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Chile-Erdbeben kostet Swiss Re eine halbe Milliarde

Das Beben dürfte die Versicherungswirtschaft mit bis zu sieben Milliarden Dollar belasten. Und auf den Schweizer Rückversicherer kommt noch eine andere Rechnung zu.

Swiss Re muss zahlen: Die Schäden in Chile sind immens.

Swiss Re muss zahlen: Die Schäden in Chile sind immens. (Bild: Keystone)

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Diese Schätzung gab der Rückversicherungskonzern Swiss Re (SREN 53.1 1.14%) am Mittwoch bekannt. Die eigene Schadenbelastung werde sich nach den jetzt verfügbaren Informationen auf etwa 500 Millionen Dollar belaufen.

Trotz der hoch entwickelten erdbebensicheren Bauweise habe das Beben vom vergangenen 27. Februar Hunderttausende von Gebäuden zerstört. Es ist in Chile gängige Praxis, dass Besitzer von mit Hypotheken belasteten Wohnbauten, von Gewerbeimmobilien und von Industrieanlagen Erdbebenversicherungen bei lokal und international operierenden Versicherern abschliessen, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Entsprechend werde dieses Erdbeben erhebliche Versicherungsleistungen für Sachschäden und Betriebsunterbrechungen nach sich ziehen.

Der zweitgrösste Rückversicherer der Welt gab ausserdem bekannt, dass er mit einer Schadenbelastung von rund 100 Millionen Dollar wegen des Wintersturms Xynthia in Europa rechnet. (ddp)

Erstellt: 10.03.2010, 07:35 Uhr

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