Wirtschaft
Credit Suisse klagt gegen Vertreter von Lehman-Opfern
Von Bruno Schletti. Aktualisiert am 18.12.2008 154 Kommentare
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Adressat der Klage ist zum einen René Zeyer, Sprecher des Vereins Schutzgemeinschaft der Lehman-Anlageopfer. Eine Klage im Haus hat zum anderen auch die AZ Mediengruppe, Herausgeberin des «Sonntag». Die Zeitung veröffentlichte Ende Oktober einen Gastbeitrag von René Zeyer unter dem Titel «Ein Bankraub mit System».
Was Zeyer in Anführungszeichen setzte, nahm die Grossbank zum Wortlaut. Sie fühlt sich gemäss den rechtlichen Ausführungen der Anwaltskanzlei Wartmann & Merker «des Bankraubs bezichtigt», «in unlauterer und widerrechtlichen Weise in ihrer wirtschaftlichen Stellung sowie ihren Geschäftsverhältnissen herabgesetzt» und «in ihrer Persönlichkeit verletzt».
CS will Zeyer zum Schweigen bringen
Im Artikel, der die CS zur Klage veranlasst, hatte Zeyer der Bank unter anderem vorgeworfen, der Vertrieb von Lehman-Anlageprodukten durch CS-Mitarbeiter sei «von reiner Geldgier und der Jagd nach Kommissionen» getrieben gewesen. Die Bank hätte damit Kommissionen von 5 Prozent verdient. Gemäss Recherchen des «Tages-Anzeigers» sind rund 4500 CS-Kunden mit einem Anlagevolumen in Lehman-Papieren von 700 Millionen Franken zu Schaden gekommen (TA vom 15. Oktober). Die Bank selbst wollte diese Zahlen nie kommentieren.
Mit den rechtlichen Schritten will die Bank Zeyer nun verbieten, seine Aussagen öffentlich zu wiederholen. Den «Sonntag» will die Bank verpflichten, ein allfälliges Urteil zu publizieren. Eine erste Anhörung der Streitparteien hat am 9. Dezember vor einem Friedensrichter der Stadt Zürich stattgefunden – ohne dass man sich dabei näher gekommen wäre.
«Die Grossbank ist tief beleidigt statt tief beschämt», ist Zeyers Kommentar. Der Angeklagte lässt sich nicht einschüchtern. In Anspielung darauf, dass die CS den Schleier der Verschwiegenheit über die Affäre legt, meint er: «Wer um Vertrauen wirbt, soll nicht klagen, sondern informieren. Aber offenbar lernen die CS-Banker aus Krisen nichts.»
Zeyer interpretiert das rechtliche Vorgehen gegen ihn als Angriff auf die Presse- und Meinungsfreiheit. Die Bank selbst äussert sich zur Angelegenheit nicht.
Da es sich um ein laufendes Verfahren handelt, will man auch bei den AZ Medien nichts zum Fall sagen. Sprecherin Eva Keller bestätigt aber, dass sich die Parteien vor dem Friedensrichter getroffen haben. Zudem weist sie darauf hin, dass der Artikel im «Sonntag» als Gastbeitrag erschienen sei. Damit sei klar, dass dessen Inhalt nicht mit der Meinung der Redaktion übereinstimmen müsse.
Hoher Streitwert, hohe Kosten
Gemäss Zeyer will die CS das Verfahren nicht vor dem Bezirks-, sondern vor dem Handelsgericht austragen. Voraussetzung dafür ist, dass der Streitwert über 30'000 Franken liegt. Je höher der Streitwert ist, desto teurer werden die Gerichts- und Anwaltskosten. Zeyer vermutet deshalb, dass die Bank an ihm ein Exempel statuieren will, indem sie ihn finanziell in den Ruin treibe. Um den Streitwert zu drücken, wird er sich deshalb gegen die Austragung vor dem Handelsgericht zur Wehr setzen. (Tages-Anzeiger)
Erstellt: 18.12.2008, 09:11 Uhr
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154 Kommentare
Sicher sind seitens der Banken Fehler gemacht worden. Sicher hat der 'Druck von oben' beim Verkauf von solchen Produkten eine grosse Rolle gespielt. Aber wer von den geprellten wusste tatsächlich was er mit diesem Produkt kaufte? Eigenverantwortung - auch schon gehört? Wir springen schliesslich auch nicht vom Dach, wenn dies 'empfohlen' wird? Gier und Dummheit haben zum Glück auch ihren Preis! Antworten
Habe als sehr vorsichtige Anlegerin 1/3 meines Kapitals - Empfehlung CS mind. 1/2 - in ein strukturiertes Lehmann Brothers Produkt investiert. Mir wurde 100 %iger Kapitalschutz garantiert, das Risiko eines Totalverlusts im Prospekt der CS im Abschnitt Risiken nicht erwähnt, die Diversifikation des Kapitals fehlt (anlagetechnisch total falsch). Wie kann dies einer renommierten Grossbank passieren? Antworten
Das Verhalten der CS zeigt, daß Banker mit Kritik nicht umgehen können. Noch heute werden ahnungslosen Anlegern wertlose Papiere aufgeschwatzt. Wer so unverschämt die Regeln verletzt und unter Ausnutzung von Gesetzeslücken dubiose Scheingesellschaften für Schrottpapiere gründet, um mehr Profit zu machen, der sollte nicht versuchen, seinen Kunden Geldgier zu unterstellen. Antworten
hallo. ich wohne und arbeite zur zeit in england london. es ist eine schande was mit den schweizer banken zur zeit passiert. ich will hier nur mal erwaehnen, wie wir international dastehen. wenn man in london in einem pup sitzt und die news auf bbc laufen, dan hoert man nur ein witz nach dem anderen ueber die schweiz. ich denke es ist zeit um aufzuwachen und TUN statt nur reden. SAMMELKLAGE!!!!!!! Antworten
Ich habe auch Geld verloren,zum Glück jedoch sehr wenig,meine Anlagen bringen mit Zins mehr,als der Kursverlust ausmacht.Einmal war ich schon fast dabei,dass ich eine Anlage beinahe verkauft hätte,als sie auf 87 % gefallen war,mittlerweile hat sie sich erholt und liegt wieder bei über 98 % ihres Anlagewertes.Ich überprüfe aber täglich den Kurs meiner Anlage.Der Zins beträg "nur" 2 1/4 und 2 1/2 % Antworten
Vermisse bei allen Kommentaren eine gewisse Differenzierung. Selbstverständlich muss geprüft werden ob jemand über den Tisch gezogen wurde. Aber alle, die jetzt die CS und andere Banken beschimpfen, hätten vielleicht vorher den eigenen Hirnschmalz gebrauchen können. Es ist ja so einfach die Schuld immer bei anderen zu suchen. Wo bleibt da die Selbstverantwortung. Antworten
Eigentlich ist es völlig egal ob die CS juristisch recht hat oder nicht. Tatsache ist, dass sie mit dem Verkauf dieser Produkte in den letzten Jahren viel Geld verdient hat und jetzt einfach irgend ein Zeichen machen muss für ihre Kunden. Schon jetzt sind tausende erbost über die Art und Weise, der Schaden ist enorm. Tragisch ist, dass man die Kommunikation in die Hände der Juristen gelegt hat. Antworten
CS - die Prinzessin auf der Erbse. Als ob der Schuh die CS nicht andern Orts viel kräftiger drückt. Immerhin werden Organe der CS auf anderen Kontinenten fieberhaft gesucht. Sicherlich beraten von eben diesen Chef-Juristen stellt sich die CS nicht; der Ton verschärft sich. Die CS schadet sich mit ihrem unpassenden Verhalten selber am meisten. Verantwortung gegenüber Arbeitsplatz CH: NEIN! Antworten
Der grosse Lärm wird den "Zusammenhang" Credit Suisse - Lehman - sicher auch bald ergänzt durch den "Link" Credit Suisse - Madoff - viel länger an der Oberfläche halten als es der CS lieb sein kann. Das Verhalten der CS mahnt ausserdem an den Auftritt gegen ihren Analysten, welcher den Crash der Swissair rechtzeitig in Aussicht stellte. Die umstrittene Schlagzeile sehe ich wie andere erstmals. Antworten
Hat Herr Zeyer etwas anderes erwartet? Die CS versucht mit allen Mitteln, die Betroffenen mundtot zu machen und das Problem auszusitzen. Mein Vertrauen in diese Bank ist im tiefroten Bereich. Weiter so Herr Zeyer und weiter so alle Lehmann Opfer, welche sich zu wehren wissen! Antworten
Es wird viel von den Grossbanken gesprochen, aber auch die Regional Banken lassen die Kunden hängen. So die Bank Linth die behauptet alle Risiken erwähnt zu haben?? Und so jede Schuld dem Anleger überträt. Leider hilft das den Betroffenen wenig. Es scheint mir so oder so eine Salamitaktik..zuerst aller schönreden, dann Scheibe für Scheibe abschneiden bis dem Anleger nichts als der frust bleibt. Antworten
Scheinbar waren nur Insider von den Lehmann-Papieren gewarnt. Politiker - vielleicht werden wir ein neues Gesetz beschliessen müssen, das die Banken, analog den Tabakwarenherstellern, verpflichtet, den Satz : "Vorsicht, diese Geldanlage kann sie unter Umständen in den Ruin treiben" auf allen Verkaufsformularen zu drucken.Nur so können Anleger geschützt werden und Banker hätten eine weisse Weste! Antworten
Ich betreue eine betagte Frau, gegen deren Willen die CS mit ihrem Konto Lehman Brothers Papiere gekauft hat. Die Frau kennt sich in Anlagefragen nicht aus und sie wusste nicht, was mit ihrem Geld gemacht wurde. Das Geld wurde ihrem Konto für den Ramsch richtiggehend entzogen. Herr Zeyer hat recht. Nach Brecht: "Was ist der Einbruch in eine eine Bank im Vergleich zur Gründung einer Bank". Antworten
Wie sagte mein Wirtschftslehrer: "Die Hunde bellen und die Karawane zieht weiter". In einigen Jahren wird das alles vergessen sein. Dann werden die selben Schafe auf der selben Weide grasen wollen. Wer sichs nicht leisten kann und keine Ahnung davon hat, solls lassen... - bitte. Ich kann das geblöcke nicht mehr ertragen. Ich empfehle das Kasino, macht mehr spass und man weiss woran man ist. Antworten
@Thomas Müller 14:54. Sie sind nicht Rentner, dessen Vorsorgegelder die CS und die NAB mit sog. 100% kapitalgeschützten Lehman-Produkten vernichtete. Das hat überhaupt nichts mit dem "Grossen Geld" und "Lotto" zu tun. Es ist sehr einfach solche Sprüche zu klopfen. Aber wahrscheinlich arbeiten Sie nicht bei einer Bank und verstehen das sowieso nicht. Antworten
Während hier über CS und vorher über die UBS hergezogen wird verlieren die Kunden der SGKB mit Lehman und Madoff über 200Mio. Dies wird in wenigen Zeilen abgehandelt. Denkt mal daran - die SGKB ist ca. 34xkleiner (Kundenvermögen) als eine CS. So, und jetzt rechnet die 200 Mio. mal hoch.... Aber die Kantonalbanken sind halt die lieben kleinen und die Grossbanken die grossen bösen. Antworten
CS ist pure Arroganz! Sie hat tausende von Anlegern betrogen, welche ein sichere Geldanlage suchten. Ich kann den Geschädigten nur raten: macht Druck, ärgert die Bank, lasst euch von diesen Betrügern nicht hinhalten! Die wollen die Sache aussitzen und Gras darüber wachsen lassen. Die Credit Suisse wusste sehr früh, welchen Ramsch sie den eigenen Kunden verkauft. Antworten
Weshalb hat die Berner Kantonalbank die Lehman-Investionen ihrer Kunden im Frühjahr 2008 gegen einen Ausfall versichert? Und weshalb hat die grosse Credit Suisse für ihre Kundne nichts dergleichen unternommen, keine einzige Warnung ausgesprochen, aber gleichzeitig ihre eigenen Lehman-Paier im Mai 2008 abgestossen? CS Management: Es ist Zeit, dass Sie die Verantwortung für Ihre Fehler übernehmen. Antworten
Statt den Kapitalschutz zu gewähren, den die CS unzähligen Kleinanlegern versprach, um sie zum Kauf von Lehman-Anlagen zu bewegen, versucht die Bank nun diejenigen mundtot zu machen, die sie an dieses Versprechen erinnern. Es ist höchste Zeit, dass CS die Verantwortung für ihre Beratungsfehler übernimmt. Andernfalls droht ihr der moralische Bankrott. Antworten
Ich finde die CS handelt genau richtig, Herr Zeyer und alle anderen Lehman brothers Kunden haben kein Recht auch nur einen Franken von der CS zu fordern. Zuerst wollen alle das grosse Geld, dann gehts in die Hose und dann soll ein anderer das Geld ersetzten (am besten noch mit Zinsen). Wenn man Lotto spielt und nichts gewinnt geht man ja auch nicht an den Kiosk und fordert das Geld zurück. Antworten
Ich kann nicht glauben was man hier über die CS liest. Diese Bank behandelt ihre Kunden noch schlechter als die Citibank in Deutschland. Es ist eine Schande was sich Banken in Europa heute leisten. Die Schweiz galt lange als Vorbild. Damit ist es Dank Credit Suisse nun vorbei. Schlimmer ist nur noch die Citibank die in Deutschland ihre Kunden mit falschen Orderpapieren hinters Licht geführt hat. Antworten
Mir ist ein konkreter Fall bekannt. Tatsache ist, dass der Berater die Worte: "Sichere, risikolose Anlage" gebraucht und gar handschriftlich festgehalten hat. Das "Entgegenkommen", einen Drittel des Verlustes zu begleichen, wird nicht schriftlich abgegeben. Ich zweifle nicht daran, dass der Berater nach bestem Wissen gehandelt hatte - aber das schmälert die Verantwortung und Haftung der CS nicht! Antworten
Was in Sachen Weltwirtschaft abgeht ist sicher traurig und teilweise beschämend. Betrüger und Gutgläubige gab es immer und wird es immer geben. Jetzt aber die beiden CH-Grossbanken weiter in den Dreck zu ziehen ist nicht angebracht. Alle die ihr hier im Forum über die Banken herzieht, überlegt mal, wie stark die CH-Wirtschaft und somit JEDER VON UNS von diesen 2 Banken profitiert!!! Antworten
Die CS (sowie auch andere Grossbanken) machen es sich jetzt sehr einfach und stellen ihre Anlagekunden als Geldgierig hin. Aber dass die Berater einem Wochenlang mit telefonaten auf der Pelle sitzen mit sogenannt guten Kundenfreundlichen Vorschlägen zur Wertvermehrung des Kapitals, dass bis anhin einfach auf Sparkonten deponiert war, dass wird nun wohlweislich vergessen. Antworten
Die Klage der CS ist völlig legitim + OK. Es ist praktisch Rufmord was Zeyer versucht anzuzetteln. Jeder will Geld verdienen, nicht zuletzt die Kunden. L. B. war der Garant und nicht CS. Das sollte man sachlich unterscheiden. Zeyer braucht den Mediendruck, um die Bank zu einem Vergleich zu zwingen. Vor Gericht hätte er keine Chance, da neutral und rechtlich gesehen klar auf L. B. verwiesen wurde. Antworten
Ein komisches Gefühl hatte ich als ich das Fernsehinterview vom grinsenden Grübel sah. Und mit dieser Philosophie verdient anscheinend diese Bank ihr Geld. Mit einfachen Worten ausgedrückt, die Hauptsache ist nur, dass sie sich im Top Management alle einig sind. Was dann die anderen davon halten, das kann ihnen egal sein. Wenn das nicht einmal alles zu einer Explosion führt. On verra. Antworten
Die CS Juristen sollten wissen, dass der Ruf einer Bank nicht von Pargraphen sonders von Ethik, Moral und Vertrauen bestimmt wird. Statt zuzugeben im Lehmann Skandal mitschuldig zu sein, reagiert sie mit Drohungen auf Medien Kritik. Das ist kein Zeichen von Stärke, sondern zeugt von Arroganz und fehlender Einsicht. Der Lehman-Fall dürfte auch int. das CS Image schädigen & die Kunden verunsichern. Antworten
Das Problem ist wohl, dass viele Anleger der "ach so sicheren und loyalen" Grossbanken zu lange vertraut haben. Ich arbeite selber in der Finanzberatung und musste immer wieder das Gleiche hören: "Wir haben unser Geld lieber bei einer Grossbank, die ist sicher". Jetzt sieht man wie sicher das Ganze ist...doch wie heisst es so schön: AUS SCHADEN WIRD MAN KLUG... Antworten
ich habe lange als Kundenberaterin bei der CS gearbeitet und kann sagen, dass mein Bonus nur zu einem sehr geringen Teil danach bewertet wurde, ob ich gewisse Produkte an den Kunden verkauft habe. Dies schlägt eher bei höheren Segmenten zu Buch, in welchen die Kunden aber auch risikofreudiger sind. Antworten
Alles schreit wenn Verluste auftreten dabei steht in allen Unterlagen geschrieben, dass Anlagen in handelbare Wertpapiere Risiken in sich bergen. Wenn sich nun Kunden darauf berufen falsch beraten worden zu sein und die CS oder eine andere Bank dafür verantwortlich machen dann sind diese Kuden unmündig und es müsste ihnen der Zugang zu diesen Produkten verbieten. Habe im übrigen auch Geld verloren Antworten
Ich habe kein Geld bei der CS und so soll es auch bleiben. Die CS täte gut daran, ihre Kundinnen und Kunden zu pflegen und richtig und fair zu beraten. Mit guten Kundenservices kann man sich längerfristig besser positionieren und das bestehende Kundenportfolio ausbauen. Verlorene und unzufriedene Kundinnen und Kunden zurückzugewinnen ist teuer und in wenigen Fällen erfolgreich. Antworten
Wann benennen die Banken ihre "Berater" ganz simpel so wie sie sind. Nämlich ganz einfach Verkäufer mit Gewinnbeteiligung. Wenn ich einen Anzug kaufe, so weiss ich auch, dass der Verkäufer am Teuersten interessiert ist. Da gibts am meisten Provision. Im übrigen einfach nur peinlich für die CS. Die CS braucht neue PR-Leute. Antworten
Die CS schiesst ein weiteres Eigengoal. Grösste Bank im Kanton Aargau ist die CS-Tochter NAB. Wichtigster Zeitungungsverlag im AG sind die AZ-Medien, die bis anhin der NAB immer sehr wohlwollend gesinnt waren. Das kann sich jetzt schlagartig ändern, für die CS wohl im falschen Zeitpunkt. Aber wer im Ausland Milliarden verzockt, kann sich auch ein paar Patzer vor der eigenen Haustür leisten? Antworten
@Daniel Graf / 09:20 Uhr Würd also beim Aufrichtfest auch dabei sein wollen. Ob das Haus je bewohnbar wird?... (....Diesen auf "Eigenverantwortung" pochenden Grossmäulern sei gewünscht, dass sie bei ihrem Hausbau auf Baufachleute ihres eigenen Schlages bauen werden... ) Antworten
100 % Kapital geschützt, habe schon neue Werbung gelesen für Wertpapiere. Die Banken machen so weiter wie vorher. Ich hoffe das die Politiker die falsche Werbung mit Gesetzen endlich verbieten und zum Beispiel verlangen das ein Kunde Unterschreiben muss das er gelesen hat dass ein 100 % Verlust möglich ist und dann gibt es auch keine Probleme mehr. Antworten
Îch verstehe die CS. Dies hat sich nun wirklich nicht zu bieten. Für den Kapitalschutz eines strukturierten Anlageprodukts garantiert der Emmitent desselben und nicht der Wiederverkäufer des Produktes. Dies ist doch klar und ergibt im ueberigen unmissverständlich aus dem Wortlaut der jeweiligen Prospekten dieser Produkte. Antworten
Ganz egal, wie die Situation im Detail aussieht und wer Recht hat, die CS verhält sich völlig falsch. Mit der Klage gegen Zeyer und dem Schweigen bzw. der Intransparenz in diesem Fall sagt sie ja alles, oder etwa nicht? Und klar sind die Medien nicht die beste Wahl um Konflikte auszutreiben, aber in welches Sprachrohr soll der kleine Bürger schreien, dass er gehört wird? Antworten
Ich werde in meinem Leben keine Geschäfte mehr mit der CS machen: 1.) Haben diese mich wissentlich mit einem Derivate-Produkt betrogen (ein anderes Produkt als Lehmann). Ich habe zwar nur ca. 1000 CHF verloren, doch das Vertrauen ist weg. 2.) Ich kenne etliche Unternehmen, die keine Geschäfte mehr mit der CS machen, da diese einfach nur total schlechte und mühsame Erfahrungen gemacht haben. Antworten
Trau, Schau, Wem. Sicher keinen Bankberatern... Das war der Kundenfehler. Dennoch sollte eine Bank zumindest wenns öffentlich wird, so tun, als wäre ihr Anspruch das Beste für den Kunden. Ein Kundenberater der nicht vehement davon abrät grosse Teile eines Vermögens in strukturierte zu investieren ist nahe an einem Betrüger. Wer braucht schon strukturierte... paar Profis und VV-Kunden... Antworten
Wer hatte den ersten grossen Finanzskandal? Chiasso, Kurmann, CS. Wer verschacherte eine der weltweit besten Versicherungen (Winterthur) schamlos mit Miliardenverlusten den Franzosen zu? CS. Wer lügt den Aktionären schamlos Gewinn vor, Sommer, dann Verluste. CEO CS, 2008 Wer da noch etwas mit der CS zu tun hat ist einfach selber schuld. Guter Rat, alles abheben und sofort davon eilen, sonst ... Antworten
Herr Zeyer schädigt mit seinen populistischen Artikeln gezielt den Ruf der CS und bestimmter Personen weit über das Mass hinaus, das von den zugrundeliegenden Fakten gerechtfertigt wäre - und das bewusst, um die Chancen auf einen aussergerichtlichen Vergleich zu erhöhen. Könnte er die Anschuldigungen vor Gericht beweisen, würde er vor dem Prozess schweigen, um das Verfahren nicht zu gefährden. Antworten
Die CS wie auch allgemein die Bankkunden und Anleger wurden Opfer eines Systems, das sich nun im Prozess einer Veränderung befindet. Klagen gegenüber der CS werden kaum Erfolg haben, denn vor dem Anbieten der verschiedenen Produkte der verschiedenen Emittenen hat die CS sicher geprüft, was wenn wäre wenn alle Stricke reissen. Das Betrugssystem aus den USA muss bekämpft werden. Antworten
Die CS wird wohl einige Kommunikationsberater beschäftigen um den Ruf wieder zu flicken. Die dauernde schlechte Publizität kann auf die Dauer nicht gut sein. Natürlich trägt jeder Anleger ein bestimmtes Risiko, über das er auch von jeder Bank informiert wird. Vermutlich müssen die Gerichte entscheiden ob Lehmann ein CS Fehler war oder ein Anlageberater Fehler. Antworten
Danke Herr Zeyer, dass sie für uns "kleinen" aufstehen und den Kopf hinhalten. Ich verstehe nicht wieso gegen die CS kein Stattsanwalt aktiv wird. Was sich diese Bank erlaubt ist jenseits von Gut und Böse. Ich ziehe auf jeden Fall meine Hypotheken von dieser Bank ab. Antworten
Ist der Ruf erst ruiniert, lebt sich's weiter ungeniert. Wer jetzt noch bei der CS Geld anlegt, weiss auch, was die Bank mit den daraus für sie resultierenden Erträgen macht: Die nächsten Imagekampagnen finanzieren. Und das wird SEHR viel Geld verschlingen. Also liebe CS Kunden: Es ist Weihnachtszeit. Gehet hin und fragt Eure Kundenbetreuer nach den hochmargigen Produkten und INVESTIERT. Antworten
Es gibt niemand gerne Fehler zu, und die CS über all die Jahre hinweg am wenigsten. Sie mauert sich ein im Gegensatz zur UBS. Die CS wird noch viele steife Brisen abbekommen während die UBS dann durch ihre offene und kundenorientierte Kommunikation im warmen Golfstrom sich wohl fühlen darf. Und alles nur auf die Anleger abschieben wäre doch zu einfach. Wieviele CS-Berater haben hier kommentiert? Antworten
Îch verstehe die CS. Dies hat sich nun wirklich nicht zu bieten. Für den Kapitalschutz eines strukturierten Anlageprodukts garantiert der Emmitent desselben und nicht der Wiederverkäufer des Produktes. Dies ist doch klar und ergibt im ueberigen unmissverständlich aus den jeweiligen Produkten dieser Produkte. Antworten
Es ist interessant die Kommentare zu lesen, gewisse Schreiberlinge, die alle Lehman-Käufer als geldgierige, schlechte Verlierer bezeichnen, haben sich nicht wirklich mit der Sachlage befasst !! Es gibt sicher schlechte Verlierer, aber wenn eine Rentnerin X Telefone von Ihrem CS Bankberater bekommt, dem Sie vertraut, und 100%iger Kapitalschutz garantiert, auf CS Logopapier, dann ist etwas falsch ! Antworten
Klar, es geht um Eigenverantwortung. Die Frage ist eben: Hat die CS genug getan, damit die nun geschädigten Kunden eigenverantwortlich entscheiden konnten? Die CS sagt JA, einige Kunden sagen NEIN. Für mich trägt jede Bank die Verantwortung mit dem ihr anvertrauten Kundengeld sorgfälltig! umzugehen. Wenn's kasino-ähnliche Risikien gibt, ist eindeutig zu informieren. Hat das CS gemacht? Dann OK. Antworten
Wir sind vor Jahren "zwangsweise" von der Schweizer Volksbank zur Credit Suisse, Filiale Locarno "transferiert" worden - doch bald haben wir erkannt, dass dies nie und nimmer die richtige Bank für uns (ausländische) Privatleute ist! Gäbe es nur noch diese angenehme Schweizer Volksbank, wir würden sofort dort wieder Kunde..... Antworten
Herr Zeyer halten Sie durch! Die CS verkauft ihren Kunden die Wertpapiere die am meisten Provision bringen und nicht die, die dem Risikoprofil des Kunden entsprechen. Wie sonst kann eine Bank Boni in Milliardenhöhe auszahlen? Diese werden den Kunden aus der Tasche genommen mittels überhöhten Kosten und Gebühren. Antworten
was soll das ganze gegacker, ich habe diesen beiden noch nie vertraut, und wer heute sein geld noch bei einer dieser beiden vom staat unterstützten, (also von unserem steuergeld) hat, ist selbst schuld. nur bedenkt, solche typen gibt es immer wieder, das hat der nationalrat, der bundesrat und der ständerat ja so gewollt !!!!!! also lasst taten folgen und kein gejammer. Antworten
Danke CS, dass sie das Thema gleich selbst wieder hochkocht und in die Medien bringt. Und sie zeigt auch, welche Sprache sie spricht, nur die des Geldes und der Gerichte. Da gibt es keinen Platz für Vertrauen und Partnerschaft, wie es uns die Werbung weismacht. Ich empfehle allen, nur noch schriftlich mit dieser Bank zu verkehren, um all das beim Verkauf Versprochene vor Gericht einzufordern. Antworten
Es ist richtig, dass die CS klagt. Hr. Zeyer hat in der Vergangenheit oft genug nicht belegte, schwere Vorwürfe gegen die CS erhoben, die zweifelsohne geschäftsschädigend, ehrverletzend und unlauter waren. Auch wenn sich derzeit die Banken in der Dauerkritik befinden, gilt das Recht für sie genau gleich. Nun muss Hr. Zeyer für sein Verhalten Verantwortung übernehmen. Das ist recht so. Antworten
@Ruedi Schmidt: Doch hat die UBS. Aber als Nichtkunde und Stammtischpolemiker haben sie wahrscheinlich nichts vom Entschuldigungsschreiben mitbekommen. Kam vielleicht ein wenig spät. Doch ist es ein einmaliges Zeichen, dass man Fehler gemacht hat und versucht, diese zu korrigieren .... Antworten
@Stefan Meier: Sorry, aber jeder der in Finanzprodukte investiert hat sich bewusst zu sein, dass es keinen "Free Lunch" gibt, heisst: Kein Etrag ohne entsprechendes Risiko. Alles was über dem sogenannten risikolosen Zinssatz (bspw. Staatsobligationen) an Ertrag angeboten wird, weist Risiko auf. Sie können nicht 20% an Etrag einfahren und dabei meinen, das alles habe kein Risiko. Antworten
Da haben immer alle auf der UBS rumgehauen. Trotz all ihrer Probleme hat die UBS ihre Kunden aber immer FAIR behandelt. Die CS hingegen verklagt ihre Kunden, wenn diese sich öffentlich gegen unseriöse Geschäftspraktiken zur Wehr setzen. Vielleicht denkt der ein oder andere CS Kunde nun darüber nach, ob er mit einem solchen Partner weiterhin Geschäfte führen will, ... Antworten
Jetzt sind alle Beteiligten genau da angelangt, wo Gier immer hinfuehrt: Man bekaempft sich gegenseitig. Selbstverantwortung? Fehlanzeige auf allen Seiten. Schlafend risikolos Geld verdienen, das war ja schon immer moeglich. Und vor solchen Spekulationen hat natuerlich auch nie einer gewarnt, ist ja schon klar. Aber vielleicht lernt der eine oder andere wenigstens was draus. Antworten
Der Kaufentscheid liegt immer bei Käufer und der Markt bietet das an, was die Leute nun mal wollen. Gerade ältere Semester werden doch auch von der Gier getrieben. 9% und mehr Rendite - so wie "früher". Wieviele haben in der .com Zeit Aktien von Unternehmen erworben, wo kaum jemand recht wusste, was die überhaupt machen. Nicht immer sind die Bankler schuld. Eigenverantwortung - als Stichwort.. Antworten
Das eigentliche Problem liegt in der Bezeichnung "Berater", welcher eigentlich im besten Fall Verkäufer (eigene Produkte) oder "Vermittler" auf Provisionsbasis ist (Konkurrenz-Produkte). Die Bezeichnung "Produkte" ist ebenfalls falsch, da die Produktehaftpflicht nicht greift. Durch die bewusste Verwendung "Berater" und "Produkte" in ihren Prospekten erkennt man unseriöse Banken... wie zb. die CS Antworten
Die CS wäre in der Pflicht gewesen, die Anleger über Risiken aufzuklären. Hat sie nicht gemacht. Wir leben im Zeitalter der Produkthaftung. Jede Lumpenfirma muss mittlerweile in den Beiblättern ihrer Produkte draufschreiben, dass das nicht für kleine Kinder ist und Elektrogeräte in der Badewanne nichts verloren haben. Wenn die CS das im übertragenen Sinn nicht tut, soll muss sie bluten. Antworten
Soso - Die CS Klagt also, weil sie sich unter anderem "in ihrer Persönlichkeit" verletzt fühlt. Wie klingt das denn wohl in den Ohren eines Kunden, welcher der CS vertrauen schenkte und auf Anraten seines Beraters einen Grossteil seines Barvermögens in Lehmann-Produkte investierte. Bislang war die Geschichte mit der CS und Lehmann irgendwo zwischen lachhaft und tragisch - langsam wird es grotesk. Antworten
Die Herren Brunner & Geller reden mir aus der Seele. Jeder ist dafür selber Verantwortlich, wenn er Geld irgendwo anlegen will. Hier von Opfern zu sprechen, Anlageopfern, ist meiner Meinung nach nicht in Ordnung. Man hätte das Geld zum Beispiel einfach auf einem Sparkonto einzahlen können. Hätte zwar keine Hohe Rendite abgeworfen, wäre dafür aber auch keinem Risiko ausgesetzt gewesen. Antworten
jeder der strukturierte produkte kauft, sollte wissen, was er da tut. wenn nicht, soll er es lassen. aus gier aber produkte kaufen und dann laut nach gerechtigkeit schreien, wenns mal schief läuft ist peinlich. wenn die banken fehler gemacht haben, dann werden sie dafür bezahlen, dafür haben wir gerichte. aber sonst....? welcher obli-besitzer von lehman beklagt sich? dabei ist das das selbe.... Antworten
Eigenverantwortung scheint in der heutigen Zeit nicht mehr vorhanden zu sein. Natürlich hat die CS Fehler gemacht - aber die Leute, die vor lauter Gier nach hoher Rendite den gesunden Menschenverstand ausschalten tragen eben auch Mitschuld. Wenn etwas zu gut tönt um wahr zu sein, dann ist es das auch! Antworten
Es ist ungeheuerlich was sich die CS an Ignoranz ungestraft leisten kann. Statt Grösse zu zeigen, betreibt sie ein widerliches Versteckspiel. Die blauäugigen CS-Anlageberater hatten bis zum Zeitpunkt der Lehman-Pleite keine Ahnung von der Situation und verkauften Schrottpapiere an ahnungslose Kunden. Ihr eigenes Management zog sie regelrecht über den Tisch, wie bei einer amerik. "two-bit" Bank. Antworten
Entschuldigen Sie Herr Zeyer, aber offensichtlich verstehen Sie erstens nicht viel von Geldanlagen, und zweitens sollten Sie zuerst lernen, wie man fachlich und anständig kommuniziert. Offensichtlich wollen Sie sich nur in den Mittelpunkt stellen. Gut dass sich die CS gegen solche unqualifizierte Möchtegerns wehrt. Hier ist nicht Polemik, sonder n Sachlichkeit gefragt. Antworten
Die CS gibt keine Zahlen über Opfer und Summe heraus. Stattdessen entschädigt sie einen kleinen Teil ihrer Kunden und macht sie gleichzeitig mundtot. Wenn alles mit rechten Dingen zu und her ging. hätte die CS offen und ehrlich komuniziert und wohl auch keine Kunden entschädigen müssen!! Antworten
Die CS würde sich besser darum kümmern ihre Bilanz in Ordnung zu bringen. VR Präsident Kielholz hat immer noch nicht begriffen, dass das ganze Schlamassel durch billiges Geld und der Tatsache, dass die Banker für ihr Handeln keine Verantwortung nehmen müssen (wie kann man sonst solche Risiken eingehen?), entstanden ist. Antworten
Auch wenn die CS vor Gericht Recht bekommen sollte, das Vertrauen in die Bank ist restlos verloren. Auf so ungeschickte Art verlorenes Vertrauen kann nicht i so einfach in ein paar Jahren wieder zurückgeholt werden. Das ganze ist für die Bank ein Desaster wenn man bedenkt, wieviel Geld, genau wegen diesem Vertrauen, in der Vergangenheit in PR-Massnahmen gesteckt wurden und noch werden. Antworten
Herr Brupacher hat recht. Letztlich ist jeder für sich selbst verantwortlich. Auch ich habe, mit sauer verdientem Geld, verschiedene Zertifikate gekauft und ist in die Hosen gegangen, aber den Berater dafür verantwortlich zu machen käme mir zuletzt in den Sinn. Es ist sehr typisch für die jetzige Zeit; alles wird auf andere abgeschoben. Antworten
Liebe Credit Suisse Zwei Sprichwoerter fuer Euch zum Nachdenken: 1) Wo Rauch ist, kann Feuer sein ! 2) Die Wahrheit ist immer schlimmer als die Luege ! 3) Ehrlich waehrt am laengsten ! 4) Luegen habe kurze Beine ! Jetzt sind es vier und nicht nur zwei. Antworten
Es braucht zwei Parteien zum Streiten, die CS ist sicherlich nicht ganz unschuldig, wenn wahrscheinlich eher moralisch schuldig denn rechtlich. Die Verantwortung bei getätigten Investments liegt immer beim Kunden. Leute die nichts von Wertpapieren verstehen, sollten sich zurückhalten anstelle unkritisch alles zu glauben. Aber wenn's um Profit geht, ist man plötzlich blind und taub - beide Seiten.. Antworten
Die CS als Bankinsitut kann nicht "beleidigt" sein - es sind die Entscheidungsträger. PR mässig ist eine solche Klage natürlich ein Fehler, den diese Damen und Herren nicht machen sollten. Die Wahrheit, ob Gier der Bank oder der Kunden grösser war, liegt wie immer irgendwo in der Mitte. Vertrauen ist das Kapital einer Bank - die CS muss aufpassen, dass sie nicht noch mehr verspielt. Antworten
Was ist mit der Moral der Kunden. Die ist auch nicht weit. Jeder hat bei den Renditen nur noch die Dollarzeichen gesehen. Jeder der Geld verloren hat, ist selber Schuld (mit sicher wenigen Ausnahmen). Wenn man die Lesebriefschreiber betrachtet, seid Ihr alles nur noch Besserwisser und Pessimisten. Antworten
Bankraub mag ja stark sein - in einem Kommentar aber durchaus erlaubt. Die CS-Tochter NAB hat meiner Mutter (79, halbblind) für ihr gesamtes Vermögen von 80'000 Franken strukturierte Produkte der CS verkauft, natürlich ohne dass sie ja gesagt hätte. Warum denn bitteschön, wenn nicht, um die Ausgabekommission zu kassieren? Die NAB-Beraterin war gut geschult von der CS. Wer verteidigt das hier noch? Antworten
Liebe Menschen. Willkommen auf der wirtschaftlichen und moralischen Abwärtsspirale. In diesem Sog wird niemand verschohnt. Der andere ist Schuld. Es ist aber nicht alles schwarz oder weiss, sondern düstern grau. Solange wir nicht nicht selber Verantwortung übernehmen für eigene Taten und deren Konsequenzen, haben wir einfach nichts gelernt. Antworten
Zustaende wie in Amerika: Anleger sind auf der Suche nach der besten Rendite (wer will denn ein Sparbuechlein wenn er coole Finanzprodukte kaufen kann) fallen auf die Nase weil sie in ihrer Gier nicht ueber die Risiken nachgedacht haben. Was macht man? Hetzkampagne in den Medien, der Mob wird's schon richten. Und zum Abschluss noch ein Prozess. Nichts von dem sollte der Schweiz wuerdig sein. Antworten
Zweifelsohne ist es sehr schmerzhaft, sauer verdientes, über lange Jahre Angespartes den Bach runter gehen zu sehn..! Jeder Betroffene muss einem leid tun ! Aber Fakt ist auch, dass es für die CS-Kundenberater überhaupt keinen Unterschied machte, wer bei einem Anlageprodukt im Hintergrund als Schuldner figurierte. Denn anders als Versicherungsagenten kassier(t)en die Bankberater KEINE Provisionen! Antworten
warum fragt niemand wieviele kunden der CS in fairfield produkte investiert haben ? man munkelt das sei das naechste enorme problem, natuerlich hat die bank nichts zu verschulden. betraege reichen von 500 mio bis 2 milliarden. komisch nur dass alle banken es offenlegen nur die cs nicht. sehrwahrscheinlich ist der kunde wieder schuld. Antworten
Interessant ist, dass die CS in diversen Bereichen einen Zahlungsstopp für Rechnung verfügt hat bis mindestens Ende Jahr. Diverse externe IT Dienstleister schauen im Moment in die Röhre (Rechnung, welche z.B. gemäss schriftlichem/unterzeichnetem Vertrag schon im Oktober fällig gewesen wären), werden klatschnäuzig NICHT bezahlt. Jetzt ist alles klar: Offenbar braucht man das Geld für die Anwälte. Antworten
Wieso kann die CS nicht einfach reinen Tisch machen? Offensichtlich ist da was falsch gelaufen mit den Lehman-Papieren, sonst würden sich wohl kaum so viele CS-Kunden! darüber aufregen. Wenn Herr Zeyer "Unwahrheiten" verbreitet, dann sollte die CS diese doch aus der Welt schaffen können. Den Kopf in den Sand stecken, beleidigt tun und vor Gericht gehen bei Kunden!-Kritik ist wohl wenig konstruktiv Antworten
Also, prinzipiell ist jede mündige Person veranwortlich für die Entscheidungen die sie fällt. Wer keine Verantwortung tragen will, braucht einen Vormund. Und der Staatsapparat möchte uns gerne bevormunden, weil es dafür uneingeschränkte Macht gibt. - Sollte jedoch eine Person vorsätzlich mit Unwahrheiten zu einem Entscheid animiert worden sein, dann sieht die Sache anders aus. Antworten
man erinnere sich: die CS hat auch den Analysten gefeuert der das Ende der Swissair voraussagte ! offenbar hat die CS wiederum Angst vor der Wahrheit - die Geschichte zeigt wo das hinfuehrt - in den ABGRUND ! ein Vertrauen in eine Bank laesst sich nicht mit solchen verwerflichen Geschaeftsgebaren holen! Antworten
Es soll der Vollstaendigkeit halber mal gesagt sein, dass die CS SIP's (Structured Investment ProductsI) verschiedenster erstklassiger Issuer anbietet - z.B. auch von JP Morgan oder BNP Paribas. Wer konnte denn wissen, dass ausgerechnet Lehman die Segel streicht? Antworten
Ein Auszug aus meiner Einlassung vor dem Friedensrichter: «Eine Geschäftsbank, die so tut, als könne sie nichts dafür, dass tausende von Kleinsparern zusammen Abermillionen verloren haben, muss sich auch öffentlich für ihre Haltung und ihr Versagen kritisieren lassen. Nach dem Angriff auf das Vermögen der eigenen Kunden greift die Klägerin die verfassungsmässigen Grundrechte ihrer Kritiker an.» Antworten
Einmal mehr lesen wir hier verschiedene wahrhaft "professionelle" Beiträge, die mal wieder alle sich im Umlauf befindlichen Stammtischargumente schön vermischen. Fest steht: Die CS hat bisher keine Staatshilfe benötigt. Und auch die CS hat in diesem Land das Recht ein Gericht anzurufen. Wenn eine andere Firma sich in dieser Art zur Wehr setzen würde, dann würde das überhaupt keine Wellen werfen. Antworten
Ich bin ein Bankenkritiker. Aber auch die Banken haben ein Recht, dort fair behandelt zu werden, wo es fair ist. Wie "Hans Goldmann" richtig schreibt, liegt die Hauptverantwortung beim Lehman-Management. Sofern man noch andere Banken mitverantwortlich machen will, muss man sehr vorsichtig sein. Sofern Zyern dies nicht beachtet, hat die CS völlig RECHT, wenn sie sich massiv, also juristisch, wehrt. Antworten
Ich habe bis heute geglaubt die CS hätte andere Probleme,würde diese auch kulant lösen.Zu verdienen gibts doch bei dieser Klage nichts,die Verluste können so nicht aufgebessert werden.Nennt man das wirklich nicht Bankraub?Hätte Herr Zeyer vielleicht doch lieber "Kunden Raub" gesagt?Mein Gott,welch ein Missverständnis,mit bösen Folgen doch wohl für die Bank.So wirbt man um Vertrauen,einfach genial1 Antworten
Die CS hats wohl noch nicht begriffen. Spielt weiter auf Zeit und jagt den Leuten Angst ein. Sorry, aber bei euch liegen bei einigen die Nerven offenbar sehr blank. Denn anders könnte man sich eine solch peinliche Aktion nicht vorstellen. Wie seht ihrs eigentlich mit Entschuldigungen? Es wird Zeit, dass wir die strenge Gesetzgebung der USA gegenüber Firmen übernehmen! Anders gehts offenbar nicht. Antworten
2. cs könnte das Lehmann-Opfer-Forum unterstützen, zum Beispiel denen die Anwaltskosten zahlen. Ein Richter könnte dann fair entscheiden, ob die CS schuldig ist. Die CS könnte Sammelklagen gegen sich zulassen. Aber nein, die CS will die Wahrheit nicht wissen, Geld, Geld, Geld ... egal von wem und wer sich in den Weg stellt wird abgeschossen. Antworten
Dass eine Bank versucht mit Finanzprodukten Geld zu verdienen ist klar,wer blind einer Bank vertraut ist meiner Meinung nach bei Verlust selbst Schuld.Die Aussagen von Herrn Zeyer gehen zu weit.Es ist einfach sich als "Robin Hood" der Kleinen hinzustellen und den Mund aufzureissen, klar dass die CS sich wehrt,jetzt muss er halt dafür gerade stehen. Helfen tun diese Polemiken der ganzen Krise nicht Antworten
Herr Zeyer mag den Mund etwas voll genommen haben, aber die Tatsache bleibt, dass die CS die Lehmann-Affäre denkbar unprofessionell angegangen ist: Statt durch Transparenz und Kulanz die Geschichte möglichst rasch aus der Welt zu schaffen, wirbelt sie ständig neuen Staub auf und vergrössert den Image-Schaden. Selbst die UBS hat mittlerweile gemerkt, dass man die Flucht nach vorne ergreifen muss. Antworten
Die CS hat recht. Es wird Zeit, dass die Schweizer mit den Realitäten umzugehen lernen. Für alle Arten der Unfähigket haben wir flankierende Massnahmen. Vor so viel flankierenden Massnahmen können die Schweizer kaum mehr stehen. So stark flankierte scheininvalide Schweizer werden im Wettbewerb mit den tüchtigen, robusten Ausländern verlieren. Einbildung und Ueberheblichkeit genügt nicht. Antworten
Ich drücke Herrn Zeyer die Daumen, dass er obsiegt. Ich hoffe, der Tagi berichtet weiterhin über dieses himmeltraurige Kapitel der "Krisenbewältigung". Dass eine Großbank das im Glauben, das Geld sei sicher angelegt, anvertraute Geld in spekulative Produkte investiert, sollte nicht nur automatisch zu einem zivilrechtlichen Schadenersatz führen, es sollte auch strafrechtlich verfolgt werden können. Antworten
die anwälte der cs finden dies natürlich gut, so haben sie gut bezahlte arbeit. die cs sollte diesen rechtsschritt nicht machen. ein gutes unternehmen steht darüber. erfolgreiche werden stets öffentlich beleidigt (so auch unternehmen wie novartis oder personen wie blocher). ist die cs etwa nicht mehr erfolgreich,tief unten??? überlege mir nun cs aktien zu verkaufen und mein kundendepot aufzulösen Antworten
Tatsache ist ja wohl, dass die "Berater" die Kunden nicht auf die Stelle des Lehman Prospektes (Seite 2 unten) unter Risikofaktoren "Käufer der Zertifikate sollten sich bewusst sein, dass sie insbesondere ..... dem Risiko eines Verlustes des gesamten zum Kauf der Zertifikate eingesetzten Kapitals ausgesetzt sind." Herr Marco von Simmen - da gehöre ich gern zum Mob; Sie sind wahrscheinlich Banker. Antworten
Mal schauen was dabei herauskommt. Vermutlich bekommt die CS rechtlich sogar recht. Moralisch wird sie aber langrfristig unterliegen. Ob es das Wert war, wird sich dann zeigen. Wer so reagiert verliert langfristig. Und übrigens noch dies: Als CS-Aktionär wäre es mir lieber, wenn sich die CS um den Aktienkurs als um unliebsame Kritiker kümmern würde. Mir würde dies entschieden mehr bringen. Antworten
Herrn Zeyer geht es doch nur darum, Druck zu machen. Wahrscheinlich ist die Klage der CS das Beste, was ihm passieren konnte - noch mehr Rummel. Nimmt mich wunder, ob der Anwalt, der die Vereinsmitglieder vertritt, nicht etwa ein guter Kollege von Zeyer ist... Oder ist Herr Zeyer hier ganz selbstlos? Antworten
Und diese CS soll von den Steuerzahlern gestützt werden, wenn's noch mehr bergab geht? Eine Bank, bei der Lug und Trug zum Geschäftsgebaren gehört? Hab ich übrigens selbst erfahren "Gerechter" Marco Von Simmen. Da muss ich nicht mal via Zeitung "manipuliert" werden. Akzeptieren Sie die Tatsache. Diese Bank hat einfach keine Moral. Antworten
Irgendwann wird es unanständig und unsachlich. Die von Herrn Zeyer verwendeten Begriffe gehen aus meiner Sicht zu weit. Warum muss er denn so polemisieren? Er kann doch einfach von den Gerichten abklären lassen, ob die Vermittlung der Lehmann Papier in Ordnung war oder nicht. Ich vermute stark, dass Herr Zeyer einfach Druck via Medien machen wollte. Ich finde es recht, wenn sich die CS wehrt. Antworten
Das Credit Suisse Management soll für die gemachten Fehler beim Verkauf der Lehman-Papier an unerfahrene Kleinsparer die Verantwortung übernehmen - wie die aussehen werden, liest man im Magazin Stern nach. Es ist eine blosse Frage der Zeit, bis die volle Wahrheit auf den Tisch kommt. Antworten
@herr von simmen offensichtlich arbeiten sie bei der cs, andernfalls könnte ich mir ihre stellungnahme nicht erklären. mir selbst versuchte die cs ihre ramschpapiere anzudrehen. zum glück konnte ich widerstehen, habe seitdem aber auch nix mehr von der cs gehört. erst jetzt, wo ich bereits all meine konten bei der cs aufgelöst habe, bequemt sich dieses institut, sich meines falls anzunehmen. Antworten
Ich behaupte nach wie vor das nicht die Credit Suisse geldgierig war sondern die Kunden selbst!!!! Kein Berater wuerde einem Kunden mehr wie 10% vom gleichen Papier vorschlagen, doch wenn der Kunde darauf besteht trifft die Bank keine Schuld. Fuer Herr Zeyer gilt entsprechend: "Geldgier von Kunden mit System und statt ein ehrlicher Loser zu sein noch unschuldige Banken noetigen"! Antworten
Die CS treibt es auf die Spitze. Einem Bekannten von mir wurden Lehmann Papiere von der CS angedreht. Alle, die mal gehöhrt oder miterelebt haben wie sich die CS dabei gebahrt hat, kann die Aussagen von Herr Zeyer verstehen. Im würde der BAZ mal raten, die Geschichte mit dem Verkauf der Foytek Garage in Urdorf zu recherchieren, da zeigt sich auch, wie die CS sich gegenüber den Kunden gebahrt Antworten
Zuerst die Kunden über den Tisch ziehen und danach noch vor Gericht gehen mit den Kritikern!! Jahrzehnte lang waren die Banken unantastbar! Kein Cio der UBS oder CS hat das Rückgrat zu sagen wir haben Fehler gemacht! Wer trägt da den die Verantworung? Keiner!! Die Verantwortung zeigt sich nur im kassierten Salär. Ich würde mich SCHÄMEN!! Antworten
Vielleicht sollte die CS eher den Saftladen aufräumen in dem sie sitzen. Risk Management Controller und ähnliche Fuzzis auf die Strasse stellen anstatt Prozesse anzustreben. Auch die CS wird wohl noch Geld vom Staat benötigen. Mit irgendwas müssen ja Prozesskosten finanziert werden. Es wäre wohl das Beste, wenn die beiden Grossbanken den Laden dicht machen würden..... Antworten
Recht so. Wird Zeit, dass es wieder um Fakten geht und nicht jeder einfach das behaupten kann, was der Mob grade hören will. Um dem entegegenzutreten, ist ja unser grade Rechtssystem da. Sorry, Herr Zeyer, für mich spielen sie nicht sauber, deshalb hetzen sie in den Medien und fürchten das Gericht. Antworten
Wirtschaft
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Josef Bachmann
Die CS hat diese Papiere bekanntlich sehr agressiv verkauft an Leute, die keine Ahnung haben konnten, dass sie einen Totalverlust riskieren. Angeblich war die Bank bis am Schluss davon überzeugt, dass das qualitativ hochwertige Papier, kein Junk sei. Hat sie diese auch in die Verwaltungsdepots der CS Kunden gebucht ? Wenn nicht, wusste sie vom drohenden Wertverlust? Antworten