Wirtschaft

Eine UBS für die Allerreichsten

Aktualisiert am 01.04.2010

Der Amerika-Chef der UBS möchte sich künftig auf die ultrareichen Kunden konzentrieren. Der Rest soll mit weniger Aufwand betreut werden.

Kein Platz für weniger Vermögende: Der UBS-Sitz an der Park Avenue in New York.

Kein Platz für weniger Vermögende: Der UBS-Sitz an der Park Avenue in New York.
Bild: Keystone

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Die amerikanische Vermögensverwaltungssparte der UBS (UBSN 11.15 -0.89%) wird sich in den USA noch mehr als bisher auf reiche und ultrareiche Kunden in den Metropolen des Landes konzentrieren. Dies erklärte Wealth-Management-Americas-Chef Robert McCann am Mittwoch an einer Mitarbeiterkonferenz.

Kunden mit weniger als einer Millionen Dollar investierbarem Vermögen will die Bank weiterhin, aber mit weniger Aufwand betreuen, wie eine UBS-Sprecherin in New York ergänzte.

McCann, der im vergangenen Oktober zu der gerade in den USA mit Steuerskandalen belasteten UBS gekommen war, bekräftigte das Ziel, in drei bis fünf Jahren auf einen Sparten-Vorsteuergewinn von einer Milliarde Franken zu kommen.

Der viertgrösste Broker der USA

Dafür habe das Geschäft mit rund 7000 Beratern auch die richtige Grösse, erklärte er weiter. Wealth Management Americas gilt als der viertgrösste Broker in den USA.

Die damit verbundenen Erwartungen erfüllten sich nie ganz und es gab immer wieder Spekulationen, UBS könnte die Sparte verkaufen oder abspalten. UBS hatte im Jahr 2000 die damalige PaineWebber Group für viel Geld übernommen. (jak/sda)

Erstellt: 01.04.2010, 16:49 Uhr

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