Erfolge für GM bei Opel-Sanierung

Aktualisiert am 12.03.2010

Der Autokonzern GM hat am Freitag Erfolge bei seinen Sanierungsplänen für die europäische Tochter Opel erzielt: In Grossbritannien erhielten die Amerikaner eine Kreditgarantie über rund 440 Millionen Franken.

«Signalwirkung» für den angeschlagenen Autobauer: Opel Meriva im Genfer Autosalon.

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Bild: Keystone

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Zudem verständigte sich General Motors ( 22.44 1.81%) mit den spanischen Gewerkschaften auf den Abbau von 900 Arbeitsplätzen im Werk Saragossa. Bei der britischen Bürgschaft über 270 Millionen Pfund blieb unklar, ob sie mit europäischen Partnern wie der deutschen Bundesregierung und der EU-Kommission abgestimmt ist. GM teilte am Abend mit, Gespräche mit anderen europäischen Regierungen würden fortgesetzt. Opel sei zuversichtlich, dort ähnliche Fortschritte erzielen zu können. Man sehe im Durchbruch in Grossbritannien eine «Signalwirkung».

GM feilscht mit europäischen Regierungen schon seit Monaten über staatliche Bürgschaften. Anfang März hatte der Mutterkonzern den geplanten eigenen Beitrag zur Opel-Sanierung drastisch aufgestockt: Von 600 Millionen auf 1,9 Milliarden Euro. Damit sank auch die erbetene Summe an Kredit- und Bürgschaftszusagen von 2,7 auf 1,8 Milliarden Euro.

Dem Sanierungsplan zufolge sollen europaweit 8000 von 48'000 Stellen wegfallen, die Kapazitäten sollen um 20 Prozent reduziert werden. Das belgische Werk Antwerpen soll schliessen. Neben den Ausgaben für den Abbau von Personal und Überkapazitäten steht Opel vor Milliardeninvestitionen in neue Modelle und Technologien, um wieder wettbewerbsfähig zu werden. (sam/sda)

Erstellt: 12.03.2010, 23:25 Uhr

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