Wirtschaft

Dougan: Ohne Boni nicht so erfolgreich

CS-Chef Brady Dougan verteidigt die hohen Bonuszahlungen für das Management der Grossbank: Diese dürften nicht getrennt vom Erfolg seiner Bank betrachtet werden.

Der 70-Millionen-Franken-Mann: CS-Chef Brady Dougan.

AFP

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Die Kompensationsmodelle hätten es erst ermöglicht, dass die Credit Suisse (CSGN 24.01 0.04%) so hervorragend dastehe und ohne Finanzhilfe durch die Krise gekommen sei, sagte Brady Dougan in Videointerviews auf «NZZ Online» und dem Wirtschaftsportal «Cash». Er verglich die Leistungen der Schweizer Grossbank auch mit derjenigen anderer Finanzinstitute. Wäre vor fünf Jahren bei acht vergleichbaren Banken dasselbe Bonusprogramm lanciert worden, würden die Manager von sieben heute keinen Bonus erhalten, sagte er. Trotzdem räumt er ein: «Unsere Löhne sind ein kontroverses Thema.»

Dougan zeigte sich überzeugt davon, dass es ohne solche Lohn- und Bonusmodelle viel schwieriger gewesen wäre, die Bank durch die Krise zu führen. Das heute heftig diskutierte Bonusmodell sei für die CS bei der Einführung vor fünf Jahren weniger ein Vergütungsmodell, sondern vielmehr eine Investition gewesen.

Über 70 Millionen

Ende März hatte die CS bekanntgegeben, wie viel ihre obersten Manager aus einem für das Jahr 2004 lancierten Bonusprogramm erhalten. Insgesamt verteilte die Schweizer Grossbank am Dienstag Aktien im Gegenwert von rund 3 Milliarden Franken. Alleine Konzernchef Dougan erhielt ein Aktienpaket im Gegenwert von über 70 Millionen Franken.

Am Morgen hatte das Finanzinstitut seine Resultate präsentiert. Mit einem Gewinn von über 2 Milliarden Franken erreichte die CS auch wieder das Gewinnniveau, auf dem sie sich in den ersten drei Quartalen des vergangenen Jahres bewegte. Das Ergebnis der Grossbank entspricht auch den Erwartungen der Analysten, die im Schnitt mit einem Quartalsgewinn von rund 2,1 Milliarden Franken gerechnet hatten.

Anders zusammengesetzt

Der Überschuss setzt sich nun etwas anders zusammen: So hat die Vermögensverwaltung (Private Banking) mit 892 Millionen Franken 10 Prozent weniger zum Gewinn beigetragen. Der Vorsteuergewinn der Investmentbank ist sogar um 26 Prozent tiefer ausgefallen und betrug 1,79 Milliarden Franken. (bru/sda/)

Erstellt: 22.04.2010, 13:28 Uhr

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47 Kommentare

Hans Vögtlin

30.04.2010, 10:01 Uhr
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Dougans Aeusserungen gleichen denen jenes Lehrers, welcher lauthals verkündet, er werde inskünftig nur noch Dienst nach Vorschrift leisten, also das Minimum, wenn er nicht mindestens auf Weihnachten einen Jahresbon erhalte. Was soll eigentlich die falsche lateinische Bezeichnung B O N U S ? Ein solches Substantiv existiert in der klassischen Sprache n i c h t. Antworten


Daniel Oester

23.04.2010, 16:52 Uhr
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Tatsache ist, dass viele andere Länder stolz und glücklich wären, Grossfirmen wie CS, Novartis, Nestle, etc. zu beherbergen. Die Firmen garantieren dem Staat hohe Steuereinnahmen, der Bevölkerung Arbeitsplätze, dem Nachwuchs weltweit einmalige Ausbildungsplätze , hohe Investitionen in Forschu. und Entw. etc. Darüber sollten wir einmal nachdenken, bevor wir die besten Kühe im Stall schlachten. Antworten


Al Kleebodmer

23.04.2010, 13:53 Uhr
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" Ein Manager ohne Fussvolk ist nähmlich ein Nichts, ein Fussvolk ohne Manager ein immer noch funktionierender Betrieb." Erzählen Sie das mal den Nordkoreanern. Antworten


Emanuel Meier

23.04.2010, 11:35 Uhr
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@Affolter Kurt: Verzeihen Sie, aber den Zusammenhang müssen sie mir schon noch erklären. Ich bin kein Anhänger der SVP, aber das mit dem mangelnden Deutsch oder Englisch dürfte eher zur gegenseite passen, denn zur SVP... Antworten


Emanuel Meier

23.04.2010, 11:33 Uhr
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Erst wenn alle grossen Unternehmen abgewandert sind, merken all die tollen Steuerzahler hier wohl, dass die Boni zwar schlecht aber das geringere Übel dartellen: Rechnet bitte aus, was die grossen UNternehmen an Steuergeldern, Pensionskassen, Arbeit etc. produzieren...ohne diese müsste ein jeder mehr bezahlen. Der Staat lebt nicht von den Kleinen! Antworten


Erich Brander

22.04.2010, 20:57 Uhr
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Es heisst immer wieder, ohne Boni würden die "guten" Banker abwandern. Wohin denn? Welche Bank nimmt denn einen Brady Dougan, wenn sie ihm für EIN JAHR einen Bonus von CHF 71 Mio. bieten muss, damit er seine Leistung erbringt? Ich kann nur hoffen, dass diese exorbitanten Einnahmen üppig versteuert werden. Antworten


Altorfer Kurt

22.04.2010, 20:25 Uhr
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Herr Dougan ist ein Fall für die SVP! Ich habe diesen Mann noch nie Deutsch sprechen hören und Englisch ist doch in der Schweiz noch keine Amtssprache! Antworten


Norbert Kamber

22.04.2010, 20:01 Uhr
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@Aldo Stalder. Tatsächlich fliesst der Gewinn der SNB dem Bund und den Kantonen zu. Wenn die SNB wegen Bankenrettungen bzw. Ramschapierkäufen Verluste statt Gewinne schreibt und gleichzeitig nahezu zinslose Darlehen vergibt, wird nicht nur das Geld entwertet sondern werden auch zwanglsäufig die Steuerzahler stärker belastet. Antworten


Beatrice Schellenberg

22.04.2010, 19:36 Uhr
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Wie wahr! @T. Wüthrich: ohne Ihr Personal wären die Chefs der Grossbanken nicht viel (sagte ich schon an der GV der CS 2009) / @M.Guggenbühl:Wer leidet unter diesen Geldspielereien?Es reicht wirklich langsam/ (was tun Sie nun dagegen? An die Moral der Herren in der Teppichetage appellieren? Nein, nein meine Herren die VRP's, CEO's haben keine Zeit für solche Anliegen, die müssen hart arbeiten! :) Antworten


Bruno Bänninger

22.04.2010, 18:55 Uhr
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Kann ein "Top-Banker" es sich leisten, auch ein guter, anständiger Mensch zu sein? Die Wirklichkeit zeigt, Bankgeschäfte und Moral sind unvereinbar. Realitätsverlust und unersättliche Gier zerstörten Milliarden und Vertrauen. Die gleichen Banker bauen an der nächsten Katastrophe. Die Regierungen schauen zu. Wie lange noch? Solange bis die "Revolte der Massen" ausbricht. (J.O. y Gasset) Antworten


Aldo Stadler

22.04.2010, 17:06 Uhr
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@ Norbert Kamber: Habe schon wieder etwas gelernt: Der Staat vergibt fast zinslose Darlehen ? Gehen Sie bitte mal über die Bücher. Vielleicht meinten Sie ja die SNB. Nur Schade, dass der Bund nicht an der SNB beteiligt ist. Antworten


Norbert Kamber

22.04.2010, 16:54 Uhr
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@Aldo Stalder, die CS hat übrigens vom Amerikanischen Steuerzahler ebenfalls eine Staatshilfe erhalten. Mal ganz abgesehen davon, dass die CS sich natürlich beim Staat mit nahezu zinslosen Darlehen eindecken konnte und kann. Antworten


Stefan Baumgartner

22.04.2010, 16:47 Uhr
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Ohne Boni nicht so erfolgreich! Hat uns die UBS einen Gewinn verheimlicht? Antworten


Fritz Moser

22.04.2010, 16:45 Uhr
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Scharlatane hoechsten Grades! Gegenseitig sich Boni und Gratisaktien zujubeln! Warum glauben diese Gauner, dass ihre Gamblingjobs so viel anspruchsvoller und besser sind als diejenigen von Wissenschaftern, Pflegepersonal oder schlicht all derer, die in der Realwirtschaft taetig sind? Sofortige international geltende Plafonds muessen her! Ist das denn so schwierig? Antworten


jan herzig

22.04.2010, 16:21 Uhr
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Ich frage mich doch wie schlimm dieser Job eigendlich sein muss, wenn man ihn nur machen will gegen diese Abstruse, vollkommen jeder Realität fernen Bezahlung. Es gibt auch Menschen auf dieser Welt, die einen guten Job machen weil sie Freude daran haben; Aber diese Ideale sind leider selten geworden wies scheint... Antworten


Aldo Stadler

22.04.2010, 16:17 Uhr
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An alle Stänkerer: 1.Keiner ist gezwungen Kunde bei CS zu sein !! 2. CS hat keine Staatshilfe beansprucht. 3. Lehman-Opfer sollten sich Fragen, ob Anlagen mit einer überdurchschnittlichen Rendite nicht auch schon in der Vergangenheit höhere Risiken verlangten. Gier frisst Hirn ! PS: Bin kein CS-Mitarbeiter bzw. Aktionär Antworten


Johannes Fischer

22.04.2010, 16:09 Uhr
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Das kommt davon, wenn man Ausländer, die mit den ursprünglichen typischen Schweizer Tugenden nichts am Hut haben, in so hohe Positionen hisst. Wenn ein echter Unternehmer, der mit seinem Vermögen im Risiko steht, gut verdient, dann OK, denn er verliert ja bei schlechtem Verlauf. Steht der Herr CS CEO echt im Risiko? Nein, es ist nicht sein Geld, mit dem er für sich risikolos manipuliert. Antworten


Oliver Dutler

22.04.2010, 15:52 Uhr
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Dieses Märchen wird noch immer aufgetischt und solange Manager gegenüber der Unternehmung nicht mit ihrem ganzen Privatvermögen haften, solange kann auch keiner 70 Mio. CHF rechtfertigen. Nun ja, eine kleine Bemerkung braucht es doch noch, so viel ich weiss setzten sich die 70 Mio aus den vergangenen 5 Geschäftsjahren zusammen, wenigstens eine Änderung, auch wenn gegen aussen nicht sich sichtbar Antworten


Rudolf Kunz

22.04.2010, 15:41 Uhr
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@ Yves Schneider: ein Fussvolk ohne Manager ist auch nicht viel, denn der Manager bringt ihnen die Arbeit!!! Antworten


Rudolf Kunz

22.04.2010, 15:38 Uhr
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@ Rolf Iseli: sicher sind die Bonis heutzutage viel zu hoch. Dennoch Hayek, Grether & Co gehen sicher auch nicht lehr aus und haben mit ihren Aktien Mia. verdient !!!! Antworten


Ernst Bucher

22.04.2010, 15:34 Uhr
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Lieber Herr Dougan. Ich habe als Ordinarius und Institutsleiter sicher ebensoviel gearbeitet wie Sie, und musste für alles geradestehen.Ich habe während 30 Jahren nicht einmal 10% verdient wie Sie in 1 Jahr. Aber glücklicherweise bin ich nicht so vom Mammon besessen wie Sie!!Sonst würde ich mich zutiefst schämen!! Antworten


Thomas Späni

22.04.2010, 15:09 Uhr
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Lieber Herr Duogan Die Bonibezüger sollen sich nicht zu wundern, wenn dann die "unsinnige" 1:12 Initiative angenommen werden sollte. Selbstbeschränkung wäre eine Tugend, aber eben. Das gute Egebnis der Bank soll allen, den Mitarbeitern, den Bankkunden zugute kommen. Ebenfalls könnte so die EK-Quote erhöht werden. Weitere Beschränungen werden folgen. Hänschen nicht lernt, lehrt Hans nimmermehr Antworten


Beat Bielser

22.04.2010, 15:05 Uhr
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Ich stimme Herren Dougan voll und ganz zu. Ohne solche Lohn- und Bonusmodelle wäre es wirklich viel schwieriger gewesen die Bank durch die Krise zu führen ..... es hätte wohl erst gar keine Krise in dem Umfang gegeben. Antworten


Pedro Behr

22.04.2010, 15:00 Uhr
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Seine Erklärung macht durchaus Sinn: die Angestellten meines KMU brauchen in schwierigen Zeiten auch viel höhere Löhne und Boni. Nur komisch, dass mir dann meine Hausbank keinen Kredit dafür geben will... Antworten


Marcel Kraus

22.04.2010, 14:57 Uhr
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Ohne Finanzhilfe der US-Regierung hätte die Credit Suisse kaum überlebt; sie hätte ihre Forderungen bei den US-Bankinstituten abschreiben müssen und wäre vermutlich heute nicht mehr am Markt tätig. Das Kurzzeitgedächtnis von Herrn Dougan zeigt schon erstaunliche Lücken. Antworten


Paul Dettling

22.04.2010, 14:53 Uhr
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Ich staune, aber am meisten darüber, dass man sein Geld noch bei einer solchen Bank anlegen kann. Von irgendwo muss das Kapital schliesslich kommen, ich habe meine UBS- und CS-Konti jedenfalls zur Raiffeisen, Migrosbank und Postfinance verlegt, weder Zins noch Rendite sind dabei geschrumpft! Antworten


Norbert Kamber

22.04.2010, 14:51 Uhr
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Wo wären wir denn ohne Banker mit ihren Millionenboni? Diese Banker haben schliesslich dank ihren Boni die moderne Medizin entwickelt, den Rechtstaat erfunden, die Autos, Flugzeuge, Telefone, Computer, Bildschirme etc. entwickelt und waren auch als erste auf dem Mond. Ganz eindeutig: Ohne Banker mit Millionenboni - keine Zivilisation. Antworten


Frieda Muster

22.04.2010, 14:51 Uhr
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Ihr wisst gar nicht was die CS der gesamtem Wirtschaft bringt!! Informiert euch doch zuerst bevor ihr was sagt. Und das der Gewinn nichts mit dem Bonus zu tun hat, sollten also wirklich langsam alle wissen. Dougan ist Tag und Nacht unterwegs, kein Privatleben nichts, er hat sich für das entschieden und damit ist der Lohn auch gerechtfertigt, ihr könnt euch einen solchen Job gar nicht vorstellen!! Antworten


Dani Kobler

22.04.2010, 14:41 Uhr
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Wie es schein hat die CS noch immer genug (zufriedene oder zu wechseln zu faule) Kunden die diesen Unsinn mit ihren Gebühren am Laufen halten. Wie viele davon haben wohl mit Lehman Papieren Verlust gemacht sind aber immer noch bei der CS? Antworten


Hans Inauen

22.04.2010, 14:40 Uhr
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Es ist natürlich offensichtlich dass Bilanzen von Grossbanken nicht wirklich überprüft werden können, vergleichbar wenn ich die Bibel in einer Woche lesen möchte. Wie Anlagen bewertet werden ist allerdings von bedeutender Auswirkung auf das Geschäftsergebnis und dass viele Immobilien und Papiere überbewertet wurden hat ja zum Banken-Fiasko geführt. Lassen wir uns überraschen. Antworten


paloma weis

22.04.2010, 14:39 Uhr
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Es ist die Entscheidung eines jeden, sich von solchen Banken zu verabschieden. Nur so kann man diese Banken zur Vernunft bringen und deren unmoralisches Handeln abstellen. Es gibt "andere", mehrere!!!. Ich bin zufrieden mit "meinen" Banken. Aber vielleicht ist es ja nicht chic, wenn man sein Konto nicht bei CS oder UBS hat. Jeder Mensch kann mit seinen Entscheidungen täglich sehr viel bewegen! Antworten


Stine Lee

22.04.2010, 14:35 Uhr
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Bald kommt es soweit dass der Bund (bzw. die Steuerzahler) für die exorbitanten Boni der Chefs aufkommen müssen, wenn die Bank/Firma Pleite geht, mich würde sowas nicht wundern! Antworten


Stefan Bosshard

22.04.2010, 14:32 Uhr
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Die CS weist einen Quartalsgewinn von 2,1 Mrd. Franken aus, und Brady Dougan kassiert einen Bonus von 71 Mio. Meiner Meinung nach wäre es nun an der Zeit, dass die CS endlich die Lehman-Opfer entschädigt, die sie und ihre unqualifizierten Kundenberater auf dem Gewissen haben. Antworten


Sandro Wolf

22.04.2010, 14:28 Uhr
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@Y. Schneider: 1 zu 12 so fair sein??? Buchhalter, Cafeteria-Angestellte, Putzfrauen, usw braucht es auch, aber es gibt solche wie Sand am Meer. Aber Leute, die ein IPO durchführen können, den idealen Käufer für einen Geschäftszweig diskret finden können oder ein ruiniertes Unternehmen retten können gibt es nur eine Handvoll pro Land. Solche Leute sind zurecht 20-50mal mehr Wert als wir "Normalos" Antworten


Heinz Frei

22.04.2010, 14:26 Uhr
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Lieber Herr Duogan Ich gratuliere Ihnen und Ihrem Team. Die nächste Blase bläst sich jetzt schon auf, da bin ich mir ganz sicher. Es grüsst ein Kleinsparer mit 0,56463 % Zins auf seinem Sparbüechli. Antworten


Thomas Wüthrich

22.04.2010, 14:11 Uhr
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Wie schon vorherige Menschen geschrieben haben, ohne Ihr Personal wären die Chefs der Grossbanken nicht viel, umgekehrt könnten diese Angestellten auch mit nicht Grossverdienern arbeiten. Alle guten Ideen kommen ja auch nicht nur von den sogenannten Grossen. Zudem gibt es auch Banken mit Erfolg, die nicht so übertreiben mit den Cheflöhnen. Diese wurden in letzter Zeit darum noch beliebter. Antworten


Marc Freyburger

22.04.2010, 14:09 Uhr
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Vermutlich will uns Herr Dougan damit auch noch sagen, dass - sollte die Boniquelle zukünftig nicht mehr so munter sprudeln - bei der CS halt erfolgreiches Arbeiten verweigert wird. Bonus und Erfolg als korrelierendes (um nicht zu sagen erpresserisches) Arbeitsethos bei der CS. Antworten


Jürg Schmid

22.04.2010, 14:09 Uhr
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Verpflichtet ein Spitzensalär nicht auch, mindestens moralisch, zu einer Spitzenleistung? Dies ohne dass es noch mit einem Bonus garniert wird. Der grösste Teil des Erfolges dürfte sowieso der guten Arbeit aller Mitarbeitenden zu verdanken sein sowie der Wirtschaftsentwicklung und dem Umfeld. Antworten


Walter Schmid

22.04.2010, 14:08 Uhr
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Der Erfolg seiner Bank?? Lehmann-Schrottpapiere verkaufen und dann die Kunden hängen lassen, aber dafür die Kohle selber einsacken? Das ist der Erfolg seiner Bank! Antworten


Juan Hurtado

22.04.2010, 14:00 Uhr
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Schon erstaunlich, dass die Bankers nicht fähig sind, mit den ohnehin bodenlosen Löhnen (im Schnitt CHF 270.000!) eine ansprechende Leistung zu Gunsten der Kunden und Firma abzuliefern, wenn sie nicht zusätzlich mit einem unverschämten Bonus geködert werden. Dougan bestätigt dies mit seiner Aussage glasklar, seine Gilde gleichzeitig anschwärzend! Antworten


Markus Guggenbühl

22.04.2010, 14:00 Uhr
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Dass die Grossbanken bereits wieder soviel Gewinn machen, ist ebenso ärgerlich wie ihre Boni. Das eine hängt mit dem andern tatsächlich zusammen. Wer leidet unter diesen Geldspielereien? Die Industrie, die Wirtschaft, die Arbeitnehmer, die Menschen in der 3. Welt. Es reicht wirklich langsam. Antworten


Benno Suter

22.04.2010, 14:00 Uhr
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Mit unverzinslichen Fremdkapitalien und vermutlich einem grossen Einsatz von Risikotransfers Gewinne zu erzielen, ist nicht eben eine sehr grosse Kunst. Wahrscheinlich der Hauptgrund für die rasche Gewinnerholung in der Bankbranche. Die Frage muss erlaubt sein, weshalb die Notenbanken nicht praktisch unverzinsliche Kredite direkt an andere Industrieen vergeben, um dort Gewinne sprudeln zu lassen. Antworten


Rolf Hörler

22.04.2010, 13:59 Uhr
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Ist jemand ueberrascht, dass gerade er die hohen Boni verteidigt? Antworten


Jürg Suter

22.04.2010, 13:59 Uhr
Melden

Für diese windigen Erklärungsversuche über seine Bonushöhe hat her Dougan ein dickes Lob verdient. Antworten


Daniel Stirnimann

22.04.2010, 13:50 Uhr
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Das Geschäftsmodell der CS: Investoren mit 'geschönten' Informationen und Zahlen ködern, kassieren, Beihilfe zum Betrug leisten, dann diese unter dem Deckmäntelchen des Bankgeheimnisses im Regen stehen lassen und dafür noch Bonus kassieren. Tolle Leistung von Verwaltungsrat, Geschäftsleitung, einzelnen CS-Banker und der Finanzmarktaufsicht (FINMA). Antworten


Yves Schneider

22.04.2010, 13:46 Uhr
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Diese Erklärungs- und Rechtfertigungsversuche der Milliardenboni und Löhne sind reine Schaumschlägerei . Würden die Banken diese Summen gerecht auf alle Mitarbeiter verteilen und entsprechend gerechte Löhne (1:12) zahlen würde niemand die Glaubwürdigkeit des Management anzweifeln. Ein Manager ohne Fussvolk ist nähmlich ein Nichts, ein Fussvolk ohne Manager ein immer noch funktionierender Betrieb. Antworten


Rolf Iseli

22.04.2010, 13:43 Uhr
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Immer dasselbe Märchen. Nur die Erzähler wechseln... Wie erklärt sich denn z. B. der Erfolg unserer Uhrenindustrie im Wettbewerb mit dem Weltmarkt ? Sind wir die einzigen Uhrenhersteller oder verdienen die besten Uhrmacher der Welt (und das sind sie mit Sicherheit) auch so exorbitant ? Antworten



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