Wirtschaft

Britische Finanzaufsicht straft Credit Suisse

Aktualisiert am 08.04.2010

Weil sie nicht korrekt über Börsengeschäfte informiert hat, muss die Schweizer Bank eine Busse von knapp 3 Millionen Franken bezahlen.

Spricht von technischen Übermittlungsfehlern: Credit Suisse.

Spricht von technischen Übermittlungsfehlern: Credit Suisse. (Bild: Keystone)

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Die Credit Suisse (CSGN 19.09 -1.39%) muss der britischen Finanzaufsicht FSA eine Busse von 1,75 Millionen Pfund (2,9 Millionen Franken) bezahlen. Dabei geht es um die fehlerhafte Übermittlung von Daten zu Transaktionen an der Börse in London.

Die Vorfälle ereigneten sich in den Jahren 2007 und 2008, wie aus der Mitteilung der FSA vom Donnerstag hervorgeht. Neben der Credit Suisse büsste die britische Finanzaufsicht auch die beiden Börsenhändler Getco und Instinet.

Laut CS technische Übermittlungsfehler

Die Credit Suisse, die während des Verfahrens mit der Behörde kooperiert hat, bedauert die Vorfälle. Es handelte sich vorwiegend um technische Übermittlungsfehler, die während einer gewissen Zeit unbemerkt blieben, wie Firmensprecher Alex Biscaro erklärt.

Die Grossbank hätte der FSA nach den getätigten Transaktionen an der Börse bestimmte Angaben liefern müssen. Diese Daten dienen der FSA dazu, einen möglichen Missbrauch zu erkennen.

Für die Datenübermittlung beauftragte die Credit Suisse eine spezialisierte Drittfirma. Die Fehler bestanden beispielsweise in irrtümlichen Zeitangaben. Probleme gab es aber auch weil Meldungen ausblieben, die automatisch hätten generiert werden müssen. (oku/sda)

Erstellt: 08.04.2010, 13:54 Uhr

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