Banken erholen sich im Schneckentempo
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Die Stimmung im Kreditgewerbe ist zwar weiterhin schlecht. Die seit Anfang des Jahres eingesetzte Erholung ist jedoch auch im dritten Quartal weiter vorangeschritten, wie eine durchgeführte Umfrage der Konjunkturforschungsstelle (KOF) der ETH Zürich zeigt.
Das KOF-Bankenbarometer liegt seit bald zwei Jahren permanent unter dem neutralen Wert von Null. In den ersten drei Quartalen 2009 stabilisierte sich die Stimmungskurve auf niedrigem Niveau, teilte die KOF am Mittwoch mit.
«Dem positiven Bereich deutlich genähert»
Die beiden Einzelkomponenten, die der Berechnung des Bankenindikators zugrunde liegen, sind die aktuelle Beurteilung der Geschäftslage und die erwartete Beschäftigungsentwicklung im begonnenen Quartal.
Die Geschäftslage werde weiterhin als unbefriedigend beurteilt, und auch die erwartete Beschäftigung befinde sich im Minus. Beide Komponenten hätten sich aber dem positiven Bereich seit Anfang des Jahres deutlich genähert.
Dies gelte vor allem für die Geschäftslage, deren Stimmung seit Anfang des Jahes Fahrt aufnehme. Bei der erwarteten Beschäftigung sei die Erholung sehr verhalten. Der Beschäftigungsabbau werde im Kreditgewerbe auch weiterhin deutlich spürbar sein. (oku/sda)
Erstellt: 04.11.2009, 14:15 Uhr
Wirtschaft
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