Wirtschaft

Die Cablecom pfeift offenbar auf Kritik

Aktualisiert am 05.02.2009 47 Kommentare

Der Konsumentenschutz beklagt sich: Der Telekommunikationskonzern reagiert nicht auf Protestbriefe von Kunden.

Wieder Kritik für die Cablecom: Konsumentenschützer werfen ihr vor, Protestbriefe und Entschädigungsforderungen von Kunden mit nicht funktionierenden Leitungen zu ignorieren. Stattdessen schreibe Cablecom weiter Rechnungen für nicht erbrachte Leistungen, hiess es in einer Pressemitteilung der Stiftung für Konsumentenschutz SKS. Sie beruft sich auf Zuschriften von Cablecom-Kunden und gibt an, schon vor Monaten seien fast 5000 Beschwerde-Musterbriefe von der SKS-Website heruntergeladen worden.

Cablecom-Sprecher Hans-Peter Nehmer beklagt eine Pauschalverurteilung». Es könne gut sein, dass einzelne Fälle noch nicht zur Zufriedenheit der Kunden gelöst seien. Aber seit November seien nur 120 Schadenersatzforderungen eingegangen.

Wechseln leicht gemacht

Weiterhin wechseln viele Cablecom-Kunden zu anderen Anbietern, erfuhr «NEWS» aus Branchenkreisen. Swisscom macht es Willigen oft einfach. Leser berichten, der Konzern erlasse gar Grundgebühren für die ersten 3 Monate, damit Klienten während der dreimonatigen Kündigungsfrist bei Cablecom nicht doppelt zahlen. «Bei einem Anbieterwechsel kommen wir den Kunden schon entgegen», sagt Swisscom-Sprecher Olaf Schulze.

Erstellt: 05.02.2009, 07:25 Uhr

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47 Kommentare

Traugott Lutz

05.02.2009, 13:41 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Habe leider auch schlechte erfahrungen mit Cablecom gemacht. Bin ins Ausland gezogen und habe bei der Kündigung genau geschrieben bis wann ich eine Adresse in der Schweiz habe, leider kam nie eine Rechnung, dann schrieb mir Intrum Justitia,ich vorderte Cablecom auf eine neue Rechnung zu stellen aber Intrum wollte das ganze Geld mit hohen Mahnspesen, von Cablecom hörte man nichts. Nie wieder Cab.. Antworten


Stefan Westermann

05.02.2009, 07:54 Uhr
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Cablecom - wie sich ein Konzern selbst ins Abseits treibt. Unglaublich - vor Jahren hatte ich schon Probleme mit diesem Anbieter und ich bin erstaunt, dass sich bis heute kaum etwas geändert hat. Mitschuldig sind diverse Gemeinden, die auch Dienstleistungen von diesem Anbieter beziehen statt Konsequenzen zu ziehen und auf einen anderen Dienstleister zu wechseln. Antworten



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