Wirtschaft
«Blick»-Newsroom kostet 25 Jobs
Aktualisiert am 16.02.2010 4 Kommentare
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Für die Betroffenen sei mit der Personalkommission ein Sozialplan mit zusätzlichen Leistungen ausgehandelt worden, teilt der Ringier-Konzern mit. Die Zusammenführung der Redaktionen von «Blick», «Blick am Abend», «SonntagsBlick» und «Blick.ch» im Newsroom führe zum Abbau von insgesamt 22 Vollzeitstellen, heisst es in der Mitteilung. Davon entfielen rund zwei Drittel auf die Produktion. Die Redaktionen seien mit rund einem Drittel weniger stark vom Stellenabbau betroffen.
Nach den Konsultativverhandlungen mit der Personalkommission (PK), freiwilligen Abgängen, Anpassungen der Ressortgrösse nach oben, Pensenreduktionen sowie internen Wechseln habe der Abbau auf rund 22 Stellen reduziert werden können. Ursprünglich sollten 29 Vollzeitstellen gestrichen werden.
Insgesamt erhalten 25 Mitarbeitende die Kündigung. Zusätzlich wird das Mandatsverhältnis mit zwei freien Mitarbeitenden aufgelöst. Drei Personen werden vorzeitig pensioniert.
Verbesserter Sozialplan
Gemäss dem Sozialplan wird die vertragliche Kündigungsfrist, abhängig vom Alter der Betroffenen, um einen bis drei Monate verlängert. Zudem entrichte Ringier eine von den Dienstjahren abhängige Abgangsentschädigung, sagte Ringier-Mediensprecher Stefan Hackh.
Bei Kündigungen in Zusammenhang mit dem Newsroom leiste das Unternehmen im Falle von Arbeitslosigkeit oder Antritt einer neuen Stelle mit tieferem Gehalt während maximal weiteren sechs Monaten nach Ablauf der Kündigungsfrist Ausgleichszahlungen bis zur Höhe des heutigen Gehalts.
Ab der zweiten Märzwoche werden die Redaktionen der Blick-Gruppe unter einem Dach im Newsroom arbeiten. Ziel sei, dem Medienkonsumenten jederzeit auf jedem Kanal die von ihm gewünschten Inhalte anbieten zu können, heisst es in der Mitteilung. (bru/sda)
Erstellt: 16.02.2010, 16:14 Uhr
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4 Kommentare
Die Arbeit in einem Newsroom hat für die Redaktoren vor allem negative Folgen: Alles muss sehr schnell passieren, man hat keine Zeit mehr zum Nachdenken. Die Folge sind unrecherchierte, oberflächliche Artikel mit wenig Hintergrund-Informationen. Die Qualität der Zeitung sinkt , was sich in sinkenden Abo-Zahlen niederschlagen wird. Damit ist niemandem gedient. Antworten
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Luzia Keller
@Marco Lardi: dem würde ich keine einzige Träne nachweinen. Antworten