Wirtschaft
Dougan verdient 1812 Mal mehr als seine Mitarbeiter
Aktualisiert am 21.06.2010 116 Kommentare
Travail-Suisse-Exponenten erläutern ihre Studie. (Keystone Video)
Umfrage
Managerlöhne: Würden Sie ein Verbot von Abgangs- und Antrittsentschädigungen unterstützen?
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Nein
Travailsuisse
Travailsuisse ist eine schweizerische Dachorganisation der Arbeitnehmenden, die am 14. Dezember 2002 in Bern gegründet wurde.
Travailsuisse ist eine Dachorganisation. Sie vertritt die Interessen der ihr angeschlossenen autonomen Arbeitnehmerverbände und deren Mitglieder in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Die Organisation orientiert sich an den Werten der christlichen Sozialethik, den Regeln der Sozialpartnerschaft und der demokratischen Grundordnung.
Stellungnahme der Credit Suisse
«Zu den Zahlen: Die Angaben der Travailsuisse zur Vergütung der Geschäftsleitung der Credit Suisse für 2009 sind falsch - gemäss Geschäftsbericht waren die Vergütungen deutlich tiefer, d.h. 19 Mio für den CEO und im Schnitt 12 Mio für GL-Mitglieder. 90% dieser Beträge sind zudem langfristig gesperrt.
Der Fehler: Es falsch, die in 2010 angefallene Ausbezahlung des Vergütungsprogramms PIP zur 2009-Vergütung zu addieren. PIP war der über 5 Jahre gesperrte Anteil der Vergütung von 2004, und die hohen Wertgewinne auf dem PIP-Instrument wiederspiegeln die sehr gute Entwicklung der Bank über die letzten 5 Jahre. PIP hätte auch wertlos verfallen können.
Zu unserer Vergütung: Unabhängig von den irreführenden Zahlen von Travailsuisse ist es so, dass die CS auf allen Stufen und in allen Bereichen marktgerechte Löhne zahlt. Das Lohngefüge wiederspiegelt die verschiedenen Funktionen und Verantwortungsbereiche sowie die grosse Vielfalt an Geschäftsfeldern, Ländern und Märkten, in denen wir tätig sind.
Beim Vergleich von Unternehmen und Vergütungssystemen gilt es mehrere Dinge zu beachten: ob hohe Vergütung mit hohem Unternehmensgewinn einhergeht; ob die Vergütungssysteme langfristig ausgerichtet sind; ob die Vergütung klar transparent ausgewiesen ist. In all diesen Bereichen schneidet die Credit Suisse sehr gut ab.»
Artikel zum Thema
Stichworte
Trotz der Rezession hat sich bei vielen Schweizer Grossunternehmen das Lohn-Gefälle verstärkt. In 13 der 27 untersuchten Firmen stiegen im 2009 die Durchschnittslöhne für die Spitzenmanager stärker als die Tiefstlöhne.
Konkret vergrösserte sich der Graben bei den Grossbanken UBS und Credit Suisse, aber auch in anderen Branchen, beispielsweise beim Chemiekonzern Clariant oder beim Reisekonzern Kuoni.
Im Schnitt stieg der Lohn eines Konzernleitungsmitglieds im vergangenen Jahr bei den Unternehmen um 20 Prozent. Die Lohnschere - also das Verhältnis zwischen dem Durchschnittslohn auf der Teppichetage und jenem auf der untersten Gehaltsstufe der Unternehmen - vergrösserte sich um 18 Prozent. Seit 2002 hat sich die Lohnschere gar um 70 Prozent geöffnet.
Stärkster Anstieg bei der UBS
Am stärksten stieg im letzten Jahr das Lohngefälle bei der UBS, wie es in der Mitteilung des Gewerkschaftsdachverbands Travail.Suisse heisst. Bei der Grossbank verschlechterte sich das Verhältnis zwischen den Löhnen der Topmanager und dem Tiefstlohn von 1 zu 51 im 2008 auf 1 zu 190.
Dies entspricht einer Ausweitung der Lohnschere um 274 Prozent. Seit 2002 hat sich die Lohnschere bei der UBS allerdings um 25 Prozent geschlossen.
Bei der Credit Suisse betrug das Verhältnis zwischen den Topmanager-Löhnen und dem Tiefstlohn im 2009 gar 1 zu 590. Dies entspricht einer Steigerung von 203 Prozent im Vergleich zum 2008. Seit 2002 öffnete sich die Lohnschere um 151 Prozent.
Der Chef der Grossbank, Brady Dougan, erhielt mit 90 Millionen Franken gemäss Travail.Suisse die höchste Vergütung im 2009. Das ist 1812 Mal mehr als der tiefste Lohn bei der Grossbank. Die Credit Suisse selbst bestreitet diesen Sachverhalt. (Siehe Stellungnahme in der Box links)
Platz zwei belegt Novartis-Präsident Daniel Vasella mit 43 Millionen Franken, was 752 Mal mehr ist als der Tiefstlohn beim Pharmakonzern, wie es weiter heisst. Vasella war 2009 sowohl CEO als auch Präsident von Novartis.
«Hörige Politiker»
Wegen der stetig steigenden Managerlöhne sei das wirtschaftliche Erfolgsmodell der Schweiz gefährdet, das auf Vertrauen, Anstand und einer funktionierenden Sozialpartnerschaft basiere, sagte Travail.Suisse-Präsident Martin Flügel vor den Medien in Bern.
Manager und Politik litten unter «fortschreitendem Realitätsverlust», sagte Flügel weiter. Zudem reagierten die meisten Politiker «heuchlerisch» auf die hohen Managerlöhne, weil sie den Managern «hörig» seien.
Weil die Selbstregulierung versagt habe, fordere Travail.Suisse «grundlegende Veränderungen». So soll eine Personalvertretung in den Verwaltungsräten Einsitz nehmen. Eine solche stärkt nach Ansicht des Verbandes die Ausrichtung des Unternehmens auf lange Frist und binde die kurzfristige Gewinnmaximierung zurück. Die Stärkung der Aktionärsdemokratie alleine reiche nicht aus.
Keine goldene Fallschirme
Darüber hinaus fordert Travail.Suisse eine Begrenzung der Boni auf einen Monatslohn und das Verbot von Abgangs- und Antrittsentschädigungen. Zudem sollen die Unternehmen Boni ab 1 Million Franken nicht mehr vom Gewinn abziehen dürfen, sondern versteuern müssen. Die Aktionäre sollen zudem künftig nicht mehr nur über die Entschädigung des Verwaltungsrates, sondern auch über die Managersaläre bestimmen können. (bru/sda/)
Erstellt: 21.06.2010, 09:44 Uhr
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116 Kommentare
Im Grunde, sind wir alle an dem Schlammassel schuld. Denn wir wählen die „Politiker“, nach gutem glauben und wissen, dass sie die Interessen des Volkes wahren. Stattdessen, sobald sie fest an ihren Sesseln haften, versucht jeder von ihnen das Beste für sich heraus zu holen. Ob sie diesen Managern hörig sind oder nicht, interessiert keinem Menschen. Sie pflegen mit diesen Abzockern gute Kontakte, damit für sie auch ein Stück vom Kuchen übrig bleibt. Und am Schluss, wird immer das Volk verarscht. Antworten
@Tim Widmer: Genau aus diesem Grund darf es eben nicht egal sein, wieviel diese Leute verdienen. In Wirtschaftskrisen, hervorgerufen durch genau diese Elite, trifft es in erster Linie den "kleinen Mann", also auch Sie. Auch Sie sind Teil der Wirtschaft. Antworten
Viele dieser Herren haben nie in ihrem Leben wirklich etwas geleistet bzw. grosse Verantwortung getragen, sondern sind mit "Dabeisein", Schmeicheln, der richtigen Klubmitgliedschaft bzw. Freunden (Vasella = Familie), Intrigen gegenüber Konkurrenten, Schönwetter-Dummschwätzen etc. in die Positionen gerutscht, welche es ihnen erlauben abzuzocken. Da wird einem erst recht übel. - Eigene Erfahrung. Antworten
Die Geldvermögen der Deutschen sind 2009 auf 4,641 Billionen Euro angewachsen. Bei 40 Millionen Haushalten, entfällt auf jeden Haushalt ein Vermögen von 116.000 Euro. ABER die Kreditschulden der privaten Haushalte sind auf 1,523 Billionen Euro angestiegen. Also entfällt so durchschnittlich auf jeden Haushalt Schulden von 38.000 Euro. Antworten
Mir persönlich ist es egal wenn ein paar wenige Millionnensaläre einstreichen, solange es der Gesellschaft und den einzelnen Individuen gut geht. Sollen sie sich doch apkapseln durch unvernünftig hohe Löhne. Wenn diese Leute dann aber den Sinn für die Realität verlieren, nicht mehr langfristig planen können und Wirtschaftskriesen auslösen ohne daraus zu lernen, dann ist ist das mehr als bedenklich Antworten
Wie wäre ein einfacheres Steuersystem? Jede 10'000.- Einkommen (egal ob Bonus oder Lohn) würden mit 0.5% Steuern belastet (wobei stufenlos umgerechnet würde). Es gäbe absolut keine zulässigen Abzüge. Bei 100'000 z.B. 5% Steuern, bei 200'000 z.B. 10%.... ab 1Mio., 50%... stoppen würde ich erst bei 75-90%. Davon hätten alle etwas, die Lohndifferenzen würden automatisch stark reduziert. Antworten
@ Su Studer: Es ist nicht Neid, sondern das Wissen, dass die viel zu grossen Lohnunterschiede eine systemgefährdende Grenze überschritten haben. Das mit dem "Hocharbeiten" durch "besser sein" können Sie vergessen, das hat noch nie funktioniert. Niemand ist seines Glückes Schmid. Sie kommen nur durch das "Söihäfeli-Söideckeli-System" hoch oder sie haben das Glück von Vorgesetzten, die sie befördern Antworten
@Hans Ulrich Suter: Sie schreiben von einer Links-Links-Regierung. Sollen nun wieder die Linken den Kopf herhalten, obwohl das Parlament, welche die jetztige Politik zu verantworten hat aus 70% Bürgerlichen (inkl. knapp 30% SVP) besteht. Träumen Sie weiter, und wählen Sie Ihre Partei um dann deren Politik wieder anderen Parteien, zuzuschieben. Nennen Sie es aber am Schluss einfach nicht logisch. Antworten
Der Lohn von 5.5 Brady Dougans beträgt soviel (500 Mio), wie bei der Invalidenversicherung mittels Streichung von 16'000 Renten gespart werden soll. Lebensgrundlage von 16'000 Menschen mit chronischen Krankheiten/Behinderungen... In was für einem Land leben wir eigentlich? Antworten
Kleiner Tipp: Der niedrigste Lohn bei der CS ist keineswegs der der Putzfrau, das wurde längst outgesourced an eine externe Firma. Wenn die Putzfrauen angestellt wären, wäre die Differenz noch grösser als der Faktor 1812. Und wie oben ja steht, das war der Lohn von 2004, also vergleicht doch mal mit dem niedrigsten Lohn von damals, dann stimmt auch die Rechnung - und sieht wohl kaum besser aus. Antworten
Eine solche Abzockerei ist wirklich bedenklich, verwerflich und unmenschlich. Dass die Politik gegenüber solchen Excessen keine Mittel findet und zur Anwendung bringt, ist noch verwerflicher und "fördet" das Vertrauen in die Politik und Bankien in hohem Masse. Wenn "Krisenverursachern" schon solche Bezüge zugestenden werden, darf von einer Banken- und Bonisteuer nicht mehr abgesehen werden. Antworten
Was hier oft vergessen wird ist, dass die Topmanager jegliche Kritik mit dem Verweis auf die Salaere von Spitzensportler oder Kuenstler abweisen. Michael Schumacher verdiente ja auch mal 50millionen pro Jahr. Aber wie soll man diese Salaere kontrollieren? Die einzige Moeglichkeit waere staatliche Regulierung und das muesste international geschehen sonst gaebe es Wettbewerbsnachteile. Realistisch? Antworten
Sorry mir ist völlig wurscht wer wieviel verdient, das neidische geschiele auf besser Verdienende ist peinlich. Die zahlen mehr Steuern, spenden oft Mio. für gute Zwecke und haben keinen leichten Job. Wer will kann ja die Schulbank drücken, sich auch in eine entsprechende Position hocharbeiten und seinen Lohn dann spenden, steht jedem frei. Antworten
als chef sollte man ein vorbild sein, skrupellosigkeit und geldgier sind schlechte "ratgeber"! durch ein übersteigertes selbswertgefühl haben sie kein mass und sehen keine grenzen mehr, besitzer einer firma sollten solche returns bekommen, sicher nicht ein angestellter Antworten
Ein Arbeiter, der im Jahre 2010 sein Pensionsalter erreicht und während 45 Jahren gearbeitet hat, hat in seiner gesamten Lebenszeit vielleicht 4 Mio Franken verdient (von 1965 - 2010). Hr. Dougan hat in 1 Jahr 90 Mio. Fr. verdient, bzw. erhalten. Das bedeutet, dass ein Arbeiter 1012 Jahre arbeiten müsste, um soviel Geld zusammenzutragen! Antworten
Habe das Vertrauen in die Politik verloren. Wir sehen ja gerade, dass die Bürgerlichen, allen voran die FDP nicht im geringsten daran interessiert ist, an diesen Verhältnissen etwas zu ändern. Das Volk zahlt im wahrsten Sinne des Wortes die Zeche, "die da oben" kassieren ohne Risiko ab. Wer sein Geld noch bei einer dieser Grossbanken hat, sollte endlich die Konsequenzen ziehen! Antworten
@Lutz Arnold: Gleiche Gedanken zur gleichen Zeit. Leider wird die Gewinner- und Verliererstrategie bewusst gefördert. Eleganter ausgedrückt nennt sich das "Wettbewerbsfähigkeit" oder "Competition", auch fürs gewöhnliche Fussvolk. Im Alltag heisst dies nichts anderes als sich "gegenseitig auspielen" oder "ausspielen lassen". Diese Situation wird sich immer mehr zuspitzen. Auf die Strasse, genau. Antworten
Sich die Verantwortung bezahlen lassen? Welche Verantwortung. Bauen sie Mist, so kommt jemand anders dafür auf. Sicher nicht die Lohnempfänger welche ja so viel Verantwortung tragen.Hier ein kleines Beispiel. Wenn ich vom Freitag bis Montag Pikettdienst für das Spital mache, erhalte ich dafür 102.30 .-mit der Verantwortung in 30min hier zu sein um jederzeit Untersuchungen durch zu führen. OK? Antworten
Solange wir in solchen Foren unseren Frust ablassen und nicht auf die Strasse gehen wird gar nichts passieren. Wir haben es in der Schweiz zwar noch einigermassen gut (siehe Europa und Kürzung von Renten, Kindergeldern usw.) aber auch hier hält der moralische Zerfall an (zumindest auf Chefetagen). Antworten
@Mathias Grimm: Der Knall wird eher vom Volk kommen. Von der Politik und Wirtschaftselite muss man nichts erwarten. Sie sind auf die Gewinner- und Verliererstrategie getrimmt und provozieren dies bewusst. Es nützt nichts, wenn man sich in den Zeitungsforen dumm und dämlich schreibt. Mit Abwahlen strafen nützt auch nichts, wird höchstens milde belächelt. Handeln wäre wirksamer. Antworten
Neid schreiben viele sei der Grund für die Erregung des Volkes. Neid bedeutet für mich, das was der Andere hat auch haben zu wollen. Ich würde mich nicht wohl fühlen mit 90 mio und meiner Putzfrau jeden Tag ins Gesicht zu schauen und zu wissen ICH bin 1812 x mehr wert. Es ist nicht Neid sondern die Arroganz der Manager, die meinen sie und ihre Arbeit seien mehr wert als alle und alles Andere. Antworten
Diese Entwicklung der ständig zunehmenden Lohnschere zwischen den höchsten und tiefsten Einkommen ist für den sozialen Frieden in unserem Land äusserst gefährlich. Es hat nichts mit Neid zu tun, wenn man auf diese katastrophale Entwicklung hinweist. Unsere sog. Finanzelite ist total abgehoben und riskiert in den eigenen Unternehmen den passiven Widerstand der mittleren und unteren Angestellten! Antworten
Warum gibt's in der Broki für zehn Franken einen originalen "Hess" aber für den "Picasso" gibt's hundert Millionen? Weil jemand dafür zahlt. Bei Dougan sind das die Aktionäre. Will man seinen Frust los werden, gebt eurer PK ein's auf's Dach. In allen anderen Bereichen profitieren alle von diesen Salären. Reel ist ökonomisch und ökologisch jede Alternative schlechter. Antworten
Derartige Millionengehälter können gar nicht leistungsrecht sein. Das Geld muss irgendwoher kommen, weil Geld nicht einfach so aus dem Nichts entsteht. Naheliegend ist, dass die Kohle von den Kunden kommt. Wer den teuren Chef seiner Bank mitfinanzieren möchte soll also ruhig Kunde bei CS und UBS bleiben. Es wäre so einfach.... Antworten
Wem genau tut das weh? Was spüren wir davon wenn so ein schön Wetter Kapitän 100 mio. verdient? Was sagen die zahlen aus 532 mal mehr im Verhältnis zum tiefsten Lohn? Was wären die Alternativen. Planwirtschaft! Wäre das besser? Glaube kaum, also warum Polarisiert dieses Thema so? Neid? Antworten
@Ursula Haass: Das ist leider nicht ganz korrekt. PKs, KKs, AHV oder Versicherungen sind ebenso bei diesen Banken investiert. Im Gegensatz zum Aktionär oder Kunde, der es freiwillig tut, sind viele Bürger ohne ihr Wissen oder zumindest unfreiwillig involviert. Sie sind nicht die einzige, die diesem Irrtum unterliegt. Antworten
Abzockerlöhne haben mit Kapitalismus nichts zu tun, im Gegenteil, sie sind dessen Pervertierung durch verantwortungslose Manager und amerikanische Geschäftsmentalität. Im Kapitalismus wird Leistung fair bemessen und honoriert. Zockerlöhne à la Dougan richten grossen Schaden an, weil sie das Leistungsprinzip verhöhnen und die Loyalität anständiger Mitarbeiter und den sozialen Frieden gefährden. Antworten
Ich finde es eine Frechheit, wenn man mich als Normalverdiener als Neider bezeichnet! Ich bin zufrieden mit meinem Lohn, aber es macht doch jedem denkenen Menschen Angst, wenn er sieht, wie kurzfristige Gewinne angestrebt, Leute entlassen werden, die Produktion nach China verlagert wird - nur um den blöden Aktienkurs attraktiv zu halten und entsprechend hoch "entlöhnt" zu werden! Antworten
Unglaublich und gleichzeitig schockierend! Da könnte man prompt die Lust am Arbeiten verlieren! Gesetzliche Leitplanken müssen geschaffen werden, um einer weiteren Entgleisung, die das soziale und wirtschaftliche Gefüge weiter destabilisieren könnten, entgegen zu wirken! Antworten
Was wohl zuerst kommt? Der grosse Chlapf, weil sich die abgezockte Mehrheit (wird zuweilen Volk genannt) die Ungerechtigkeit nicht länger bieten lässt, oder die Einsicht der Politiker, dass wir es mit einer den sozialen Frieden gefährdenden Tendenz zu tun haben, die uns unseren Wohlstand kosten wird? Wenn nichts passiert, gehts für alle runter. Bei den Abzockern ist Einsicht nicht zu erwarten? Antworten
Mein Kommentar betr.Chefs-Löhne von UBS und CS entspricht nicht Ihren Leistungen:Persönlich, möchte keinen von diesen zwei Chefs als Ehemann haben.Schliesslich, müssen auch die beiden Herren dem Petrus auch einigemal sagen: "Its not my time.....". Zum Glück bleiben die Erben........ gut, bin ich nicht eine von diesen! Antworten
Solange das Volk nur die Faust im Hosensack macht und weiterhin die SVP zu stärksten Partei macht, wird sich nichts aber auch gar nichts ändern in diesem Land! Im Gegenteil die Normalverdiener/innen werden weiterhin ausgebeutet, damit sich die Bonimanager weiterhin ungerechtfertigt auf Kosten ihrer willfährigen Handlanger/innen bereichern können! Dummheit stirbt leider nie aus... Antworten
Die wahren Schuldigen an der Misere sind die armen Schlucker wie Thomas Müller z. B., die die Abzocker mit ganzem Einsatz verteidigen und behaupten, dass die Abzocker Steuern zahlen. Dougan ist in Erlenbach pauschalbesteuert und gibt in der Region nicht mehr Geld aus als jeder Normalbürger! Antworten
Wer über 1 Mio CHF kassiert sollte progressiv für dieses Einkommen 50-90% Sondersteuer zu Gunsten der AHV-IV abgeben müssen. Die von den Geldmanagern gesponserten bürgerliche Parteien werden solche Ideen im Keim ersticken. Mancher Wähler hat nach jahrzehntelanger Unterstützung die Geduld für solche Parteien verloren. Die Linken sind keine Alternative, verdienen aber heute unsere Proteststimmen. Antworten
@h.u.suter: genau dieses stupide gelaber ihrer rechts-rechts verhinderer stoppt jegliche positive entwicklung der schweiz. schauen sie doch lieber, dass eine puk den fall ubs untersucht, dass wir solche boniexzesse mit einer steuer verhindern und dass die wischi-waschi, mal-hü-mal-ho-politik der svp aufhört!! ihr verhindert doch alles!! minderinitiative etc. Antworten
@Hans Ulrich Suter: Ihre Aussage ist ABSOLUT FALSCH, schauen sie sich bitte die Abstimmungszahlen an! Sowohl im Nationalrat, wie auch im Ständerat gehört die Mehrheit seit Jahrzehnten den Mitte-Rechts-Parteien, also SVP, CVP und FDP, sowie der BDP. Und genau diese Parteien brocken uns diese neuen Gesetze ein und schauen, dass die Reichen immer reicher werden und keine Steuern bezahlen müssen! Antworten
Ein unbeachteter Nebeneffekt der Lohnexzesse: Die Menschen welche für einen normalen Lohn arbeiten, fühlen sich nicht mehr sehr verbunden mit der Firma. Die Leitung demonstriert über den Lohn Egoismus, was von der Belegschaft wahrgenommen wird. Effekt: Faust im Sack - was dann zu Whistleblower Effekten führen kann. Diese Effekte werden immer stärker werden und sehr belastend. Selber schuld! Antworten
Travail Suisse fordert Mitarbeitervertreter im VR. Deutschland hat gezeigt, dass dies nicht funktioniert. Ein MA-Vertreter ist in einem VR überfordert. Besser wäre es, dass die MA 30% Stimmrecht in Sachfragen an der GV ausüben könnten. So könnten die MA-Vertreter schwere strategiesche Fehler des Managements im Unternehmen verhindern. Die MA-Vertreter haben das Mandat die MA zu konsultieren. Antworten
Kein Mensch ist 90 Millionen wert! Demnach verdient es Herr Dougan nicht, er bekommt es. Zudem verteidigen sich die Herren Top-Manager immer mit der Verantwortung die sie zu tragen hätten. Wenn aber eine Firma am Ende ist, will keiner mehr etwas von Verantwortung wissen. Antworten
@Ralf Schuhmacher: Stimmt, das ist so gewollt um zu verschleiern, dass unser SYSTEM das Problem ist - und nicht die Gier der Banker. Das SYSTEM sorgt dafür, dass hier 10% der Menschen hier 73% des Vermögens (oft in Form von Aktien) besitzen. Unser SYSTEM sorgt dafür, Sozialleistungen gekürzt und gleichzeitig die Steuern für die Bestverdienenden gesenkt werden. Wo bleibt die Gerechtigkeit? Antworten
Wir dürfen nicht vergessen, das wir die gegenwärtige Links-Links-Regierung gewählt haben, die hier nicht nicht nur nichts tut sondern sich schützend vor die kriminelle (amerikanische Gerichtsurteile vorbehalten) und bankrote UBS stellt. Der Wähler wäre im Jahr 2011 gut beraten nicht nur bei den Parteien vorsichtig zu sein, sondern vor allem beim Kummulieren und Panaschieren! Antworten
@ Klaus Müller - der Laie sind SIE. Kein Ausländer, der in der Schweiz ANGESTELLT ist kann pauschalbesteuert werden. Pauschalbesteuert können nur Ausländer werden, welche in der Schweiz KEIN Arbeitsverhältnis haben. Soviel zur Lehrstunde in Sachen Steuerrecht. Erlenbach ist einfach steuergünstiger, m.a.W., die höchste Progression am kleinsten. Antworten
Die meisten Kommentare sind doch einfach heuchlerisch! Jeder dieser Kommentarschreiber würden sich ein solches Gehalt nicht entgehen lassen! Ich auch nicht. Statt immer den staat zu bemühen, der nichts anderes tut, als ein neues Gesetz zu schaffen, würden wir besser solche Firmen nicht mehr unterstützen. Antworten
EBEN NICHT! Diese 1:12-Initiative von JUSO/SP bringt nur neue Wähler sonst gar nichts. Wenn ich Dougan wäre, würde ich dann eine neue Gesellschaft gründen und schon ist die dämliche Idee umgangen. Aus meiner Sicht gibt es nur die Lösung, dass der Inhaber bestimmen soll. Wenn dieser Ja zu solchen Exzessen sagt, na gut, dann ist es ja sein Geld, ansonsten könnte hier der Besitzer eben NEIN sagen. Antworten
Während die Herren Manager sich feudalistisch immense Summen auszahlen, wird das Fussvolk mit Brot und Spielen abgespeist. Das war schon vor 2000 Jahren so im alten Rom und da hat auch die 68-er Bewegung nichts gebracht. Geld regiert die Welt. Es geht nicht um Gerechtigkeit und nicht um Menschlichkeit. Es geht um Ausbeutung der Volksmassen. Es sollte verboten werden. Antworten
Ich denke, dass diese Entwicklung nicht zum sozialen Frieden beiträgt. Eine Gesellschaft, in welcher die Lohnschere derart und zunehmend mehr auseinander klafft, und die exorbitanten Löhne nicht einmal mit einer begreifbaren Leistung verbunden ist, wird früher oder später extrem reagieren. Es ist fatal, dass die betreffenden "Hochverdiener" jedes Augenmass verloren haben. Antworten
Es ist eine absolute Katastrophe und nicht nachvollziehbar. Der Mittelstand mit Einkommen <= 200'000 zahlt sich dumm und dämlich mit Abgaben, Gebühren und Steuern, Abzoker mit Einkommen über 1.5 Mio haben genügend Möglichkeiten ihre Steuern so zu optimieren, dass diese einer milden Gabe gleich kommen. Die Politiker schauen auch nur auf ihr eigenes Wolhbefinden und sind unfähig zu handeln Antworten
Ich kann die Aufregung hier nicht verstehen, im Gegensatz zu anderern Branchen hat die Bankenwelt mit der Realwirtschaft nichts mehr zu tun, da wird durch Zocken mit Geld einfach noch mehr Geld generiert, somit sind diese Saläre ohne grössere Problem "finanzierbar"Ich selbst habe auf einer der 2 grossen Banken gearbeitet ich bekam schon beim Einstieg das 3x des Lohns als in anderen Branchen. Antworten
Helft den armen Boni-Bänkern! Rettet auch in Zukunft UBS & CS mit Steuergeldern! Schnallt den Gürtel enger, verschlechtert die ALV für junge Erwerbslose! Wählt SVP! Wettert über die Linke! Nur die SVP ist gradlinig! Alles den Abzockern! Verzögert die Abstimmung der Minder-Volksinitiative! Wählt SVP! Euer Pensionskassengeld den Finanzspekullanten! Für den Neo-Feudalismus! Wählt SVP! Antworten
Wenn Geld zum Massstab aller Dinge wird, steht die Katastrophe vor der Türe. Die CS Lohnschere ist ein Kind von Grübel. Man zahlt Leute um sie zu motivieren. Andere Motiviationsdimensionen kennt Grübel nicht - ausser alle anderen zu terrorisieren. Die Lohnschere bei UBS beginnt sich zu öffnen - wenn wundert es? CEO ist Grübel - deja vu bei CS! Lernkurve so flach wie die Bonneville Salt Flats. Antworten
@Klaus Müller: Der Witz von Ihnen ist noch besser. Als Laie wissen Sie halt nicht, dass Pauschalbesteuerung nur möglich ist, wenn kein klares Salär vorhanden ist bzw. der Steuerbare nicht in der CH erwerbstätig ist. Noch besser ist der Witz, dass in ZH die Pauschalbesteuerung abgeschafft wurde.@Eugen Fricker: Steuerprogression kennen Sie? Kann man leicht anhand der "Heiratsstrafe" nachvollziehen.. Antworten
Der Kommentar zur gegenwärtigen Lohnentwicklung findet sich in: Pickett, K. and R. Wilkinson (2010). Gleichheit ist Glück: Warum gerechte Gesellschaften für alle besser sind. Berlin, Zweitausendundeins. Präsentiert und kommentiert wird eine grosse Zahl von weltweiten Studien, die alle dasselbe zeigen: Soziale Ungleichheit macht physisch und psychisch krank, erzeugt Gewalt u.a.m. Antworten
Stärkster Anstieg bei der UBS! Das heisst, die sogenannten Bosse der UBS werden dafür belohnt, ihre Kunden nach Strich und Faden betrogen zu haben! Und da die Kunden nicht reagieren, wollen sie das anscheinend - also kein Pardon, sie haben nichts anderes verdient! Antworten
Ich frage mich immer wieder, was in aller Welt grundsätzlich ein Gehalt von mehreren bzw. 90 Millionen jährlich rechtfertigt. Kein Job der Welt hat in meinen Augen diesen Gegenwert. Das ist Dekadenz in Reinform. Und ich frage mich, wie lange die Schlechtverdienenden das noch goutieren... Antworten
Um dieses Problem "Abzocke" in den Griff zu kriegen, braucht unbedingt eine Änderung des Aktienrecht, welches den Aktionär und somit der Inhaber der Firma mehr rechte verleiht. Zum Bsp. Absegnung von Boni durch die GV mit mindestens 75% . Bonisteuer oder sonstige dämlichen Ideen sind sofort zu verwerfen. An alles wird eh nicht gedacht und so können die schlauen Banker diese Steuer wieder umgehen. Antworten
Jeder Manager ist nur so gut wie seine Mitarbeiter. Ohne diese wäre er ein NICHTS! Die Mitarbeiter erarbeiten schlussendlich das Geld, das die Manager dann grosszügig selbst einsacken. Irgendwann begreifen wir hoffentlich, dass es für alle besser ist, das Geld ausgeglichener zu verteilen: Mehr Einkommen für alle = mehr Konsum = mehr Steuern = mehr Arbeit = mehr... 1 Manager = 1 Mal Steuern, fertig Antworten
Im Klartext: Leistung und Gegenleistung stehen im Dissens. Jeder sozial denkende Mitbürger baut ein Widerstandspotenzial gegen die Banken und deren sogenannte Elite auf. Es ist deshalb besser, die Initiative 1:12 zu unterstützen, als die nächste (soziale) Krise abzuwarten. Antworten
@Bucher: Guter Witz von wegen exzessive Manager-Löhne bringen Steuern. Sie als Laie wissen halt nicht, dass die Abzocker PAUSCHALBESTEUERT sind. Bradey Dougan z. B. hier in 8703 Erlenbach. Dazu kommt noch, dass man Steuern "optimieren" kann - das lohnt sich sogar bei meinem kleinen Einkommen! Antworten
Aufgrund jeder zweifelhaften Studie wird wieder mit Schaum vor dem Mund gegen Gutverdienende gehetzt. Sozialneid in der reinsten Form. Wer glaubt ernsthaft, dass jeder mehr Lohn hätte, wenn diese Manager auf ihre Saläre verzichten würden? Übrigens: Dass Dougan 70 Mio. CHF zum Schluss eines 5-jährigen Anreizprogrammes erhalten hat, wird schamlos unterschlagen. Hauptsache Schlagzeile. Antworten
Es ist klar:Die UBS ist eine Aktiengesellschaft, die hat keine Gefühle, der wäre es völlig egal gewesen, wenn sie nicht gerettet worden wäre. Aber der Staat hat geschlafen, hat sich in eine Abhängigkeit begeben und musste handeln und die UBS retten. Ist das die Schuld der UBS, ich finde nein, unsere Politik hat versagt. Und jetzt schreien dieselben Schlafmützen nach populistischen Massnahmen! PFUI Antworten
Jahrelang Leute abgezockt und Geld gemacht mit Geld, das es so gar nicht gibt. Die Rechnung geht anscheinend auf. Was genau ist dahinter? Moderner Bankraub. Genauer hinschauen ist gefragt. Alle müssen sparen, nur diese "Top-Manager" nichtt. TOP? Oder Flop? Antworten
Solange hunderttausende wie die Lemminge einer sogenannten "Volks"-Partei hinterher rennen, welche aufgrund ihrer Blocher-Unterjochung sich vehement gegen jegliche Zusatzbesteuerung der exorbitanten Saläre wehrt, solange wird dieser Zirkus weitergehen. Die Stimmbürger sind offenbar nicht fähig, diesem kriminellen Treiben ein Ende zu setzen. Antworten
Wenn ich mir ausrechne, dass der Mitarbeiter mit dem schlechtesten Gehalt bei der Credit Suisse ein Jahresgehalt von fast CHF 50.000 und bei der Novartis CHF 57.200 kriegt, glaube ich nicht, dass wir uns um diese Mitbürger sorgen müssen! Ich glaube es gibt Branchen, wo Kritik eher angebracht wäre, wo vielleicht die Lohnschere kleiner ist, jedoch der unterste Mitarbeiter weit grösser leiden muss! Antworten
Viele Amerikaner (gerade Amerkaner zuhauf) kommen in unser Land wegen der Karriere mit viel Geld und hauen's danach wieder ab. Brady Dougan ist das beste Beispiel dafür. Wer schiebt diesem Treiben einen Riegel? Derweil Tausende Schweizer/innen arbeitslos sind und bleiben. Dabei haben wir eine so gute Schulbildung hier! Doch gemäss BR Doris Leuthard ist alles ok und schön, wie's ist... Antworten
@ Tran - falsch, diese Löhne gefährden IHREN Frieden. Neid ist halt was lästiges. Bucher hat Recht. Dougans Lohn wird zu 30% und mehr versteuert. Hätte die CS den Bonus als Gewinn behalten, hätte die CS wahrscheindlich 10-15% Gewinnsteuer bezahlt. Hätte man das Geld unter den Angestellten verteilt, wäre die Progression ähnlich gewesen. Steuertechnisch ist dieser Bonus ein Segen ! Antworten
Die bürgerliche Mehrheit lässt grüssen. Leute macht die Augen auf, nicht mehr die Politik und damit das Volk regiert, sondern die Herren in den Teppichetagen der Grossunternehmen! Dessen Freunde oder sogar sie selber sitzen teils im Parlament, und verteidigen schön ihren eigenen Wohlstand. Lasst euch nicht verarschen, und gebt die Antwort bei den nächsten Wahlen! Antworten
@Bucher 10:51: danke gleichfalls, überlegen Sie mal selber: die hohen Löhne der einen kommen von den tiefen Löhnen der anderen. Bei anständigen Löhnen für alle bräuchte es viel weniger Steuern und Sozialhilfen. Alle tragen zum Erfolg des Unternehmens bei, aber nur die einen sahnen ab. Antworten
@Steve Meier: Viel mehr nervt, dass Kritiker immer bloss des Neides bezichtigt werden. Ist ja sooo einfach. Sie können sich wohl gar nicht vorstellen, dass viele Menschen doch auch noch das Wort Bescheidenheit kennen. Jeder wünscht sich einen guten Verdienst. Aber es geht hier um Verhältnismässigkeit. Diese "Neid-Beschuldigung" ist schlicht idiotisch. Antworten
@ Baumgartner - Oje, noch einer der nur die Schlagzeilen liest und sich nicht fragt was dahinter steckt. Die Vergütung von Herr Dougan kommt von einem 5-Jahres Bonussystem. Klar, 362x mehr verdienen ist immer nocht viel - aber keine Panik. Man muss Herr Dougan ja auch nicht mit dem KV-Stift vergleichen. Antworten
wie war das doch gleich - ca. 70% der Steuermittel (direkte) werden von ca. 11% der Steuerpflichtigen bezahlt? Aha - und wenn die 'kleinen Einkommen' gestärkt werden, bezahlen die natürlich dann viiiiiel mehr. Trotzdem - 90mio sind schon heftig. Da braucht es Gegensteuer moralischer, ethischer Art - welche dann wieder alle betrifft und allen zu Gute kommt und viel mehr als nur Lohn angeht. Antworten
Mein CEO verdient 2450 mal mehr als seine MItarbeiter. Wo ist das Problem. Liest man aufmerksam die Geschäftsberichte der Unternehmen wird man feststellen dass auch ausserhalb des Bankensektors kräftig Verdient wird. Dass die mediale Schelte sich nur auf die Bankenmanager beschränkt ist politisch gewollt und von brachenfremder Unternehmerseite wohlweisslich schweigend zur Kenntnis genommen. Antworten
Hier wird Gier mit Skrupellosigkeit und Unmoral kombiniert in einen Topf geschmissen. Kommentiert und kritisiert von Neidern, was ja irgendwie verständlich ist. Als Aussenstehender eigentlich irrelevant, doch als CS Mitarbeiter würde es mich schon wurmen. Doch so läuft es in der Teppich-Etage eben. Alpha-Tiere die sich um jeden Preis das nehmen, was sie wollen, ohne Rücksicht auf andere. Antworten
Die Hochpreisinsel Schweiz wurde vor ein paar Jahren mit den hohen Mitarbeiter-Löhnen gerechtfertigt. Zwischenzeitlich wurden diese kaum angepasst. Wenn Wirtschaft und Politik sich gegenseitig zugunsten der Einkommen der oberen Kader dermassen decken, würde ich das als "Bauernschläue" bezeichnen. Entweder werden die Toplöhne nach unten korrigiert, oder die breite Masse geht auf die Strasse. Antworten
@ Stefan Bucher Wäre es aber nicht sinnvoller, die Lohnsume etwas ausgeglichener zu verteilen? Oder kauft sich Dougan 1812 mal mehr Konsumgüter als der billigste Arbeitnehmer? Ein gesunder Wirtschaftsraum wird durch einen gesunden Mittelstand getragen und nicht von einer Person! Antworten
Das populistische Besserwissen nervt langsam. Es müsste allen klar sein, dass die fiskalische Progression abflacht und dementsprechend Besserverdienende im Schnitt weniger Steuern zahlen als Otto Normalverbraucher. Zudem sind genau diese Besserverdienenden in der Lage ihre Steuern zu optimieren, teils legal, meist aber an der Grenze zur Legalität, in Offshorecompanies, Stiftungen etc. Antworten
Ich lebe in einem Kanton, in dem ich dank tiefen Steuern kaum mehr zahlbaren Wohnraum finde... Mein Stolz, in der gleichen Region wie Vasella und Co. zu leben, hält sich aber in Grenzen! Ob die nächste Generation ebenfalls noch hier leben kann? Übrigens: "verdient" sollte man im Titel durch "kassiert" ersetzen, denn 90 Mio. CHF kann kein Mensch mit regulärer Arbeit verdienen! Antworten
@olga baumgartner: das problem mit den 'katastrophen' ist, das hat die vergangenheit gezeigt, dass die geldeliten diese viel besser überstehen als das fussvolk. sehen sie schon jetzt, wer für die budgetkrisen und sparrunden in spanien, griechenland und deutschland geradestehen muss: überdurchschnittlich die alten, kleinverdiener, sozial schwachen, familien etc. Antworten
Ja das ist halt auch ein Ergebniss der sogenannten bürgerlichen Politik. Eigenverantwortung, wie es von der SVP bei jeder Gelegenheit propagiert wird. Jeder ist für seinen Lohn verantwortlich. Aber es wird vergessen, dass es oben zu Exzessen kommt und unten kommen ein paar unter die Räder. Ich persönlich finde das widerlich! Antworten
@stefan bucher: Diese Bank – und somit vor allem Herr Dougan – verdient unter Anderem damit, dass sie Geld annimmt, welches eben genau nicht versteuert wird. Geld, das nicht für die "öffentlichkeit" gedacht ist. Und die andere Grossbank hat uns nicht Steuergelder gegeben.. sie hat uns Steuergelder gekostet. Antworten
Einfach nur abscheulich welche Lohnunterschiede Politiker als gerechtfertigt vertreten und dem Volk verkaufen. Speziell auch, wenn viele Menschen kaum ihre Rechnungen bezahlen können und viele davon betrieben und gepfändet wurden. Herr Dougan sollte nicht stolz sein, in der Highsociety als Ausbeuter der Dummen ein gutes Ansehen zu geniessen. Antworten
@stefan bucher: Sie haben romantische Vorstellungen von denen, die sich bereichern und dank deren Steuerabgaben es uns allen besser geht. Was für einen Schaden (ökonomisch, gesellschaftlich, ökologisch) die Reichen oder Vielstverdiener anrichten bevor sie ihr Löhnchen (oder dem was übrigbleibt nach maximaler Steueroptimierung) versteuern ist ihnen schnurz? Antworten
@stefan bucher. Ich bin grundsätzlich ihrer Meinung - trotzdem die Gesellschaft erträgt solche extremen Ausreisser nicht länger. Diese Extremverdiener vertreten vorbehaltlos die Ansicht, dass diese absurd hohen Bezüge dank ihrer ureigenen Genialität auch verdient sind. Antworten
Stefan Bucher 10.51h ist vermutlich auchn einer dieser Grossverdiener,der nicht begriffen hat,um was es geht. Erhöht man die kleinen und mittleren Einkommen,so bezahlen diese auch mehr Steuern.Das was man den kleinen Einkommen zukommen lässt muss selbstverständlich auf Kosten der Grossvrdiener gehen.Diese unter- graben mit ihren Salären unser Sozialsystem.Sie glauben,sie hätten es verdient. Antworten
@stefan bucher: die Schweizer Wirtschaft profitiert am meisten, wenn die breite Masse viel im Portemonnaie hat und es somit in der Schweiz ausgeben kann. Ich glaube kaum, dass Herr Dougan mit seinen Millionen die Schweizer Wirtschaft gross ankurbelt. Die Lohnentwicklungen sind beunruhigend, sie gefährden den sozial Frieden. Taten der Polik sind nun gefragt, ohne Ablenkungsmanöver, zielgerichet. Antworten
Diese Löhne sind nur logisch in einem einseitigen System das Kapitalismus heisst und bei rein kapitalistischen Unternehmen, die sich von Ihrer gesellschaftlichen Verantwortung verabschiedet haben und denen es nicht mehr um ihre unternehmerische Tätigkeit geht, sondern alleine um Ihren Börsenwert. Das Geld ist nicht mehr Zweck um was Sinnvolles zu erreichen sondern Sinn und Zweck. Antworten
Überrascht dies überhaupt jemanden? Wir leben seit einigen Jahrhunderten in einer großbürgerlichen Bank- und Filzokratie. Aufstieg - wirtschaftlich und / oder politisch - läuft nur über den treuen Dienst am Großbürgertum. Die Linke labt sich an den gleichen Töpfen und erfüllt eine unentbehrliche Alibifunktion. Die Rechte wirkt als Blitzableiter - auf Minderheiten. Antworten
Es ist erst ein paar Jahre her, da waren alle schockiert als Vasella die 20 Mio. Grenze geknackt hatte. Heute ist er bei 43 und Dougan kassiert 90 Mio! Am Teuerungsausgleich kanns wohl nicht liegen. Diese Herren führen unsere Demokratie in eine neue Feudalgesellschaft. Die gekauften Parlamentarier hüten sich leider von jeglicher Beschränkung des Lohnwahnsinns. Das ist das wahre Ende der Schweiz... Antworten
Dieses populistische Stammtischthema geht auf den Wecker. Ueberlegt mal, auf Loehne werden Steuern bezahlt und ueber Loehne unsere Sozialsysteme finanziert - auf stille Reserven/Aktiengewinne nicht und auch nicht wenn diese Jobs ins Ausland gehen, weil man in der Schweiz keine Grossverdiener will. Antworten
Solange die Mehrheit unserer "SVP/FDP Volksvertreter" aus bekannten Gründen kein Interesse daran haben, dies zu ändern wird nichts geschehen. Bei den nächsten Wahlen daran denken. Leider vergisst der Bürger viel zu schnell. Die Mehrheit unseres Parlamentes ist leider den Banken und Grossunternehmungen hörig. Antworten
Personalvertretung im Verwaltungsrat - und was soll das bringen? Die meisten Personalvertreter kuschen vor der Firmenleitung. Wenn, dann müssten es absolut unabhängige Personalvertreter sein, die ganz spezifisch auf ihre Aufgaben und Durchsetzung von hohen Lohnforderungen für die Belegschaft geschult, getrimmt und ausgebildet werden. Nur so kann man der Elite Strin etwas bieten! Antworten
Ich muss zur Kenntnis nehmen, dass ich am Besten diese Artikel nicht mehr lesen soll! - Es ist kaum zu glauben, dass die Politik nichts tun will ! - Man muss sich bald wünschen, dass extreme " Katastrophen " passieren sollen, - und sich diese Manager nicht mehr einfach so davon schleichen können ! - Erst " Das Letzte Hemd " hat keine Taschen mehr, - und wir sind endlich ALLE GLEICH !!!!! - Zu spät Antworten




Benedikt Jorns
Die atemberaubenden Einkommen der Spitzenbanker sind in unserem Lohngefüge sich schlecht auswirkende Beispiele. Sie sind wohl langfristig die grösste Gefahr für unsere Marktwirtschaft. Calmy-Rey: „Jeder mit gesundem Menschenverstand sieht, dass gewisse Boni-Bezüge absurde Dimensionen erreichen, die mit der Marktrealität nichts mehr zu tun haben.“ Widmer-Schlumpf:„Es ist Zeit, die Sache zu regeln." Antworten