Wirtschaft

Das Milliarden-Duell

Von Philippe Müller. Aktualisiert am 12.02.2010

Welcher Grossbanken-Chef arbeitet besser: Brady Dougan mit seiner Credit Suisse oder Oswald Grübel von der UBS? Die Bilanz anhand vier zentraler Problemfelder.

1/5 Kundengelder
Vorerst scheinen neue Gelder für die UBS gestoppt: Von der aktuellen Entwicklung profitiert eindeutig die CS. Während die Konkurrentin UBS 2009 insgesamt 147 Milliarden an Kundengeldern an andere Banken verloren hat, kann die CS einen Neugeldzufluss von 44,2 Milliarden Franken vermelden. Das heisst: Die CS geniesst bei ihren Kunden derzeit grösseres Vertrauen als die UBS. Aber: Die UBS verwaltet trotz des grossen Abflusses immer noch deutlichmehr Vermögen als die Credit Suisse: 2233Milliarden versus 1229 Milliarden Franken.
Bild: Reuters

   

2008 war für beide grossen Schweizer Banken ein Krisenjahr. Die Credit Suisse wies einen riesigen Verlust von 8,2 Milliarden Franken aus. Die UBS erwischte es noch schlimmer. Sie musste sich vom Staat helfen lassen und präsentierte fürs Gesamtjahr gar ein Minus von 20 Milliarden Franken. Dadurch verlor sie auch die Nummer-eins-Position in der Schweiz. Die CS weist inzwischen eine Börsenkapitalisierung von rund 37 Milliarden Franken auf, die ehemalige klare Leaderin UBS kommt noch auf 30 Milliarden.

2009 lief da besser, aber weit davon entfernt gut zu sein. Die CS machte 6,7 Milliarden Gewinn, die UBS 2,7 Milliarden Verlust. So weit die Zahlen. Doch wie schlagen sich die beiden Erzrivalen in vier zentralen Problemfeldern? Die Antworten dazu und das Gesamtfazit finden Sie in der Bildstrecke. (se) (Berner Zeitung)

Erstellt: 12.02.2010, 12:26 Uhr

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