Wirtschaft

Der Schwarzgeld-Test: Welche Bank will 2,5 Millionen?

Ein Deutscher in der Bahnhofstrasse. Er sucht Sicherheit für drei Millionen Schwarzgeld. Wer nimmt es? Die UBS? Die CS? Oder gar die Deutsche Bank?

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Bei der UBS kamen die verschiedensten Arten von Lächeln zum Zug: UBS-Sitz am Pardeplatz.
Bild: Keystone

   

Was tun, wenn man entdeckt, dass der Vater 2,5 Millionen Schwarzgeld in Vaduz hat? Und noch einmal eine halbe Million in Deutschland – in bar? Und nun in Panik ist, weil in Liechtenstein wie in der Schweiz das Bankgeheimnis bröckelt?

Dies war das Testszenario für einen gehetzten Tag in Zürich, wo man als fiktiver Sohn das Geld seines alten Herrn an die Bank bringen wollte.

Es war ein Tag mit fünf Beratern, fünf Kaffees und fünf Schokolädchen. Und fünf völlig verschiedenen Ratgebern.

Die Moral der Deutschen Bank

Der Berater der Deutschen Bank war ein angenehm energischer Mann mit nach hinten gewelltem, grauem Haar. «Mein Rat? Sofort raus aus Vaduz!», sagte er. «Ich will nicht auf Panik machen, aber Liechtenstein gefällt mir gar nicht.» Die Treuhänder seien nur bedingt vertrauenswürdig, der Fürst unberechenbar, der politische Druck härter als in der Schweiz.

Die DB würde die 2,5 Millionen sofort übernehmen. «Immerhin kommt es von einer vernünftigen Bank.» Und die halbe Million in bar? «Cash Is King!», sagte er fröhlich, aber nebulös. Man müsse sich über dieses Geld später unterhalten.

In Sachen Bankgeheimnis Schweiz müsse man wissen: 20 Prozent der Steuereinnahmen kämen aus den Banken. Deshalb könne der Bundesrat nicht gänzlich umfallen. «Obwohl, ich freue mich schon jetzt auf den Zulauf für die SVP! Die FDP ist gekippt, die CVP verkündete noch vor drei Wochen das Gegenteil.»

Mein Vater könne auf zwei Dinge vertrauen. Erstens seien Rechthilfegesuche aus der EU extrem selten. «Wir hatten letztes Jahr nur ein Amtshilfegesuch – und das haben wir abgelehnt.» Und zweitens: «Bei Schweizer Banken ist in 50 Jahren – anders als in Vaduz! – kein Fall der Indiskretion bekannt. Das darf man nicht unterschätzen: Bei uns ist die Moral so hoch!»

Das Lächeln bei der UBS

«Wir haben von einigen Kunden jetzt Anfragen: Wir möchten unser Geld sofort abziehen!», sagte der UBS-Mann. «Dann sagen wir: Klar können Sie! Aber ihre Daten verschwinden nicht!» Der Grund: Bankbelege müssten zehn Jahre aufbewahrt werden – wie übrigens auch in Liechtenstein. «Deshalb macht ein sofortiges Auflösen des Kontos für niemand Sinn.»

Es war das erste Mal, dass ein kaum merkbares Lächeln in den Mundwinkeln des UBS-Beraters erschien.

«Mein Rat an Sie: Besorgen Sie sich die Steuerunterlagen der letzten zehn Jahre. Die können Sie brauchen, falls die Lage dramatisch wird und ihr Vater rasch eine Selbstanzeige machen will, etwa um einer Gefängnisstrafe zu entgehen.»

Wieder das kleine, böse Lächeln.

Und die 500'000 Euro in bar, fragte ich: Wie kann man die in die Schweiz bringen?

«Normalerweise – das ist natürlich nicht Ihr Fall – sind spurlose Summen dieser Grösse kriminellen Ursprungs.»

Er lächelte erneut.

Und wenn man die Summe gestückelt bringt – in Portionen zu 10'000 Franken?

«In dem Falle müssen wir wegen der Häufigkeit Untersuchungen einleiten.»

Ich sagte: Die Schweizer Banken sind auch nicht mehr, was sie waren.

«Die Zeit mit dem Geldköfferchen wie im Film ist lange vorbei.»

Ist das die Praxis der UBS oder von allen Schweizer Banken?

«Ich denke, Sie werden heute sicher die Tour de banque machen. Und einige werden ihnen sagen: Liechtenstein ist weniger sicher als die Schweiz...»

Und diese sagen nicht die Wahrheit?

«Wir müssen an den Ruf denken: Lieber einmal zu viel Nein als einmal zu oft Ja. Ich sage es mal so: Wichtig ist, dass man offen darüber spricht», grinste der UBS-Berater. Dann gab er mir zwei Visitenkarten, eine mit, eine ohne verdächtiges UBS-Logo. Und sagte: «Sie wissen ja, warum ich Ihnen zwei gebe?»

Das Winden von Leu und Bär

Derart unangenehm ging es weiter.

Bei Julius Bär brachte man mir statt des Beraters ein Telefon. «Ich kann Ihnen gar nichts sagen – alles andere wäre unseriös», stöhnte der Berater. «Wir warten alle auf die Entscheidungen der Politik.» Er stöhnte erneut. «Sie sehen doch, wie schnell sich alles ändert! Deshalb kann kein Mensch heute etwas Vernünftiges raten.» Damit hängte er ab.

Wenn bei der Bank Bär gestöhnt wurde, lieferte man bei Clariden Leu die stumme Variante davon: das Winden. Der Berater wand sich, während er sagte, er sei «kein Staatsrechtler», «kein Jurist» und er «könne auch nur in die Kugel schauen». Dann er wand sich noch mehr, als er nach Tipps für Schwarzgeldtransfer gefragt wurde: «Sie möchten doch hier Geld anlegen? Langsam komme ich mir... Ihre Fragen sind etwas sehr genereller Natur!» Damit riet er, keinesfalls in Panik das Geld der deutschen Steuer zu deklarieren, sondern abzuwarten, und vermittelte einen Termin mit dem Anlageberater.

Die Sache der CS

«Liechtenstein ist eine Diktatur und deshalb nicht vertrauenswürdig! Das ist so, ja! Könnte ich auch sagen!», freute sich die CS-Beraterin und fragte: «Wer weiss sonst noch von dem Geld?»

Die Antwort «Nur die Familie!» befriedigte sie. «Wir haben zwar eine Steuer auf steuerneutralem Geld. Aber es gibt auch Formen von Trusts, wo ich Ihnen einen Mantel mache, wo die Steuer nicht anfällt.» – Wäre das denn klug? – «Grund

sätzlich müssen Sie alle Erträge melden, aber das ist nicht unsere Sache. Ich sage es mal so: Theoretisch müssen Sie melden.» Sie lachte. «Aber das ist nicht die Sache der Bank.»

Und wie steht es mit der Sicherheit?

«Die Schweiz muss gewisse Kompromisse machen. Weil sie sonst auf die schwarze Liste kommt. Aber das Bankgeheimnis bleibt! Sicher!»

Aber ist die Schweizer Regierung nicht schwach?

«Ich hoffe doch, dass der Bundesrat standfest bleibt!» Sie lachte nervös.

Wenn das so ist, wie bringe ich dann die 500'000 Euro meines Vaters nach Zürich?

«Sie bringen es bar... sie bringen es physisch... Vielleicht könnte Ihr Vater ja auch bei CS Deutschland Kunde werden. Obwohl: Mit Bargeld wäre ich vorsichtig.»

Aber sollte man nicht legalisieren? Mit Schwarzgeld kann ja einiges passieren? Da der Kunde sich nicht beschweren kann?

«Das ist eine falsche Einstellung», sagte sie wütend. «Ich teile sie nicht. Es ist nicht meine Sache, was schwarz ist und was nicht! Wir sind da zu tun, was der Kunde will. Steuerneutral oder nicht: Wir machen keinen Unterschied. Nicht vergebens hat die Schweiz so einen guten Ruf! Wir haben immer die Privatsphäre geschützt, nicht die Gangster, das ist doch nicht verächtlich, oder?»

Ich lächelte. Ich hatte die Bank für meine drei nie existierenden Millionen gefunden. (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 18.03.2009, 12:32 Uhr

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73 Kommentare

Michael Hollunder

02.02.2010, 13:29 Uhr
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Die Steuern in Österreich und Deutschland sind unter Anderem deshalb so hoch, weil Milliarden hinterzogen werden und in der Schweiz gebunkert werden. Dass die Daten der CD nach Schweizer Recht vertraulich sind, muß Deutschland nicht kümmern, denn würden die Daten von deutschen Banken stammen, währen diese den deutschen Behörden zugänglich. Steuerhinterzieher sind Diebe. Diebe sind zu verfolgen. Antworten


marco persi

18.03.2009, 21:21 Uhr
Melden 1 Empfehlung

@Robin Schneider: es geht hier um Deutschland, wo der Staat mit riesigen Steuerabzugen die Normalarbeitet bestraft und Arbeitslose fast bis zur Gemuetlichkeitsgrenze unterstuetzt. Es gibt da Leute die mit Hartz4 mehr bekommen als wenn sie arbeiten gingen. Es ist eine geradezu romantische Weltanschaung wenn man meint ausschliesslich mit Korrekt & Nett sei heut irgendwo noch was zu verdienen. Antworten


Emmanuel Meier

18.03.2009, 16:11 Uhr
Melden 1 Empfehlung

@R. Schneider: Weitgreifende Idee! V.a., wenn man sieht, wie sehr, dass es Leute gibt, die unsere Sozialhilfe bewusst ausnutzen! Dies, weil sie offenbar eben keine grosse Strafe ist! Da die Voraussetzungen gesetzlich verankert sind, spüren Sozialhilfeempfänger keinen Rappen vom Steuerbetrug! Antworten


Martin Schneeberger

18.03.2009, 14:28 Uhr
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Der Reaktion der Bankangestellten nach zu urteilen werden sie täglich mit ähnlich fiktiven Jux-Angeboten überhäuft, ähnlich wie weit über die Hälfte der Anrufe bei sozial tätigen Telefonratgebern. Es ist Unterhaltung pur. Wäre ein effektiven Interesse am Kunden da gewesen, wären die Reaktionen viel professioneller ausgefallen! Antworten


Robin Schneider

18.03.2009, 14:10 Uhr
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Banker wie diese CS-Frau müssten doch umgehend gefeuert werden. Und dann sollten sie mal ein Weilchen von Sozialhilfe leben, um zu erfahren, wie es sich anfühlt, wenn der Staat wegen Steuerbetrug bei den Normalbürgern sparen muss... Antworten


Emmanuel Meier

18.03.2009, 13:57 Uhr
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@W. Hofmann: Genau und danach alle privaten Betriebe verstaatlichen, Überwachungskameras installieren und wir haben eine DDR, wo keiner dem Nachbarn mehr vertrauen kann! Wahrlich eine auf Freiheitsrechten aufbauende Idee! Zwang führt nie zu einer sinnvollen Lösung! Antworten


Fischer Manuel

18.03.2009, 13:49 Uhr
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Eigentlich Paradox, dass die gleichen Staaten die x Mia von Papiergeld in die Banken investiert haben, nun mit allen Kräften versuchen Ihrer Investition zu schaden. Irgendwo ist da „Totalverlust“ programmiert. Unabhängig von der „Moral“, wir „Kleinen“ werden (wie immer) die Zeche bezahlen müssen... Antworten


Urs-Peter Blaser

18.03.2009, 13:42 Uhr
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Diese Episode gibt genau die Situation wider, wie sie heute besteht. Während sich die Schweizer-Banken mit der Annahme schwer tun, greifen unsere Konkurrenten aus der EG und USA wacker zu. Dies, und alleine dies ist die Konsequenz ständigem Bohren am Bankgeheimnis und der Schweiz als Indianerdorf, wobei sich Squaws und Hauptlinge zusätzlich gegenseitig behindern. Antworten


Wolfgang Hofmann

18.03.2009, 13:15 Uhr
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Es ist wirklich höchste Zeit, dass die Grossbanken zum Splitt in kleinere Units gezwungen werden. Dass wir für eine derartige Bank wie Credit Suisse, die so handelt, garantieren müssen ist ein Greuel. Antworten


Nicolas Böhmer

18.03.2009, 13:06 Uhr
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Was würde geschehen, wenn sich alle in der Schweiz wohnhaften Personen, die ein undeklariertes Konto mit relevanten Geldbeträgen in Süddeutschland besitzen, melden würden? Meister Steinbrück müsste rot anlaufen. Vor 30 Jahren wie heute ist das eine der Möglichkeiten, Steuern zu optimieren. Da haben ein paar hohe Staatsleute etwas schwach recherchiert. Antworten


Moritz Meier

18.03.2009, 13:03 Uhr
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Geld = Unmoralisch? Viel Geld = Kriminiell? Die Gleichung scheint in immer mehr Köpfen zu sitzen! Lösung? Nicht mehr Geld verdienen - gleich beim Staat für "sauberes Geld" anstehen. Oder? Antworten


Emmanuel Meier

18.03.2009, 12:34 Uhr
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Würden wir Schweizer mal mehr zusammenhalten, es wäre sicherlich ein gutes Zeichen! Niemand flucht darüber, dass die OECD-Länder, die Schweiz als Mitgliedland, hintergangen und ausgetrickst haben haben. Wir interessieren uns nur um legal angelegtes, jedoch durch die ausländischen Anleger illegal beschafftes Geld...so sind wir...nie für uns Antworten


Kurt Tobler

18.03.2009, 12:28 Uhr
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Als Auslandschweizer schon fast 40 Jahre im Ausland. Man sieht die Sache einfach anders. Dass in der Schweiz immer noch Schwarzgelder deponiert werden können ist einfach unakzeptabel. Wir verlangen Leistungen vom Staat, weshalb sollen diese nicht bezahlt werden durch unsere Steuern. Es ist schlicht und einfach Hehlerei! Antworten


Emmanuel Meier

18.03.2009, 12:27 Uhr
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@Hr. Lutz: Wieso ist Stolz automatisch schlecht? Amis singen "Proud to be an American", die Franzosen haben die Marseillaise etc.! Stolz auf ein Land, wegen Errungenschaften, Leistungen etc. darf man immer sein! Seit 1815 neutral, darauf bin ich stolz! hohes BIP, darauf bin ich stolz! Gute Sozialstützen, darauf bin ich stolz! Ich bin Stolz CH zu sein, WAS ICH DARAUS MACHE, IST IN MEINEM ERMESSEN! Antworten


Jean Lemarc

18.03.2009, 12:08 Uhr
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Stehen bei der UBS weitere Abschreibungen an? Seit Oswald Grübel die Leitung der UBS übernommen hat, wird mit Eisernem Besen gekehrt. Um reinen Tisch zu machen, soll es nochmals zu einem Abschreiber in zweistelliger Milliardenhöhe kommen (Quelle:Finews). Wie ist das zu bewerten? Antworten


Herbert Marxer

18.03.2009, 12:04 Uhr
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Bei diesem Ergebnis kommen mir die Radfahrer in den Sinn. Dopingsünder werden überführt, trotzdem wird weitergedopt. Antworten


Emmanuel Meier

18.03.2009, 11:34 Uhr
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Wenn ich so lese, was hier geschrieben steht, dann erlaube ich mir zynisch zu fragen: Können wir nicht die Fluggesellschaften für den 11. September verantwortlich machen? Sie haben schliesslich den Terroristen die Infrastruktur geliefert! Oder den Architekten, die so hohe Gebäude gebaut haben? Es sind nicht alle Banken einfach nur böse! Antworten


Florian Berger

18.03.2009, 11:24 Uhr
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Ja ja ja... jetzt sind die Banker die unmoralischen... wenn die Regierung alltes Kriegsmaterial an Kriegsführende Länder verkauft sagt niemand etwas... wenn unsere Rüstungsindustrie rundläuft sagt niemand etwas.... aber wenn die Schweiz - genau wie alle anderen Länder auch - schwarzgeld annimmt und damit niemanden direkt schädigt (unterm Strich ist es ausgeglichen) dann schreien alle... Antworten


Annemarie Richard

18.03.2009, 11:14 Uhr
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Herr Grübel operativer Chef der UBS, Wirkung nicht verfehlt. Toll gemacht. Bravo. Antworten


Lutz Kamm

18.03.2009, 11:12 Uhr
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..ich möchte bei M. Häberli und H. Weder anknüpfen: Wir haben grosses Glück hier geboren zu sein; tragen auf der anderen Seite allerdings auch eine Verantwortung unserer Kultur und Umwelt, in die wir 'hereingeboren' wurden, gerecht zu werden. Ich glaube nicht, dass solche & ähnliche Geschäfte (herzlichen Dank an Constantin Seibt) hierzu beitragen, bzw. unseren (falschen) Stolz fundieren.. Antworten


Gina Leal

18.03.2009, 11:06 Uhr
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Die geschilderten Gespräche scheinen mir ziemlich unglaubwürdig. Kaum eine Schweizer Bank würde so einfach so viel Geld entgegennehmen, ohne dessen genaue Herkunft abzuklären. Antworten


Marc Romijn

18.03.2009, 11:01 Uhr
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Als Holländer kenne ich die Praktiken meiner Landsleute sehr gut. Ich kann ihnen versichern , dass Bargeld bei einer Bank stallen in Luxen burg und Belgien sehr viel "unkomplizierter" war als in der Ch. Nicht dass ich dies unterstütze, aber ich verstehe den einseitigen Angriff auf die Schweiz nun gar nicht. Auch Monaco ist diesbezüglich eine Autobahn! Antworten


Karlheinz Moser

18.03.2009, 11:01 Uhr
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Diese Tests werden in unregelmässigen Abständen immer wieder durchgeführt. Ich bin mir sehr sicher das auch der ein oder andere Mitarbeiter ausländischer Nachrichtendienste solche Tests im Auftrag durchführt. Die UBS hat seit dem Steuerstreit mit den USA 100%-ig intern die Anweisung vergeben solche Anfragen abzulehnen. Das auch ausländische Banken sich hinter dem Bankgeheimniss verstecken ist klar Antworten


Sepp Moser

18.03.2009, 10:58 Uhr
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Gratuliere Tagi - Euer Beitrag zur momentanen Situation ist echt beeindruckend. Das nenn' ich noch seriösen investigativen Journalismus. Und Seibt ist Euer Mann für solche Touren... Antworten


Martin Böhringer

18.03.2009, 10:38 Uhr
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Eigentlich sind die Ergebnisse alles andere als erstaunlich. Die Schweizer Banken halten seit Jahrzehnten die Hände offen für allerlei Geld, egal woher es kommt. Jetzt zu verlangen, dass die Anlage- und Steuerhinterzieherberater plötzlich innerhalb kürzester Zeit umdenken, ist wohl zu viel verlangt. Das jahrzehntelang eingeimpfte Muster wird reflexartig verteidigt. Antworten


Peter Fässler

18.03.2009, 10:34 Uhr
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So einfach geht das schon auch nicht. Ich wollte, Zürcher Eidgenosse und seit über 20 Jahren im aussereuropäischen Ausland ansässig, ein normales Sparkonto aufmachen mit dem Resultat, dass ich - Nichtmillionär - kein Konto aufmachen konnte. Es ging nicht um Casheinlagen, sondern um ein ganz normales Bankbüechli. Bin seit da in Waldshut, wo man mein legales Geld gerne verwaltet. Antworten


Martin Häberli

18.03.2009, 10:17 Uhr
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"Stolz, Schweizer zu sein." Niemand hat es einer besonderen eigenen Leistung zu verdanken, dass er Schweizer ist (ausser einige Einwanderer, natürlich). Deshalb sollte man auch nicht stolz sein, sondern dankbar, dass man an einem Ort geboren wurde, wo man nicht Hunger leiden muss. Antworten


Pascal Fröhlich

18.03.2009, 10:16 Uhr
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Ganz einfache Lösung. Man ermuntert diese Familie in die Schweiz umzusiedeln, besorgt Ihnen ein gutes Anwesen, verkauft diesen eine Hypothek und vereinbart eine Pauschalsteuer und somit kann diese Familie ihr Geld legalisieren. Diese Testperson gibts zur genüge auch in der realen Welt. Der Kunde "wäscht" sich rein, die Bank verdient Geld, der Kunde ist sicher und der Staat erhält Steuern. Win-Win! Antworten


Hampi Sulser

18.03.2009, 10:14 Uhr
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Man kann es auf einen einzigen Punkt bringen: Darf mir ein Autoverkäufer ein Auto verkaufen, obwohl er weiss, dass ich ein Raser bin? Antworten


Thomi Horath

18.03.2009, 10:13 Uhr
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Lieber Andreas Keller (8:33h), lesen Sie mal die Frage von Denis Frank (8:09h). Vielleicht dämmert es Ihnen dann. Lukas Mollet (08:06) und Domenico Modugno (08:07) stellen eine berechtigte Forderung und es würde mich tatsächlich interessieren, was dabei herauskäme. Petra Kaiser (8:17h) hat recht und Armin Schaller (8:27h) hat mich sehr erheitert! Danke an alle Schreiber hier (Constantin inkl)! ;) Antworten


Martina Huber

18.03.2009, 10:01 Uhr
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Der Test-Lauf mit Beschrieb wurde toll aufgegleist. Der Abriss allerdings fragwürdig. Die vorgegebenen Summen inkl. Argumente können nur von einem Laien gestellt werden, der zufällig den Hot Dog ohne grosse Probleme bezahlen konnte. Geben sie ihrem Tester 75 Franken er soll zuerst einmal ein Konto bei einer Bank eröffnen und das Geld 14 Tage liegen lassen. Antworten


Peter Drexler

18.03.2009, 09:52 Uhr
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Und da wundern wir uns, wenn wir im Ausland schlecht da stehen oder mal etwas härter angefasst werden. Mir ist jetzt klar weshalb! Wieso haben wir solche Unseriösitäten nötig? Sollten wir unser Geld nicht ehrlich verdienen? Schade nur: Durch die Finanz in unsrem Land wurde es zu teuer für ehrliche Industrie (Maschinenbau). Durch das Bankgeheimnis schneiden wir uns langfristig ins eigene Fleisch!!! Antworten


Thomas Vogt

18.03.2009, 09:47 Uhr
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Ich glaube dieses Problem haben die meisten braven Leute... woher 3 Millionen nehmen? Das wär mal eine Anleitung... mir doch egal wenn ich Steuern bezahlen müsste hauptsache ich habe 3 Millionen Antworten


Justus Knüli

18.03.2009, 09:45 Uhr
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Das Problem sind nicht die Banken, es sind die politischen Rahmenbedingungen in denen sie agieren dürfen. Geld stinkt nicht, da sind sich alle Banken einig, Schweizer genau so wie Deutsche Banken. Eine Einstellung übrigens die auch den meisten Kommentaren hier zu Grund liegt. Antworten


Theo Widmer

18.03.2009, 09:39 Uhr
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Ich wundere mich doch ein bisschen, dass alle Kommentare nur auf die Schweizer Banken einhacken, aber niemand auf die Deutsche Bank eingeht. Ist es nicht Dasselbe, wenn 2 Dasselbe tun? Vielleicht sollten die Staaten, die am lautesten Schreien vernünftige Steuersysteme einführen um das Problem zu lösen. Wenn man sieht, wie die Staaten Ihr Geld verschleudern, kann man schon auf solche Ideen kommen. Antworten


Andrin von Rechenberg

18.03.2009, 09:37 Uhr
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Das Einzige, das ich hier beunruhigend finde, ist, dass man von jeweils einem Berater auf die ganze Bank schliesst. Jeder vernuenftige Leser weiss, dass eine einzige Stichprobe statistisch sehr unzuverlaessig ist. Aber so funktioniert Journalismus nun mal leider nicht. Antworten


Lisa Lüthi

18.03.2009, 09:34 Uhr
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Muss doch sehr weh getan haben das man der UBS nicht schon wieder einen reinwürgen konnte. Hat sich aber jemals wer gefragt, wo das ganze "schwarz Geld" vorher versteckt gewesen ist ? Wenn das Geld offiziell abgehoben/abgezogen worden wäre, hätten die Staaten ja davon bescheid gewusst. Als kann man ja logischerweise davon ausgehen, das es vorher bereits versteckt gewesen war, oder! Antworten


müller martina

18.03.2009, 09:28 Uhr
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cooler artikel! vielen dank constantin seibt! Antworten


Christoph Lauber

18.03.2009, 09:27 Uhr
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Man muss jetzt einfach mal festhalten, dass es immer die Kunden sind, welche schlussendlich die Steuern hinterziehen. Die Banken stellen gewisse Infrastrukturen zur Verfügung, welche aber auch von normal versteuernden Personen benützt werden. Selbst wenn dem Kunden ein Steuerauszug zugeschickt wird, weiss die Bank nicht, ob dieser an die Steuerbehörden weitergeleitet wird oder nicht. Antworten


Stefan Heini

18.03.2009, 09:24 Uhr
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Hans Weder, sie vergessen, dass man auf sein Land stolz sein könnte, auf die Leute und deren Kultur, und nicht auf eine Bank. Ausserdem sollte jedes Land auf seine kritischen Geister stolz sein. Kritik hält jung und wach. Antworten


Pat Kunz

18.03.2009, 09:15 Uhr
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Man sollte seine Indentität als Schweizer nicht auf das Bankgeheimnis abstützen. Moralisch ist das nicht einwandfrei: Geld von Verbrechern anzunehmen. Aber deswegen nun auf den Banken draufzuhauen, halte ich für genauso heuchlerisch. Jede Branche hat seine "unsauberen" Seiten. Hat man die Chance auf einen Auftrag, versucht man diesen zu bekommen. Ganz klar. Das ist nicht nur im Bankgeschäft so. Antworten


Florian Müller

18.03.2009, 09:05 Uhr
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was ist daran schwachsinn? endlich wird mal versucht die geschäftsgebahren der banken wenigstens ein bisschen auszuleuchten! auch die der deutschen! mit den banken und dem schwachsinnigen zinssystem sollten sich sowieso ALLE menschen beschäftigen! z.b. die doku "der geist des geldes" gibt gute infos wie geld enstanden ist und warum es nur wenigen wirklich dient! Antworten


ulrich maurer

18.03.2009, 09:04 Uhr
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ja das war mir immer klar. die schweiz hat blutige hände. “neutralität" ist wie schweigen, auch ein politischer akt! da wir alle vom schmutzigen geld profitieren, ist der wiederstand gering. Antworten


c. buerki

18.03.2009, 08:54 Uhr
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an a marti sie haben aber schon gemerkt, dass der ubs-berater nicht wollte. die deutsche bank und die cs sind offensichtlich gerne bereit, alle anderen nicht. und das ist erst mal positiv, oder nicht? Antworten


Gerald Balzer

18.03.2009, 08:44 Uhr
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Ich hoffe einige Schweizer verstehen jetzt die Vorbehalte des Auslands. Über die Form der Kritik von der Seite des Deutschen Finanzministers muss man nicht diskutieren – sie ist nicht zu akzeptieren. Allerdings ist sie offensichtlich vom Inhalt her durchaus berechtigt. Das die Deutsche Bank Schweiz hier nicht "besser" ist, ist nachvollziehbar. Sie arbeitet ja in der Schweiz nach schweizer Recht. Antworten


Frank Gomer

18.03.2009, 08:43 Uhr
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@A.Marti ich teile Ihre Meinung vollumfänglich. Erst recht jetzt wo wir gerade mit einem blauen Auge davon gekommen sind. Ich wundere mich über Banken (seien sie Inländische oder Ausländische Banken) nicht mehr die machen Ihr Ding weiter, so wie bisher und falls es wieder Bachab geht soll dann Papa Staat (den man ja die ganze Zeit Bescheissen hat) den Kopf hinhalten. Antworten


Andreas Keller

18.03.2009, 08:33 Uhr
Melden

Der Journalist wollte wohl mal wieder die UBS in die Pfanne hauen, doch leider (für ihn) hat ihn der Kundenberater abgewiesen. Die grosse Schlagzeile "UBS akzeptiert Schwarzgeld" konnte er nicht bringen und so musste er sich damit begnügen, das Lächeln des Kundenberaters als etwas böses und merkwürdiges darstellen. Absolut schwacher Journalismus! Antworten


Armin Schaller

18.03.2009, 08:27 Uhr
Melden

Ui - da hat sich der Tagi aber ins Zeug gelegt! - Mystery-Shopping wie im James Bond Film... Hoffentlich hatte der fiktive Kunde eine dunkle Sonnenbrille und schielte unauffällig nach links und rechts, bevor er jeweils eine Bank betrat. Das ist wirklich qualitativ hochstehende Research-Arbeit. Und das Resultat ist so unerwartet. Wer hätte auch gedacht, dass man in Banken Geld anlegen kann. Antworten


Hans Weder

18.03.2009, 08:26 Uhr
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Und wiederum tut der TagesAnzeiger alles um die Schweiz schlecht zu machen (und wie immer mit dem Fernziel EU Beitritt und vollständige Kontrolle eines jeden Bürgers direkt aus Brüssel). Ihr Schreiberlinge könnt einen echt auf die Nerven gehen. Habt ihr denn überhaupt keinen Stolz Schweizer zu sein=? Antworten


Hans Wurst

18.03.2009, 08:18 Uhr
Melden

Probieren sie mal als unbekannter Neukunde eine halbe Million in Bar in eine Schweizer Bank zu bringen, das dürfte ein Ding der Unmöglichkeit sein. Antworten


Petra Kaiser

18.03.2009, 08:17 Uhr
Melden

Jeder der sich hier jetzt schimpfend auslässt und mit dem Finger zeigt, sollte sich bewusst sein: es war immer so, es ist so und es wird immer so bleiben. Und das nicht nur hier, sondern überall. Und jeder, der in seinem Leben schon mal etwas gekauft hat, ohne eine Quittung zu verlangen, auch der hat den Staat schon mal besch..... Sind wir so heilig, wie wir hier uns immer auslassen??? Antworten


Beat Gerola

18.03.2009, 08:16 Uhr
Melden

Ein Mensch mit Charakter eröffnet ein Konto in seinem Heimatland und bezahlt dafür Steuern, Man sieht wie Leute gierig aufs Geld sind, sonst kämen sie gar nicht auf die solche dubiose Ideen, sein Geld ins Ausland zu bringen. Antworten


Denis Frank

18.03.2009, 08:09 Uhr
Melden

Wieso gibt der Brater der UBS dem Kunden zwei verschiedene Visitenkarten? Antworten


domenico modugno

18.03.2009, 08:07 Uhr
Melden

Lassen Sie doch den Test in Deutschland machen und das Resultat wird nicht gross von den geschilderten Beispielen abweichen. Nur, dass Sie das Resumé Herrn Streinbrück und Kollegas, wenn er noch einige Zeit hat, zustellen müssen. Vielleicht hat er fundiertere Kenntnisse von einer florierenden Wirtschaft und dessen Abläufe. Nur er selber weiss leider, ob er auch tatsächlich alles versteuert. Antworten


lukas mollet

18.03.2009, 08:06 Uhr
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Korrekterweise müsste dieser fingierte Sohn nun auch in London, Guernsey, Monaco, Andorra und Luxemburg bei Banken vorstellig werden, um ein abschliessendes komplettes Bild des Private Banking zu bekommen, alles andere ist nicht seriös und zielt einmal mehr negativ nur auf den Bankenplatz Schweiz... Antworten


Hans Ratz

18.03.2009, 07:50 Uhr
Melden

A .Marti, noch nicht begemerkt warum es uns und ihnen relativ gut geht. Denken Sie von meinen und ihren paar Kröten könne eine Bank leben, jetzt geht es uns überleben und um tausende von Arbeitplätzen, ob sie jetzt mit Ihren Steuern eine Bank unterstützen oder die Arbeitslosen bezahlen ist doch egal oder, lieber die Bank ., denn hinter jedem Arbeitslosen kleinen Bänker ist eine Familienschicksal ! Antworten


max andere

18.03.2009, 07:48 Uhr
Melden

So ein Artikel musste ja kommen, typisch... Ist sonst die Masche der Kavallerie vom öffentlichrechtlichen TV im grossen Kanton. Aber noch einmal für alle: das CH-Rechtssystem geht vom mündigen Bürger aus, deshalb ist eine Bank keine Strafverfolgungsbehörde. Eigentlich korrekt was der UBS Mann gemacht hat, bedenklich die CS Dame... keine Überraschung bei den Privatbanken. Antworten


Paula gerber

18.03.2009, 07:48 Uhr
Melden

Tja, was soll man dazu noch sagen? Ausser das die Geschichte zeigt, dass aus der Geschichte nichts gelernt wird. Antworten


Dr. Martin Bauer

18.03.2009, 07:32 Uhr
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Man kann es glauben oder auch nicht. Dies ist jedenfalls nicht der Stil, den ein Schweizer Bankier im Normalfall pflegt im Umgang mit Neukunden. Der hier dargestellten Stil erstaunt mich umsomehr, angesichts der Brisanz des Themas. Antworten


A Marti

18.03.2009, 07:26 Uhr
Melden

Gemäss Gesetz sollte man all den Banken die aktiv, wie hier die Steuerhinterziehung fördern, die Lizenz entziehen. Was erlauben sich die Banken Ihren eigenen Staat zu bescheissen und das ohne jegliches unrechtsbewusstsei....notabene den gleichen Staat der sie gerade mit Miliarden gerettet hat! Antworten


Kurt Aegeri

18.03.2009, 06:58 Uhr
Melden

Wenn das stimmt, muss man wirklich den Kopf schütteln. Da wird dermassen klar kundgetan, dass man so gerne würde, wenn man könnte, wie man wollte. Wie nennt man das? Korrupt? Es gibt ein Wort dafür: Schweinerei. Die Banken haben also immer noch nicht gelernt, was es geschlagen hat. Und mit ihnen die bürgerlichen Parteien. Antworten


Kaspar Scheidegger

18.03.2009, 06:47 Uhr
Melden

Krass. Wie man so dezidiert und bewusst alle moralischen fragen abspalten kann. Wirklich erstaunlich. Und dann gleich noch bei allen mehr oder weniger ähnlich. Scheint ja ein systematisches Problem zu sein. Antworten


Good Ernst

18.03.2009, 06:22 Uhr
Melden

Ja, die CH Banken sind tatsächlich nicht mehr was sie einst waren: Sehr unspektakulär, was der Tagi hier produziert. Damit das Publikum trotzdem auf seine Kosten kommt, braucht es Zusätze wie das "böse Lächeln" des Bankberaters oder der Wutausbruch bei der CS. Der Boulevard ist zurück: Blick machts vor, der Tagi hechelt nach. Antworten


ursin gianduri

18.03.2009, 05:59 Uhr
Melden

Gratuliere! Erstens ist der Test eine gelungene Idee und zweitens das Testergebnis für mich mehr als überraschend. Ich bin zu blauäugig und dachte, dass in diesen turbulenten Zeiten entsprechende Massnahmen seitens Banken getroffen wurden. Mitnichten. Mit dem Messer am Hals schaffen es Banker immer noch irgendwie, ihr eigenes Süppchen zu kochen. Das ist mehr als fragwürdig und schadet noch mehr. Antworten


Andreas C

18.03.2009, 04:45 Uhr
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Dieser Artikel ist genau das, wo unsere Wirtschaft in der momentanen Lage braucht.... wen ich mit 500'000 zur Zeitung komme und Inserate will, mal schauen wie rasch das Geld den Besitzer wechselt... Antworten


Sim Merki

18.03.2009, 01:56 Uhr
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Schon schlimm wenn man 3 Millionen als Bank nicht mehr annehmen kann. Ansonsten überrascht der unfreundliche Ton. Kunde ist Koenig, erst recht in diesen Zeiten. Antworten


Roman Rauper

18.03.2009, 01:20 Uhr
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Interessant, die UBS schneidet am besten ab. Die meisten Banker haben aber den Ernst der Sache noch nicht begriffen und versuchen sich weiterhin mit unethischen Transaktionen zu bereichern ... Die würden wohl auch Alkohol an 5 jährige verkaufen ... Habe mein Geld diesen Monat allessamt nach Liechtenstein übertwiesen ... Und konnte mich überzeugen dass bei der LLB sehr seriös gearbeitet wird Antworten


Henri Brunner

18.03.2009, 00:38 Uhr
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Nun ja, wenn man die Elaborate des Herrn Seibt kennt, ist man über den Ton in diesem Artikel nicht erstaunt. Erstaunt könnte man aber sein, dass eine an sich renommierte Zeitung sich für eine solche Boulevardeske hergibt, noch dazu in einer Zeit, wo solch qualitaitv schlechte Artikel die Verhandlungsposition der Schweiz gewiss nicht stärken. Wirtschaflicher Landersverrat? Ja. Antworten


Peter Binder

18.03.2009, 00:32 Uhr
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Ich bin mir nicht sicher, ob dieser Versuch, sollte er tatsächlich so durchgeführt worden sein, tatsächlich legal sein. Denn im Geschäft gelten Verträge, diese werden auch mündlich gültig. Sollte Herr Seibt tatsächlich dieses "Spiel" gespielt haben, grenzt das m.E. an Täuschung, da ist der TagesAnzeiger dann mitschuldig. Wer die Kolumne von Herrn Seibt kennt, nimmt das ganze aber mit augenzwincker Antworten


Lorenz Hindrichsen

18.03.2009, 00:20 Uhr
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Herzlichen Dank für die unterhaltsame Lektüre! Das rückt dieses unsägliche Gejammer über schwarze Listen wieder in eine gewisse Perspektive. Wer sich da noch wundert wenn andere Staaten intervenieren (wollen) ... ? Antworten


Robin Born

18.03.2009, 00:07 Uhr
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Ob Schweiz, Deutschland oder USA (Delaware), jedes Land hat doch seine eigenen kleinen Steueroasen und solange man das Bargeld auf ausländischen Konten lagert, wird das Problem nie gelöst werden. Warum sollte sich Deutschland dafür interessieren, dass alle Schweizer schön fleissig ihre Steuern bezahlen und umgekehrt? Antworten


Christoph Müller

18.03.2009, 00:06 Uhr
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Und um solch heuchlerisches Gesindel zu beschützen wurden wir seit dem 2. Weltkrieg von den Bankiers und den Bürgerlichen ideologisch indokrtriniert! Auch ich bin nicht einverstanden mit der Tonalität einiger EU-Politiker gegenüber unserem Land, aber hier sieht mal einmal mehr, dass die Kritik doch berechtigt wird. Ich will lieber einen innovativen Werk- als einen korrupten Finanzplatz... Antworten


Pascal Bauer

17.03.2009, 23:50 Uhr
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Mit dem Geld kauft man eben nicht nur Güter, sondern auch die Moral. Antworten



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