CS-Banker: Vorsicht bei Deutschland-Reisen
Artikel zum Thema
- Gefangen im Zank um die gestohlenen Bankdaten
- Bankdaten-Angebote – nun auch in den USA
- Leyendecker: Datendieb kriegt 2,5 Millionen Euro fast steuerfrei
- Deutsche Steuerfahndung jagt CS
- Die Credit Suisse lobt den Schweizer Markt über den grünen Klee
Stichworte
SwissquoteExklusiver Trading-Partner
Die Grossbank hat Reisen von Kundenberatern ins Nachbarland stark eingeschränkt. Seit längerem brauche es für Kundenbesuche im Ausland eine Bewilligung. Momentan werde die Reisetätigkeit nach Deutschland sehr restriktiv gehandhabt, bestätigte ein CS-Sprecher Berichte der Zeitungen «Sonntag» und «SonntagsZeitung».
Die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft hatte vergangene Woche nach Auswertung einer gestohlenen CD mit Steuerdaten aus der Schweiz 1100 Ermittlungsverfahren eingeleitet. Betroffen seien Kunden der Credit Suisse (CSGN 19.09 -1.39%) und auch Mitarbeiter der Bank. Das Anlagevermögen der mutmasslichen Steuerbetrüger summiere sich auf 1,2 Milliarden Euro.
Eichels harte Worte
Die deutschen Behörden haben die Grossbank allerdings bisher nicht kontaktiert, auch sind der Credit Suisse keine Vorladungen von Kundenberatern bekannt.
Der ehemalige deutsche Finanzminister Hans Eichel forderte im «SonntagsBlick», die Behörden sollten nicht nur gegen Mitarbeiter, sondern auch gegen die CS vorgehen. Sollte sich herausstellen, dass Beihilfe zur Steuerhinterziehung ein Geschäftsmodell der Bank ist, müsse ihr die Lizenz in Deutschland entzogen werden: «Will eine Firma die Gesetze des Landes nicht respektieren, kann sie hier nicht tätig sein», sagte Eichel. (sda)
Erstellt: 21.03.2010, 12:01 Uhr
Wirtschaft
- 20:38Novartis-Präsident Vasella kritisiert die Einwanderungspolitik
- 16:29Swisscom-Chef: «Den Meisten sind Roaming-Gebühren egal»
- 13:17So günstig zum Eigenheim wie nie
- 22:09Bund prüft Abschottung des Schweizer Kapitalmarkts
- 12:15Das sind die demokratischsten Firmen der Schweiz
- 10:16UBS verliert bis zu 30 Millionen Dollar bei Facebook-Börsengang
Wirtschaft
- 20:38Novartis-Präsident Vasella kritisiert die Einwanderungspolitik
- 16:29Swisscom-Chef: «Den Meisten sind Roaming-Gebühren egal»
- 13:17So günstig zum Eigenheim wie nie
- 22:09Bund prüft Abschottung des Schweizer Kapitalmarkts
- 12:15Das sind die demokratischsten Firmen der Schweiz
- 10:16UBS verliert bis zu 30 Millionen Dollar bei Facebook-Börsengang
Meistgelesen in der Rubrik Wirtschaft
Internet auf dem Fernsehen: Der Trend geht klar in diese Richtung. Werden Sie sich einen Smart TV kaufen?
Ja, auf jeden Fall
Nein, interessiert mich nicht
Erst wenn die Geräte billiger geworden sind
Ich habe schon einen
3308 Stimmen














































































