Fluten und Beben kommen Zurich teuer zu stehen

Zurich Financial Services erwartet für das letzte Quartal 2011 Schadenersatzzahlungen von bis zu 250 Millionen Dollar. Grund sind die Flut in Thailand und das Erdbeben in Neuseeland.

Gibt die definitiven Zahlen im Februar bekannt: Sitz der Zurich.

Gibt die definitiven Zahlen im Februar bekannt: Sitz der Zurich. Bild: Keystone

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Der Versicherungskonzern Zurich Financial Services erwartet wegen der Fluten in Thailand und des Erdbebens in Neuseeland Schadenzahlungen von 200 bis 250 Millionen Dollar im vierten Quartal 2011.

Das teilte der Konzern aufgrund erster Schadenschätzungen der Überschwemmungen in Thailand mit. Die Flutschäden belaufen sich demnach für Zurich auf 250 bis 300 Millionen Dollar. Hinzu kommen zusätzliche Kosten von 80 Millionen Dollar aus dem Erdbeben in Neuseeland.

130 Million von Rückversicherern

Abziehen von diesen Schadenszahlungen kann der Konzern 130 Millionen Dollar aus einer Rückversicherungsleistung. Der Betrag stammt aus dem Global Aggregate Catastrophe Reinsurance Cover aufgrund der Schwere und Häufung von Naturkatastrophen 2011.

Den konkreten Betrag der Schadenszahlungen gibt Zurich bei der Präsentation des Jahresergebnisses am 16. Februar bekannt. Zurich rechnet für 2011 nach früheren Angaben mit dem schwersten Schadenjahr seit 2005. (kpn/sda)

Erstellt: 26.01.2012, 09:09 Uhr

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