Wirtschaft

Bank of America sichert sich 13,5 Milliarden Dollar

Aktualisiert am 20.05.2009

Mit dem Aktienverkauf nähert sich die Grossbank dem Ziel, der Forderung der US-Behörden nachzukommen und knapp 34 Milliarden Dollar neues Kapital zu finden. Die Bank of America hat sich bei einem Aktienverkauf rund 13,5 Mrd. Dollar frisches Geld gesichert.

Zusammen mit dem vorherigen Verkauf einer Beteiligung an der China Construction Bank sammelte die Bank of America damit inzwischen fast 21 Mrd. Dollar ein.

Die Einnahmen des Aktienverkaufs fielen niedriger aus als die zuvor in Aussicht gestellte Summe von 17 Mrd. Dollar. Es seien insgesamt 1,25 Mrd. neue Aktien zu einem Durchschnittspreis von 10.77 Dollar verkauft worden, teilte die Bank of America am Mittwoch mit. An der Börse war die Aktie am Dienstag mit 11.25 Dollar aus dem Handel gegangen.

Nach Informationen des «Wallstreet Journal» setzte die Bank dabei den Grossteil des Angebots, 825 Millionen Anteilsscheine, am Dienstag zum Stückpreis von nur zehn Dollar ab.

Stress-Test mit schlechtem Zeugnis

Der riesige Kapitalbedarf ergab sich aus dem sogenannten «Stress- Test» der US-Regierung, bei dem die 19 grössten US-Banken mit Hilfe von Rechenmodellen auf ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber der Wirtschaftskrise geprüft worden waren.

Die Bank of America braucht dabei den höchsten Betrag an frischem Geld. Das Institut will ohne weitere Staatshilfen auskommen. (mbr/sda)

Erstellt: 20.05.2009, 13:34 Uhr

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