Wirtschaft
Credit Suisse: Investmentbanker erhalten Schrottpapiere als Boni
Von Martin Vetterli. Aktualisiert am 19.12.2008 69 Kommentare
Schöne Bescherung? Credit-Suisse-Hauptsitz in Zürich. (Bild: Keystone)
Die Credit Suisse zaubert für die Boni ihrer Investmentbanker eine neue Formel hervor, die an die Nationalbank-Hilfe für die UBS erinnert: Sie lagert toxische Schrottpapiere im Wert von rund 5 Milliarden Dollar in ein Investmentvehikel aus und befreit so ihre Bilanz von dieser Last.
Dieser Topf wird mit illiquiden kommerziellen Hypotheken und Unternehmensanleihen gefüllt und an die Chefs der Investmentbank weitergereicht. Deren Boni werden im kommenden Frühling nur noch zu rund 20 Prozent in Form von Aktienanteilen ausbezahlt. Der Rest wird aus Anteilsscheinen für diesen Schrott bestehen. In den Genuss der Neuregelung kommen 1000 bis 2000 Kaderleute der Investmentbank – vorwiegend in New York. Trotz der beispiellos hohen Milliardenabschreiber, die auch die CS vornehmen musste, werden sie Boni in Höhe von mindestens 100'000 Dollar einstreichen.
Die Idee hinter dem neuen Konzept: «Die Kadermitarbeiter werden direkt an der Risikoreduktion der Investmentbank beteiligt», sagt Sprecher Andrés Luther. Dadurch werde der Abschreibungsbedarf des Bankenkonzerns sinken. Zudem setzt die CS mit diesem System einen zusätzlichen Anreiz für die Investmentbanker. Können sie die Ramschpapiere zu einem guten Preis verkaufen, verdienen sie mit.
Privatebanker nicht betroffen
Die Privatebanker und das Asset-Management sind vom System ausgenommen. Ihre Boni werden auch in Zukunft zu grossen Teilen in Form von Aktien ausgeschüttet. Beim Bargeld-Anteil des Bonus müssen allerdings auch sie zurückstecken. Wer die Bank vor Ablauf von zwei Jahren verlässt, muss ihn pro rata temporis zurückzahlen. Wer also nach einem Jahr kündigt, muss die Hälfte seines Bonus zurückgeben. Mit diesen goldenen Fesseln will die Bank ihre Chefs dauerhafter binden.
Die Umgestaltung kommt überraschend. Konzernchef Brady Dougan hatte in den letzten Wochen nur eine gewisse Weiterentwicklung angedeutet. In einem Memo schreibt die Konzernleitung, man müsse einen Ausgleich zwischen den Interessen der Aktionäre und der Angestellten schaffen: «Wir müssen demonstrieren, dass wir ein verantwortungsbewusster Akteur in unserer Branche sind.»
Die neuen Boni-Regeln stossen bei Aktionärsschützern auf wenig Gegenliebe. Für Ethos-Direktor Dominique Biedermann ist es nach den Milliardenabschreibern der letzten Monate unverständlich, dass die CS ihren Investmentbankern Boni ausschütten will. Er kritisiert zudem, dass die Ramschpapiere nicht zu ihrem ursprünglichen Wert in den 5-Milliarden-Topf gelegt werden, sondern zu den heute viel tieferen Preisen. Damit würden sie gegenüber den Aktionären bevorteilt. Biedermann fordert die CS zudem auf, das von der UBS vor Wochen vorgeschlagene Bonus-Malus-System zu übernehmen, statt am alten Modell herumzuschrauben.
Piff, paff, puff
Weiterer Kritikpunkt: Obergrenzen kennt das neue CS-Modell nicht. Falls das Geschäft mit den illiquiden Papieren wieder in Gang kommen sollte, dürften die Boni für das Krisenjahr 2008 im Nachhinein explodieren – um den Faktor drei, heisst es bei der Credit Suisse. Im besten Fall kommen die Investmentbanker damit voll auf ihre Rechnung. Allerdings tragen sie auch ein erhebliches Risiko: Bricht der Wert der Ramschpapiere um weitere 15 Prozentpunkte ein, sind die sogenannten Partner Asset Facilities (Paf) nichts mehr wert. Die Banker können nur hoffen, dass dieser Name kein Omen ist: Platzen in US-Comics Seifenblasen, machts jeweils «puff». (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 19.12.2008, 06:39 Uhr
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69 Kommentare
Dieses Jahr haben uns unsere Auditoren ein höheres Qualitätslevel für unser Spital attestiert. So haben alle Mitarbeitenden einen 8x15cm grossen Biberfladen bekommen. Vorne hat der Biber ein schönes Bild wo 'danke für Ihre Qualitätsarbeit' drauf steht und hinten steht mein Nahme drauf. Bin stolz! Wenn ich es richtig mache, könnte sich der Biber ev. auch variabel erhöhen, wie die Aktien - nicht? Antworten
Das ist ja unglaublich. Jetzt muss die EBK und Finanzminister Merz diese Ungehäuerlichkeit sofort abstellen. Wenn schon diese toxischen Papiere als Bonus, dann zum Einstandswert. Denn wenn zum Marktwert 2008, dann trägt die Bank die bisherigen Verluste und der Gewinn kommt in ein paar Jahren den Bonibezügern voll zugute. Gerecht wäre jetzt keine Boni. Ich löse mein Konto bei CS jetzt sofort auf. Antworten
"Zudem setzt die CS mit diesem System einen zusätzlichen Anreiz für die Investmentbanker. Können sie die Ramschpapiere zu einem guten Preis verkaufen, verdienen sie mit." Unfassebar!!! Gestern verklagte die CS den Opfervertreter weil er sagte, die Bank animiere das Personal Schrott zu verkaufen und nun macht sie das Schrottverkaufen zum Bonuskriterium. Alle hinter Gitter! SOFORT!!! In den USA!!! Antworten
Super Idee, nur wurde vergessen die Lehman Papiere in den Pot zu werfen und endlich den Schaden, welche durch die "Berater" verursacht wurde zu begleichen. Zudem sollte jeder CS-Mitarbeiter mal auf der eigenen Homepage der CS das Leitbild der CS lesen (wer sind wir - Unsere Vision, unsere Mission und unsere Grundsätze). Heute liest sich das wie ein Witz....... Antworten
An P.Imhof: Der 13. ist bei den meisten Bestandteil des vertraglichen Jahreslohnes, also nichts zusätzliche. Ich habe selbst 15 Jahre wählen können, ob ich den Jahreslohn in 12 oder 13 Tranchen erhalte. Wenn sogenannte Boni Teil des vertraglichen Jahreslohnes sind, so gibt es tatsächlich nichts zu meckern über deren Auszahlung. Wenn nicht, so ist die Entrüstung vieler Leute verstehbar. Antworten
WEnn der Zeitungsartikel stimmt, dann ist dieses die gigantischte Geldvermehrungsmaschine der Neuzeit. Ich erhalte meinen Bonus zu aktuellen Kursen und nicht zu dem damaligen Ausgabepreis. Das ist Betrug an allen Aktionären, denn wenn die Preise für die Papiere wieder steigen bzw. zum Nennwert zurückgezahlt werden, verdinet nur das Topkader. Super und ihr findet dieses teilweise noch klasse?? Antworten
Die, welche diese "Schrottpapiere" als Boni erhalten, genau diese werden schon schauen, dass diese vergoldet werden. Mann muss nur den dummen Kunden weissmachen, auch solche zu kaufen und schon steigt der Wert der Papiere ins unermessliche. Dann verkaufen und der kleine Bünzli hockt auf dem wertlosen Papieren rum. Der Kreislauf schliesst sich immer wieder aufs neue. Antworten
Gegenüber der UBS stiehlt sich bisher die CS nicht aus der Verantwortung und lässt die Schweizer Steuerzahler die eingegangenen Risiken bezahlen. Ich hoffte, dass nun auch die Bundesräte, SNB-Direktorium, UBS Management und Bundespolitiker mit einem Teil ihres Vermögens an der SNB-Zweckgesellschaft beteiligen. Diese Elite spricht immer nur von Gewinnen bei diesem UBS-Rettungspaket. Antworten
Es ist interessant zu sehen wie viele Leute sich in die Lohnpolitik einmischen. Für den normalen Bankangestellten gehört der Bonus zum Lohn dazu. Er ist Bestandteil davon. Dafür gibt es keinen 13. Monatslohn wie in anderen Branchen üblich. Für den normalen Angestellten ist der Bonus max. ein Monatslohn. Ich möchte den Angestellten sehen, der darüber froh ist, wenn sein 13. gestrichen wird. Antworten
Leider verstehen diese Herren nur eines - den eigenen totalen, finanziellen Bankrott. Ich könnte mir ein schadenfreudiges Lächeln dabei nicht ganz verkneifen. Doch wer wird wirklich leiden? Das gemeine Volk, des halb ist es an uns dieses System zu ändern. Wählen wir alle Politiker im 2011 ab, welche mit Banken liiert sind und dieses System mit sehr fadenscheinigen Argumenten unterstützen! Antworten
elegant gelöst! bisher brillierte die cs gegenüber der ubs mit geringeren verlusten und verteilt nun die noch vorhandenen leichen an die mitarbeiter. toll! einerseits wirkt es gerecht, andererseits kaschiert das top-kader damit nur, dass nochmals fünf Milliarden hätten abgeschrieben werden müssen. stellt sich doch die frage, 'wieviele leichen sind noch im keller'? Antworten
Bitte aber darauf achten, dass KEIN Titel darunter ist, welcher je wieder einen substantiellen Wert hat - und nur 100% garantierten Ramsch als Bonus abgeben. Damit diese Herren einmal am eigenen Leib erfahren, wie es momentan tausenden von Schweizern geht (Lehman Brothers Investments etc.) Antworten
Ein wunderbarer Schachzug! So bleiben also die faulen Papiere genau in den Händen, welche sie dann auch wieder mit gezielter Werbung und Beratung hochpushen, und schon beginnt die geschrumpfte Blase wieder zu wachsen. Wenn Banker so etwas beschliessen und quasi demütig akzeptieren, tun sie es nur wenn am Ende ein satter Gewinn in Aussicht steht. Wartet`s nur ab es kommt so! Antworten
Arbeitnehmer wird bezahlt, damit er Arbeiten vom Arbeitgeber ausführt. Arbeitnehmer gibt Zeit und erhält Geld. Ich finde keiner solle einen Bonus oder 13. Monatslohn bekommen. Damit hört auch diese Diskusion auf. Ca. 3 Stunden pro Tag gehen dem Arbeitgeber weg, weil der Mitarbeiter in der Arbeitzeit nicht Arbeitet. D.h. private Angelegenheiten werden am Arbeitsplatz in der Arbeitzeit erledigt. Antworten
Lieber Hansli. Ich habe Dir zu Deiner Geburt ein BB mit 100 Fr. auf der CS eröffnet. Jedes Jahr einen 1000er dazugelegt. Nun schenke ich Dir 100 000 Scheinchen die je nur 1Rp. wert sind. Wenn Du 25zig bist, also in 15 Jahren, kannst Du diese verkaufen, Du brauchst dann nie zu arbeiten. Liebe Grüsse Dein Götti. Antworten
Die beste Loesung waere ein Merger von UBS und CS. Die Topmanager, welche die Hauptverantwortung tragen , koennten bei einem solchen Merger ersetzt werden mit Fachkraeften, die Kundengelder nicht in hochspekulative Anlagen investieren. Niemand wusste wohin die Gelder fliessen und niemand will nun die Verantwortung uebernehmen. Wieso arbeiten die Topmanager im 2009 nicht gratis? Antworten
wetten dass diese gute papiere sind und 5 mrd ist eine horrende summe fuer ein jahr welches die bank soviel in den sand gesetzt hat. eigentlich eine schweinerei soviel auszubezahlen. ausserdem wenn sie diesen "schrott" weitergeben dann werden sie steigen die banker von NY fuehren uns wieder einmal an der nase rum. wann merken wir dies ???? Antworten
Ich bin der Meinung, dass die Bonusberechtigten (Management, Händler und Kundenberater) auch die Lehmann Brothers Papiere mit 100% Kapitalschutz erwerben müssten. Damit könnten dann den betrogenen Anlegern die Totalverluste rückvergütet werden. Es bestünde dann Hoffnung, dass damit die Banken wieder ein wenig Kundenvertrauen zurückerlangen könnten. Antworten
Der Beruf Banker ist eigentlich nicht mehr als ein KV Angestellter. Man dürfte diesen eigentlich nicht mehr als 4500.- Monatslohn bezahlen (wenn überhaupt.). Ich selber verdiene das 3-fache, aber ich habe in meinem Job Verantwortung und muss äusserst diszipliniert arbeiten und man kommt nur an diesen Job, wenn man ein Studium hat. Ganz anders also als bei den Banken. Antworten
Um eines mal Klarzustellen: Diese Regelung gilt nur für das oberste und obere Kader!!!! Der einfache IT Mitarbeiter bekommt (wenn überhaupt) einen Bonus wenn's super läuft von 0 bis 5000 Fr. Diejenigen welche da so abkassieren sind die Börsenhändler oder Investmentbanker. Da liegen Boni weit über einem Jahressalär oder nach oben offen drin. Diese sind aber bei dieser Regelung auch nicht dabei. Antworten
Die Superidee: Statt immer nur Kundenversuche endlich einmal Mitarbeiterversuche mit diesen Ramschpapieren. Bei Zuteilung nach aktuellem Börsenwert besteuert macht es doppelt Spass, wenn die miesen Titel in der Sperrfrist absaufen. Marcel Ospel wäre zwar immer noch an der Bahnhofstraße, aber auf einer Decke mit Almosenhut beim Hauptbahnhof, wenn diese Bonusvariante schon früher bestanden hätte. Antworten
tönt ja "nett" - mal was neues von bankerseite...... aber ich glaub nicht daran.... die banker werde ja wohl nicht so "doof" sein und ramschpapiere sich als boni andrehen lassen, da muss was ganz anderes dahinter sein..... Warum diese Damen und Herren überhaupt was kriegen, weiss ich also definitiv nicht! Antworten
Wieso bei einem Verlust, überhaupt Boni ausbezahlt werden, verstehen wahrscheinlich nur die Banker selber. Uebrigens scheint es so zu sein, dass die Investment Bank im Q4 wieder einmal erheblich zum Verlust beigetragen hat und nicht nur die sogenannten "faulen" Wertschriften (Eigenhandel). Anscheinend haben Herr "Dougan" und Herr Kielholz es immer noch nicht begriffen. Antworten
Es gibt tatsächlich Banker aus dem Private Banking, die darüber jammern, dass sie in guten Zeiten "gerade mal einen halben Monatslohn als Bonus" erhielten.... Mann mann mann. Wieviele Leute haben überhaupt keinen Bonus? Strengt Ihr Euch nur an, weil es Bonus gibt? Ich würd Euch sofort entlassen. Ihr macht einen Job, Ihr kriegt dafür Lohn. Basta. Wofür Bonus??? Antworten
Wenn die Angaben im Artikel stimmen, dann ergibt das im Schnitt Ramschpapiere im Wert von 2.5 Mio. pro Bonusbezüger, wohlgemerkt nebst einem Baranteil in unbekannter Höhe. Auch wenn die Papiere weitere 50% an Wert verlieren, können sich die Bezüger nicht beklagen. Antworten
Wow, medial wirksame Lösung! Schon mal nachgerechnet? Die Bank befreit ihre Bilanz per sofort von 5 MRD Papieren und muss diese nicht mehr alle 3 Monate bewerten und abschreiben. Erst in acht Jahren... 5 MRD geteilt durch 2000 Mitarbeiter ergibt 2,5 Millionen Verlust pro Nase. Und die werden dann am Lohn abgezogen? Ihr glaubt ja selber nicht, dass diese Mitarbeiter dann noch bei der CS sind? Antworten
Ist das einzig richtige. Aber dass die Banker alles verlieren wenn sie Bank vorzeitig verlassen, erhöht doch nur die Sesselhocker-Mentalität. Wie soll die Bank junge Leute anziehen, wenn die "alten" wegen den goldenen Fesseln ihre Posten nicht frei machen? Antworten
wieso so negativ, es zeigt doch, dass die cs an die papiere glaubt und die treuen Mitarbeiter in ein paar jahren für ihre loyalität belohnt werden. ich jedenfalls bin überzeugt davon. ich bin ja gespannt wie die steuerverwaltung diesen "bonus" besteuert. aber irgend eine beratungsfirma wird sicher wieder ein schlupfloch finden und ein weiteres mal kassieren. Antworten
Äusserst Vorbildlich! So schafft die CS vertrauen! Wenn die UBS so etwas machen würde wäre mehr vertrauen geschaffen als wie Kurer einst sagte 10 Mio Boni könne er sich bei der Staatshilfe also immer noch vorstellen! Die die Ramsch handeln und es in den Himmel beschwören sollen Ihn auch kriegen! Antworten
Das finde ich sogar als CS Mirtarbeiter ganz toll. Die Mitarbeiter der IB verhielten sich gegen uns Private Banker stets sehr hochnäsig. Können uns die Schadenfreude nicht unterdrücken!! PS: Die Höhe unserer Bonis waren in besseren Zeiten gerade mal die Hälfte eines Monatslohnes....... Antworten
Tönt auf ersten Blick gut. Nur: Wieso überhaupt noch einen Bonus wo man dieses verlustbringende Geschäft auf ein akzeptables Nivea zurückfahren muss und es tausende von Stellensuchenden hat? Hat man schon vergessen wie früher die Argumentation war: Wir müssen die horrenden Salär/Boni-Pakete zahlen sonst laufen uns die Leute davon? - Wohin wollen die nun alle laufen? Antworten
tönt für mich gar nicht mal schlecht. Zum einen kriegt man so illiquide Titel aus den eigenen Beständen raus, die Investment Banker kriegen nichts wenn das Geschäft nicht gut läuft, und zum anderen hat man rechtlich eine Handhabe um bezahlte Boni zurückzufordern. Gilt das mit der Rückforderung für alle Stufen oder nur für das Management? Antworten
DAS ist DIE Lösung. Die Berater werden mit gleichen Ramschpapieren wie ihre Kunden geneppt. Damit bringt die CS sowohl Verkäufer wie Kunden wunderbar zueinander "in Einklang", so nach dem Motto "wie Du mir - so ich Dir". Ausgleichende Gerechtigkeit. Damit ist das Problem BONI für 2008 vom Tisch. Frohe Tischbombe und ein Gutes Neues Jahr ohne "100% sicheren" Ramsch, Betrug & Verarschung obendrauf. Antworten
Die werden sich nun SEHR anstrengen, diese Papiere ihren Kunden anzudrehen und damit den Kurs hinauf zu treiben. Wieso nimmt denn eine CS mit der 2008er- Bilanz noch das Wort Bonus in den Mund? Im Mittelalter schlitzte man Leuten, die die Menschen mit Tricks und Lüge betrogen hatten, die Ohren. Alle Leute wussten so, dass sie es mit einem "Schlitzohr" zu tun hatten Antworten
Super Loesung. 1. Der Ramsch ist von der Bilanz 2. Der EBK ist nachgekommen 3. Mitarbeiterinteresse werden an die der Aktionaere gebunden 4. Banker werden kuenftig 2x ueberlegen, wenn sie wissen, dass ihre Innovationen auf dem eigenen Konto landen koennten. 5. man belasted kein EK Wenn man diese PAF's nun kotieren wuerde, haette man sogar das Bewertungsproblem geloest. BRAVO Antworten
Ist zu hoffen, dass den Invetmentbankern der Schrott zu 100% des ursprünglichen Preises geliefert wird. Nicht dass etwa das Unternehmen nun den Verlust trägt und die Heinis dann noch von einer ev. Erholung der Preise des Mülls profitieren. - Mal sehen ???!!! Antworten
Und die Geschäftsleitung? Bekommt die auch nur Müllpapiere, oder bringen die ihre Schäfchen ins Trockene? Von den Mitarbeitern fordern sie bei Abgang die Boni zurück, aber ihren geprellten Kunden wollen sie nichts mehr geben? Was ist denn die CS für ein Sch....laden? Antworten
Die CS Banker erhalten also quasi als Bonuszulage ein sehr toxisches Produkt in der Hoffnung, dass es sich währende der Sperrzeit entgiftet und dann verkäuflich wird. Ich bin der Ansicht, dass die CSS Investment-Banker überhaupt keine Boni verdient haben - also auch keine Giftpapiere - keine Boni für 2008 - basta ! Antworten




Pius Manser
Sicher werden die CS-Cracks es schaffen, diesen Ramsch später mal mit tripple A zu zertifizieren. Die Rating Firmen haben ja genug Uebung......dann neu verpacken und wieder auf den Markt .... Die Katze lässt das Mausen nicht ! Frohe Festtage Antworten