Wirtschaft
Bank Coop verwaltet so viel Vermögen wie nie
Positive Geschäftszahlen: Der Eingang zum Hauptsitz der Bank Coop in Basel. (Bild: Keystone )
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LUKB mit Gewinn
Die Luzerner Kantonalbank (LUKB) weist für 2011 höhere Gewinnzahlen aus: Der Bruttogewinn erhöhte sich um 1,3 Prozent auf 235,6 Millionen Franken, der Konzerngewinn um 6,2 Prozent auf 158,6 Millionen Franken.
Trotz eines Zuflusses von neuen Kundengeldern in Höhe von netto 382 Millionen Franken liess die aktuelle Lage an den Börsen die von der Kantonalbank verwalteten Kundenvermögen um 0,4 Prozent auf 25,1 Milliarden Franken schrumpfen. (sda)
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Die Bank Coop (BC 58.8 -1.43%) ist trotz unsicheren Zeiten gut unterwegs: Die Tochter der Basler Kantonalbank konnte ihren Bruttogewinn 2011 um 6,3 Prozent auf 94,2 Millionen Franken steigern. Im Hypothekargeschäft verbuchte die Bank Coop erneut einen Rekordwert.
Die Hypothekarforderungen seien trotz defensiver Vergabepolitik um 4 Prozent auf 12,2 Milliarden Franken gestiegen, sagte Andres Waespi, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Bank Coop, vor den Medien. Das Marktwachstum von 5,2 Prozent wurde damit zwar nicht erreicht. Bewusst habe man jedoch in den überhitzten Märkten im Raum Genf und Zürich Zurückhaltung geübt, sagte Wespi.
Anhaltender Konkurrenzdruck
Einen neuen Rekord verzeichnete die Bank Coop, die landesweit über 33 Geschäftsstellen verfügt, auch bei den Kundengeldern. Diese stiegen um 0,5 Prozent auf knapp 9,8 Milliarden Franken an. Dabei nahmen die Spargelder um 9 Prozent auf 7,3 Milliarden Franken zu. Das Marktwachstum von 6,9 Prozent wurde damit klar übertroffen.
Der Erfolg im Zinsgeschäft stieg um 4,9 Prozent auf 156,1 Millionen Franken. Trotz anhaltendem Konkurrenzdruck sei es der Bank Coop gelungen, die Margen stabil zu halten, so Waespi.
Im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft sank der Ertrag dagegen um 2,7 Prozent auf 66,7 Millionen Franken. Rückläufig war auch das für die Bank weniger wichtige Handelsgeschäft: Dieses brachte mit 11,6 Millionen Franken 10,6 Prozent weniger ein als im Vorjahr.
Personalaufwand gesunken
Während der Betriebsertrag um 2,3 Prozent auf 238,2 Millionen Franken zulegte, war der Geschäftsaufwand mit 144 Millionen Franken praktisch stabil. Der Personalaufwand – die Mitarbeitendenzahl ging um 14 auf 584 zurück – sank dabei um 3 Prozent auf 81,8 Millionen Franken, dagegen stieg der Sachaufwand um 3,9 Prozent auf 62,2 Millionen Franken.
Die Verantwortlichen der Bank Coop sind mit dem Jahresergebnis zufrieden. Verwaltungsratspräsident Ralph Lewin bezeichnete es angesichts der «grossen Unsicherheiten und starken Volatilitäten» als erfreulich. Der Rückgang des Jahresgewinns um 3,2 Prozent auf 70,3 Millionen Franken ist auf einen Sondereffekt im Vorjahr zurückzuführen. Ohne diesen wäre der Gewinn um 12,7 Prozent gestiegen.
Für das laufende Jahr gibt sich Bankchef Waespi zurückhaltend, eine Prognose sei äusserst schwierig. «Wir hoffen jedoch, dass wir 2012 in einem ähnlichen Rahmen abschliessen können wie 2011», sagte er in seinem Ausblick. (jak/sda)
Erstellt: 31.01.2012, 08:30 Uhr
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