Wirtschaft
Doris Leuthard: «Weitere Entlassungen sind nicht ausgeschlossen»
Von Hubert Mooser. Aktualisiert am 15.04.2009
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Frau Bundesrätin, die UBS hat den Abbau von 2500 Stellen in der Schweiz angekündigt. Es kommt zu 1200 bis 1500 Entlassungen. Waren diese Massnahmen mit der Regierung abgesprochen?
Ja, ich bin frühzeitig und gut von der UBS über den bevorstehenden Personalabbau informiert worden.
Welche Massnahmen werden für die Betroffenen erarbeitet?
Wichtig ist jetzt, die Restrukturierung für die Betroffenen abzufedern. Der Kanton Zürich, wo besonders viele Leute entlassen werden, hat in Zusammenarbeit mit der UBS bereits verschiedene Massnahmen vorbereitet, die jetzt rasch umgesetzt werden können. Die Arbeitslosenversicherung kümmert sich parallel dazu um die Vermittlung und unterstützt die Betroffenen im Rahmen der arbeitsmarktlichen Massnahmen.
Muss man damit rechnen, dass dies nicht der letzten Stellenabbau bei der UBS und im Finanzsektor ist.
Noch haben sich die Finanzmärkte nicht beruhigt. Sie bleiben instabil. Das heisst, dass weitere Stellenverluste nicht ausgeschlossen werden können. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 15.04.2009, 15:14 Uhr
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