Geberit mit Gewinneinbruch

Aktualisiert am 11.03.2010

Der Sanitärtechnikkonzern ist durch die Immobilienkrise auf vielen Auslandmärkten belastet, aber nicht aus der Bahn geworfen worden. Für 2010 sieht es jedoch schlechter aus.

Hat dem Krisenjahr getrotzt: Der Geberit-Hauptsitz in Rapperswil-Jona.

Hat dem Krisenjahr getrotzt: Der Geberit-Hauptsitz in Rapperswil-Jona.
Bild: Keystone

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2009 resultierte unter dem Strich ein Gewinn von 397,5 Millionen Franken. Das sind 14,8 Prozent weniger als im Vorjahr, was aber auch an einer einmaligen Steuerbelastung lag, wie Geberit (GEBN 188.4 0.11%) am Donnerstag mitteilte. Die liquiden Mittel verdoppelten sich praktisch auf 295,6 Millionen Franken.

Der Umsatz schrumpfte um 11,2 Prozent auf 2,18 Mrd. Franken. In lokalen Währungen betrug der Rückgang aber nur moderate 6,5 Prozent, wie der Konzern schreibt. Nach Regionen waren die Umsatzeinbussen in Amerika (-15,1%) am grössten. Die Zahl der weltweiten Angestellten sank zum Jahresende um 89 auf 5608.

Trotz des schlechteren Unternehmensergebnisses will Geberit nicht nur die Vorjahresdividende beibehalten, sondern aus Anlass der 10- jährigen Börsenkotierung zusätzlich eine Sonderdividende von 1 Fr. ausschütten. Insgesamt ergibt sich dadurch eine um 18,5 Prozent erhöhte Dividende je Aktie von 6,40 Franken.

Erholung nicht vor 2011

Für 2010 zeigt sich Geberit wenig optimistisch: In den meisten geografischen Märkten dürften sich die Bauvolumina weiter zurückbilden, eine Erholung sei nicht vor 2011 zu erwarten. Am stärksten von der Krise betroffen sein werde der Neubau-Sektor, insbesondere das Segment Nichtwohnungsbau. Es sei auch keine positive Entwicklung im Renovationsgeschäft zu erwarten. (jak/sda)

Erstellt: 11.03.2010, 08:33 Uhr

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