Wirtschaft
Die Bankenaufsicht muss sich rechtfertigen
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Der Fall UBS soll jetzt doch aufgearbeitet werden. Das eidgenössische Finanzdepartement (EFD) gibt laut der Zeitung «Sonntag» nächste Woche bekannt, dass zwei Professoren die Rolle der Bankenaufsicht Finma im Fall UBS überprüfen werden. EFD-Sprecher Roland Meier bestätigte die Information gegenüber dem Blatt.
Der Grund für die Untersuchung liegt in einem Rechenschaftsbericht der Finma selber, den die Behörde nach einer Motion von Ständerat Eugen David (CVP/SG) vorlegte. Der Bericht stellte gravierende Mängel bei der Kontrolle durch die staatliche Aufsicht – also auch sich selber – sowie durch die UBS-Revisoren fest.
Gefolgt wurde der Bericht noch von einem Katalog mit 21 Fragen, den Nationalrat Philipp Müller (FDP/AG) der Bankenaufsicht vorlegte. Die von der Finma geäusserten Antworten auf diese Fragen seien «teilweise haarsträubend», schreibt der «Sonntag». Als ein Beispiel nennt das Blatt die am Samstag vom «Tages-Anzeiger» publizierte Aussage der Finma, UBS-Präsident Peter Kurers Kommunikation an der Generalversammlung vom 2. Oktober 2008 sei «zweckmässig» gewesen. Kurer hatte damals gesagt, die UBS sei «gut unterwegs» und gut kapitalisiert. Wenige Stunden später musste die Grossbank Bundesgelder annehmen.
Die Finma selber untersucht die Revisionsgesellschaft
Das EFD distanziert sich nun von Bericht und Antwortkatalog der Finma, wie der «Sonntag» schreibt. Es setzt erst die beiden Professoren ein und wolle sich erst äussern, wenn ihre Berichte vorlägen.
Die Bankenaufsicht begrüsse die bevorstehende Untersuchung, schreibt das Blatt mit Verweis auf Finma-Sprecher Alain Bichsel. Gleichzeitig habe sie angekündigt, ihrerseits die Rolle der UBS-Revisionsgesellschaft Ernst&Young untersuchen zu wollen. (oku)
Erstellt: 08.11.2009, 15:16 Uhr
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Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.



