Wirtschaft

Alpiq kämpft gegen tiefe Preise und schwachen Euro

Aktualisiert am 18.02.2011 2 Kommentare

Der Stromkonzern hat im vergangenen Jahr erneut einen Gewinnrückgang hinnehmen müssen. Die schwierigen Marktbedingungen bereiten Alpiq Mühe.

Schwieriges Umfeld: Giovanni Leonardi, Konzernchef von Alpiq.

Schwieriges Umfeld: Giovanni Leonardi, Konzernchef von Alpiq.
Bild: Keystone

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Die Stromgruppe Alpiq (ALPH 155.8 -0.26%) hat im vergangenen Jahr einen Gewinnrückgang um 4,6 Prozent auf 645 Millionen Franken hinnehmen müssen. Auch der Umsatz sank um 4,8 Prozent auf 14,1 Milliarden Franken. Alpiq sprach von einem guten Ergebnis in einem anspruchsvollen Umfeld. Alpiq habe sich in einem schwierigen Marktumfeld mit einer europaweiten Überkapazität auf dem Strommarkt, tiefen Preisen und einem schwachen Euro gut behauptet, heisst es in einer Mitteilung vom Freitag. Die Alpiq-Gruppe war aus dem Zusammenschluss der Atel und der Energie Ouest Suisse (EOS) entstanden.

Die Stromgruppe konnte zwar den Energie-Absatz um 7,6 Prozent auf 145,569 Terawattstunden (TWh) steigern. Als Folge der tieferen Preise verringerte sich jedoch der Betriebsgewinn (Ebit) um 8,8 Prozent auf 970 Millionen Franken. Alleine die Euroschwäche habe das Ergebnis um schätzungsweise 90 Millionen Franken getrübt. Alpiq erwartet auch für das Geschäftsjahr 2011 sehr anspruchsvolle Marktbedingungen. Eine nachhaltige Erholung zeichne sich nicht ab. Für 2011 rechnet der Konzern mit Umsätzen und operativen Ergebnissen in ähnlicher Grössenordnung wie 2010.

(jak/sda)

Erstellt: 18.02.2011, 08:16 Uhr

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2 Kommentare

peter zuellig

18.02.2011, 09:42 Uhr
Melden

Macht pro Einwohner und Jahr knapp CHF100 Gewinn. Antworten


Peter Siegrist

18.02.2011, 12:48 Uhr
Melden

"einem schwierigen Marktumfeld mit einer europaweiten Überkapazität auf dem Strommarkt" - also sofort ein neues Kernkraftwerk bauen... Antworten



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