Wirtschaft

Die UBS will mehr Geld

Die Aktionäre der Grossbank sollen neues Kapital in der Höhe von 6 Milliarden Franken bewilligen. Der Schritt geschieht offenbar auf Druck der Finanzmarktaufsicht Finma.

Der Antrag auf eine Kapitalerhöhung überrascht: Passanten vor einem Werbeplakat der UBS.

Der Antrag auf eine Kapitalerhöhung überrascht: Passanten vor einem Werbeplakat der UBS.
Bild: Keystone

Noch letzten Sommer sagte er, die Bank brauche kein neues Geld: UBS-Chef Oswald Grübel diesen Februar in Zürich.

Noch letzten Sommer sagte er, die Bank brauche kein neues Geld: UBS-Chef Oswald Grübel diesen Februar in Zürich.

Artikel zum Thema

Stichworte

SwissquoteExklusiver Trading-Partner

[Alt-Text]

Die Ankündigung ist gut versteckt. In der Einladung zur ordentlichen Generalversammlung, wie sie in allen grösseren Zeitungen publiziert wird, ist von der Schaffung von bedingtem Kapital und der Genehmigung von Artikel 4a Abs. 4 der Statuten die Rede. Nur in der offiziellen Traktandenliste für die GV vom 14. April ist ersichtlich, um was es wirklich geht. Hier werden die Aktionäre aufgefordert, aufgrund der «jüngsten regulatorischen Entwicklungen» der Schaffung von bedingtem Kapital mit 38 Millionen Franken Nennwert zuzustimmen. Nennwert, das heisst der Wert der auf der Aktie aufgedruckt ist, und nicht etwa der Wert, den das Papier an der Börse hat. Da jede Aktie der UBS (UBSN 12.9 -0.23%) einen Nennwert von 10 Rappen hat, gibt also die UBS 380 Millionen neue Aktien aus. Jede dieser Aktien kostete gestern 16.45 Franken. Somit kommt man auf eine Kapitalerhöhung von 6 Milliarden Franken, die hier vorbereitet wird. Gemäss Angaben der UBS soll dies nicht in Form einer Ausgabe von mehr Aktien, sondern in Form einer Wandelanleihe erfolgen. Laut UBS wird damit das Kernkapital (Tier 1) nochmals um maximal 10 Prozent erhöht.

Die fünfte Kapitalerhöhung

Man folgt offenbar demselben Muster wie bei der Zwangsanleihe des Bundes oder des singapurianischen Staatsfonds Singapore Investment Corporation (GIC). Und all dies geschieht offenbar nicht ganz freiwillig. Alain Bichsel, Sprecher der Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (Finma), sagt jedenfalls, man begleite die Kapitalbildung bei der UBS «sehr eng».

Die erneute Kapitalerhöhung der UBS, mittlerweile die fünfte seit dem Ausbruch der Krise, überrascht. Denn UBS-CEO Oswald Grübel sagte bereits letzten Sommer, nach Kapitalerhöhung Nummer drei, die Bank sei gut kapitalisiert und brauche kein neues Geld. Seither sind sowohl das Kernkapital wie auch das Aktienkapital im engeren Sinn massiv gestiegen, und die Bilanz wurde verkürzt. Offenbar hat Grübel mit dem Aufseher ernsthafte Differenzen in der Frage, wie hoch die Kapitalisierung denn nun sein soll. Laut UBS-Sprecher Dominique Gerster ist der Antrag zur Schaffung von bedingtem Kapital «eine Massnahme im Rahmen der vorausschauenden Planung und Kapitalbewirtschaftung von UBS».

Rohner und Kurer Absolution erteilen

Neben dem neuen Kapital will die UBS gleich auch die Aktionäre dazu bringen, der alten Garde um Marcel Ospel, Marcel Rohner und Peter Kurer die Absolution zu erteilen. Die Generalversammlung soll, wie der «Tages-Anzeiger» bereits am Mittwoch berichtete, den ehemaligen Verwaltungsräten und der Geschäftsleitung für die Jahre 2007 und 2008 die Décharge erteilen. Bisher wurde dies nicht gemacht, damit allenfalls Verantwortlichkeitsklagen eingereicht werden können.

Klage einreichen will der Aktionärsvertreter Hans-Jacob Heitz – gegen die Verwaltungsräte und Geschäftsleitungsmitglieder, die für die Auszahlung der Millionenbeträge an Peter Kurer und Marcel Rohner verantwortlich sind, die letzten Montag bekannt wurden. Dabei stützt sich Heitz auf den Artikel 158 zur Ungetreuen Geschäftsbesorgung, der im Falle einer Verurteilung eine Freiheitsstrafe «bis zu drei Jahren» oder eine Geldstrafe bewirkt. (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 19.03.2010, 11:27 Uhr

WRITE A COMMENT







 Ausland



Verbleibende Anzahl Zeichen:

Mit dem Absenden des Kommentars erklärt sich der Leser mit nachfolgenden Bedingungen einverstanden: Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt. Telefonische Auskünfte werden keine erteilt. Ihr Kommentar kann auch auf Google und anderen Suchseiten gefunden werden.

71 Kommentare

Roland A. Meier

22.03.2010, 11:47 Uhr
Melden

Die UBS muss sich nicht wundern, wenn sie immer noch ein Netto-Geldabfluss haben. Ich werde mein Konto/Portfolio jetzt endgültig abziehen. Vielleicht merken es Grübel & Co. dann ein mal. Die Abzockerei muss aufhören! Antworten


mark weibel

19.03.2010, 17:53 Uhr
Melden

wieso habt ihr überhaupt noch konten bei der ubs, ich hatte nie eins, werd nie eins haben und rate allen dasselbe. finger weg von der ubs! Antworten


Stefan Haller

19.03.2010, 17:30 Uhr
Melden

@Sandro Wolf: Die Angabe von "Bandbreite von 0 bis x%" - wenn es so im Vertrag steht, dann impliziert dies ja selbst, dass der Bonus auch 0 sein kann. Während meiner Zeit als Bankmitarbeiter hatte ich selbst zweimal eine 0 Bonus Runde. Mit anderen Worten es ist durchaus möglich und auch machbar gänzlich auf eine Bonus auszahlung zu verzichten. Antworten


Sandro Wolf

19.03.2010, 17:09 Uhr
Melden

@Stefan Haller: Ich bin mit der Definition nicht einverstanden. In meinem Vertrag steht Zusammengesfasst "Bonus in der Bandbreite von 0 bis x% des Jahressalärs, abhängig der Leistung und der Zielerreichung". Freiwillig ist da nichts, denn bei guter Leistung ist der Arbeitsgeber fast schon verpflichtet dazu (Klage hätte gute Chancen bei den vielen Ueberstunden). PS: Ich arbeite nicht bei einer Bank Antworten


Aschi Oiram

19.03.2010, 16:57 Uhr
Melden

Dank gewinngeilen Leuten, können solche Firmen wie die UBS immer wieder Geld anlocken. Wenn das anvertraute Guthaben dann im USA-Kasino verspielt ist, darf der Steuerzahler mittels der Nationalbank einspringen. Die Banker haben zusammen mit den bestochenen "Volksvertretern" ein "Vigge und Mühle" System aufgebaut, wo die Manager nur gewinnen können, die Mittelstandsbürger verlieren. Wer wagt es.... Antworten


Stefan Haller

19.03.2010, 16:23 Uhr
Melden

Bonus Teil2: Leider hat die UBS und wohl auch andere, bei einigen Spitzenleuten (solche die sowieso genug erhalten) Spezialverträge gemacht die vom Rest abweichen und einengewissen Bonussatz (wie auch immer der aussieht) festgeschrieben. Mit dieser Praxis muss ebenfalls ein für allemal aufgehört werden. Antworten


Stefan Haller

19.03.2010, 16:16 Uhr
Melden

@Sandro Wolf: Leistungslohn und Bonus sind zwei grundsätzlich verschiedene Dinge. Wenn wir von Bonus reden, dann reden wir von einem durch den Arbeitgeber freiwillig bezahlten Zuschuss. Leistungslohn ist im Vertrag definiert, Bonus nicht. 13. ist ebenfalls vertraglich festgehalten. Bei Banksalären wird der Anteil am 13. auf die 12 Monate aufgerechnet/verteilt. Bonus kann kommen oder eben nicht. Antworten


Stefan Meier

19.03.2010, 16:05 Uhr
Melden

Natürlich braucht die UBS eine Kapitalerhöhung. Wie sonst soll sie ihre Boni zahlen. Boni sind schliesslich ein einklagbares Menschenrecht. Antworten


Sandro Wolf

19.03.2010, 15:28 Uhr
Melden

@Stefan Haller: Wieso sollten die UBS Mitarbeiter nicht ihren Leistungs-Lohnbestandteil nach einem weiteren harten Jahr verdienen dürfen, wenn Staatsangestellten (u.v.a.m.) ihren 13. Monatslohn (z.T. auch 14.) ohne Konditionen kriegen? Sie werden ja noch viel mehr mit Steuern bezahlt! Wie auch immer, ich werde meine Bezugsrechte der Kapitalerhöhung vermutlich nicht ausüben, jeder darf entscheiden. Antworten


Roger Meier

19.03.2010, 15:10 Uhr
Melden

Alex Lüscher: nicht 38 Mio. sondern 380 Mio. --> 380 * 16 = 6 Mia Antworten


Stefan Haller

19.03.2010, 14:57 Uhr
Melden

@Alle pro-UBS Schreiber: Natürlich gibts auch die normalen MA's aber ganz ehrlich hätte man die Boni komplett eingespart, wäre nur eine Kapitalerhöhung um 2 Mia nötig und das könnte wohl jeder noch nachvollziehen. So wie's aber jetzt ist ist sicher nicht, auch wenn diese Erhöhung von der FINMA gefordert wurde. Die UBS Herren hätte so etwas kommen sehen müssen. Antworten


Alex Lüscher

19.03.2010, 14:31 Uhr
Melden

Als ich das letzte Mal dieselbe Rechnung gemacht habe, kam ich 0.6 Mia. (38 Mio x 16.45) Antworten


Hs Ulr Schmutz

19.03.2010, 13:34 Uhr
Melden

@ Maria Koller : Danke Frau Koller für den Aufruf. Ich werde gemäss Ihrem Antrag an der GV stimmen. Antworten


Bob Kievski

19.03.2010, 12:38 Uhr
Melden

Historisch gesehen, hat man immer erst im nachhinein feststellen können, woran eine Kultur zugrunde gegangen ist. Wenn die Staaten dieser Welt nicht bald die Finanzmärkte unter Kontrolle bekommen, dann ist es für mich durchaus vorstellbar, wenn diese früher oder später unsere Zivilisation zum Erliegen bringen. Wo nur noch wenige, einzelne Geldhaufen sind, gibts keine Wirtschaft mehr. Antworten


Lidija Jametti

19.03.2010, 12:36 Uhr
Melden

Ist ja intelligent die "Eigenkapitalquote zu erhöhen".Noch vor wenigen Wochen wollte die Chefetage weder vor Regulierungen noch von Eigenkapitalquote wissen. Fusionitis kann man auch aus der Schweiz aus bedienen. Regulierungen sind schon von US Senat eingeführt und jetzt heisst es: zurück in die Schweiz. Ich freue mich schon jetzt auf die in der Schweiz eingebürgerte US Bürger. Antworten


Georg Stamm

19.03.2010, 11:51 Uhr
Melden

UBS-VRP K. Villiger könnte problemlos Milliarden beschaffen, wenn er für 2009 die Boni gestrichen hätte und den Abgängern Rohner und Kurer nicht noch Millionen nachwerfen würde. Letzteres ist besonders stossend, haben diese Leute doch klassisch versagt. Damit hat Villiger gezeigt, dass es mit dem Mentalitätswandel bei der UBS noch nicht weit her ist und er hat selbst diesbezüglich versagt. Schade. Antworten


Karl Baumann

19.03.2010, 11:38 Uhr
Melden

@fiona ldergerber: Soso sie wollen mit UBS Aktien den Gewinn ihres Lebens machen? Dann träumen Sie mal schön weiter. Wird ein böses Erwachen geben für Sie. Antworten


Toni Gysin

19.03.2010, 11:37 Uhr
Melden

Dies ist ein klassisches Beispiel, wie man den Unterschied zwischen Sein und Schein erkennen kann. Dass eine GV unser ganzes juristisches System aushebeln und Décharge erteilen kann, bevor alles geklärt ist, bedarf keines weiteren Kommentars. Antworten


gigi gallen

19.03.2010, 11:37 Uhr
Melden

die frage sei erlaubt, ist die ubs buchtechnisch gesehen pleite? Antworten


Mike Meier

19.03.2010, 11:15 Uhr
Melden

als mitarbeiter in der it ärgere ich mich mehr über undurchschauber organisationen mit chefs und noch mehr chefs (hauptsächlich aus den usa)... auch gibt es chefs die es lieben ihre mitarbeiter mit der tiefsten fekaliensprache zu beschallen.. solche leute meinen sie seien die grössten, doch in wahrheit sind sie nur unfähig und werden die bank an die wand fahren.... super oder? Antworten


Mike Meier

19.03.2010, 11:12 Uhr
Melden

wenn der regulator der meinung ist mehr eigenkapital muss her, dann ist es halt so. auch ich ärger mich über die zum teil "interessanten" negativen berichte... es arbeiten viele gute leute bei der ubs und die hätten auch einen anständigen bonus verdient. fakt ist aber, dass die kohle in die usa geflossen ist und dies wurde dem mitarbeiter faktisch auch so erklärt... nur wenig haben geld bekommen!! Antworten


Fiona Ledergerber

19.03.2010, 11:08 Uhr
Melden

@schneider andreas: ich hoffe doch, dass es bei einer bank nur ums geld geht... für alle: ich behalte meine ubs aktien und werde damit denn gewinn meines lebens machen! Antworten


Werner Wittmann

19.03.2010, 11:07 Uhr
Melden

Der alten Garde, bestehend aus Marcel Ospel, Marcel Rohner und Peter Kurer die Absolution zu erteilen, das wäre ein weiterer riesiger und kapitaler Fehler. Es ist nun Zeit, dass diese Herren endlich zur Rechenschaft gezogen werden, und sie sollen mit ihrem ganzen Privatvermögen den Grundstock zu einer weiteren Kapitalerhöhung leisten, denn sie sind auch für das Desaster auch hauptverantwortlich. Antworten


Robert Holzwart

19.03.2010, 10:50 Uhr
Melden

die fakten nicht vermischen: die kapitalerhöhung wird von der finma, also vom bundesrat, also von der schweiz gefordert. an der kapitalerhöhung kann man teilnehmen oder nicht, ist niemand gezwungen. auf den ramschpapieren wurde, auf jenen die verkauft wurden, ein schöner gewinn eingestrichen. zuviel staatsbedinstete mit automatischem teuerungsausgleich machen hier auf finanzexperten. Antworten


Helmut Fischer

19.03.2010, 10:38 Uhr
Melden

Ja eine Kapitalerhöhung wäre super, dann wäre wieder Geld in der Kasse für die Bonuszahlungen fürs Jahr 2010! Jeder Franken für diese Bank ist verlorenes Geld. Die Schweiz kann besser ohne UBS leben und vor allem ist sie nicht mehr erpressbar. Das USA-Geschäft ist mit dem neuen Gesetz, das Obama gestern unterzeichnet hat, sowieso gestorben. Antworten


Walter Reichenbach

19.03.2010, 10:35 Uhr
Melden

Der Unmut der Bürger ist absolut verständlich und es gibt nur eine Lösung: Auf keinen Fall den Verantwortlichen Décharge erteilen, sämtliche Guthaben bei der UBS abziehen und zu Raiffeisen bringen. All diejenigen, welche in den letzten Jahren überrissene Boni bezogen haben, sollen diese zurückzahlen. Es kann doch nicht angehen, dass der Aktionär und der Steuerzahler die Zeche bezahlt! Antworten


Herby Carl

19.03.2010, 10:34 Uhr
Melden

@Albert Muri Da gebe ich euch Recht. Aber WIR in der Schweiz hören es jeden Tag und immer wieder Negatives über unseren Arbeitgeber, wo doch jeder MA jeden Tag 9-10 Std. an der Arbeit ist. Meint ihr nicht, dass das auf die Dauer sehr, sehr mühsam und schwierig ist. Also ich kenne keine Menschen, der das gerne täglich liest und hört. Mein Motto: "Think positiv" und "Just do it" und zwar täglich! Antworten


Jürg Schmid

19.03.2010, 10:33 Uhr
Melden

@Boris Keller: Das Fussvolk und untere Kader im Personal leisten sicher ihr Bestes und arbeiten "bis zum Umfallen". Aber der Ertrag wird von einigen wenigen kassiert. Und dann macht man uns noch weis es gehe nicht anders. Wer in dieser Situation "vertragsgemäss" auf seinem Mio.-Bonus beharrt zeigt, dass es ihm nicht um das Gesamtwohl der Firma geht. Er wird auch in Zukunft krumme Geschäfte machen. Antworten


Bruno Schnider

19.03.2010, 10:24 Uhr
Melden

Quer gedacht: Ein riesiges Ablenkungsmanöver, dieses gebetsmühlenartig wiederholte "Abzockergeschrei". Fakt ist: Tiefe Zinsen brachten viel Spielgeld auf den Markt. Davon haben, so lange das gut ging, alle mitprofitiert. Ein wesentlicher Teil des Wachstums war somit bloss eine Blase. Die Linke muss akzeptieren, dass es tatsächlich kein Schlaraffenland gibt. Und die Schulden abgebaut werden müssen. Antworten


Heinz Köhli

19.03.2010, 10:24 Uhr
Melden

Als Mitarbeiter der für eine Konkurrenzbank (nicht Grossbank) tätig ist, nehme auch ich die Mitarbieter der UBS in Schutz. John Costas Riege in den USA führte man an der langen Leine ins Verderben. (Noch) im Verderben sind übrigens auch Ausländische, Staats- und andere Institute. Und die Boni gehen auch überwiegend anderswohin als ins Schweizergeschäft. UBS kann nicht/will nicht kommunizieren. Antworten


Heinz Heller

19.03.2010, 10:24 Uhr
Melden

Ich verstehe von InvestmentBanking nichts - aber die UBS-Kader verdienen ihre Boni. Die haben den Bundesrat, die Finma + die Nationalbank voll im Griff. Zahlen sich Millionengehälter + exhorbitante Boni aus, verkaufen sich als Schweizerbank und waschen sich gegenseitig rein. Probleme aus unlauterem Geschäftsgebaren in USA werden delegiert an die CH-Politik. Und die Politik macht mit. Bravo UBS! Antworten


Oleg Goussev

19.03.2010, 10:20 Uhr
Melden

Das funktioniert hier wie mit diesem russischen Hund. Nenn in einem Artikel das Kürzel UBS und schon hecheln alle Kommentatorinnen Unsinn daher. Vermischen Boni mit Kapitalausstattung und Dividende mit Gewinn. Leider trägt auch der Artikel selber wenig zum Sachverhalt bei. Gibt es nun eine Krise, braucht man Geld für Lohnzahlungen oder will die FINMA dass sich die Bank Bilanzmässig verbessert? Antworten


schneider andreas

19.03.2010, 10:18 Uhr
Melden

in der ubs scheint man "nur" eine sprache zu verstehen: die des geldes.... somit habe ich die konsequenz gezogen und mein konto, auch wenn es keinen grossen betrag aufgewiesen hat, bei dieser bank aufgelöst. Antworten


Ruth Chartrand

19.03.2010, 10:14 Uhr
Melden

Und Hr. Ospel & Co. können sich mit ihren Millionen ein schönes Leben leisten ! Toll was da vonstatten geht. Vor ein paar Wochen Boni in Milliarden-Höhe auszahlen und jetzt wieder mehr Geld verlangen. Zum Glück bin ich kein Aktionär. Eine Frage. Wann gedenkt die UBS die Ramschpapiere die noch bei der Nationalbank liegen zurückzukaufen ?? Antworten


Patrick Feusi

19.03.2010, 10:07 Uhr
Melden

3 Milliarden für Boni (15.03.2010), UBS will Absolution für Ospel und Kurer (18.03.2010), UBS will mehr Geld (19.03.2010) ... Hey, die UBS will sehr viel! Mir wird es langsam zu viel ... warum sollten UBS-Aktien noch gehalten werden? Antworten


Andreas Zimmermann

19.03.2010, 10:06 Uhr
Melden

Die Emotionen, welche die UBS in der Presse in der SCHWEIZ, bei den Kommentierenden auslösen, zeigen den mangelnden Horizont. Was Schweizer noch bewegt ist Ausland abgehakt. Es ist Zeit, dass der Frühling in den Köpfen Einzug hält und neues angegangen wird. Antworten


Sandro Wolf

19.03.2010, 10:02 Uhr
Melden

Leute, regt euch nicht so auf! Es ist eine Kapitalerhöhung, das heisst wenn überhaupt jemand verliert, sind es die bestehenden Aktionäre, deren Anteil verwässert wird! Für die Schweiz ist es sogar gut so, denn die Ausfallwahrscheinlichkeit sinkt! Antworten


Martin zumbuehl

19.03.2010, 10:02 Uhr
Melden

Cris Berger. Bedingtes Kapital ist für bestimmte Zwecke vorbehalten, wie Wandel- & Optionsanleihen & MA Aktien. Das BK ermöglicht noch zu emitierende Wandel- und Optionsanleihen auch an verschiedenen Märkten zu schaffen. Die Aktien entstehen im Zeitpunk der Wandlung. Die Einführung des BK fällt in die Kompetenz der GV. Als Kursleiter Telekurs Finanz 1997 zeigte ich alle Kapitalarten. Fragen.Sie Antworten


Albert Muri

19.03.2010, 10:01 Uhr
Melden

@Herby Carl: "Alle die es noch nicht gehört haben: Die Kundenberater der UBS in der Schweiz, alle Mitarbeitenden und die Vorgesetzten leisten Hervorragendes!" Es geht auch um die Bonusboys in der Investmentabteilung auf der anderen Seite des Atlantiks, die als Lohn für ihr Desaster den Grossteil der diesjährigen Boni bekommen haben. Hier würde man gerne einmal lesen: "Abzocker-Quiz droht das Aus" Antworten


Leumas Mulb

19.03.2010, 10:01 Uhr
Melden

Habe die ewige UBS-Boni-Debatte langsam satt. Hat schon einmal einer gesagt, dass bei der UBS Gratifikationen, 13. oder 14. Monatssaläre sowie sämtliche Überstundenkompensationen alles Bonus heisst? Ich denke, da beziehen einige Kommentatoren hier, die gegen Boni wettern, auch ihre 'Boni'. Natürlich sind Boni in Millionenhöhe stossend, aber der grösste Teil der Boni sind oben genannte Lohnanteile. Antworten


Boris Keller

19.03.2010, 09:54 Uhr
Melden

Dass UBS-Mitarbeiter versuchen in diesem Blog Gegensteuer zu geben ("alle Mitarbeiter leisten Hervorragendes"), ist ja irgendwie noch verständlich. Doch das "alle" leisten "Hervorragendes" deutet bereits darauf hin, wie die Vogel-Strauss-Politik in diesen Kreisen funktioniert. Nur ja husch, husch zur Tagesordnung übergehen...undifferenziert "alle" hochjubeln...und wieder maximale Gewinne erzielen. Antworten


Jürgen Warmbrunn

19.03.2010, 09:51 Uhr
Melden

Das verstehe ich überhaupt nicht erst zahlt die UBS Boni und überissene Gehälter welche von der FINMA bewilligt wurden und nun eine Neue Kapitalerhöhung ?? das ist ja der Gipfel derr Frechheitwas sich die UBS erlaubt. Einerseits blutet der Aktionär schon jetzt mit einer miserablen Dividende und andererseit soll der Aktioär noch die Bonis der Banker finanzieren ein krinmineller Akt sondergleichen. Antworten


Anton Maler

19.03.2010, 09:49 Uhr
Melden

Die meisten amerikanischen Grossbanken sind de facto insolvent. Diese Aussage kommt nicht von mir, sondern von Experten wie Nouriel Roubini. Ich habe keinen Grund zur Annahme, dass dies bei exponierten Schweizer Banken anders sein soll. Der Bundesrat ist bis jetzt vorallem durch Schönwetter-Statements aufgefallen. Ob hier Dummheit oder bewusste Irreführung am Werk ist, bleibt dahingestellt. Antworten


Rolf Schumacher

19.03.2010, 09:48 Uhr
Melden

@Frau Koller. Danke für den wichtigen Aufruf. Leider habe ich keine Aktien. Möge ihr Ruf gehört werden, mögen die Merheit der Aktionäre ein Exempel statuieren. Antworten


Thomas Bisang

19.03.2010, 09:46 Uhr
Melden

@Fredie Kuster 3 % für Sparkonti auf der einen Seite, aber bei Hypotheken werden die Zinsen möglichst unter 3 % für 5 Jahre gedrückt. Wie soll das gehen?!? Antworten


Jon Semadeni

19.03.2010, 09:40 Uhr
Melden

Wie mir scheint ist es heute einfach chick auf die UBS ein zu schlagen. Die Komentare hier machen mehr als deutlich um was es geht.Neid,der pure Neid. Sachverstand ist hier nicht gross aus zu machen. Natürlich bedauere und verurteile ich die Vergangenheit dieser Bank,aber die Zukunft findet morgen statt und nicht gestern. Liebe Kritiker macht Euch auch auf dem Wege und gestaltet die Zukunft. Antworten


Rolf Raffler

19.03.2010, 09:35 Uhr
Melden

Wie kann man sich über 6 MIliarden Kapitalerhöhung durch profitorientierte Aktionäre aufregen wenn der Staat der UBS wertlose (!) Papiere für 38.7 Miliarden US-Dollar abgekauft hat? Steuerzahler sind wir alle! Was meint ihr wer bezahlt die 38.7 Miliarden Dollar wenn sich herausstellt, dass die Papiere auch in Zukunft nicht wieder verkläuflich werden, da die Emittenten längst pleite sind? Antworten


Charles Dupond

19.03.2010, 09:23 Uhr
Melden

Hoffentlich ziehen AHV, Postfinance und Kantonalbanken Ihre Miliarden rechtzeitig aus der maroden UBS ab, bevor Steuerzahler, Rentner und Spargleubiger einmal mehr fuer den Saus und Braus der Baenkster abgeschuppt werden.... Antworten


Maria Koller

19.03.2010, 09:17 Uhr
Melden

Aufruf an alle Aktionäre der UBS (nein zu décharge) Bitte an der GV-Abstimmung KEINE décharge für die Herren Ospel, Kurer und Rohner geben. Ein ja würde sich als fataler Fehler erweisen. Es darf nicht sein, dass für die ehemaligen CEO's eine Absolution erteilt wird. Aufgrund des früheren Missmanagement's müssen heute die KMU's bluten. Antworten


Kurt Dubach

19.03.2010, 09:13 Uhr
Melden

Ja gross Boni ausschütten und dan noch jammern, geht dies noch, jetzt wohl Grössenwannsing geworden (wie immer) Und jetzt sind alle andern schuld, nur die UBS nicht oder? mann sollte die Bank auflösen, wen Sie nicht wissen was sie tun! Und die Leute wo es verursacht haben zu Strafen, und nicht noch Belohnen! Antworten


Beat Keller

19.03.2010, 09:10 Uhr
Melden

Steht da nicht, dass diese Kapitalerhöhung auf Geheiss der Finanzmarktaufsicht vorgenommen wurde um die Eigenkapitaldecke zu erhöhen? Wenn ja, verstehe ich die kommentare hier nicht ganz. Wenn nein und es gibt Probleme, von denen niemand etwas weiss, nicht einmal die FINMA, dann ist es wirklich ein Problem. Eine etwas verständlichere Ausführung von Hr. Rutishauser wäre hier auch noch hilfreich. Antworten


marie berner

19.03.2010, 09:08 Uhr
Melden

Die Kapitalerhöhung von 6 Mia entspricht etwa den UBS-Banker-Boni für 1.5-2 Jahre. Geht doch! Verantwortung und Leistung muss belohnt werden... Antworten


Herby Carl

19.03.2010, 09:07 Uhr
Melden

1. Der Titel ist völlig falsch! 2. Das Bild von Hrn. O. Grübel (sieht aus als müsste er weinen...) ebenso unpassend. Wann kann die UBS und vor allem auch die Mitarbeitenden in der Schweiz wieder "normal" (d.h. unter ganz alltagstauglichen) arbeiten. Alle die es noch nicht gehört haben: Die Kundenberater der UBS in der Schweiz, alle Mitarbeitenden und die Vorgesetzten leisten Hervorragendes! Antworten


Ernst Fischer

19.03.2010, 09:04 Uhr
Melden

Die ganze UBS Angelegeheit ist eine grosse Schmierenkomödie auf dem Rücken der Bürger und Aktionäre. Wie lange schauen diese noch zu? Zieht eurer Geld ab und geht zu einer Kantonalbank oder zur Raiffeisen! Antworten


brigitta colombo

19.03.2010, 08:52 Uhr
Melden

jetzt reichts! diese sechs milliarden sollten jetzt wirklich mal von diesen herren bezahlt werden, die da dauernd boni kassieren. wo sind wir hier eigentlich? Antworten


Henry Adler

19.03.2010, 08:50 Uhr
Melden

Wie bitte?! Hat die UBS nicht gerade eben über 2 Miliiarden Boni ausgezahlt? Was für eine Perversion ist denn das?! Antworten


Fredie Kuster

19.03.2010, 08:41 Uhr
Melden

Neues Geld? Mit den Zinsen bei Sparkonten mit einem Vermögen zwischen 5000 und 50000 rauf auf 3 Prozent p.a., das spühlt gleich mal 1.5 Milliarden in die Kasse. Wer die Kleinanleger nicht ehrt, ist der grossen Fische nicht wert. Antworten


Ralph Sommerer

19.03.2010, 08:37 Uhr
Melden

Seltsamerweise sind es nie die Sieger, die sagen, mitmachen sei wichtiger als gewinnen. Und ebenso sind es nie die Unschuldigen, die sagen, man solle die Vergangenheit ruhen lassen und jetzt vorwärts blicken. Blickt man bei einem Bankräuber auch vorwärts und lässt den Raub ungesühnt? Diejenigen, die ihre überrissenen Saläre mit ihrer "Verantwortung" begründen, schleichen sich jetzt aus derselben. Antworten


Dani Kobler

19.03.2010, 08:28 Uhr
Melden

Offenbar sind sich Banker und FIMA nicht ganz einig darüber was "gut kapitalisiert" im Detail bedeutet. Aber unterschiedliche Auffassung gibt es ja auch in anderen Bereichen, etwa was ein angemessenes Gehalt ist, oder in wie weit die Führungsriege für ihr Tun verantwortlich ist, oder wie und ob der Staat einer AG mit Geld beistehen muss. Antworten


hans meier

19.03.2010, 08:19 Uhr
Melden

Der Mechanismus ist einfach und transparent: Aktionäre schiessen regelmässig Milliarden ein mittels Kapitalerhöhung --> und das Management zieht sie gleich wieder raus via Boni-Zahlungen. Ich frage mich langsam ernsthaft, wer heutzutage noch Aktionär sein will. Antworten


Kurt Luder

19.03.2010, 08:18 Uhr
Melden

Ich glaube ich sitze hier im falschen Film. Letzte Woche Milliarden Boni Ankündigung und heute wird mehr Geld gebraucht. Warum flüchten wir nicht alle zu Raiffeisen und anderen, mehr transparenten Instituten und lassen unsere "grossen" Absahner zugrunde gehen. Wir brauchen die UBS nicht, genausogut wie wir die Swissair nicht mehr brauchen. Antworten


laura petri

19.03.2010, 08:18 Uhr
Melden

@chris berger: und machen es jetzt besser? ?? wenn das ja so wäre, könnte man getrost die hände in den schoss legen und zuwarten - leider spricht unendlich vieles einfach dagegen. reinwaschen von ehem. bankern, horrende bonis und fallschirme, absolute uneinsichtigkeit, und keine bereitschaft ernsthaft grundlegende oder elementare änderungen einzuführen oder auch nur ernsthaft nachzudenken-leider Antworten


Freddy Bold

19.03.2010, 08:11 Uhr
Melden

herr merz könnte doch den überschuss gleich weiterleiten dann wäre das problem zur hälfte schon gelöst. oder noch einfacher die bonis direkt vom bundeshaushalt begleichen. Antworten


André Ludin

19.03.2010, 08:08 Uhr
Melden

Also doch ein Fass ohne Boden? Wie lange dauert noch die Lügenserie, "die Bank sei gut finanziert und brauche kein neues Geld"? Kann man der UBS noch trauen? Antworten


Alexandra Hamilton

19.03.2010, 08:05 Uhr
Melden

Es scheint als müsse man mit weiteren Abschreibern rechnen, Es gibt wohl noch mehr Schrott in den Büchern und deshalb braucht's die Kapitaldecke. Derweil werden die Verantwortlichen entlastet, damit man nicht offenlegen muss, was hier gelaufen ist. Man will ja schliesslich so weitermachen wie bisher. Ziel sind die Boni. Sonst nix. Antworten


hampi manhart

19.03.2010, 07:49 Uhr
Melden

Was lesen wir aus diesem Artikel über die UBS ? - Begleitetes Arbeiten. - Geschieht nicht ganz freiwillig. - 10 Rappen für 16 Franken verkaufen. - Ernsthafte Differenzen mit dem Aufseher. - Früheren Teilnehmer eine Absolution erteilen. Irgendwie denkt man dabei doch eher an einen "Heimbetrieb" ..oder ?! Antworten


Marina Müller

19.03.2010, 07:22 Uhr
Melden

Spinn ich jetzt? Habe ich vor kurzer Zeit gelesen, dass Herr Grübel 12 Millionen erhält? Und jetzt braucht die UBS mehr Geld! ..... Wo soll das hinführen? Haben die Banker und ihre Vertreter irgendetwas begriffen? Antworten


Rolf Schumacher

19.03.2010, 07:19 Uhr
Melden

Es ist schwerverdauliche Kost, welche man der neuen UBS zumutet. Schuld haben jene die nicht mehr in der Führung sind. @Heitz: Sind wir genug Jurist, um zu beurteilen, wann und ob man interne Verträge brechen kann. Es ist am Bund und nur am Bund Ospel/Kurer /Spuhler (Blocher) zu büssen und ins Kittchen zu stecken. Hässlich ist die neue UBS jetzt wegen grämigen Ressentiments zu strangulieren. Antworten


Chris Berger

19.03.2010, 07:19 Uhr
Melden

..was ja nur bedeutet, dass eine Kapitalerhöhung "auf Abruf" durchgeführt WERDEN KANN, so wie bereits das Geschäft mit dem Bund, was am Ende einen satten Gewinn für uns Steuerzahler bedeutet hat. Hören wir doch endlich auf in die Vergangenheit zu sehen und machen es jetzt besser! Antworten


Tanja Huber

19.03.2010, 07:17 Uhr
Melden

Einmal mehr ist die UBS nicht bereit ein offenes Spiel zu spielen. Anstatt das benötigte Kapital offen darzulegen wird wieder mal versucht den einfachen Anleger zu ködern und hinters Licht zu führen. Dieser Bank darf keinerlei Unterstützung mehr gewährt werden. Ich jedenfalls weiss wie ich mich an der GV zu verhalten habe !! Absolution erteilen kann nur der Papa in Rom -und auch das ist lächerlich Antworten


Rudolf Elmer

19.03.2010, 06:56 Uhr
Melden

und weiter so .... die 6.Kapitalerhöhung ist sicher schon geplant. Gutes Geld, schlechtem Nachwerfen und behaupten alles wird wieder gut. Dann Rohner, Kurer etc die Absolution erteilen und ein paar Milliarden Boni zahlen, Steuerhinterziehung etc.. Die UBS Leitung hat ihre Aktionäre, die Schweiz inklusive Finanzmarktaufsicht und Politik in Zugszwang gesetzt und macht alle unglaubwürdig und ärmer! Antworten



Wirtschaft

Populär auf Facebook Privatsphäre

Lokale Suche

Marktplatz

Umfrage

Gesetzt den Fall, Geld spielt für Sie eine untergeordnete Rolle. Würden Sie in Andermatt eine Ferienwohnung kaufen?