Wirtschaft
Die UBS will ihre US-Kunden rasch loswerden
Aktualisiert am 19.04.2009 15 Kommentare
Rüder Umgangston: Amerikanische UBS-Kunden werden abgewimmelt.
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«Der Rauswurf der einst umworbenen amerikanischen UBS-Kunden wird immer rüder», schreibt die Zeitung «Sonntag». Als Beleg für diese These dient der Zeitung ein ihr vorliegender Brief an Vertreter von UBS-Kunden. «Darin spricht die Bank Klartext: Innert 45 Tagen müssen deren Kunden ihre Bankbeziehungen zur UBS beenden», heisst es im Zeitungsbericht.
Während dieser Zeit dürften US-Kunden nur noch darauf hinarbeiten, ihre Beziehungen mit der UBS zu beenden. Alle anderen Aktivitäten auf den fraglichen Konti würden nicht mehr toleriert. «Wenn die Konten nicht bei Zeiten saldiert werden, dann werden sie liquidiert. Und die Kunden bekommen einen Scheck.» Die UBS erlaube nur Überweisungen auf US-regulierte Konten innerhalb der UBS oder an andere Banken, schreibt der «Sonntag».
Datenübermittlung an die US-Behörden
«Grössere Beträge können nicht in Cash abgehoben werden», zitiert die Zeitung UBS-Sprecher Serge Steiner. Die Grenze liege bei 50'000 Franken.
Und weiter schreibt der «Sonntag»: «In einem Brief an die Kunden ist ein Formular beigefügt, auf dem der Kunde die UBS ermächtigen soll, die Kundendaten der US-Steuerbehörde zu überliefern.»
Kundenbriefe dieser Art sind die Folge der Steueraffäre der UBS in den USA. Im Rahmen einer Untersuchung der US-Justizbehörden musste die Schweizer Grossbank 255 Kundendaten an die Amerikaner übermitteln. Die Amerikaner verlangen zusätzlich die Herausgabe von über 50'000 Kontobeziehungen. (bru/vin)
Erstellt: 19.04.2009, 09:45 Uhr
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15 Kommentare
Dann ist es wohl doch noch zu früh, UBS-Aktien zu kaufen. Ist dies nun die langsame Redimensionierung oder schon der langsame Zusammenbruch der Bank? Und welche Folgen wird das für die Schweizerische Volkswirtschaft haben? Ist dies am Ende nicht genau was unser BR angeblich verhindern wollte mir der grosszügigen Unterstützung für die UBS mit Steuergeldern? Antworten
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