Wirtschaft
Deutsche Zeitschriftenverlage schröpfen Schweizer Kunden
Von René Staubli. Aktualisiert am 19.12.2011 95 Kommentare
Kursvorteile für die deutschen Verlage: Während der Wechselkurs sinkt, steigen die Abopreise. (Bild: TA-Grafik kmh / Quelle: Swissquote, TA)
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Die Hoffnung stirbt zuletzt, heisst es, doch nun ist sie gestorben – zumindest was die Abopreise für deutsche Zeitschriften in der Schweiz betrifft. Obwohl der Euro gegenüber dem Franken auch in diesem Jahr an Wert verloren hat, geben die Abopreise nicht nach. Der «Spiegel» soll weiterhin stolze 361.40 Franken kosten, der «Stern» und «Die Zeit» 322.40 Franken.
2007 war das «Spiegel»-Abo noch für 260 Franken zu haben. Seither ist das Nachrichtenmagazin rund 40 Prozent teurer geworden. Während der Euro in den letzten vier Jahren gegenüber dem Franken mehr als 26 Prozent seines Wertes eingebüsst hat, haben die deutschen Verlage ihre Abo-Preise um 8 bis 14 Prozent angehoben. Dass nun auch der «Spiegel» als teuerstes Produkt für 2012 den Abopreis einfrieren will, ist offiziell noch nicht bestätigt. Beim Abonnentenservice heisst es: «Wir gehen davon aus.»
Preisüberwacher machtlos
Laut «Spiegel»-Verlagssprecherin Anja zum Hingst gibt es «einige grundsätzliche Gründe dafür», dass das Nachrichtenmagazin in der Schweiz ein Drittel teurer ist als in Deutschland, wo das Jahresabo 197.60 Euro kostet (umgerechnet 247 Franken). Die Logistikkosten seien in der Schweiz höher, sagt sie, und «es fehlen uns die Anzeigenerlöse, wie wir sie in Deutschland generieren können». Natürlich spiele auch der Wechselkurs eine Rolle: «Doch diesen können wir nicht beeinflussen, und Schweizer Bürger zahlen in Schweizer Franken.»
Wenig Verständnis für diese Argumentation hat Sara Stalder, Geschäftsleiterin der Stiftung für Konsumentenschutz (SK): «Die riesigen und nicht nachvollziehbaren Preisunterschiede bei Zeitschriften» seien «ein grosses Ärgernis». Rund jede sechste Reklamation der Konsumenten beziehe sich auf diesen Bereich. Stalder: «Das überhebliche Verhalten ausländischer Verlage muss gestoppt werden.» Fragt sich nur wie.
Ergebnislose Gespräche mit deutschen Verlegern
Am nächsten Mittwoch werden im Parlament drei Motionen zum Problem überteuerter Importprodukte behandelt. Eingereicht hat sie die Präsidentin der SK, Prisca Birrer-Heimo (SP). Sie fordert griffige gesetzliche Massnahmen gegen den Missbrauch.
Derweil beklagt Preisüberwacher Stefan Meierhans seine Machtlosigkeit. Weil es mit Deutschland auf diesem Gebiet keine Amtshilfeabkommen gebe, sei man auf den Goodwill der deutschen Verleger angewiesen. Im August hatte sich Meierhans in Bern mit einer deutschen Delegation getroffen. Die Gespräche verliefen ergebnislos. Anschliessend drohte Ludwig von Jagow vom Verband deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) gar mit einem Ausstieg aus dem Schweizer Geschäft. Konsumentenschützerin Stalder bezichtigte ihn daraufhin der Arroganz (TA vom 24. September). Im kommenden Jahr will Meierhans das Problem mit zusätzlichen Ressourcen untersuchen: «Die sind uns jetzt auch vom Parlament bewilligt worden und dürften ab Neujahr zur Verfügung stehen.»
Die «Zeit» hat investiert
Beim «Spiegel»-Verlag wird Meierhans auf harten Widerstand stossen. Dort sieht man nämlich keinen Anlass für Preiskonzessionen. Sprecherin Anja zum Hingst verweist auf die Qualität des Angebots: «Gemessen an den redaktionellen Seiten ist der ‹Spiegel› immer noch günstiger als Schweizer Mitbewerberprodukte.» Was zum Hingst unerwähnt lässt: Das deutsche Wirtschaftsmagazin «Brand eins» hat Anfang Oktober den Preis um fast 40 Prozent gesenkt – als direkte Reaktion auf die zahlreichen Beschwerden von Schweizer Lesern.
Die «Zeit» kann für ihre Hochpreispolitik zumindest gute Gründe anführen. Es wurden beachtliche Investitionen getätigt. Ende 2008 wurde die Schweiz-Ausgabe mit drei zusätzlichen Regionalseiten für die hiesige Leserschaft eingeführt. Unter der Leitung des renommierten Schweizer Journalisten Peer Teuwsen unterhält «Die Zeit» ein Redaktionsbüro in Baden, das aktuell produziert. «Wir bieten den Lesern deutlich mehr als 2007», hält Verlagssprecherin Silvie Rundel fest.
Keine Reaktion auf Kursschwankungen
Auch der «Spiegel» hatte Anstrengungen unternommen. Mitte 2007 heftete er der Normalausgabe einen 50-seitigen Sonderteil mit Schweizer Themen bei, um den Markt zu testen. Ende 2008 beerdigte der Verlag das Projekt in aller Stille.
«Stern»-Sprecherin Melanie Schehl sagt, der Verlag reagiere bei der Preisgestaltung «grundsätzlich nicht auf Kursschwankungen». Dies gelte in Zeiten eines schwachen Frankens genauso wie umgekehrt. Schehl: «Momentan bedeutet das zwar einen Kursvorteil für den Verlag, bei Kursverfall jedoch tragen wir auch das Währungsrisiko.» (Tages-Anzeiger)
Erstellt: 19.12.2011, 07:58 Uhr
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95 Kommentare
Was macht man mit den Abonnierten oder gekauften Heftli? Wer sammelt diese? Ich hab vor rund 12 Jahren den K-Tipp gekündigt nachdem ich etwa 5 Jahre jede Ausgabe gesammel habe und in extra von K-Tipp zur Verfügung gestellte Archivordner abgelegt habe. In der Annahme mal was nachzuschlagen. In der heutigen Zeit find ich alles im Internet. Die Heftli hab ich der Altpapiersammlung gegeben. Antworten
Die Buch- und Zeitschriftenbranche steht kurz vor einem radikalen Wandel: ebooks werden in fünf Jahren die Verkäufe dominieren, und dort sind die Preise global ziemlich einheitlich. Die grosse Mehrheit der Buchkäufer braucht auch heute keine Buchhändler mehr, im Internet sind Empfehlungen und Reviews zu genüge vorhanden. Antworten
Ein weiteres Beispiel: Ich bin seit Jahren Abonnent der zeitschrift c't und hatte mich persönlich beim Verlag über die Abzock-Preise erfolglos beklagt nachdem seit einigen Monaten sogar die Versandlogisitik bei Thali aus der CH zurück gezogen wurde (also keine CH Löhne mehr bezahlt werden). Kioskpreis in D € 3.70, in CH CHF 6.90 (= € 5.60). Wer nicht in Grenznähe wohnt schaut in die Röhre . . . Antworten
Träumen Sie weiter, in der Schweiz zahlen sie auch per IT schlussendlich mehr, da die IP Kennung erkennt, ob Sie aus der Schweiz sind oder aus Deutschland. Funktioniert bestens z. B. Reisebüros, Airlines usw.
Nicht ärgern. Freunde, Bekannte, Nachbarn bringen die gewünschten Zeitschriften für 5 Fr. Trinkgeld gerne aus Deutschland mit. Wenn geglaubt wird, die Hochpreisinsel unter allen Umständen unbegründet aufrecht erhalten zu müssen - hilft man sich selber. Antworten
Das "Jammern" ist hier überflüssig. An diese abzockerischen Verleger gibt es nur eine Antwort, nähmlich diejenige der Abokündigung oder Ignorieren dieser "feinen" Blätter. Abzockereimethoden gibt es somit auch bei ausländischen Verlägen. In der Automobilbranche hat man dazugelernt, in den Verlägen bedarf es der Nachhilfe oder knallharter Verzicht der "Abzockerblätter"! Fühlen ist die beste Medizin Antworten
Wann immer Artikel über überhöhte Preise auftauchen, sind sofort viele Stimmen zu hören, die den Sack schlagen, aber den Esel meinen. Fakt ist ist doch, das sich unsere Generalimporteure und auch EU-Lieferanten mit dem EWR-Nein eine goldene Nase an uns verdienen. Ohne griffiges EU-Kartellrecht (das war mit den fremden Richtern gemeint) werden wir weiterhin die Hochpreisinsel bleiben. Antworten
@Michael Sold Warum sollen Magazine, die Hintergrundinformationen zum aktuellem Zeitgeschehen liefern, Luxus sein? Haben Sie etwa gar Ambitionen, der SVP als Stratege zu dienen? Würden mehr Menschen solche Informationen konsumieren, hätten Populisten erheblich mehr Mühe, das Stimmvolch systematisch irrezuführen. Ja, Abzocke gibt es gelegentlich auch anderswo. Wo eben kein Kläger, kein Richter.
Man kann vieles aber nicht alles dem EWR Nein zuschieben. Auch in Spanien, Italien oder sonst wo sind Deutsche Magazine erheblich teurer, sogar mitunter teurer als in der CH. Die Frage ist, möchte ich mir das leisten und wenn ja, dann tu ich das und wenn nicht, dann lasse ich es. Da gibt es andere Artikel, deren Preise ausser Rand und Band sind und im tägl Gebrauch einschenken. Magazin ist Luxus.
Vielleicht mal nebenbei: Bei der Preisgestaltung ist jede Firma frei. Verboten sind nur Preisabsrpachen und aus Sicht der Wettbewerbsbehörden wird es dann kritisch, wenn eine Firma eine Marktbeherrschende Stellung hat. Wer mit dem Preis nicht einverstanden ist kann ja auf den Kauf verzichten. Es ist ja niemand gezwungen den Spiegel zu kaufen oder auch eine der anderen Zeitschriften ! Antworten
Ich abonniere grundsätzlich weder Zeitungen noch Zeitschriften. Lieber kaufe ich mir immer mal wieder eine andere Zeitung am Kiosk. Vielleicht zahl ich dann mehr, aber mir ist es zu wichtig, nicht nur von einem Organ "informiert" zu werden, sondern von einer Bandbreite von Printprodukten. Antworten
Dies ist nicht nur bei D (F, I,usw machen es auch) Verleger so, aber bei allen Importeuren, inklusiv die heiligen Migros und Coop.
Schauen sie sich die Preise an den Etiketten wo alle verschiedene Waehrungen angegeben sind: die CHF Preise sind doppelt so hoch als der in Euro!
Es gibt leider nur ein Mitttel: im Ausland einkaufen oder Verzicht. Erst wenn es in der Kasse fehlt, reagieren die Konzerne
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Das Argument des Spiegels betr. Werbeeffekt zieht nicht. A hat meines Wissens etwa 2-3 Mio. Einw. mehr als CH. Spiegel in A für 4.3 Euro, fast wie in D mit rund 80 Mio. Kann mir das jemand erklären? Es bleibt uns nur der Boykott, ganz falsch ist in D zu kaufen, die Verleger würden noch belohnt. Antworten
Der welschschweizer Verlag Payot, der einem französischen Verlag in Frankreich gehört, hat angekündigt, dass er sich nächstes Jahr direkt in Frankreich durch seinen Mutterverlag eindecken wird und so ab Juni die Preise seiner Bücher (in französisch, natürlich) um 8 bis 40 % senken wird. Hoffentlich ziehen Deutschschweizer Verläge nach!!!
Ursle
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Das schlimme ist meiner Meinung nach, dass die Zeitschriften für den Schweizer ja häufig auch weniger Bieten. Die c't zum Beispiel (oder i'X, bin gerade nicht sicher) hat jährlich einen Bericht über die Informatikerlöhne - der wäre sehr interessant, aber basiert natürlich au deutschen Löhnen, somit für den Schweizer wertlos. Antworten
@maggnus: Mache ich schon seit es die börse gibt so und vorher aus anderen quellen. Ist eine frechheit was die machen und solang e ich das gefühl habe gemolken zu werden können die mich gerne haben. 3 Minuten habe ich den Spiegel in farbe und ohne werbung gratis auf meinem PC.
Ich kaufe konsequent französische Produkte (z.B. 'chasseur d'images'). Da ist der Wechselkurs etwa 20% vorteilhafter. Wer Mondpreise bezahlt, ist selbst schuld.
Wer einen E-Reader hat, kann (englischsprachige) Zeitschriften für kleine Münze lesen.
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@Tom Würgler: Stimmt! Weil keine Importeure zwischengeschaltet werden,kann der "Spiegel" entsprechend angeboten werden.Nur Apple bekommt vom "Spiegel"-Verlag einen Obulus,falls das Heft über iTunes auf das iPad kommt.Aber das gilt ja generell und nicht nur für einzelne Länder.
@ Urs Holzapfel: sehe Ihren Punkt durchaus. Allerdings haben gerade Premium-Produkte wie der 'Spiegel' die Schmerzgrenze meilenweit überschritten. Digital ist er übrigens für € 3.80.- (Abo) zu haben. Und es kommt niemandem in den Sinn, einen CH-Zuschlag zu verlangen...
Das mag ja bei Käse oder Wurst gehen.
Bei Zeitungen und Zeitschriften sieht das anders aus.Wenn ich den "Spiegel" lesen will,will ich nun mal nicht den "Express" lesen und umgekehrt,ungeachtet des Käses,der in Presseprodukten jeglicher Art verzapft wird ;-)
Das ist nicht neu. Bei uns im Quartier haben wir Leute die schon lange nach D fahren und Zeitschriften kaufen. Das Kiosk (Buch und Presse) weiss das und macht für uns Kunden die Zeitschriften zusammen. Das ist Service am Kunden. Wir sind zufrieden, so. Was sicher ist, die VR Sitzungen in D wo sich die GL als Leitung vorstellt ist eine Betrügerischer Akt, Verkauf/Statistik sind falsch! Antworten
Tja diese Wucher-Preise haben mich schon vor längerem dazu bewogen grundsätzlich weniger auf Papier zu lesen. Die Alternativen im Internet oder auf e-Plattformen sind oft kostenlos und trotzdem auf ähnlichem Niveau. Bücher und Zeitschriften kaufe ich grundsätzlich nur noch beim Einkaufsbummen in Deutschalnd oder bei Amazon und Co (bei Bestellwert von < CHF 50.- fällt auch keinen Zoll an). Antworten
Statt dauernd nach dem Preisüberwacher zu schreien müssten die Schweizer halt mal selbst aktiv werden. Zuerst eine angemessene Preissenkung einfordern und wenn diese abgelehnt wird, knallhart das Abo kündigen. Dies ist die einzige Sprache, die diese Gewinnmaximierer verstehen. Nur jammern, die Faust im Sack machen und dann trotzdem die Abzockerpreise zahlen nützt nichts Antworten
Sie haben völlig Recht.Übrigens sollte man einmal im Urlaub die Zeitschriftenpreise vergleichen.Es gibt m.E. kaum ein Blatt,das im Ausland genau gleich viel kostet wie im Heimatland.Irgendwie ist die Aufregung hier ein Sturm im Wasserglas;gleichzeitig kann man,ganz nebenher,etwas Deutschenbashing betreiben und seinen Montagsfrust ablassen ...
Der SPIEGEL ist nicht alleine...
Das GEOEPOCHE, Nr. 40 Thema John F. Kennedy wird in Deutschland für € 9.00 verkauft und in der Schweiz kostet dieselbe Ausgabe sagenhafte CHF 18.60 ! Man kann sich fragen warum der Schweizer Konsument in der Schweiz ca. 55% (Wechselkurs inkl.) mehr bezahlen soll.
Antworten
Ein Tipp: Die GEO Epoche (wie übrigens auch alle Geo Specials) können Sie für 9 € portofrei in die Schweiz geliefert auch bei amazon.de bestellen...
Weil er kann ;-)
Das Zauberwort heisst, Quersubventionierung!
Leicht gesagt - Voraussetzung dafür aber ist, dass man sehr nahe an der Grenze wohnt. Würden Sie ein bis zwei Stunden Autofahrt für eine Wochenzeitschrift in Kauf nehmen?
Darf ich nachfragen: Welche "Oligarchie" meinen Sie denn damit präzise? Unter diesem begriff versteht nämlich jeder etwas anderes;ich etwa denke da an das etwa ein Dutzend umfassende schwerreiche und etwas undurchsichtige Grüppchen aus Russland,von denen sich etliche ja aus Steuergründen an den schönen Gestaden Schweizer Seen niedergelassen haben....
Wenns nur die Zeitschriften wären... Bei den Büchern genau das gleiche Ärgernis, da wird das Buch dann aber überhaupt nicht an die Schweiz angepasst! Jetzt sollen die hohen Preise auch noch mit der Buchpreisbindung gesetzlich fixiert werden. Der Preisüberwacher gibt hier ja bereits zu, dass er machtlos ist. Die Buchpreisbindung muss abgelehnt werden, gerade jetzt wo die Preise noch mehr steigen! Antworten
Ich als Älterer erinnere mich: Deutsche Presseprodukte waren in der Schweiz schon immer deutlich teuerer,völlig unabhängig von der Währungsparität.Man darf im übrigen nicht alles auf die bösen Verlage schieben.Die Importeure,die ja oft (oder meist?) in Schweizer Besitz sind,haben halt schon immer gern die Hand aufgehalten.Dem hohen schweizerischen Lebensstandard sei Dank! Antworten
Die Preise deutscher Zeitschrifte sind ein absoluter Skandal. Es bleibt lediglich übrig, diese zu boykottieren. Offensichtlich sind die Schweizer halt auch hier bereit, die zu teuren Preise einfach in Kauf zu nehmen. Die Programmzeitschrift «tv14» kostet in Deutschland € 1, in der Schweiz Fr. 2.70. Ein Witz! Antworten
Kauft Euch einen iPad und bestellt die Online Ausgabe. Wird in EUR verrechnet oder durch Apple in CHF umgerechnet. Oder besorgt Euch eine iTunes Geschenkkarte in Deutschland. Ist viel billiger. Wer will den heute noch Papier? Und nicht jammern, handeln. Antworten
unsere kleine ist grosser "prinzessin lillifee" fan. das abo in deutschland kostet 41.60euro.das gotti wollte nicht jeden monat an den kiosk und das sehr gefragte und oft vergriffene heft als abo zu geburtstag schenken. abogebühren für die schweiz: 83.20 franken + 1.- pro heft für den versand in die schweiz.... Antworten
Es gibt ja auchAdressen an der Grenze, wohin man dies senden lassen kann. Immer nur jammern, anstatt kreativ sein und handeln. Vor Jahren wurde ich angegriffen, weil ich Dinge bereits in BRD kaufte, und jetzt bin ich fasziniert, welche Schlangen am Zoll stehen. Es wird herumgemault und reklamiert, dies ändert die Sache nicht. Bitte mal entsprechend selbst handeln.
@Thomas Meier: Ja glauben Sie denn im Ernst, dass Sie z.B. vom Tagi (von Coninx' Gnaden) oder bei Ringier (von Frank A. Meyer's Gnaden) "unabhängig" informiert würden?
Wenn Sie ein halbwegs objektives Bild wollen, brauchen Sie ohnehin mehrere Informationsquellen. Für die Schweiz empfehle ich eine Kombination von WOZ, Weltwoche und NZZ.
Kägi
Ich will mich unabhängig informieren. Mit einer Zeitschrift von Blocher's Gnaden ist das nicht möglich. Auch wenn sie es nicht gerne hören: Die meisten Leser haben ein wenig grössere Fantasie.
...und innerschweizerisch hat man die rechte Weltsicht,dank Herrn Köppel+Co. ;-)
Freie Marktwirtschaft. Niemand muss diese Erzeugnisse kaufen. Punkt Aus. Bei Presseerzeugnissen aus Grossbritannien siehts übrigens noch übler aus. Die üblichen (faulen) Ausreden der Verlage sind ja unterdessen hinlänglich bekannt. Der geneigte Käufer hat es selber in der Hand. ob er diese Gewinnmaximierung mitfinanzieren will oder nicht. Antworten
Naja, 4.8 Mio Deutschsprachige in der Schweiz gegenüber 80 Mio in Deutschland, da kann man sich diese Arroganz leisten. Dass man ein Abo in CHF bezahlen muss, ist aber nur ein vorgeschobener Grund. Dass es auch anders geht, zeigt die Verbraucherzeitschrift TEST: 47.50 Euro in Deutschland, 53.50 Euro für Kunden in der Schweiz, alternativ allerdings 87.60 CHF. Antworten
Na in der Schweiz gibt es halt nunmal keine einzige Zeitschrift
welche ueberhaupt lesenswert ist !! AUf die Qualität und
Information Deutscher Zeitschriften sind wir angewiesen !!
Ich aboniere diese über Deutschland und lasse mir diese
von dort zukommen !! Ersparnis über 40% !!!
Antworten
mit !!, !!! oder !!!! Ausrufezeichen. Das zeugt von Qualitätsbewusstsein. Wenn Sie hier in der Schweiz kein lesenswertes Magazin finden, sind Sie selbst schuld.
Da liegt eben das Problem: der Preisüberwacher sollte sich eben - wie wir dies eigentlich alle in unserem Beruf tun müssen - auch gegenüber seinem Lohnzahler (dem Steuerzahler) regelmässig mit einem Tätigkeitsbericht verkaufen. Die ewige Geheimniskrämerei hilft ihm nicht.
Der Preisüberwacher wurde durch eine Volksinitiative eingeführt. Seine Aufgaben sind im Gesetz geregelt. Dieses stammt vom Parlament, das wir demokratisch gewählt haben. Offenbar will die Mehrheit keinen besseren Konsumentenschutz. Wenn ich sehe, wie Junge ihre Wocheneinkäufe im Tankstellenshop tätigen, muss ich immer an meine sparsame Mutter mit ihren Rabattmärkli denken.
Herr Chappeler, so generell können Sie den Preisüberwacher doch nicht als unnütz tituliern. Oder sind Sie Insider und kennen sein Wirken, seine Erfolge und Misserfolge? Auf jeden Fall ist zu bemerken, dass diese Institution zumindest diverse Anbieter davon abhält, die Konsumenten unverschämt "übers Ohr zu hauen". (Ausnahmen, Banken, etc.).
Abos müssen eh nicht bezahlt werden hierzulande..einfach bestellen, lesen und nicht bezahlen..da können sie drohen, teubeln und machen, bezahlen muss mans nicht....betrieben wird nicht (und sonst halt Rechtsvorschlag und man wird Recht erhalten)... Antworten
Was ja ganz typisch für viele Schweizer ist !!!
Hochachtung vor dieser tollen Idee, die Sie hier haben !
Ich hoffe Sie werden dafür irgendwann zur Rechenschaft gezogen !!
Muss schon sagen: Seltsames Rechtsverständnis,werter Herr.Ich hoffe,Sie sind kein Geschäftsmann und Ihre Kunden in Deutschland (falls vorhanden) verfahren mit Ihnen nicht genauso!
Bis Mitte letzten Jahres habe ich praktisch wöchentlich den Spiegel gekauft, da es ein ausserordentlich interessantes Informations-Produkt ist. Nachdem ich feststellen musste, dass die Währungsgewinne von ca. 30 % nicht an den Schweizer Konsumenten weiter gegeben wurden, habe ich die Käufe auf einige wenige Ausgaben limitiert.Das arrogante Verhalten des Verlages ist mir völlig unverständlich. Antworten
Das arrogante Verhalten ist mir absolut verständlich. Die dummen Schweizer Konsumenten kaufen die Zeitschriften ja weiterhin.
Es sind ja nicht die Schweizer die abzocken, sondern die ausländischen Firmen. Ich hoffen nur, dass Ihr Job nicht auch nach Deutschland verlagert wird. Andererseits hätten Sie es einfacher vor Ort einzukaufen
Da hoffe ich für Sie aber doch schwer, dass Sie auch in Deutschland ihren Lohn beziehen! Oder zocken Sie diesen weiterhin in der CH ab?! Wäre dann schon sehr fies von Ihnen!
Sie sind besonders intelligentes Exemplar des Homo Sapiens. Wer zockt sie ab in der Schweiz? Es sind die deutschen Verlage die die Schweizer Kunden abzocken. Brauchst soviel Intelligenz um das zu begreifen?
Echt, wer liesst schon das Zeug.
Die Printmedien werden langfristig den Onlineausgaben weichen.
Papiermagazine sind nicht Zeitgerecht!
Druckerfarben, Papiere, Chemikalien, Druckmaschinen, Altpapier........
Alles nicht umbedingt notwendig.
Ich lese seit Jahren nur noch online...
Antworten
Allerdings,um das Beispiel "Spiegel" zu nehmen: Die Online-Ausgabe bringt nur Teile des Printheftes,ansonsten ganz Aktuelles (Vorteil der Elektronik) und viel Schmarren,der eher an Boulevardblätter erinnert (Neues über Paris Hilton u.ä.).Die Qualität des gedruckten Hefts wird (leider) nicht erreicht.Resultat: Qualität kostet!
Echt, ich auch, aber...Keyboard, Maus, Screen, Chip, GraKa etc etc. alles nachhaltig in China und Korea produziert, zudem vielerorts unter menschenunwürdigen Bedienungen. Elektro. Recycling trotz 30 Jahren Erfahrung noch immer in den Kinderschuhen etc. etc. Also schönreden lässt sich das Onlinelesen nicht :-)
Sehr einfach... ROI für ein gut ausgestattetes iPad lag bei meinen 3 abbonierten Zeitschriften bei 15 Monaten.
Die Originale bekommen Freunde in Deutschland.
Nicht vergessen darf man aber auch, die k-Kiosk Dichte in der Schweiz ist hoch und teuer, aber für mich sollte ein Abo immer deutlich preiswerter sein, wie der Einzelkauf.
Antworten
Genau aus diesem Grunde, habe ich die Abos zweier EDV Zeitschriften gekündigt. Dies nach vorgängigem Gesprächen mit den Verlagen. Die Begründungen waren jeweils hahnebüchen. Beide Verlage bieten zudem Online Abos an. Bei einem war das Abo gleich teuer, wie die Printausgabe. Beim anderen nur zusätzlich zum Print Abo mit Aufpreis erhältlich. Antworten
heise.de war einer der beiden von mir angesprochenen Verlage, der andere ist Linux New Media
Das habe ich auch gemacht.
Besonders genervt hat mich der Heise Verlag (Zeitschrift c't). So kostet das Abo für die "Welt" 98 EUR, während das Abo für die Schweiz 150.5 CHF, also rund 33 CHF mehr kostet.
Habe ich auch gemacht. Besonders genervt hat mich Heise bzw. das c't Abo.
Da kostet das Abo für die "Welt" 98 EUR, das Abo für die Schweiz 151.5 CHF. Also rund 33 CHF mehr.
Mit Sicherheit der Falsche Weg!
Bis jetzt habe ich JEDE nachricht kostenlos gefunden. Dies wird auch in Zukunft so sein.
Das die Online-Abos gleichteuer oder teurer sein sollen, finde ich ein Unding.
Es entfällt ja die ganze Druckerei und Logistik !
Die Zukunft heisst Diensleistung NICHT Abzocke!
Nur, wer sich anpassen kann, wird überleben.
Nicht nur deutsche Magazine! - Die US-Zeitschrift "National Geographic Magazine": Jahres-Abo in DE, AT, FR = EUR 44.00; Abo in CH = CHF 67.00 (früher konnte man dieses Abonnement noch direkt in USD zahlen, etwas was heute offenbar nicht mehr möglich ist. ...). Antworten
Es ist unerhört, was sich die deutschen Verlage in der Schweiz erlauben. Nur einmal am Kiosk den CH Preis mit dem Euro Preis in Deutschland vergleichen! Ein Aufschlag grösser wie 100% ist oftmals völlig normal. Da hilft nur eines. Die Zeitschriften in der Schweiz boykottieren und kaufen, wenn man mal in Deutschland ist. Antworten
@ M. Keller: Hype? Von wegen! Das Preisbewusstsein vieler Kunden ging absolut verloren und damit war auch Abzocke möglich. ICH bestimme für wen, was, wie oft und für welche Dienstleistungen ich mein Portemonnaie öffne und nicht umgekehrt.
Kann ich voll unterschreiben. Ich kaufe seit längerer Zeit keine Zeitschriften mehr. Offensichtlich stehe ich damit nicht alleine da, da einige meiner favorisierten Zeitschriften in der CH nicht mehr erhältlich sind bzw. die Nachfrage klar nachgelassen haben muss. Dank Krise scheint das Preisbewusstsein vieler Schweizer endlich wieder zurückzukehren.
Der Kunde ist König, sagt man, der Kunde könnte wenn er wollte, aber der Kunde will nicht können. Ein Boykott hält nur kurze Zeit, der Kunde ist bequem und vergisst. Alternative: Alles in Deutschland einkaufen, man boykottiert die eigene Wirtschaft.
ja ich glaube dann gehen die verlage ratz fatz pleite.*ironieoff* tja hätte die schweiz auch vernünftige magazine und zeitungen, dann bräuchte man die ausländischen zeitschriften/zeitungen nicht.
Die Zahlen mögen ja absolut schon als teuer erscheinen. Nur erhalten Sie für den Gegenwart (zumindest bei "Spiegel" und bei "Die Zeit" ein absolutes Spitzenprodukt, was den Journalismus angeht. Also für etwas mehr als 1 Tasse Kaffe pro Woche auch einen wirklichen Gegenwert. Dies ist vielen nicht bewusst und alle schwimmen gerne auf dem ggw. Hype von "Alles muss billiger werden".
Computerheftli bestelle ich inzwischen direkt bei den deutschen Verlagen. So werden diese schön eingeschweisst mit Rechnung per Post geliefert. Damit sich die 3 Euro Porto lohnen, bestell ich halt gleich zwei Magazine. Dies zum deutschen Euro Preis notabene. No more need for Kiosk...
Bsp. computec Verlag
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Das ist eine gute Idee! So bekommt der deutsche Verlag das Geld,das er auch vom deutschen Kunden erhält,Sie müssen nicht mehr bezahlen und der schweizerische Importeur schaut mit dem Ofenrohr ins Gebirge :-)))
Es ist gut den Verlag mittels Beschwerde auf die Preisgestaltung in Ch aufmerksam zu machen. Reagiert dieser dann nicht gibt es nur noch den Verzicht auf's Abo und die Einzelausgabe.
Dem Konsumenten ist noch nicht ganz klar, dass es selber Verantwortlich ist für diese Probleme. Aber die eigene Bequemlichkeit geht eben vor.
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