Wirtschaft
BMW bleibt vor Mercedes und Audi
Aktualisiert am 11.01.2010 1 Kommentar
Artikel zum Thema
- BMW, Daimler und VW legen in den USA zu
- Deutsche Autobauer erholen sich
- Warum bei BMW die 6. Generation des 5ers ein kompakter 7er ist
Stichworte
SwissquoteExklusiver Trading-Partner
Im vergangenen Jahr kam die Marke BMW (BMW 61.9 -0.13%) auf einen Absatz von 1,068 Millionen, während Mercedes 1,012 Millionen schaffte und Audi ( 565 0.00%) 950.000. «BMW ist der grösste Premiumhersteller der Welt und wir wollen das bleiben», sagte BMW-Verkaufschef Ian Robertson am Montag an der internationalen Automesse in Detroit.
Allerdings sitzt Herausforderer Audi den einst etablierten Luxusherstellern BMW und Mercedes immer stärker im Nacken: BMW verlor 2009 11,1 Prozent an Absatz, Mercedes 9,7 Prozent, Audi aber nur 5,4 Prozent. Der gesamte Weltmarkt schrumpfte um 6 Prozent.
Audi will wieder über die Million
Alle drei deutschen Luxushersteller wollen 2010 wieder in den Vorwärtsgang schalten. Er gehe mit einigem Optimismus ins laufende Jahr, sagte Robertson. So werde die Kapazität der BMW-Fabrik in den USA derzeit verdoppelt. Auch der Modellwechsel bei der 5er-Reihe Mitte des Jahres werden neuen Schwung bringen.
Konkreter wurde Audi bei der Prognose: «Wir starten mit Schwung in das Jahr 2010 und wollen wieder eine Million Automobile ausliefern», sagte Unternehmenschef Rupert Stadler. Im Jahr 2008 hatte Audi die Millionengrenze knapp geschafft.
Mercedes sieht die Talsohle erreicht und rechnet wieder mit steigenden Verkaufszahlen, wie bereits vergangene Woche mitgeteilt wurde. Für 2010 erwarte das Unternehmen einen Absatz leicht über dem Niveau des Vorjahres, sagte Konzernchef Dieter Zetsche und wies auf die neu eingeführte E-Klasse hin. (lps/ddp)
Erstellt: 11.01.2010, 18:26 Uhr
Kommentar schreiben
1 Kommentar
Um premium zu werden soll sich Audi vom Baukastensystem des VW-Konzerns verabschieden. Zu viele baugleiche Komponenten (Motoren usw.) werden in VWs, Seats und Skodas verbaut und zu günstigeren (VW/Seat) bzw. billigen (Skoda) Preisen verkauft. In ein wirkliches Premium-Fahrzeug gehört eigenständige Technologie - ein VW-Motor hat in einem Audi nichts zu suchen... Antworten
Wirtschaft
- 20:38Novartis-Präsident Vasella kritisiert die Einwanderungspolitik
- 16:29Swisscom-Chef: «Den Meisten sind Roaming-Gebühren egal»
- 13:17So günstig zum Eigenheim wie nie
- 22:09Bund prüft Abschottung des Schweizer Kapitalmarkts
- 12:15Das sind die demokratischsten Firmen der Schweiz
- 10:16UBS verliert bis zu 30 Millionen Dollar bei Facebook-Börsengang





