Wirtschaft
Das iPad belastet Intel
Der weltgrösste Chiphersteller Intel (INTC 25.74 0.35%) hat im vergangenen Quartal zumindest seine abgesenkte Umsatzprognose erfüllt. Der US-Konzern steigerte die Erlöse im Jahresvergleich um 18 Prozent auf 11,1 Milliarden Dollar.
Der Gewinn stieg im dritten Quartal auf knapp drei Milliarden Dollar, wie Intel am Dienstag nach US-Börsenschluss mitteilte. Vor einem Jahr waren es 1,86 Milliarden Dollar gewesen.
Umsatzprognose drastisch nach unten gesenkt
Intel hatte Ende August die Umsatzprognose von zuvor bis zu 12 auf etwa 11 Milliarden Dollar gesenkt. Als Grund nannte der Prozessoren-Primus eine geringere Nachfrage von Privatkunden nach Personal Computern.
Branchenexperten spekulieren, inwieweit der Erfolg des iPad auf Intel lastet. Denn Apples bereits millionenfach verkaufter Tablet- Computer kommt ohne Intel-Chips aus und hält eventuell einige Kunden vom Notebook-Kauf ab.
Von Intel stammen weltweit vier von fünf verkauften Prozessoren, die Herzen der Computer. Wegen dieser Marktmacht gilt der Konzern als Konjunktur-Barometer für die IT-Branche. Intel-Chef Paul Otellini hob zur Vorstellung der Quartalszahlen eine starke Nachfrage von Unternehmenskunden sowie Zuwächse in Wachstumsmärkten hervor. (mrs/sda)
Erstellt: 13.10.2010, 06:22 Uhr
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