Wirtschaft

Dieser Mann kann tote Firmen wieder zum Leben erwecken

Der Management-Berater Fredmund Malik warnte schon vor Jahren vor dem Finanzcrash und dem Scheitern des neoliberalen Modells. Nun ist er der Mann der Stunde.

«Die grössten Feinde des Kapitalismus sind die leidenschaftlichen Befürworter», sagt Management-Guru Fredmund Malik.

«Die grössten Feinde des Kapitalismus sind die leidenschaftlichen Befürworter», sagt Management-Guru Fredmund Malik.
Bild: Keystone

Der Saal war rundherum getäfert und vollgepackt mit murmelnden Businessleuten. Plötzlich stockten die Gespräche, und eine Welle von Blicken wanderte durch den Raum wie ein Schauder über einen nackten Rücken.

Der Schauder folgte dem erstaunlich zarten Mann mit dem berühmten Krokodilsgesicht, der zu einem Tisch geführt wurde: Oswald Grübel, dem Chef der UBS.

«Grübel ist tatsächlich da», sagte mein Gegenüber, ein sonnengebräunter, asketischer Ex-CEO: «Das beweist, wie ernst man in der Krise Professor Malik nimmt!»

Professor Fredmund Malik redete an einem Lunch des Business Club Zürich im Zunfthaus zum Rüden. Und als er zum Podium schritt, sah er aus wie die perfekte Besetzung des Alpendoktors in einer Vorabendserie: ein tief gebräunter Mann mit grauweisser Haartolle, mit dem drahtigen Gang und den energischen Gesten eines Chefarztes.

Er wurde vom Business-Club-Vorstand angekündigt mit den Worten: «Wir erleben den Untergang der McKinsey-Kultur und den Aufstieg der Malik-Kultur!» Danach redete Malik mit tiefer Stimme und österreichischem Akzent, ganz als Arzt: «Meine Damen und Herren», sagte Malik, «die Ökonomen haben die Krise nicht kommen gesehen, nicht die Politiker oder die teuren Topmanager. Und sie unterschätzen sie selbst heute. Die Krise, das ganze Schlamassel, betrifft nicht den Blutkreislauf des Patienten – diesen könnte man heilen. Das Nervensystem ist zusammengebrochen! Billiges Geld stand am Anfang der Krise. Wenn Zentralbanken und Regierungen immer neues Geld in den Kreislauf pumpen, ist das wenig hilfreich. Die Politik behandelt nur Symptome. Man kuriert einem Alkoholiker das Zittern, indem man ihm Schnaps verabreicht!»

Dieselben Daten, anders gelesen

Malik wartete die nervösen Lacher im Saal ab. Dann sagte er: «Ich habe diese Krise vor Jahren vorhergesagt. Das war keine Hexerei. Ich hatte dieselben Daten wie alle anderen auch. Nur habe ich sie anders interpretiert! Warum aber hat unsere ganze Elite versagt? 60 Prozent aller Lehman-Banker hatten ein Diplom von Harvard! Da waren keine dummen Leute am Werk! Warum also dieses Versagen – von Politik, Universität, Wirtschaftselite?»

Stille.

«Meine Damen und Herren, was meist nicht gesehen wird: Eine alte Welt bricht zusammen, weil eine neue Welt entsteht. Nicht umgekehrt! Die Raupe muss sterben, wenn der Schmetterling geboren wird!»

Gestern Silber, heute Gold

Malik bedeutet auf Arabisch König, und in der Managementberatungsbranche nennen ihn seine Feinde und Kollegen (was meist dasselbe ist) «König Silberzunge». Der Übername ist eine kleine, böse Verbeugung vor Maliks Talent, gut und in scharfen Slogans zu reden.

Malik sagt Sätze wie: «Die grössten Feinde des Kapitalismus sind seine leidenschaftlichsten Befürworter.» Oder: «Die Koppelung von Börsenkursen und Managementeinkommen hat zu einer gefährlichen Geldgetriebenheit geführt.» Oder: «Man sagt, es habe nicht das System versagt, sondern die Moral. Das System sei richtig, nur die Menschen seien schlecht. Wer so argumentiert, argumentiert wie die Verteidiger des Sozialismus von gestern.»

Zehn lange Jahre der Kritik

Das Interessante an solchen scharfen Sätzen ist, dass sie nicht neu sind. Fredmund Malik wiederholt seit über zehn Jahren seine Kritik am Neoliberalismus: Er redet gegen «primitiven Wirtschaftsdarwinismus», gegen Managerboni, die zu falschen Entscheiden und geschminkten Buchhaltungen führen, gegen den «Personenkult» von Managern.

Das sind heute mehrheitsfähige Gedanken. Sie waren es vor zehn Jahren nicht: Und so gilt Malik, der Chef eines 300-köpfigen Wirtschaftsberatungsinstituts, als kommender Mann in der Beratungsbranche. In den Worten seines PR-Managers Klaus Stöhlker: «Die Managementtheorien der Amerikaner sind am Boden. Wir haben hier in der Schweiz einen Weltstar. Und merken es noch nicht einmal.»

Im bis zum letzten Platz besetzten Zunfthaus erklärte Malik, was zu tun wäre:

1. Stop doing the wrong things! Schwören Sie Shareholder-Value und Ihrem Corporate-Governance-Code ab – öffentlich!

2. Lassen Sie im Verwaltungsrat nachdenken, was richtiges Management ist!

3. Schmeissen Sie sofort Ihre Berater raus! Es gibt keine grossen Unternehmenskollapse, bei denen nicht Heerscharen von Beratern beteiligt waren!

4. Aber nicht alle: Nicht die Berater des Malik-Management-Zentrums!

5. Machen Sie die Headhunter arbeitslos. Teure Manager sind nicht automatisch gut. Auch billigere Leute hätten das Milliarden-Desaster anrichten können!

6. Schaffen Sie nicht die Boni, aber die Boni-Systeme ab! Die jetzigen führen nur zu Kursmanipulationen.

7. Wie wäre es mit einem Schweigejahr für alle Wirtschaftsinstitute mit ihren konstant falschen Prognosen?

8. Stellen Sie sofort Ihre Ausbildungsprogramme für Kader ein! Lassen Sie alle MBA-Leute brainwaschen: Sie haben nur Unfug gelernt. Für eine Reorientierung bei uns genügt ein Tag! Zur Sicherheit fünf Tage. Und nach zehn Tagen kann Ihr Mann schon wieder holprig Auto fahren!

Zusammengefasst sagte Malik also: «Die Produkte meiner Konkurrenten sind Dreck.» Und kam zur Vision einer neuen Welt: «Meine Damen und Herren, wir haben in unseren Firmen gute Köpfe, aber die falschen Instrumente. Ich habe aus denselben Daten, die allen vorlagen, beweisbar schon vor Jahren den Crash vorhergesagt. Firmen werden heute mit mittelalterlichen Sextanten geführt. Wir brauchen Managementtools für das Zeitalter der Satellitennavigation!»

Der Mode unterworfenes Business

Frauen haben, wenn sie Halt brauchen, die Möglichkeiten der Schminke und der Kleidung. Männer haben das nicht – besonders nicht in Kaderfunktionen: Norm-Anzüge, Norm-Schuhe, Norm-Haarschnitt. Vielleicht findet deshalb hier die Mode im Kopf statt: Saison für Saison flutet eine Welle von Management-Literatur durch Buchhandel und Business-Zeitschriften: Management by Objectives, Management by Walking Around, by Exceptions, by Delegation, by Results, Lean Management, One-Minute-Management, Change-Management, Shareholder-Value, Stakeholder-Value...

Die Wellen an Theorien, Büchern, Artikeln ist beeindruckend. Sie sind die Werbung für das wirkliche Geschäft: Seminare und Beratungen. Topmanager und ganze Abteilungen von Firmen buchen Erweckungsshows mit Stimmen von Bekehrten, ihren Erfolgsberichten und todsicheren Rezepten am Ende.

In dieser unsteten Branche ist Malik einer der wenigen langfristig Erfolgreichen: Seine zahlreichen Bücher sind in ihrer Mehrzahl Bestseller, seine Produktepalette beinhaltet abonnierbare Malik-Briefe, Malik-DVDs, Malik-E-Learning-Programme, Malik-Kurse, Malik-Vorträge und Malik-Seminare und Malik-Beratungen von Einzelpersonen und ganzen Firmen. Der ehemalige Managementprofessor Fredmund Malik hat in St. Gallen erst im Nebenjob, dann als Besitzer eine beeindruckende Firma aus dem Boden gestampft: mit 300 Beratern, die samt und sonders die Malik-Philosophie vertreten.

Soja, Schweine und Orangen

«Meine Damen und Herren», erklärte er am Rednerpult, «ich hatte sechs Jahre Industriepraxis in einem Unternehmen, bevor ich Betriebswirtschaftslehre studierte. Ich brauchte dazu vier Semester – mehr Zeit wäre Verschwendung gewesen. Sie würden sich wundern, wenn Sie wüssten, wie wenige Professoren Erfahrung in der Praxis haben! Ich stehe an der Spitze einer Firma mit 300 Malik-Managementexperten, die weltweit eine, EINE Doktrin vertreten – in einer Konsequenz, die ich von keiner vergleichbaren Firma kenne. Seit Jahren bin ich jeden Tag auf den Märkten an der Börse. Und zwar auf dem heissesten Markt: im Futures-Handel. Normale Anleger erfahren den Zyklus von Up and Downs zwei-, dreimal im Leben. Ich habe bei den Rohstoff-Futures zwei bis drei Zyklen pro Jahr – Soja, Schweine, Silber, Orangen –, ich weiss: Jeder Bullenmarkt kehrt zu seinem Startpunkt zurück. Investoren werden bei lebendigem Leib gesotten! Ich bin Alpinist in extremsten Höhenlagen. Ich berate Unternehmen in extremster Komplexität. Das können Sie heute mit herkömmlichen Managementmethoden gar nicht mehr bewältigen!»

Und dann sagte Malik den einzigen Satz, der seine Aufzählung noch steigern konnte. Der Satz fiel mit atemberaubender Direktheit: «Meine Damen und Herren, wir können buchstäblich tote Unternehmen wieder zum Leben erwecken!»

Komplexität meistern!

In drei Sätzen ausgedrückt, sieht Maliks Hauptbotschaft wie folgt aus: Kennzeichen unserer neuen Welt ist enorme Komplexität, die jede Zentrale, also nicht zuletzt die Politik, überfordert. Dadurch wird der gute Manager zum wichtigsten Berufsmann der ganzen Welt. Und gutes Management ist ein Handwerk, dass sich lernen lässt – korrekt eigentlich ausschliesslich bei Malik.

Warum dort? Weil Malik ein Leben lang an der Synthese von Kybernetik (der Wissenschaft komplexer Systeme) und Managementpraxis geforscht hat.

In fünf Stunden Interview erklärt er dazu allerdings verblüffend wenig: wenig mehr als die gestanzten Sätze der Kritik an den Irrtümern der schlechten Manager und ihrer noch schlechteren Berater.

Professor Malik ist ein höchst wacher Mann, der fünf Stunden fugenlos in seiner Rolle bleibt: als Arzt, Berater, unerschütterlich Kompetenter. Seine Eitelkeit ist von entwaffnendem Ernst. Er ist zudem einer der wenigen Menschen ohne sichtbaren Funken Humor, der Pointen formuliert. Spricht Malik über sein Leben, erinnert er sich an keinen Fehler in einer These, Entscheidung, Prognose. Jede seiner Erinnerungen von Jugend an handelt von Energie und Erfolg.

Krise und Komplexität

Die Fugenlosigkeit verblüfft bei einem Mann, dessen lebenslange Interessen melancholische Themen sind: Krise und Komplexität. Und dessen leidenschaftlicher Ratschlag an seine Kunden waches Misstrauen ist – gegen Berater, Banken, alle Autoritäten (ausser Malik selbst). Und dessen wichtigster Rat an Unternehmer Wettertauglichkeit ist, also die stete Vorbereitung auf das Worst-Case-Szenario.

Malik rät den Managern zur selbstbewussten Bescheidenheit guter Handwerker, während in seinem Institut sämtliche Schilder mit dem Königs-Namen beschriftet sind.

Ein wenig funktioniert der Professor wie ein Magier, der ungern über seine Tricks redet. Er traut seinen Management-Erfindungen nichts weniger als die Neuorganisation der Welt in der Finanzkrise zu. Aber er redet ungern darüber.

Gefragt, wie man tote Unternehmen wieder zum Leben erwecke, sprach Malik über seine Methode der «Syntegration». Diese besteht darin, dass die wichtigsten 30, 40 Leute einer fast bankrotten Firma quer durch die Hierarchien ein paar Tage zusammenkommen und unter der Anleitung von Malik-Beratern zu vorher ungedachten neuen Lösungen gelangen. Inklusive eines soliden Business-Plans.

«Wie funktioniert das genau?», fragte ich. Der Professor sah mich aus stahlblauen Augen an. «Es funktioniert. Wir haben eine Syntegration über 300-mal durchgeführt. Und es gab keinen einzigen Fehlschlag. Ehrlich. Keinen einzigen!»

«Aber wie funktioniert es genau?»

«Das kann man nicht beschreiben», sagte Fredmund Malik. «Das kann man nur erleben.»

Angst vor Aufständen

Malik hatte seinen Vortrag beendet. Der jüdische Financier neben mir klatschte. Dann grinste er mir zu. Und sagte: «In einem Satz gesagt: Management rettet die Welt und Malik das Management.» Ich fragte: «Und wird er sie retten?» Er sagte: «Der Professor ist sicher ein gescheiter Mann. Aber gescheit sind einige. Und ich brauche den eigenen Kopf. Deshalb zwinge ich mich, nicht zu oft zu irgendwelchen Lunches wie dem hier zu gehen. Man rennt sonst mit der Herde.»

Über dem Dessert sagte mein Tischnachbar plötzlich: «Was meine besten Kunden an der Finanzkrise wirklich fürchten, sind die Aufstände.» – «Aufstände? Das ist nicht Ihr Ernst», sagte ich. «Doch», sagte er. «Sie würden sich wundern, wie viele reiche Leute sich kleine Zweitwohnungen in Mittelklassquartieren gekauft haben. Damit sie dort untertauchen können, wenn die Villenviertel brennen.»

(Tages-Anzeiger)

Erstellt: 28.05.2009, 22:22 Uhr

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61 Kommentare

Boris Petkoff

02.06.2009, 17:43 Uhr
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Im Prinzip hat Prof. Malik Recht, daß mit Beer's "Viable System Model" und "Syntegration" die Realität besser erklärt wird, als mit McKinsey's PPT Folien. Leider hat Prof. Beer selbst nicht die Brücke dazwischen, d.h. das cognitiv-psychologische & wissenschaftstheoretische Mapping gesehen, wie unabhängig davon mit dem ACCORD - Modell im B. Petkoff "Wissensmanagement", AWL, 1998 beschrieben wird. Antworten


Fredmund Malik

02.06.2009, 16:43 Uhr
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Jene, die glauben, ich sei ein Scharlatan oder Guru, lade ich gerne zur Firmenbesichtigung nach St. Gallen ein. Dann können sie sich selber überzeugen, ob meine Uhr nur zwei Mal am Tag richtig tickt. Antworten


Fredmund Malik

02.06.2009, 16:42 Uhr
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@ Herr Müller Sie haben recht, ich war vor Jahren im Verwaltungsrat der Firma Suter+Suter. Allerdings wurde ich erst in letzter Minute den Verwaltungsrat geholt. Die Firma war nicht nur klinisch tot, sondern nicht mehr zu retten. Wenn die Schweiz wüsste, welches Spiel damals tatsächlich gespielt wurde, bekämen noch heute einige angesehene Menschen grosse Probleme. Antworten


Fredmund Malik

02.06.2009, 16:40 Uhr
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@ Herr Schönenberger Tatsächlich stammt die Syntegration vom Kybernetiker Stafford Beer. Ich habe mit Beer zusammengearbeitet. Er hat mir vor seinem Tod sein gesamtes Werk vermacht, das wir seither bei uns am Malik Management Zentrum in St.Gallen pflegen und weiter entwickeln. Antworten


Fredmund Malik

02.06.2009, 16:39 Uhr
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Keiner der Kommentatoren - wenn sie ihre richtigen Namen verwenden - hat je in meiner Firma gearbeitet. Das Malik Management Zentrum St.Gallen funktioniert seit fast 30 Jahren; ohne Schulden, mit Gewinn. Und meine Firma wächst auch jetzt. Antworten


Pascal Charles

02.06.2009, 14:27 Uhr
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Vor 3 Jahren habe ich in meinem US-Austauschsemester während einer Macroeconomy-Klasse die Diskussion angeheitert, in dem ich behauptete, Amerikas Wirtschaft würde mit seiner Verschuldung kaum lange überleben. Heute sitze ich immer noch vor dem gleichen alten PC und schreibe an meiner Abschlussarbeit. Darf ich Herrn Grübel and meine Abschlusspräsentation laden? Antworten


Marius Sahli

30.05.2009, 00:10 Uhr
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Ich bin selbst Ökonom und schäme mich für den Auftritt des Herrn Malik. Wenn er so gut wäre wie er kommuniziert, wäre er schon lange Multimilliardär: Ein Malik, welcher alles im Voraus zu wissen scheint, müsste an der Börse ganz schön zulangen können. Malik und seine Sekundanten versuchen nun, aus der momentanten Krise Kapital zu schlagen. Zum Schaden der Beratungsbranche. Antworten


Diego Seifert

29.05.2009, 23:37 Uhr
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Malik ist bis jetzt viel zu bescheiden aufgetreten! Es wurde höchste Zeit, dass er endlich mal aus dem Schatten tritt, denn er ist der EINZIGE, der wirlich Lösungen anbietet die funktionieren! Rennt man mit Malik, rennt man eben NICHT mit der Herde! Die meisten der hier aufgelisteten Kommentare sind oberflächlich, haltllos, unbegründet und enttarnen die Verfasser als Neider. Enttäuschend. Antworten


Roger Meier

29.05.2009, 18:47 Uhr
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Man darf keine zu komplexen Systeme bauen - man baut den Fehler mit ein. Zum grössten Teil entstand diese Krise durch die Tatsache, dass Mächtige die Realität schlichtwegs falsch definierten, nämlich so, wie sie sie wollten und nicht so, wie sie wirklich war. Wenn dies viele Mächtige gleichzeitig tun, wirkt dies fatal. Antworten


Gabriele Kaspar

29.05.2009, 18:18 Uhr
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Es ist schon erstaunlich, mit welcher Grundhaltung ein Mensch anderen Menschen und deren Professionalität begegnet. «Die Produkte meiner Konkurrenten sind Dreck.» Solche Aussagen definieren in erster Linie den Sender der Botschaft. Vertrauen in Berater und deren Produkte, muss heute mehr denn je unter Beweis gestellt werden - davon wird auch Herr Malik nicht verschont. Antworten


Barbara Roth

29.05.2009, 17:22 Uhr
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Mit wenigen Ausnahmen haben beinahe 50 Kommentatoren Fredmund Malik als Person bewertet. Kaum einer hat wahrgenommen, was der Mann eigentlich zu sagen hätte. Fahren wir so sehr auf Äusserlichkeiten ab? Sollten wir wirklich so auf Bedrohungen reagieren? Je bissiger die Reaktion eines Menschen, desto grösser seine Unsicherheit oder Angst. Wir haben doch alle einen kreativen Verstand - nutzen wir ihn Antworten


otto scherrer

29.05.2009, 15:12 Uhr
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Nach so viel möglicherweise ungerechter Kritik an Herrn Malik, noch diese. Adrian Jordi, 10.11: ' Das einzig wahre Buch ist die Bibel. ' Glaube macht selig, Irrglaube auch. Herr Jordi, dass die Bibel Wahrheiten enthält, ist unwiederlegbar. Aber, wohl kein anderes Buch enthält von A - Z Ungeheuerlichkeiten, wie z.B. ' Abel wurde von Kain erschlagen', etc. etc. Antworten


reto lippolt

29.05.2009, 14:58 Uhr
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Malik war immer ein Aussenseiter. Einer, der gelernt hat, dass der normale Weg viel zu schwierig ist. Rhetorische Fitness und ausreichend Ego im Gepäck, scheint genug Rüstzeug, um ein Institut mit 300 EINHEITS-Denkern zu bewirtschaften. Früher nannte man solche Leute einfach Guru oder Religionsführer. Was sagt das schon, "richtiges" Management oder "richtige" Governance gegen "falsche" zu stellen Antworten


Peter Burkard

29.05.2009, 14:27 Uhr
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Herr Malik und Herr Wittmann wussten es schon immer früher als alle Anderen - mich überzeugen beide nicht - viel zu viel ich und mich und dann noch mein Hund vor allen Anderen ! Antworten


Kurt Bersinger

29.05.2009, 13:39 Uhr
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Sehr geehrter Herr Malik. Wie kann man Ihnen glauben, wenn Sie nicht einmal Ihre eigene Unternehmung im Griff haben? Ich finde es bedenklich, wenn Ihre eigenen Theorien nicht einmal von Ihren Kaderleuten gelebt werden. Ganz zu schweigen vom Umgang mit dem Personal. Das Personal ist das Kapital einer Unternehmung. Schon, aber nicht im MZ SG!! Antworten


Tino Lanni

29.05.2009, 13:19 Uhr
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Auch eine Uhr die nicht funktioniert, hat 2x am Tag recht. Wer jahrlang Untergangsvisionen marktschreierisch vertritt, wird irgendwann mal recht bekommen. Trotzdem lag er in 90% der Fälle falsch. Ich mache es lieber umgekehrt! Antworten


Alexander Müller

29.05.2009, 13:17 Uhr
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@Silvia Müller, doch Malik hat gewarnt. Doch leider haben ihn viele nicht wahr genommen. Sie sind also nicht die einzige Ignorantin. Wenn es gut geht, dann richten die Leute ihre Blicke auf Nebensächlichkeiten und belächeln die Kritiker. Antworten


Paul Müller

29.05.2009, 13:16 Uhr
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Schöne Worte, aber warum bringt dann Herr Malik seinen eigenen Laden nicht in den Griff? Wie kann ich jemandem glauben, der seine eigenen Worte in seiner eigenen Firma nicht in Taten umsetzen kann? Antworten


Silvia Müller

29.05.2009, 12:12 Uhr
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Also so laut hat Malik nie gewarnt, dass er als Crash-Prophet je auch nur einmal aufgefallen wäre. Jetzt ist er aber rechtzeitig auf den Zug aufgesprungen, um seine "Risk Management Krisenberatung" zu verkaufen. Erst seit einiger Zeit fällt auf, dass seine Newsletters sich nur noch um die Finanzkrise drehen. Vorher war da rein gear nix. Pure Luftnummer und Profiteure Antworten


Paul Thürig

29.05.2009, 11:43 Uhr
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Wenn Prof. Malik sogar tote Firmen wieder "auferwecken" kann,weshalb wird er dann nicht mehr von serbelnden Unternehmungen um Rat angegangen? Theorie ist das eine,die Praxis sieht aber meistens komplexer aus!Prof.Maliks Bücher sind sicher lesenswert und können wertvolle Impulse vermitteln , sie lösen aber die mannigfaltigen und schwierigen int. Wirtschaftsprobleme sicher nicht! Antworten


eugen bissegger

29.05.2009, 11:43 Uhr
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Wer das Buch von Reinhard K. Sprenger las: "Aufstand des Individuums", sich um wirtschatspolitische Zusammenhänge interessiert, musste, nicht nur deshalb, erkennen, dass eine solche "Zuchtanstalt" von aufgeblasenem Managementdenken nicht gut kommen kann. Grosser Schaden ist angerichtet worden, weltweit. Antworten


Wilhelm Friesen

29.05.2009, 11:35 Uhr
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Daß der Herr M. schon 2004 die Katastrophe vorausgesehen hat, muß ihn nicht besonders auszeichnen. Schließlich haben das alle gewußt, die noch über einen gesunden Menschenverstand verfügten. Und genau diese Leute werden heute auch in der Lage sein, das Marketing des Herrn M. angemessen einzuschätzen. Antworten


Hans Müller

29.05.2009, 11:34 Uhr
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So ganz allwissend ist Herr Malik auch wieder nicht! Vor ca. 20 Jahren wollte er beim Basler Architekturbüro Suter & Suter mitmachen, ich glaube im Verwaltungsrat. Noch nicht oder kaum angefangen, war die Firma schon pleite. Als Selbstdarsteller ist er perfekter und selbst noch lebende Firmen kann er auch nicht retten. Antworten


Peter Drucker

29.05.2009, 11:20 Uhr
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Ich bin selber BWL Professor, kenne Malik allerdings nicht persönlich. Es ist unbestritten, dass er ein brillianter Denker und Kommunikator ist. Allerdings hat er mit dem Aufbau eines Beratungs- und Schulungskolosses seine Unabhängigkeit aufgegeben. Ich kriege seit der Krise fast täglich eMails seiner Firma, und vermute, dass der Umsatz seiner Firma zusammengebrochen ist. Auch ihn hats kalt erwisc Antworten


felix simon

29.05.2009, 10:57 Uhr
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Ich war 1976 an der Uni St Gallen, man hatte eine gutes Konzept und gute Prof. einige der Prof wurden grössenwahnsinnig und haben die Konzepte ad absurdum geführt und ihre eigenen Taschen gewirtschaftet, mit Nebenjobs die bald ihre ganze Zeit beanspruchten. Der Streit führte zur Bedeutungslosigkeit der Uni und dem Abgleiten der Prof's ins esoterische. Verm. Heilsbringer haben wieder Konjunktur Antworten


Uwe Kleinschmidt

29.05.2009, 10:47 Uhr
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Offensichtlich ein gut organisierter Auftritt. Aber neu? Die Tatsache, dass wir seit Jahren unter dem Einfluss theoretischer Methodenwut leiden und verschworene Gemeinschaften ihre Territorien schützen, ist schon lange bekannt. Das gilt nicht nur im Finanz-, sondern auch im Gesundheitswesen und anderswo. Sonst hätte man hier längts bekannte Heilungsprozesse schon umgesetzt - ohne "Prämienschock". Antworten


Franziska Halter

29.05.2009, 10:39 Uhr
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Das gute an Maliks Bücher: Man versteht sie nicht nur, sondern weiss sie auch nutzbringend in die Praxis umzusetzen. Ich habe BWL studiert - viel Theorie, wenig Praxis. Erst nach drei Bücher von Malik verstand ich, was wirklich zählt: Das Tun, das gründliche Handwerk, die saubere, klare Arbeit. Vieles von Malik hat Peter F. Drucker schon angedacht, gesagt, geschrieben. Antworten


Walter Kunz

29.05.2009, 10:37 Uhr
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Dieser Mann kann tote Firmen wieder zum Leben erwecken. Hoffen wir das er auch die Schweiz berücksichtigt und für sein Wirken noch etliche freie Termine hat? Antworten


Simon Vonlanthen

29.05.2009, 10:32 Uhr
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Wenn er so gescheit ist, warum ist er dann nicht reich? Oder, wenn er reich ist, warum muss er dann noch solche kostenpflichtige Vorträge und Kurse halten? Es gibt sehr viele exzellente Manager, z.B. solche in der Schweizer Uhrenindustrie, die tolle Produkte und tolle Arbeitsplätze schaffen. Ich möchte mal sehen, wie dieser Malik deren momentane Umsatzeinbusse verschwinden lässt. ! Antworten


Hans Meier

29.05.2009, 10:32 Uhr
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Wie einer, der wie die "Alte Fasnacht" plappert! Es ist ja nicht neu, dass die Consulting Firmen ausser Spesen nicht viel Neues bringen. Schlimm ist, dass sich das Top-Management sich mittels solcher Firmen zu schützen versucht. Warum sollte nun Herr Malik das Rad drehen können, vorallem dass er ja die Misere schon lange voraus gesehen hat (super)!!!! Antworten


Adrian Jordi

29.05.2009, 10:11 Uhr
Melden

Das einzig wahre Buch ist die Bibel. Antworten


Balz Ehrensperger

29.05.2009, 10:10 Uhr
Melden

Malik ist nicht die Lösung, sondern die Hybris der selbsternannten Experten, welche Wissenschaft wie im Mittelalter betreiben und nur eines wollen: Geld und Macht. Dies ist legitim, alle wollen dies, aber die Verunglimpfung und die Selbstüberschätzung Anderer ist typisch für den österreichischen Voralpenredner. Die gesamte Branche stinkt zum Himmel und ist offensichtlich orientierungslos. Antworten


Alfredo Garcia

29.05.2009, 09:55 Uhr
Melden

Die Malik-Kultur mag so entspannend sein wie ein Geigenabend mit André Rieu; alles Weitere kann der geneigte Leser im Businessplan für Dummies nachlesen. Antworten


willi aerne

29.05.2009, 09:52 Uhr
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Malik hat die Situation der USA schon im Feb. 2004 schon richtig eingeschätzt. Er hat zu den gängigen Ansichten ein Alternativszenario beschrieben, dessen Schluss lautete: "Aber, wie gesagt, das ist nur ein Alternativszenario. Niemand braucht es als realistische Möglichkeit ernst zu nehmen. Außer Unternehmer und Manager, die überleben und die Chancen der nächsten Phase nützen wollen." Antworten


willi aerne

29.05.2009, 09:46 Uhr
Melden

Malik, Feb. 2004:Die USA wären in diesem Szenario nicht das Zentrum wirtschaftlichen Aufschwunges, sondern die Wiege programmierter Krisen. Die Gründe: Massiv überbewertete Sachwerte, bei Aktien wie bei Immobilien; die grösste Gesamtverschuldung, die es im Verhältnis zum Sozialprodukt je gab; verwüstete Unternehmensbilanzen, die niedrigste Profitabilität im realen Sektor, die niedrigsten Ersparn.. Antworten


Marcel Meyer

29.05.2009, 09:22 Uhr
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Seit 15J. lese ich nun seine Newsletter und habe auch zwei seiner Bücher gelesen. Also; er predigt dem Mgmt das Handwerk und da hat er eben in vielem unangenehm recht. Das seine Aussagen zynisch daher kommen mag stimmen - und als k-Unternehmer sind mir seine Kurse für x'000.--/Tag natürlich zu teuer. Aber eben, man kann sich ja seine Gedanken machen und muss nicht der "Herde" folgen. Antworten


Heinrich Tischhauser

29.05.2009, 09:19 Uhr
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Herr Malik hat es immer gesagt und er sagt es allen. Nur, was er sagt ist genau kalkuliert. Er muss ja 300 Berater beschäftigen. Ein anständiges Häppchen fällt dabei für ihn ab. So weit so gut. Wenn er so gut wäre, wie er sich als gut gibt, dann wäre er längst zum Weltmonument geworden. Aber bis dahin ist noch ein weiter Weg. Vorläufig bleibt ihm überissenes Marketing in eignener Sache. Antworten


Rainer Raschle

29.05.2009, 09:18 Uhr
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Die Welt ist voll von Experten, die hinterher behaupten, sie hätten es schon Jahre vorher kommen sehen. Antworten


Martha Meister

29.05.2009, 09:14 Uhr
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Krokodilsgesicht? Die Probleme der UBS müssen Herrn Grübel sehr zugesetzt haben, wenn er sich in so kurzer Zeit optisch so dramatisch verändert hat. Was Herrn Maliks "Trick" anbelangt, glaube ich gerne, dass es funktioniert. Kannte man diesen "Trick" doch schon in biblischen Zeiten: ...Wenn zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, bin ich mitten unter ihnen...altbewährtes Hausmittelchen. Antworten


Hans Saurenmann

29.05.2009, 08:55 Uhr
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Das Herr Gruebel anwesend war rechne ich Ihm hoch an, das heisst noch lange nicht dass man mit den Thesen einverstanden sein muss. Ueber die Jahre lernt man aus jeder Information die notwendigen Schluesse zu ziehen. Aus Erfahrung kann ich sagen, als kleiner Angestellten, ich habe die Blender welche sich Kader schimpfen, taeglich gesehen, und mich ergoezt an deren Arroganz und nichtskoennen. Gut so Antworten


Frank Schönenberger

29.05.2009, 08:52 Uhr
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Ich schätze Herrn Malik als Kontrapunkt sehr. Nur ist "Syntegration" nicht von ihm, sondern wurde von Stafford Beer entwickelt. Dieser wiederum hat die Methode u.a. auf den Arbeiten von Buckminster Fuller aufgebaut. Es lohnt sich die Original-Quellen zu studieren, falls man zum Thema Management-Kybernetik Substanz sucht. Antworten


Christian Ruhstaller

29.05.2009, 08:44 Uhr
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Der Neoliberalismus hat in keinster Weise versagt. 1. Zyklen sind normal und gehören zu jedem System dazu, ein System, welches diesen Zyklen standhalten kann, scheint schonmal mehr zu funktionieren, der Neoliberalismus tut das, solange Freiheiten gesichert werden,was heute zum Teil nicht mehr der Fall ist. 2. Hatten wir nie den reinen Neoliberalismus und werden ihn wohl auch nie haben. Antworten


Roland Knecht

29.05.2009, 08:43 Uhr
Melden

"... keine grossen Unternehmenskollapse, bei denen nicht ... Berater beteiligt waren" - tolle Schlussfolgerung! Und bei den meisten Bränden war die Feuerwehr nicht weit. Auch haben die meisten Menschen, die an einer schweren Krankheit gestorben sind, zuvor einen Arzt besucht. Nach Malik könnte man wohl auch den Winter abschaffen, wenn man konsequent auf warme Kleidung verzichten würde... Antworten


Heini Heidegger

29.05.2009, 08:36 Uhr
Melden

Mein Bruder und einige Kollegen von ihm haben mal einen Aushilfsjob angeboten bekommen, welchen sie selbstverständlich angenommen haben: Ins KKL in Luzern gehen, sich einen Vortrag anhören, von dem sie nichts verstanden haben und an den richtigen Stellen klatschen. 100 CHF für 90 min. Studenten füllen eine Vortragshalle. Redner: Fredmund Malik Antworten


Ernst Walther

29.05.2009, 08:10 Uhr
Melden

Herr Malik muss ein steinreicher Mann sein. Er hat die Kriese vorausgesehen. Zudem ist er angeblich ein Ass im Futurehandel. Fazit: Entweder er war so short auf die ganzen Märkte und heute so steinreich, dass er solche Auftritte nicht mehr nötig hat, oder er ist ganz einfach ein Lügner wie alle andern die "es haben kommen sehen". Jeder kann sich hier seine eigene Meinung bilden. Antworten


Werner Meier

29.05.2009, 08:08 Uhr
Melden

Dass dieser Mann immer noch Oeffentlichkeit gewinnt, ist schon erstaunlich. Für mich ist er längst als Scharlatan enttarnt. Antworten


Patrick Baumgartner

29.05.2009, 07:58 Uhr
Melden

Tönt für mich wie ein Schlangenöl Verkäufer. Die Wirtschaft unterliegt schon seit immer Zyklen, jetzt ist sie gerade in einem tiefen Tal, in 2, 3Jahren schwingt sie wieder oben auf und in 7, 8Jahren kann Malik dann wieder den gleichen Vortrag halten. Grübel muss schon ziemlich verzweifelt sein, dass er 5 Stunden mit diesem Illusionisten verschwendet. Antworten


chris stalder

29.05.2009, 07:55 Uhr
Melden

M. war zu meiner Zeit einer der wenigen Professoren, die nicht bloss an deutschen Unis herumgerödelt hatten bevor sie nach St. Gallen kamen. - Der Erfolg ist ihm mittlerweile wohl in den Kopf gestiegen. Recht hat er allerdings: Berater und v.a. Headhunter sind für Unternehmen "toxisch". Eigenes Denken und die richtigen Leute im Betrieb fördern, das macht den guten Führer aus. Entlasst die Showmen! Antworten


Peter Bräm

29.05.2009, 07:44 Uhr
Melden

Leben in Saus und Braus und am Schluss in kleine Zweitwohnungen abzutauchen versuchen: Die werden enden wie von Karl Marx beschrieben! Antworten


Stefan Weise

29.05.2009, 07:28 Uhr
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...Hintergrund Recherche sollte vor Ausgabe eines solchen Artikels schon eine Bedingungen sein! Herrn Malik als...Dieser Mann kann tote Firmen wieder zum Leben erwecken...zu bezeichnen is schon sehr dreist! Ich kenne den Herrn sehr gut und ich muss mich dem Vor-Kommentar anschliessen, Wasser predigen aber Wein saufen! und das ist sehr diplomatisch wiedergegeben. Antworten


Marcel Zufferey

29.05.2009, 07:13 Uhr
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Fredmund Malik gehört zu den versiertesten Kritikern des Neoliberalismus- das Interview, das er diesbezüglich unlängst in der Weltwoche (!) gegeben hat, geniesst schon fast Kultcharakter! Ich kann die Meinung der anderen Kommentatoren nicht teilen- und abgesehen davon: Schon Rousseau lieferte mit seinen Schriften die Grundlage der modernen Erziehung, steckte die eigenen Kinder aber ins Waisenhaus! Antworten


Dante A. Eggenberger

29.05.2009, 06:47 Uhr
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"Guru" ist wirklich woertlch zu nehmen. Erschreckend, wie die die sog. Elite keinen Gedanken selber denken kann. Sie brauchen alle ihre Ver-/Fuehrer, von einem zum naechsten. Um selber zu verfuehren. Gibt's eine esoterischere, also irrationalere Industrie? Die sich aber soo wissenschaftlich gibt. Darauf fusst unser ganze Turmbau und -fall. Antworten


Stefan Prebil

29.05.2009, 04:33 Uhr
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Nun ja - alle die ein ähnliches Geschäft betreiben wie Herr Malik wussten nun plötzlich seit Monaten oder gar Jahren wie die enden wird... purer Oportunismus? Wer könnte es verwehren? Ist es nicht das Geschäft genau dieser Gurus, welche die ach so gläubige Gemeinschaft zuerst durch ideologische Glaubenssätze in die Irre führen, nun glauben machen wollen, dass genau diese Ideologie das Problem war? Antworten


Jon Stewart

29.05.2009, 03:21 Uhr
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Das ist wahrscheinlich der hundertste der von sich behauptet Er habe die Krise vorausgesehen. Jetzt noch etwas mehr Angst verbreiten und eine "revolutionaeres" Business-Modell predigen scheint eine gute Strategie fuer Consultants zu sein. Aber unter anderem diese Angstmacherei verhindert einen schnellen Aufschwung. In einem Punkt gebe ich Herrn Malik recht: Schmeissen Sie sofort Ihre Berater raus! Antworten


Simone Graf

29.05.2009, 02:04 Uhr
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Schlauer Kopf: Zur rechten Zeit mit der passenden Geschäftsidee am richtigen Ort. Jene schlauen Köpfe, die zuvor abgesahnt hatten, kaufen sich jetzt aus der Portokasse ne Mittelklasswohnung. Falls die Aufstände ausbleiben verkauft man im nächsten Aufschwung mit Gewinn. Denn Schlimmeres als brennende Villenviertel können sich die, die jegliche Bodenhaftung verloren haben, gar nicht mehr vorstellen! Antworten


Bruno Froehlich

29.05.2009, 01:56 Uhr
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Das Dessert des Financier schmeckt mir. Vor 35 Jahren, ich einer der ersten Berater in Zuerich, warnte vor der Kursitis als das Kader teure Ausbildungstage und Lunches besuchte, in der Meinung die "Rezepte" wuerden etwas bewirken. Vortrag und Dokumente waren bald vergessen, alles blieb wie es wahr, kostete Geld und Zeit. Erfahrung macht man, die kauft man nicht.Seit Jahren denke ich an Aufstaende Antworten


Stephen Schmid

29.05.2009, 01:32 Uhr
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Ein Mann, der einst wusste wovon er sprach, sagte in einem seiner letzten Interviews: „Die Gier ist eine Sau“ und weiter (sinngemäss) „das sprechen über die Wahrheit bedarf einer gewissen Unabhängigkeit.“ Antworten


Hans Walter

28.05.2009, 23:09 Uhr
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Malik, der nächste Guru, das hat uns gerade noch gefehlt! Die Leute sollten vor allem anfangen, wieder selbst zu denken, statt einem Guru nachzubeten. Antworten


Stefan Brennwald

28.05.2009, 23:05 Uhr
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Nur am Rande: Malik hat braune Augen - oder trägt er etwa zu allem Guruübel noch farbige Linsen ? Dies einfach zur Glaubwürdigkeit des ganzen etwas tendenziösen Heilsgemurmel hier. Antworten


Stefan Brennwald

28.05.2009, 23:03 Uhr
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Peinlich, wie jemand dermassen aus der Krise Kapital schlägt. Genau die gleiche Herde, die dem Sh/Value hypnotisch nachbetete. Gut daran ist lediglich, dass eine neue Bescheidenheit - zumindest bei den "anderen Managern" (aussser Malik) gefordert wird. Weiter sollte Malik auch den exzessiven Boni (nicht nur den Bonussystemen) den Kampf ansagen, oder die Villenbesitzer dürften bald alle umziehen. Antworten


Georg Niklaus Thomas

28.05.2009, 22:41 Uhr
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Ueberprüfen Sie doch mal die Abzockerei des Herrn Malik bei der österreichischen Bundesbahn und Sie werden staunen, wie leicht es ist, Wasser zu predigen und Wein zu trinken.... Antworten



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