«Das ist ein logistischer Quantensprung»
Unsichere Zeiten: Briefträger. (Bild: Keystone)
Artikel zum Thema
Die Post will neue Maschinen anschaffen, die anstelle der Briefträger die Post sortieren. Dies berichtete die Sendung «10vor10». Postsprecher Oliver Flüeler bestätigt die Ausschreibung des Grossauftrags für die Sortiermaschinen. Es geht um 20 bis 60 Anlagen.
Wie das TV-Magazin berichtet, steht in Gossau SG bereits eine Testmaschine. Diese erledige die Sortierarbeit von 40 Briefträgern in zwei Stunden, ein Fünftel der Arbeitszeit könne eingespart werden, heisst es. Der Leiter des Verteilzentrums ist begeistert: «Das ist ein logistischer Quantensprung.»
Gewissheit erst 2011
Die Gewerkschaft Kommunikation ist empört. Vor allem weil man nicht informiert worden sei, sagt Fritz Gurtner von der Gewerkschaft Kommunikation. «Das ist eine Sauerei.» Er fürchtet, dass ein Fünftel aller Pöstler entlassen werden. Das wären 3400 Angestellte.
Postsprecher Oliver Flüeler sagt, noch sei nichts entschieden. Es würden sicher Stellen abgebaut. Wie viele ist aber noch unklar. Die Post müsse sparen, so Flüeler, weil die Briefmenge durch das Internet deutlich abgenommen hat. Anfangs 2011 soll der definitive Entscheid gefällt werden. (sam)
Erstellt: 13.03.2010, 09:42 Uhr
Wirtschaft
Wirtschaft
Meistgelesen in der Rubrik Wirtschaft
- 1Bund prüft Abschottung des Schweizer Kapitalmarkts
- 2So günstig zum Eigenheim wie nie
- 3Das sind die demokratischsten Firmen der Schweiz
- 4UBS verliert bis zu 30 Millionen Dollar bei Facebook-Börsengang
- 5«Deutschland sollte niemanden züchtigen»
- 6Hilferuf aus Barcelona – Bankia braucht weitere 19 Milliarden Euro
Internet auf dem Fernsehen: Der Trend geht klar in diese Richtung. Werden Sie sich einen Smart TV kaufen?
Ja, auf jeden Fall
Nein, interessiert mich nicht
Erst wenn die Geräte billiger geworden sind
Ich habe schon einen
3308 Stimmen













































































