Wirtschaft

GM-Chef Wagoner: 20 Millionen Pensionsgelder

Aktualisiert am 30.03.2009 4 Kommentare

Der zurückgetretene Chef des Autokonzerns, Rick Wagoner, soll zu seinem Abgang eine angenehme Abfindung kassiert haben.

Versüsster Abgang: Richard Wagoner im Februar 2009 in Detroit.

Versüsster Abgang: Richard Wagoner im Februar 2009 in Detroit. (Bild: Keystone)

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Das schreibt «ABC News» mit Bezug auf einen Finanzbericht des Unternehmens. Dies, obwohl die Regierung GM verboten hat, jegliche Boni an Wagoner oder andere Topmanager des Konzern zu bezahlen. Doch Wagoner steht die Pension gemäss früheren Abmachungen zu, wie der Sender auf seinem Online-Auftritt schreibt.

Insgesamt wird Wagoner 20 Millionen Dollar Pensionsgelder beziehen. Das meiste davon werde jährlich über die nächsten fünf Jahre ausbezahlt, der Rest als einmalige Summe, wie GM-Sprecherin Julie Gibson gegenüber dem Medium bestätigte. Für das Paket erntet der Konzern Kritik: «Das ist wieder einmal ein perfektes Beispiel dafür, wieso so viele einfache Leute frustriert sind», wird Tiffany Ten Eyck zitiert, eine Journalistin bei der Gewerkschaftszeitung «Labor Notes».

Wagoner ist gestern auf Druck von Barack Obama zurückgetreten. Laut dem Präsidenten sei es Zeit für eine neue Führung des Unternehmens. (oku)

Erstellt: 30.03.2009, 20:41 Uhr

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4 Kommentare

Murat B

30.03.2009, 21:35 Uhr
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Ich glaub mir wird schlecht. Wieso gehe ich jeden Tag arbeiten? Und gerade in der Krise, wenn ich jeden Tag meine Stelle verlieren könnte und ich dann stempeln gehen muss? Ich würde mich auch über eine fette Abfindung freuen ;-) Antworten


Daniel Hauser

30.03.2009, 21:50 Uhr
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Wir benötigrn einen tiefgreifenden Kulturwandel in unseren Wirtschaftsspitzen. Nur so werden wir einen radikalen Reset des Wirtschaftssystems verhindern können, wie er z.B. am Ende des Zweiten Weltkriegs stattfand. Welche Gefahren in diesem Prozess lauern, ist uns allen überliefert. Um dieses Wissen reicher, sollten wir den Prozess mit einem kulturellen Ansatz lösen können. Antworten



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