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Die Wende im Fall Toyota?
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Wie das «Wall Street Journal» am Dienstag berichtete, fanden die Experten des US-Verkehrsministerium keine Hinweise für ein selbstständiges Beschleunigen der Unfallwagen. Mehrere Fahrer hatten ausgesagt, ihr Auto habe unkontrolliert beschleunigt, statt zu bremsen, und somit den Crash verursacht.
Ganz anders sieht dies laut dem Blatt das Ministerium: Aufzeichnungen der Bordelektronik legten nahe, dass die Fahrer aufs Gaspedal traten und nicht auf die Bremse. Die Behörde wollte den Bericht nicht bestätigen. Ein Toyota-Sprecher sagte, das Unternehmen sei nicht über die Untersuchungsergebnisse informiert worden. Eigene Nachforschungen der Toyota-Ingenieure hätten aber zu den gleichen Schlussfolgerungen geführt.
93 Todesfälle und 3000 Beschwerden
Toyota hat mehr als 8,5 Millionen Autos zurückgerufen, unter anderem wegen defekter Gaspedale, blockierender Fussmatten und defekter Bremsen. Die Qualitätsprobleme setzten dem Unternehmen schwer zu und liessen das Ansehen rapide sinken. Die US-Regierung brachte den Tod von 93 Menschen mit dem mysteriösen Problem des ungewollten Beschleunigens in Verbindung. Insgesamt gingen 3'000 Beschwerden deshalb bei der Verkehrsbehörde ein. (jak/dapd)
Erstellt: 14.07.2010, 07:45 Uhr
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