Amazon plant offenbar 400 reale Buchläden

Der weltgrösste Online-Händler soll in den USA die Eröffnung von bis zu 400 Buchläden prüfen. Amazon tritt damit in direkte Konkurrenz mit dem konventionellen Buchhandel.

Peilt er richtige Buchläden an? Amazon-Chef Jeff Bezos. (Archivild)

Peilt er richtige Buchläden an? Amazon-Chef Jeff Bezos. (Archivild) Bild: Michael Reynolds/Keystone

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Der Online-Händler Amazon will offenbar eine eigene Ladenkette eröffnen. Das behauptet jedenfalls der Chef des zweitgrössten Shoppingcenter-Betreibers der USA. Dieser geht von 300 bis 400 Läden aus.

«Wie ich höre, peilen sie 300 bis 400 Buchläden an», erklärte Sandeep Mathrani von General Growth Properties am Dienstag während einer Konferenzschaltung mit Analysten.

Bislang nur ein Buchladen

Amazon betreibt bislang einen einzigen Buchladen, der in seiner Heimatstadt Seattle liegt. Mit einem Vorstoss in der genannten Grössenordnung würde der weltgrösste Online-Händler in direkte Konkurrenz mit dem konventionellen Buchhandel treten. Der US-Marktführer Barnes & Noble betreibt landesweit 640 Läden.

Ein Sprecher von General Growth lehnte weitergehende Kommentare ab. Eine Amazon-Sprecherin nahm zu den Angaben nicht Stellung. Amazon hatte jüngst einen Rekordgewinn bekanntgegeben. (chk/sda)

(Erstellt: 03.02.2016, 05:02 Uhr)

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