Die 500-Dollar-Affäre der Raiffeisen-Bank

Die Folgen einer Überweisung von 500 Dollar: Alarm in den USA, Panik in einer Schweizer Bank und ein Mann in Burma, der um sein Leben fürchtet.

Eine Reise nach Burma (im Bild die Shwedagon-Pagode in Rangun) hatte für eine Schweizerin ungeahnte Folgen.

Eine Reise nach Burma (im Bild die Shwedagon-Pagode in Rangun) hatte für eine Schweizerin ungeahnte Folgen.
Bild: Reuters

Es waren nur 500 Dollar. Aber sie versetzten Leute auf drei Kontinenten in Schrecken: Kurzzeitig befürchteten Angestellte der Raiffeisen-Gruppe sogar die Blockade aller Geschäfte in der USA. Am Ende nannte es die Bank «eine Routineangelegenheit im internationalen Zahlungsverkehr».

Was war passiert?

Die Geschichte begann friedlich, mit einem Monat Ferien. 2006 reiste Simone Zumsteg (Name geändert) nach Burma. Trotz der Militärdiktatur war es eine schöne Reise: Das lag an der Herzlichkeit der Menschen dort. Und es lag an dem Reiseleiter. Simone Zumsteg imponierte vor allem seine Freundlichkeit: «Er war ein tiefgläubiger Buddhist, der, obwohl selber arm, den noch Ärmeren spendete.»

Sie beschloss, mit etwas Geld zu helfen

Zurück in der Schweiz, blieb sie mit ihm per Mail in Kontakt. Und las so von seinen Sorgen: Ein Taifun hatte das Dach seines Hauses abgedeckt, und durch die Finanzkrise kamen kaum Touristen mehr. Er fragte, ob sie und ihre Gruppe wieder Lust hätten, nach Burma zu fliegen.

Simone Zumsteg hatte keine Zeit. Aber sie beschloss, mit etwas Geld zu helfen: 500 Dollar. Doch das erwies sich als schwierig. Wegen der Militärdiktatur ist Burma weitgehend vom internationalen Zahlungsverkehr ausgeschlossen.

Der Reiseleiter schlug vor, die 500 Dollar seinem Schwager in Singapur zu überweisen. Simone Zumsteg wandte sich an die örtliche Filiale ihrer Raiffeisenkasse, die sie immer zuverlässig beraten hatte. Die Sachbearbeiterin riet ihr, den Namen des Reiseleiters in das Feld «Begünstigter» zu schreiben, damit der Schwager das Geld nicht einstecke. Sie schrieb den Namen in das Feld: Han Soe Win.

Das war am Mittwoch vorletzter Woche. Dann überschlugen sich die Ereignisse.

Panik in der Raiffeisen-Filiale

Zwei Tage später, am Freitagmorgen, klingelte das Telefon an Zumstegs Arbeitsplatz. Am Apparat war eine Angestellte der Bank. Sie war in Panik. «Es ist etwas ganz, ganz Schreckliches passiert», sagte sie laut Zumsteg. Und fuhr fort: Wegen ihr stehe jetzt das Schicksal der gesamten Raiffeisen-Gruppe auf dem Spiel. Mit ihrer Überweisung habe sie einen internationalen Terroristen unterstützt. Sie müsse nun Passnummer und Foto von Han Soe Win bis spätestens 16 Uhr an die Bank schicken. Ansonsten drohe der Raiffeisenbank «der Lizenzentzug durch die USA».

Simone Zumsteg lief es kalt den Rücken hinunter. Sie wollte nicht an der Ächtung einer ganzen Bankengruppe schuld sein. Überdies hatte ihr die Bankerin klargemacht, sie könnte für sämtliche Folgen ihrer Überweisung haftbar gemacht werden.

«So etwas haben wir noch nie gehabt!»

Sie versuchte, Han Soe Win zu erreichen. Sie ging bei ihrem Reisebüro vorbei, aber dieses hatte sich inzwischen aus Burma zurückgezogen. Sie mailte dem Reiseleiter, er solle sofort eine Passkopie schicken. Sie telefonierte mehrmals mit der Bank.

Am Nachmittag hatte sie eine zweistündige Konferenz mit zwei Angestellten in der Filiale. Die Ressortleiterin wartete totenbleich über einem Fax aus den USA, der bunt war vor lauter Leuchtstift. Zumsteg wurde laut ihrer Erinnerung mit den Worten begrüsst: «Sie finanzieren einen der grössten Terroristen! So etwas haben wir noch nie gehabt!» Man fürchte, ein zweiter Fall UBS zu werden. Darauf wurde ihr mitgeteilt, dass die Amerikaner ihre 500 Dollar beschlagnahmt hätten – auf Nimmerwiedersehen. Und dass das Ultimatum unter hohen Kosten für die Bank bis Montag, 12 Uhr, verlängert worden sei. Kosten, die ihr auch verrechnet werden könnten. Wenn sie bis dann nicht Passnummer und Foto des Mannes beibringe.

«Warum ich? Warum ist das mein Problem?», fragte die Kundin immer wieder, ohne klare Antwort. Am Ende schwächte der stellvertretende Filialleiter ab, vielleicht müsse sie auch nichts bezahlen. Aber die 500 Dollar seien definitiv weg.

Tausende heissen gleich

Es wurde ein nervöses Wochenende für Zumsteg. Han Soe Win meldete sich nicht. Sein Name fand sich auch nicht auf irgendeiner Terrorliste im Internet. Dafür fand Sie unter «Han Soe Win» Dutzende von Namensvettern: von einem Minister in Bali bis zu einem Mann, der in der «Burma Times» über Unfruchtbarkeit klagte.

Das Problem, auf das Simone Zumsteg bei ihren Recherchen stiess, war folgendes: In Burma gibt es nur Vornamen. Deshalb heissen Tausende Leute gleich – es war, als suche man nicht einen Meier oder Müller, sondern einen Oliver oder Oskar.

Ein toter General in Burma

Die heisseste Spur, die sie fand, war ein General namens Soe Win, genannt der «Schlächter von Depayin». Der General hatte eine steile, blutige Karriere als Organisator von Massakern an Oppositionellen gemacht. 2004 wurde er Premierminister. Im September 2007, nach einem weiteren Blutbad, sperrten die USA die Konten sämtlicher Regierungsmitglieder.

General Soe Win war also ein plausibler Kandidat für jeden Fahndungscomputer – nicht zuletzt, weil es in Burma keine terroristischen Zellen gibt. Als terroristisch gilt in Burma nur eine Gruppe: die Regierung selbst. Nur: Verfolgte man in diesem Fall wirklich Soe Win? Als die Amerikaner sein Konto sperrten, lag er mit Leukämie im Sterben. Er starb im Oktober 2007.

Wahrscheinlich verfolgten die USA also einen Toten. Aber das half Simone Zumsteg wenig weiter: Sie fürchtete um das Leben ihres Reiseleiters in einem Land, wo Leute für nichts im Gefängnis verschwinden. Und sie fürchtete, nun als Unterstützerin des internationalen Terrors nie mehr reisen zu können.

«Liebe Grüsse, Han Soe»

Montag, 12 Uhr, war kein Mail von Han Soe Win eingetroffen. Trotzdem war die Bank am Telefon mit Simone Zumsteg «freundlich wie ein umgekehrter Handschuh». Man entschuldige sich – laut Zumsteg – mit dem Satz: «Wir haben gesehen, dass Sie ja ein ganz normaler Mensch sind und keine Terroristen finanzieren.» Der Druck aus der Zentrale in St. Gallen sei sehr gross gewesen – man habe übereilt gehandelt. Selbstverständlich gebe es keine finanziellen Sanktionen für sie. Auch bei den 500 Dollar überlege man sich, ob die Bank nicht grosszügig sein könne.

Dann, um 16 Uhr, mailte Han Soe Win seinen Pass. Er war in der burmesischen Kringel-Schrift gehalten und war von ein paar Zeilen auf Deutsch begleitet: «Liebe Frau Zumsteg. Entschuldigung. Sie haben viel Arbeit fuer mich. Ich bin nicht ein Terrorist. Ich sende meine Ausweis Kopie. Unser Land hat Schwierigkeiten fuer MAIL senden. Liebe Grüsse, Han Soe.»

Routine im Zahlungsverkehr

Was also war passiert? War Raiffeisen tatsächlich derart unter Druck der USA geraten? Wegen 500 Dollar?

Die Raiffeisen-Gruppe antwortete dem «Tages-Anzeiger» letzten Dienstag. «Alles ist halb so wild», sagte der Pressesprecher Franz Würth. «Die Geschichte ist ein Routinevorgang im internationalen Zahlungsverkehr. Es handelte sich um eine pure Bank-Bank-Thematik. Eine US-Behörde war nie involviert. Es ist Routine, dass bei Überweisungen Namen mit Listen von Terrorverdächtigen abgeglichen werden. Unsere Korrespondenzbank meldete ein Problem, das geklärt werden musste.»

Aber wenn es Routine war, wieso dann die dringlichen Ultimaten?

Würth: «Solche Fristsetzungen sind im internationalen Bankverkehr üblich. Wenn etwas ungeklärt ist, muss das Geld an den Absender zurückgeschickt werden und kann nicht überwiesen werden. Deshalb brauchten wir termingerecht die Ausweiskopie.»

Und warum kommuniziert man so etwas mit Sätzen wie «Wegen Ihnen verliert Raiffeisen die Lizenz in den USA»?

Würth: «Möglicherweise haben beide überreagiert: die Kundin und unsere Filiale. Da wurde vieles falsch verstanden: Raiffeisen besitzt etwa gar keine Banklizenz in den USA. Und die 500 Dollar erhält die Kundin natürlich zurück. Von der Sache her lief aber alles korrekt. So etwas ist Business as usual im internationalen Zahlungsverkehr.»

Am Mittwoch schrieb Han Soe Win an Simone Zumsteg, er schlafe seit Tagen nicht mehr. Und fürchte um sein Leben.

Sie schrieb etwas Beruhigendes zurück.

Er antwortete bis jetzt nicht mehr. (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 24.08.2009, 14:31 Uhr

33 KOMMENTARE

michel kalt

10.09.2009, 17:05 Uhr

Alle die hier so gegen die Raiffeisen gewettert haben und die UBS loben, was wäre mit eurem Geld wenn der Staat der UBS nicht unter die Arme gegriffen hätte.. ?? Was.. bitte sagt mir Was.. !! dann überlegt, überlegt nochmals und dann sagt nochmals dass Raiffeisen so schlecht ist. Sicher war das Verhalten dieser RB nicht korrekt, überhaupt nicht, aber die Bank selber ist top!


Bruno Rytz

25.08.2009, 13:31 Uhr

Diese Geschiche ist einfach nur extrem traurig, die gewaltigen Gegensätze die darin vorkommen sind, ich finde kein besseres Wort, absolut schizophren! Wo bleibt der gesunde Menschenverstand? Gerechtigkeit? Gelassenheit? Das eine gut gemeinte Sache so ablaufen kann, so zugelassen wird, macht mich total traurig


Thomas Forton

25.08.2009, 12:07 Uhr

@ Herrn Horath: Nein, diesmal hat die 'Weltpolizei USA' nichts damit zu tun. Die Banken führen nur deswegen selten sogenannte 'Exoten' um Wechselkursschwankungen zu vermeiden resp. zu verringern. Gerade diese Währungen sind ggü. dem CHF sehr volatil. Hoffe, konnte etwas zur Klärung beitragen :-)


Thomi Horath

25.08.2009, 11:31 Uhr

@ Adrian Haas: Ihr Geld ist nirgends mehr sicher, da es bald grausam abgewertet werden wird. @ Thomas Forton: Herzlichen Dank für die Info. Ich frage mich allerdings, warum eine Bank keine Konti in allen möglichen Währungen führen kann? Vielleicht, weil die USA da etwas dagegen hätten? Der Aufwand kann's ja wohl nicht sein, da die Banken doch Spezialisten im Kontoführen sind.


Adrian Haas

24.08.2009, 22:46 Uhr

Solange es ging, hat Raiffeisen /Vincenz die Schwäche der UBS ausgenützt, soweit es ging. Er hat profitiert und Geld von den UBS-Klienten angezogen. Heute weiss er nicht, was mit diesem Geld machen. Ich würde der Raiffeisen von Vincenz keinen Franken anvertrauen, damit diese ihn in Vontobel Anlage-Vehikel investieren kann. Mein Geld ist heute noch sicherer bei der UBS als bei der Raiffeisen.


Maria Schüpbach

24.08.2009, 19:22 Uhr

Das ist ein typisches Resultat der schizophrenen Bestimmungen gegen Geldwäscherei und Terrorfinanzierung: viel Aufwand und Arbeit, Kriminalisierung von unbescholtenen Bürgern, null Resultat. Die in diesem Fall möglicherweise allzu harten Konsequenzen tragen die Unschuldigen. Die wirklichen Geldwäscher und Terrorfreunde sind sicher nicht auf Banktransfers in solchen Kleinbeträgen angewiesen...


Thomas Forton

24.08.2009, 16:36 Uhr

an Herrn Horath: kleine Erklärung; wenn Bank A an Bank B Geld überweise möchte, geschieht dies entweder durch eine direkte Verbindung oder wie in diesem Fall über eine Korrespondenzbank, bei welcher beide Banken eine Geschäftsbeziehung pflegen. Betr. USD ist es nunmal so, dass viele Banken keine Konti in IDR führen, sondern meistens in den Hauptwährungen wie USD oder EUR.


Peter Broger

24.08.2009, 16:29 Uhr

Einige Kommentatoren wissen es. Der Bundesrat hat mal die Genehmigung gegeben und USA kann Swift kann problems gescannt seit 2001. Es besteht jetzt ein neuer Versuch, dass dies nicht mehr passieren kann. Aber man muss auch wissen, die nette Dame ist vorgemerkt und das überall. Guten morgen und viel Spass beim Reisen. Man schiesst mit Kanonen auf Spatzen sagt man zu pflegen.


Rolf Rothacher

24.08.2009, 16:23 Uhr

Dieses Beispiel sagt wohl mehr über die Raiffeisen aus, als über irgendwelche Datenweitergaben an die USA.


Thomi Horath

24.08.2009, 15:20 Uhr

Dieser Fall ist gar nicht lustig. Er zeigt auf, wie stark wir alle schon von den USA kontrolliert sind. Ausserdem: Wieso muss ich CHF zuerst in USD wechseln, wenn ich sie eigentlich nach Indonesien schicken will und sie dort in Indonesische Rupien umgetauscht werden? Wieso? Wir sind Knechte der USA, deshalb!


Gerhard Keller

24.08.2009, 14:21 Uhr

Es ist zu hoffen, dass die Betroffene ihr Konto bei diesem Institut gekündigt hat und ihr Geld auf eine richtige Bank brachte. Fakt ist, dass die Raiffeisen für internationales Zahlungswesen schlicht nicht die richtigen Leute hat.


Antonella Masotto

24.08.2009, 14:00 Uhr

Ich bin entsetzt, dass die Raiffeisen der Kundin noch eine Mitschuld in die Schuhe zu schieben versucht. Die Bankerin hat total unprofessionell reagiert und ihre Vorgesetzten sollten daraus die Konsequenzen ziehen. Wenn es gar um die Existenz der Bank ging, so hätte diese Geschichte augenblicklich zur Chefsache werden sollen. Der Leiter der Bank sollte dazu Stellung nehmen.


Peter Schwarzman

24.08.2009, 13:51 Uhr

an ROLF BAUMANN: Der Zahlungsverkehr ist nicht geschützt durch das Bankgeheimnis. Und obwohl in den nächsten Jahren die Schweiz Standort eines neuen SWIFT Rechnungszentrum wird, werden die USA weiterhin Zugriff auf diese Daten haben, neuerdings möchte auch die EU Zugriff auf diese Daten. Wie sie sehen werden wir von allen Seiten bestens beschützt.


Lukas Senn

24.08.2009, 13:33 Uhr

Jetzt soll also noch Raiffeisen in den Schmutz gezogen werden? Glaub ich ja nicht!! Eine der wenigen Banken, welche noch vertrauenswürdig ist. Ich habe noch nie schlechte Erfahrungen mit Raiffeisen gemacht...


Otto Schenker

24.08.2009, 13:30 Uhr

Raiffeisen ist keine intern. Bank. Diese Bank hat nur einen CEO der mit Helikopter and Veranstaltungen fliegt, aber von intern. Bankverkehr haben die keine Ahnung. Solange die Genossenschafter schlafen, wird diese Bank nie international taetig sein.Ich habe alle meine Konten bei Raiffeisen gekuendigt.


Maria Kramer

24.08.2009, 13:29 Uhr

Bisher kam die Raiffeisenbank meines Erachtens völlig zu Unrecht ungeschoren durch die ganze Bankenaffäre. Und profitiert auch noch massiv. Früher oder später aber kommen noch ein paar höchst peinliche Gegebenheiten auf den Tisch - denn die Raiffeisenbank ist alles andere als ein guter Partner. Ich bin fast schon froh, von anderen Fällen zu hören. Es bestärkt mich darin, für mein Recht zu kämpfen


Willi Forrer

24.08.2009, 13:21 Uhr

Passt zu unserer Horror-Anti-Terror-Gesellschaft. Was sollen 500 Dollar? Internationale Terror-Organisationen sind professionel organisiert und wissen, wie sie unregistriert zu ihrem Geld kommen. Schade um den burmesischen Reiseführer, der hätte das Geld wahrscheindlich wircklich gebrauchen können. Wobei der offizielle Wechselkurs im Vergleich zum realen Wert extrem schlecht ist.


Hans Meier

24.08.2009, 13:18 Uhr

An Herr ROLF BAUMANN. Ich empehle Ihnen einen kurzen Blick in den Wikipedia-Artikel zum Thema 'SWIFT' zu werfen, insbesondere der Absatz "Weitergabe vertraulicher Daten an US-amerikanische und europäische Behörden" duerfte fuer Sie interresant sein.


Renato Osca

24.08.2009, 13:16 Uhr

Was ist von einer Bank zu erwarten, die bei einem "Routinevorgang im internationalen Zahlungsverkehr" gleich in Hysterie ausbricht? Da lob ich mir doch meine Kontoverbindung mit einer Grossbank mit drei Buchstaben, bei der ich als Schweizer Kunde (trotz den bekannten internationalen Schwierigkeiten) immer professionell und höchst kundenorientiert betreut wurde.


Albino de Nazaré

24.08.2009, 13:15 Uhr

UNO und ihre 5 Veto Machter sind schuld.


Georg Ritter

24.08.2009, 13:13 Uhr

Da gibt es eben nur eines - und zwar von Anfang an und ohne einen Wimpernschlag des Zögerns: NIcht mit irgendwelchen untergeordneten Bänklern reden, sondern mit dem entscheidungsgefugten Chef, auf gar keinen Fall bei der Bank "vortraben" und alle Kosten eintreiben, notfalls über eine Betreibung. Allgemein und oft wundere ich mich sehr, wie viel die meisten sich von Banken & Cie. gefallen lassen.


Klaus Werner Wegmüller

24.08.2009, 13:05 Uhr

Ich lebe hier in Siam, und stelle immer wieder fest, dass die Banken hier sehr kompliziert sind. Und ich rühme immer wieder den Bankeplatz Schweiz, mit seiner hohen Qualität. Aber wenn ich das lese, muss ich sagen , die Raiffeisen - Bank sollte ihre Mitarbeiter besser ausbilden. Es ist eine Schande was da abgelaufen ist. Sowas kommt in der Regel nur in einem 3. Welt Land vor!!!!


Beni Schärer

24.08.2009, 12:59 Uhr

Wenn ich Chef dieser Filiale müsste sich die besagte Bankerin nach einem neuen Job umsehen. Sowas lege ich als mangelndes Job-Verständnis und als Drohgebärde gegenüber einer zahlenden Kundin aus. Sowas hat an der Front nichts zu suchen.


ruedi lanz

24.08.2009, 12:38 Uhr

Wieso hat eigentlich der reisefreudige CO Vincenz das Geld nicht mit dem Helikopter überbracht? So hätte man doch dieses Malheur verhindern können!


Peter Klein

24.08.2009, 12:23 Uhr

Eines verstehe ich nicht, womit hat die Kundin überreagiert?? Gott sei dank habe ich kein Konto bei der Raiffeisen-Bank, und werde auch nie eines haben!!


Romeo Zolin

24.08.2009, 12:22 Uhr

Liebe Redaktion. Ich bitte Sie, bleiben Sie hier mal etwas länger am Ball. Es interessiert, was mit Han Soe Win passiert ist. Dieser arme Mensch ist das wirkliche Opfer dieser stümperhaften Bankgeschichte.


Monika Studer

24.08.2009, 11:58 Uhr

Die SWIFT-Zahlungen, zumindest die in USD, werden schon seit einiger Zeit von den USA überwacht, das ist nichts neues. Und in diesem wie wohl auch in anderen Fällen hat es einen Terroralarm ausgelöst. Wohl nicht die CH-Bank hat Daten rausgegeben sondern das Zahlungsinstitut SWIFT. Grundsätzlich ist die Reaktion der Raiffeisen fragwürdig, aber es sind wohl alle etwas nervös momentan.


Lucas Villiger

24.08.2009, 11:58 Uhr

So viel zur Internationalität unseres Landes und derjenigen der USA. Ein echtes Armutszeugnis, vorallem für das Verhalten der Raiffeisenbank.


Mano Tschümperlin

24.08.2009, 11:43 Uhr

Hochnotpeinlich für die Raiffeisenbank! Stümperhaft! Dass man am Schluss auch noch von einer Überreatkion der Kundin spricht ist der Gipfel der Frechheit!


peter ess

24.08.2009, 11:41 Uhr

Und da gibt es tatsaechlich noch Leute in der CH die meinen von der US OFAC Gesetze befreit zu sein? Das war einmal - Realitaet ist, dass CH Staatsangehoerige sich sehr wohl mit diesem Thema befassen muessen und echte und vermutete Widerhandlungen werden auch CH tangieren.


Peter Brun

24.08.2009, 08:46 Uhr

Absolut lächerlicher Vorfall! Das kommt davon, wenn hinter jeder auch noch so kleinen Banktransaktion Geldwäscherei, Terroristenfinanzierung oder sonst was vermutet wird. Der USA mit ihrer "big brother watching" Mentalität gelingt es tatsächlich, eine lokal tätige CH-Bak wegen einer Ueberweisung von USD 500 völlig in Panik geraten zu lassen. Wohin führt uns noch diese paranoide Gesellschaft......?


ROLF BAUMANN

24.08.2009, 08:41 Uhr

Wie geht es eigentlich unserem Bankgeheimnis? Werden nicht nur Kundendaten, sondern der ganze Zahlungsverkehr einfach ausländischen (Folter-) Regierungen mitgeteilt? Die Bank sollte verklagt werden für unerlaubte Weitergabe von Daten.


Vogt Erich

24.08.2009, 07:21 Uhr

Naja, auch ich habe in Sachen Kundendienst schlechte Erfahrung mit Raiffeisen gemacht! Ich wurde eher als Verbrecher anstatt als Kunde behandelt. Mit demselben Anliegen wurde ich bei unseren Groaasbanken auch nicht perfekt aber massiv besser behandelt... Die richtige Kommunikation ist eben schwierig, wenn der Kunde mit "Arbeit" droht...




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