Wirtschaft

Ex-UBS-Banker Birkenfeld fürchtet das Gefängnis

Aktualisiert am 28.12.2009 5 Kommentare

Der ehemalige UBS-Vermögensverwalter in den USA, Bradley Birkenfeld, hat ein Gericht in Florida um Aufschub seines Haftbeginns gebeten.

Will noch nicht ins Gefängnis: Birkenfeld vor dem Gericht in Fort Lauderdale am 21. August 2009.

Will noch nicht ins Gefängnis: Birkenfeld vor dem Gericht in Fort Lauderdale am 21. August 2009. (Bild: Keystone)

Artikel zum Thema

Stichworte

SwissquoteExklusiver Trading-Partner

[Alt-Text]

Seine Begründung: Er werde weitergehend mit der Justiz kooperieren. Am 8. Januar sollte er seine Gefängnisstrafe von 40 Monaten antreten. Birkenfeld, Kronzeuge der US-Steuerbehörde IRS im Steuerstreit mit der Schweizer Grossbank UBS, (UBSN 11.15 -0.89%) war im August verurteilt worden, weil er einem Milliardär zur Steuerflucht verholfen hatte.

Sein Gesuch um Haftaufschub wurde am Wochenende durch seinen Anwalt dem Gericht übermittelt. Birkenfeld hofft auf einen Strafnachlass.

Zwei Tage vor Birkenfelds Verurteilung unterzeichneten die Schweiz und die USA am 19. August dieses Jahres einen Vergleich. Danach muss die Schweiz Informationen von 4450 UBS-Konten an die USA ausliefern. (bru/sda)

Erstellt: 28.12.2009, 06:21 Uhr

5

Kommentar schreiben







 Ausland



Verbleibende Anzahl Zeichen:

Mit dem Absenden des Kommentars erklärt sich der Leser mit nachfolgenden Bedingungen einverstanden: Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt. Telefonische Auskünfte werden keine erteilt. Ihr Kommentar kann auch auf Google und anderen Suchseiten gefunden werden.

5 Kommentare

Charles Dupond

28.12.2009, 07:09 Uhr
Melden

Den Kleinbaenker und die Kleinkunden haengt man, die Organisatoren und Grossprofiteure der Milliardenwirtschatsverbrechen laesst man mit staatlicher Hilfe und Zigmilliardenvolksvermoegensgeschenken statt Verfolgung und Gesamtvollstreckung laufen.... Antworten


Franz Lemm

28.12.2009, 08:13 Uhr
Melden

An die Schweiz ausliefern und dann 5 Jahre in den Bau! So eine Figur darf man nicht noch zum Helden machen. - Er könnte ja dann auch noch Beweismaterial gegen Kurer und Co. liefern, so dass die Staatsanwaltschaft die Arbeit nicht mehr länger verweigern könnte. Antworten



Wirtschaft

Populär auf Facebook Privatsphäre

Telefonbuch

Marktplatz


Live @ Sunset

11. bis 22. Juli - Zürich Dolder u.a. mit B.B. King, Elton John und Alanis Morissette!

Online-Kadermarkt

ALPHA.CH: der online-Kadermarkt der Schweiz.

Online-Kadermarkt

ALPHA.CH: der online-Kadermarkt der Schweiz.