Easyjet & Co. kosten viel und bieten wenig
Von Andreas Valda. Aktualisiert am 18.08.2009 61 Kommentare
Wer ist billiger? Am kommenden Wochenende will ein Kunde möglichst billig nach London fliegen. Er will einen Koffer von bis zu 20 Kilo aufgeben und online per Kreditkarte buchen. Eine Reiseversicherung braucht er nicht. Abflug ist am Freitag, Rückflug am Sonntag. Vier Airlines fliegen direkt: Swiss, British Airways (BA), Easyjet und Ryanair, Letztere nur ab Basel und nur nach Stansted, einem Flughafen weit ausserhalb Londons.
Das Ergebnis: Die Swiss bietet den Hin- und Rückflug für 339 Franken an, Easyjet für 469 Franken und BA für 478 Franken. Ryanair fliegt nicht am Freitag, sondern am Donnerstag. Kostenpunkt: 474 Franken. Die Swiss schlägt die Billigairlines deutlich, Ryanair ist so teuer wie British. Noch extremer fällt der Vergleich für übernächstes Wochenende aus: Die Swiss ist mit 275 Franken am billigsten, dann folgt Easyjet (299 Fr.), dann BA (343 Fr.) und am Schluss Ryanair (382 Fr.)
Der Grund: Die Billigplätze, die bei Easyjet 15 Prozent ausmachen, sind rasch weg. Gleiches gilt für Ryanair. Noch deutlicher wird der Vergleich, wenn man die Kosten für den Transfer vom Flughafen ins Stadtzentrum berücksichtigt. Von Heathrow aus, wo Swiss und BA landen, kostet es 7 Franken, von Gatwick (Easyjet) und Stansted aus je 30 Franken. Bei Swiss und BA sind die Getränke gratis, während sie bei den Billigfliegern 3 bis 5 Franken pro Flug kosten. Jeder Passagier, der nicht die Swiss bucht, hat sich vom Image der Billigflieger täuschen lassen.
Das Beispiel zeigt, dass die grossen und etablierten Airlines im Europaverkehr konkurrenzfähig sind. Dennoch verlieren sie im Fluggeschäft derzeit viel Geld, während Easyjet und Ryanair schwarze Zahlen in Aussicht stellen. Weltweit wurde laut Branchenverband Iata im ersten Quartal rund 10 Prozent weniger Economy gebucht und 20 Prozent weniger Business- und First Class. Dies trifft vor allem Langstreckenflüge im Geschäftsverkehr und Ferienflüge. Kurzstrecken haben zugelegt.
Mehr Kurzurlaube
Lufthansa, der Mutterkonzern der Swiss, verlor im ersten Halbjahr 1,7 Millionen Passagiere (4 Prozent) und machte 300 Millionen Franken Verlust. Um Fixkosten zu senken, haben die Deutschen Strecken eingestellt oder Flugzeuge so umgebaut, dass mehr Tickets in der Economy angeboten werden können.
Easyjet dagegen hat seit Juli letzten Jahres 7 neue Flugzeuge in Betrieb genommen und setzt in Europa 161 Maschinen ein. Es wurden in einem Jahr 400'000 Passagiere mehr (+2 Prozent) transportiert. Ryanair-Präsident Andy Harrison stellte kürzlich einen Jahresgewinn von 45 bis 90 Millionen Franken in Aussicht.
Fachleute erstaunt der Trend nicht. In der Krise sparen die Leute. Dafür leisten sie sich öfters Kurzurlaube. Davon profitieren die Billigflieger. Die Konsumenten gehen davon aus, dass sie bei Easyjet & Co. günstigere Tickets erhalten.
30 Franken Baby-Zuschlag bei Ryanair
Seit die Kerosinpreise gestiegen sind, gilt dies bei Ryanair und Easyjet nur mehr bedingt. Auch sie kämpfen seit 2008 mit hohen Betriebskosten. Weil sie das Wettbewerbsimage «billig» nicht verlieren wollen, halten sie die direkten Flugpreise so tief wie möglich. Und sie haben begonnen, um diese Schaufensterpreise herum alternative Erträge zu generieren: Zuschläge fürs Gepäck, für schnelleres Check-in und Boarding. Bei Ryanair zahlt man einen Zuschlag für Musikinstrumente von 46 Franken, ein Baby verursacht einen Aufpreis von 30 Franken, ein Kinderwagen 16 Franken.
Wer online einchecken will, zahlt 7.60 Franken, und eine Buchungsbestätigung per Mail kostet 1.60 Franken. Wer Gepäck aufgibt, zahlt dafür 16 Franken für 15 Kilo – 5 Kilo weniger als die Norm. Für jedes zusätzliche Kilo werden 23 Franken verrechnet. Ein 20-Kilo-Koffer kostet also 114 Franken. Bei der Swiss ist er inbegriffen, Easyjet verlangt 36 Franken.
Solche Einnahmen sind überproportional stark angestiegen. Beispiel Easyjet: Ihr Umsatz für «Nebeneinnahmen inklusive Gepäckgebühren» stieg innert Jahresfrist um 36 Prozent auf 250 Millionen Franken, während der Passagierumsatz bloss um 8 Prozent wuchs. Hinzu kommen Kommissionen. Bei Easyjet und Ryanair sind Zusatzkäufe im Buchungsvorgang integriert. «Wir verdienen je länger, desto mehr mit der Vermittlung von Hotels und Autovermietungen, die parallel zu den Buchungen getätigt werden», sagte Thomas Haagensen, Deutschlandchef von Easyjet.
«Billig» zieht auf Langstrecken nicht
Höhere Nebenerträge und mehr Kurzurlauber sind die Hauptgründe, weshalb Billigairlines trotz Krise Gewinne erzielen. Die Kurzentschlossenen sind ihr wichtigstes Nachfragesegment. Es gibt einen fundamentalen Unterschied im Nachfrageverhalten von Kurzstreckenkunden einerseits und Mittel- und Langstreckenpassagieren andererseits. «Man kann Langstreckenflüge so billig wie möglich machen. Trotzdem fliegen nicht mehr Leute in die Ferne», sagt René Bättig von RMR Reisen in Schaffhausen.
«Das ist einer der Hauptgründe, warum Billigairlines auf Langstrecken nicht funktionieren», erklärte ein früherer Easyjet-Manager. In den letzten vier Jahren sind zwei Gesellschaften gegründet und eingestellt worden. Es fehlte ihnen das Netzwerk, das einer Swiss oder Lufthansa in der Krise um die 50 Prozent Umsteiger auf Langstrecken bringt. Es sind Passagiere aus London, Madrid oder Warschau, die für tiefere Tarife einen Umweg in Kauf nehmen. So halten sich jetzt alle Grossen über Wasser, trotz Verlusten. Sie zehren von der Substanz – im Wissen, dass sich die Business-Klassen wieder füllen und die Kassen klingeln werden, sobald die Konjunktur anzieht. (Tages-Anzeiger)
Erstellt: 18.08.2009, 07:03 Uhr
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61 Kommentare
Der Grund für dieses auf den ersten Blick erstaunliche Ergebnis: Die Easyjet-Flieger sind im Moment fast restlos ausgebucht auf der geprüften Strecke, während die Swiss mit deutlich geringerer Auslastungszahl herumfliegt und daher entsprechende Preise anbietet. Die letzten Plätze auf einem nahezu ausgebuchten Flug sind auch bei einer Low-Cost Airline teuer. Antworten
Man wird bei diesem Artikel den Verdacht nicht los, dass er bewusst zugunsten der Swiss geschrieben wurde. Deutsche Tochter Swiss - ist nicht schon der Name täuschend? Ohne Easyjet gäbe es die günstigen angebote bei Swiss nicht! Bei Easyjet kann man zudem einfache Flüge ohne unsinnige Preiszuschläge buchen. Warum wohl bei der Swiss nicht? Antworten
Der Vergleich spiegelt absolut die Realität wieder. Allerdings sind das Momentaufnahmen da die Preise stündlich ändern können. Interessant ist noch, dass ausländische Broker wie terminala oder opodo oder exedia Swiss-Tickets 10-15% günstiger Anbieten als die Swiss auf ihrer Webseite. Vergleichen lohnt sich. Es lohnt sich kaum, von Zürich nach Basel zu reisen um mit Easy-Jet nach BCN zu fliegen Antworten
Bei diesem Vergleich werden nich genug Beispiele gezeigt. Nimmt man den Easyjet "Hub" Genf, da sieht es doch deutlich anders aus. Easyjet offeriert dem Kunden z.B. 5 Flüge pro Tag nach London Gatwick und 3 nach London Luton, sowie direkte Flüge nach Bristol, Birmingham, East Midland, Liverpool, Manchester, etc., etc. Das Netzwerk in Europa ist erstaunlich und die Unannehmlichkeiten sind tragbar Antworten
Ich weiss nicht was da verglichen wurde. Mein Kollege fliegt für CHF 50.- inkl. Gebühren mit Rynair nach Sardinien und zurück. Werbung für Pseudo-Swiss und Co.? Die ganze Flugbranche hat einen Totalschaden und fliegt zu billig, da weltweit steuerfrei und subventioniert. Kein Staat getraut sich die wirklichen Kosten zu verlangen. Die Umwelt ist kostenlos. Ob deutsche Swiss oder was auch immer. Antworten
Also ich fliege im Oktober für 138.50 nach Berlin und zwar mit der Swiss und war im Frühling für 164.50 in Valencia, ebenfalls mit der Swiss. Solche Schnäppchen-Angebote auf Swiss habe ich letztes Jahr gebucht. Also auch bei Swiss können tolle Angebote gebucht werden und über den Service kann ich auch nicht klagen. Bei so günstigen Preisen, kann ich ja auch kein 5-Sterne Menu erwarten. Antworten
Dies ist das alte "Media-Markt Syndrom", das auch für die "Billigflieger" gilt. MM hat es geschafft, dass wir glauben, er sein ein billiger Discounter. Doch wenn man genauer vergleicht, ist es ein eher teurer Detailhändler, der jedoch ein grosses Angebot hat. Der Trick: Einzelne, wenige Lockvogelangebote, die gross in der Werbung ausgeschlachtet werden. Also: Weniger glauben, mehr rechnen! Antworten
Ich kann dem nur zustimmmen. Meine negativen Erfahrungen mit Billigfliegern haben mich schon lange veranlasst mit SWISS oder auch Lufthansa etc. zu fliegen. Bale-Brüssel retour mit SWISS Fr. 199.-- Es lohnt sich zwischen Lufthansa und Swiss zu vergleichen. Tip: e-bookers kann auch noch günstiger anbieten. Generell muss aber vermerkt werden, dass die Tarifpolitik sehr merkwürdig ist. Antworten
Wir fliegen an die 10x pro Jahr von Zürich nach Hamburg und immer gewinnt die Swiss , danach Lufthansa mit den Flugpreisen. Air Berlin ist meistens 50-70 CHF teurer! Zudem für diejenigen die übers Automaten Check-in ihren Mund zerreissen. Immer weniger zahlen und noch viel verlangen...no comment! Antworten
Das mag ja alles stimmen, ABER: wenn die Swiss in Basel keinen Markt sieht, die meisten Destinationen streicht und dann EasyJet einspringt und die Lücke füllt, stellt sich für mich nicht die Frage welche Airline fliegt günstiger, sondern wer bringt mich von Basel nach XY. Und nein, ich habe keine Lust für einen Europaflug zuerst noch 1 bis 1 1/2 Stunden im Zug zu sitzen Antworten
Ich hab jetzt gerade mal den Vergleich gemacht. Am 24.12.09 von Berlin nach Basel und am 26.12.09 wieder zurück: EasyJet: CHF 177.-- (Nonstop) Swiss: CHF 287.-- (via Zürich) Lufthansa: CHF 507.-- (via Zürich) Quelle: ebookers.ch Da ist EasyJet einfach unschlagbar. Alle Gebühren und Taxen sind da inbegriffen. Antworten
@Herr Weiss: Sind Sie wirklich am Flughafen unterwegs oder schreiben Sie "vom hören sagen"? Kann Ihren Eindruck leider nicht bestätigen! Und all diese Billigsttarife, egal bei wem, sind nur brauchbar wenn zig Bedingungen erfüllt sind & ja nichts dazwischen kommt. Wer ganz billig fliegt sollte in jedem Fall eine gute Annulationskostenversicherung haben, die muss ehrlicherweise eingerchnet werden! Antworten
@ Dominik Sutter: Ich bin mit Swiss für 170 Franken nach Berlin geflogen - hin und zurück, und das bei der Buchung nur zwei Wochen vorher. Bei geplannten Trips sind Billig Airlines schon oft günstiger und es ist auch praktisch nur einen Weg buchen zu können (etwa mit dem Zug nach Wien und mit dem Flieger zurück). Bei kurzfristigen Trips gewinnt aber meistens die Swiss. Antworten
Wer billig fliegen will, sollte sich bewusst sein: Bei den Kosten für Kerosin, Presonal, Sicherheit etc. können "Billig-Airlines" nicht mehr sparen als die anderen. Logischerweise wird beim Angebot gespart und der Service aufs Minimum reduziert. Es gilt daher nur die Frage, wie der Kunde Reisen will. Für die Verpflegung zahlt er bei Swiss übrigens auch, auch wenn er das pampige Brötli nicht isst. Antworten
Einen eineinhalbstündigen Flug mit EasyJet nach Barcelona überstehe ich auch ohne teures "Trinken und Essen". Mit dem gesparten Geld für den günstigen Flug bekommen ich in Spanien ein fürstliches Essen mit einer guten Flasche Wein! Also jedem das seine. Antworten
Die Leute sind ja nicht dumm, sie wissen genau, dass man bei den Billiganbietern früh buchen muss, um günstig, sehr günstig zu fliegen. Selbst fliege ich 4 bis 5 mal pro Jahr nach Barcelona, Kosten im Schnitt ca. 90 Franken und das hin und zurück mit Handgepäck. Bitte nicht Äpfel mit Rüebli vergleichen. Wie gesagt, die Leute wissen Bescheid über die Angebote, siehe Passagierzahlen von EasyJet. Antworten
Ich würde auch lieber mit Swiss fliegen aber da wir häufig nach Italien fliegen kommen praktisch nur noch Billig Airlines in Frage (und leider nur ab Basel oder DE) seit Alitalia Zürich nicht mehr anfliegt. Die Swiss sollte vielleicht mal Flüge nach Süditalien in Erwägung ziehen. Wenn sich Helvetic solch horrende Preise leisten kann nach IT heisst das wohl dass diese Destinationen gefragt sind. Antworten
Die Probleme mit Swiss und Lufthansa fangen dann an, wenn man einen oneway Flug buchen will, das gibt es naemlich nicht und man bezahlt ein volles Retourbillet. Ich fliege regelmaessig mit Billigairlines und es gibt Spezialpreise praktisch jede Woche, man muss innert 48h buchen aber dafuer bezahlt man wirklich sehr wenig. Ich finde Swiss sollte ihre Preispolitik ueberdenken! Antworten
Dieser Artikel deckt sich stark mit meinen Erfahrungen. Das Preisgefüge ist aber stark von der Strecke abhängig. So hat Swiss zum Beispiel das Monopol auf der Strecke Zürich-Athen; hier kann von günstigen Tarifen keine Rede sein, ganz im Gegenteil! Auf Strecken, auf denen auch Billigairlines tätig sind, sind die angestammten Airlines aber äusserst attraktiv, so auch AUA, Lufthansa oder SAS. Antworten
Ich stimme Ihnen zu Herr Fischer, allerdings kostet der Flug in dem es hier geht auch bei Airberlin über 500 Euro (!!!) Ich fliege oft mit FlyNiki nach Wien und zurück für 60 Euro (früh buchen!!) nebst den 20 kg Freigepäck gibts für den nicht mal 1.5 Std. dauernden Flug ein Gratis-Getränk und zwei Gratis Sandwiches (nebst etlichen Gratiszeitschriften) Eine Top Airline! Antworten
Verschiedene Kommentare erwaehnen 'Serioes' im Zusammenhang mit der Swiss .... bitte beruecksichtigen Sie aber auch die Sicherheitsstatistik und sie werden sehen, dass Easyjet und Ryan sehr gut sind. Anders ausgedrueckt, die Moegllichkeit dass Sie die Destination lebend erreichen ist besser bei Easyjet und Ryanair. Die Swiss hat natuerlich noch Swissair, CTA und Crossair Altlasten. Antworten
Die Swiss hat absichtlich unvorteilhafte Beispiele ausgesucht. Wer den Flug mit Ryanair im voraus planen kann, fliegt absolut günstig. Wer z.B. am 22. September nach London fliegen will und am 24. zurück nach Zürich zahlt hin und zurück total Fr. 102.26 incl. aller Gebühren und Taxen. Wer im voraus plant fliegt mit Ryanair am günstigsten! Ich als Vielflieger finde immer einen günstigen Flug. Antworten
Der Markt diktiert die Preise und die faulen Leute zahlen ... Früher musste man noch in ein Reisebüro. Heute kann man alles bequem online abwickeln. Wer also zu faul ist um Preise und andere Details (angefl. Flughafen, Gepäck...) zu vergleichen ist einfach selber schuld! Antworten
Buchen die Schreiberlinge gelegentlich selbst Flüge und fliegen sie dann auch ? Oder verwenden sie nur die Pressemitteilungen von Swiss für ihre Artikel ? Als Vielflieger stelle ich immer wieder fest, dass 'Billig-Airlines' finanziell oft attraktiv sind. Komfort und Service z.Bsp. bei Air Berlin sind klar besser als bei Swiss. Für jeden Konsumenten lohnt es sich, Angebote konkret zu vergleichen. Antworten
Das kann ich bestätigen. Ich bin im Juli mit Swiss von Zürich nach Valencia geflogen. Ich habe für vier Personen 490 Euro (ca. 800 CHF) bezahlt alles inklusive. Den Flug habe ich im Mai gebucht. Ich habe die Preise verglichen mit Ryan-Air. Bei Ryan hätte ich 1300 CHF bezahlt für vier Personen ab Basel. Ich werde mir in Zukunft zweimal überlegen, ob ich mit Billig-Airlines fliege. Antworten
Ich fliege gerne kostenbewusst und habe deshalb die Billigfluggesellschaften schon lange abgeschrieben - keine Kostentransparenz, kein Service und kein Komfort. Und selbst wenn ich mal ein paar Franken mehr bezahle, habe ich den Eindruck, dass ich mit einer "richtigen" Airline einfach entspannter reise. Antworten
ich fliege fast immer mit easyjet und bin sehr zufrieden. da weiss man was man hat. wenn man weiss wie buchen, ist es auch meist billiger als swiss etc. bin einmal mit iberia geflogen, nie wieder! bei dieser 'old-school' airline gibts die getränke nämlich auch nicht gratis...! Antworten
Habe fast zwei Jahre in London gearbeitet und bin viel hin und zurück geflogen. Hier meine Erfahrungen: Swiss top in Sachen Preis-Leistung und Service bei genügend früher Buchung, am besten gleich nach LCY fliegen. Dann kommt BA, leider oft verspätet, speziell die Flüge frühmorgens. EasyJet für Leute, die viel Nerven haben, ein Lunchpaket und nochmal gut über 60 min in die Stadt investieren möchte Antworten
Für günstige Tickets muss man früh buchen, weiss man doch! Ich finde Billigairlines toll, tragen sie doch wesentlich zur Völkerverständigung bei; so konnte ich letztes Jahr an eine Hochzeit in Lissabon, was ohne Billigflug nicht drin gelegen wäre. Dass einem nichts "gratis" offeriert wird, stresst mich nicht, sitze auch 2-3 Std. im Büro ohne Sandwich. Zudem kann ich ab Basel fliegen. Antworten
Ich wohne in London und fliege ziemlich oft in die Schweiz (z. Zt. monatlich). Ich vergleiche die Flugpreise zwischen Swiss und Easyjet sehr genau. Fazit: Wenn man weit im voraus bucht (ca. 2 Monate), dann kostet Easyjet etwa die Haelfte der Swiss (< £50 mit Easyjet, ca. £100 mit Swiss wobei bei Swiss Gepaeck, Verpflegung und Sitzplatzbuchung inbegriffen sind). Antworten
Seriöse Airlines wie die Swiss haben klare Preisangebote. Wir haben letztlich leider einen Gutschein von Air Berlin erhalten. Auf dem Internet werden Preise von EUR 7 angeboten, schlussendlich kostet es aber ein x-faches mit all den Zuschlägen. Den Gutschein kann man nicht einfach eingeben sondern muss kostenpflichtig dem Helddesk anrufen. Kompliziert, teuer u. unflexibel, so sind Billigairlines! Antworten
billig tönt gut und lockt kunden. geiz ist geil ist in den letzen jahren als mode von d nach der ch übergeschwappt, es ist schick billig zu kaufen. billig ist keine marke und es gibt keine regel, was hinter und in dem wort effektiv stecken muss. hauptsache billig - zumindest dem geführ nach. jeder liebt es billig einzukaufen und dabei das eigene ego zu täuschen, man habe ein schnäppchen gemacht. Antworten
Der Preisvergleich stimmt nur für das gewählte Datum und es kann davon nicht abgeleitet werden, dass Swiss generell günstiger ist. Die Flugtarife aller Airlines unterliegen sehr grossen Schwankungen, abhängig von der Auslastung und dem Buchungszeitpunkt. Wer langfristig planen kann kriegt bei den Billig-Airlines in der Regel viel günstigere Tarife. Da kann die Swiss auch plötzlich 5 x mehr kosten. Antworten
Ist im Grunde nichts Neues. Nur wer wirklich früh bucht kann bei den Billigairlines profitieren. Ansonsten wirds teuer. Meine letzten Flüge nach Rom, Paris und Wien auf jeden Fall waren mit Swiss billiger. Kommt dazu dass Swiss intelligent fliegt. Sprich morens hin, abens retour. Damit gewinnt mach fast einen ganzen Tag Ferien. @Andreas Weiss, was bieten Easyjet und Co. denn für Service? Stänkerer Antworten
Ab Zürich ist die Swiss oft die billigste Airline, das habe ich schon häufig festgestellt. Ich flog letztes Jahr mit der Swiss nach London City, Transportkosten ins Zentrum ca. 3 Pfund. Im September fliege ich mit der Swiss zu einer normalen Tageszeit nach Barcelona, mit Easyjet hätte ich um sechs Uhr morgens ab Basel fliegen müssen... Antworten
Einige "Al Cheapo's" brauchen eben etwas länger zu begreifen das "billig" nicht zwingend "preiswert" ist. Das gilt besonders für Flugreisen, besonders wenn's mal nicht planmässig (Anschlussflug verpasst) läuft. Wer sich dann auf die Leistung der Billiganbieter verlässt, ist in solchen Fällen tatsächlich verlassen. Deshalb vertraue ich seit jeher auf etablierte Fluglinien. Antworten
es wird Zeit dass man die Wahrheit schwarz auf Weiss sieht- die Billigairlines fliegen kleine Flughafen an- weit weg von den Hauptstädten- bis man dann endlich dort ist, wo man hin will, ist das Ersparnis ausgegeben.. auch die Zusatzkosten muss man einberechnen... von Service schon gar keine Rede- keine reservierten Sitze, etc.... habs miterlebt---einmal und nie wieder! Antworten
Ich bin wahrscheinlich die groesste Herausforderung der Marketingleute .... bis jetzt habe ich keinen Grund gehabt mit Ryanair oder Easyjet zu fliegen oder sie ueberhaupt in Betracht zu ziehen. Anzumerken ist jedoch auch, dass beide Gesellschaften eine hervorragende Safetystatistik haben - umsomehr bin ich verwirrt wieso ich diese Gesellschaften einfach nicht beruecksichtigen will. Antworten
Endlich checkts mal einer....Leute...fliegt doch endlich wieder Swiss und nicht die Billigairlines die es ganz und gar nicht bringen...Schummel seit eh und je...es gelten für ALLE die gleich langen Spiesse und alle kochen nur mit Wasser...wieso sollten diese auf lange Sicht billiger fliegen können...da haut nicht hin. Dies zeigen auch die verrückten Ideen derer, im Stehen zu fliegen... Antworten
Ich würde lieber mit Swiss fliegen aber in der Realität stimmt es meistens nicht, dass Swiss billiger als Easyjet sei. Z.B habe ich letzte Woche einen Flug für Oktober nach Mallorca gebucht. Für drei Personen mit Swiss wäre es CHF 1500 gewesen. Mit Easyjet ab Genf aber nur CHF 650. Antworten
Wir fliegen häufig mit FLY NIKI (gehört zu Air Berlin) nach Wien und können diese Fluggesellschaft nur weiterempfehlen. Babys haben auch 20kg Freigepäck (bei Swiss/Austrian: 10kg). Vor kurzem habe ich einen Flug für EUR 60.- (alles inkl.) gebucht. In Bälde fliegen wir mit Air Lingus nach London Gatwick. Hat jemand schon Erfahrung mit dieser Airline gemacht? Antworten
Ein Riesenunterschied zwischen Swiss und Easyjet & Co. ist die Möglichkeit bezahlbare Einfachflüge zu Buchen. Gerade bei Stadtdestinationen kennt man das Rückreisedatum oft nicht im Voraus. Ein Einfachflug nach London am kommenden Freitag kosten bei Swiss 1076.00 Franken (Easyjet 161.95). Solange Swiss das nicht ändert gibt es sehr gute Gründe Easyjet & Co. zu fliegen. Antworten
Wer keine Kredit Karte hat kann bei einer Billig Airlines nicht einmal buchen. Auch mit einer Debit Karte das heisst,die Karte ist nur so lange gültig bis das Konto leer ist. Wenn man billig fliegen will ist man gezwungen eine Kretdikarte zu haben. Antworten
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Daniela Nastasia
Schade, frühe gab es noch Balair. Heute fliegt auch Swiss nicht mehr ab Basel. Eine Marktlücke wäre v.a. von Juni - Oktober Direktflüge Basel - Bari, Basel - Brindisi oder Basel Grottaglie. Viele Leute würden gerne nach Appulien fliegen, auch mit Swiss, aber es werden keine Flüge angeboten. Weshalb plant Swiss dies nicht für die Nächste Saison ein und sie werden sehen!!! Fliege gerne Swiss ab BS! Antworten