Wirtschaft
Dank Porzellan-Geschirr und Polstersessel zu mehr Umsatz
Aktualisiert am 21.10.2011 3 Kommentare
Artikel zum Thema
Stichworte
SwissquoteExklusiver Trading-Partner
Korrektur-Hinweis
Melden Sie uns sachliche oder formale Fehler.
Die Fastfood-Kette McDonald's (MCD 91.05 -0.52%) trifft weiterhin den Geschmack der Massen. Neben Fritten und Burgern greifen immer mehr Kunden zu Kaffee und Kuchen oder zu Salaten und Fruchtsäften. Ausser in neuen Menues sieht Firmenchef Jim Skinner den Grund für die gute Geschäftsentwicklung im dritten Quartal in der Modernisierung der Filialen. «Unsere Strategie funktioniert», erklärte Skinner am Firmensitz in Oak Brook (US-Bundesstaat Illinois).
McDonald's hat viele seiner Restaurants deutlich schicker eingerichtet als früher, unter anderem mit gemütlichen Sesseln und Porzellangeschirr in den McCafé-Ecken. Das honorierten die Kunden: Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um 14 Prozent auf 7,2 Milliarden Dollar (6,5 Milliarden Franken).
Aktie steigt auf Allzeithoch
Selbst Neueröffnungen herausgerechnet, konnte McDonald's noch um 5 Prozent zulegen. Der Gewinn kletterte um 9 Prozent auf satte 1,5 Milliarden Dollar (1,35 Milliarden Franken). Das wiederum erfreute die Börsianer, die den Aktienkurs vorbörslich um 3 Prozent auf ein neues Allzeithoch von mehr als 92 Dollar trieben.
Mit seiner McCafé-Linie wildert McDonald's im angestammten Gebiet von Bäckereien oder Kaffeehäusern oder von der US-Kette Starbucks. Der direkte Rivale Burger King hatte mit der Ausweitung seines Angebots gezögert und musste zwischenzeitlich sogar ein schrumpfendes Geschäft hinnehmen.
(mrs/sda)
Erstellt: 21.10.2011, 16:03 Uhr
Kommentar schreiben
Verbleibende Anzahl Zeichen:
3 Kommentare
Es ist m.E. höchst fragwürdig, dass die Medien den Quartalsergebnissen von Unternehmungen oder Unternehmensgruppen derart prominent Gehör verschaffen. Genau diese global übrliche Einstellung - von Quartal zu Quartal hoppen mit Gewinn - sagt mir zuwenig über eine Unternehmung aus. Was ist mit nachhaltigen Zielen, mit Ethik usw.? Wie gesagt: die Presse huldigt da der falschen Gesinnung. Antworten
Wirtschaft
- 20:38Novartis-Präsident Vasella kritisiert die Einwanderungspolitik
- 16:29Swisscom-Chef: «Den Meisten sind Roaming-Gebühren egal»
- 13:17So günstig zum Eigenheim wie nie
- 22:09Bund prüft Abschottung des Schweizer Kapitalmarkts
- 12:15Das sind die demokratischsten Firmen der Schweiz
- 10:16UBS verliert bis zu 30 Millionen Dollar bei Facebook-Börsengang


Bitte warten


