85 Prozent entspricht.

Julius Bär trifft es am härtesten

Auch andere Schweizer Banken wurden am Donnerstag von der Unsicherheit rund ums Bankgeheimnis mitgerissen: Die UBS (UBSN 11.15 -0.89%) verlor knapp 5 Prozent, Julius Bär 3,6 Prozent. Bei der UBS wurde gestern bekannt, dass einem ehemaligen US-Kunden bis zu drei Jahre Gefängnis drohen, weil er Schwarzgeld nicht deklariert hatte.

Am Freitag sank die UBS während der ersten Börsenstunde um 0.86 Prozent auf 13.83 Franken. Julius Bär sank um 2.95 Prozent auf 32.20 Franken. (sam)

Erstellt: 05.02.2010, 10:52 Uhr

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15 Kommentare

Armin Köppel

05.02.2010, 13:48 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Wer andern eine Grube gräbt fällt selbst hinein. Gilt auch wenn die Grube ein Banktresor ist und die Herren haben graben lassen. Antworten


stefan bucher

05.02.2010, 11:51 Uhr
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Das ist das Resultat wenn Boersenlaien an der Boerse spielen. Kein rationaler Anleger verkauft/kauft aufgrund von Medienmitteillungen. Antworten



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