Wirtschaft

Bahn entschädigt 3800 Hitze-Opfer

Aktualisiert am 23.07.2010

Die Deutsche Bahn hat bereits 3800 vom Hitzechaos betroffene Fahrgäste entschädigt. Das berichtet die «Bild»-Zeitung vom Samstag unter Berufung auf Konzernkreise.

Eines der Opfer: Passagierin am 10. Juli in Bielefeld.

Eines der Opfer: Passagierin am 10. Juli in Bielefeld.
Bild: Keystone

Laut dem Bericht wurden in den vergangenen elf Tagen insgesamt 219'000 Euro in Form von Reisegutscheinen an Fahrgäste ausgegeben, die in Zügen mit ausgefallenen Klimaanlagen sassen. Insgesamt waren rund 50 Zugverbindungen von defekten Klimaanlagen betroffen. In der Summe sind die von Bahnchef Rüdiger Grube zugesagten 500 Euro Schadenersatz für betroffene Fahrgäste noch nicht enthalten.

Der Bahn machten die hochsommerlichen Temperaturen der vergangenen Wochen bei Teilen ihrer ICE-Flotte Probleme: Die Klimaanlagen in ICE-2-Zügen sind nur für Temperaturen bis 32 Grad Celsius ausgelegt. Zu den Ausfällen führte offenbar, dass die Anlagen angesichts der Hitze zu lange unter Volllast liefen. Teils herrschten deswegen in Zügen extreme Temperaturen. Eine Reihe von Fahrgästen musste dehydriert von Ärzten behandelt werden und fallweise auch ins Krankenhaus gebracht werden. (sam/afp)

Erstellt: 23.07.2010, 20:48 Uhr

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