Wirtschaft
Gratis-SMS-Programme setzen den Schweizer Telecomfirmen zu
Von Angela Barandun. Aktualisiert am 19.10.2011 129 Kommentare
Ein Umbruch steht an: Das Volumen der verschickten SMS stagniert - bei steigenden Kundenzahlen. (Bild: TA-Grafik / Swisscom)
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60 Prozent der neuen Handys, die die Swisscom verkauft, sind sogenannte Smartphones. Bei Sunrise und Orange liegt der Anteil gar bei 80 Prozent. Jedes zweite solche Smartphone ist ein iPhone. Über 1 Million Schweizer telefonieren heute mit dem Apple-Handy. Bislang war das für die Mobilfunkanbieter ein Grund zum Jubeln.
Jetzt wird diese Freude getrübt: Seit letzter Woche können iPhone-Nutzer anderen iPhone-Nutzern gratis Nachrichten schicken. Bedingung ist ein neueres Gerät (ab iPhone 3GS) und eine Verbindung ins Internet. Der Clou: Das Apple-Handy prüft automatisch, ob man den SMS-Gebühren ausweichen kann. Geht das nicht, wird ein normales, kostenpflichtiges SMS verschickt. Bislang mussten Smartphone-Nutzer dafür ein Zusatzprogramm wie Whatsapp oder Viber installieren und sich bewusst entscheiden, ob sie eine Gratis-Nachricht oder ein SMS verschicken wollen.
Hoher Umsatz, wenig Kosten
Für die Mobilfunkanbieter stehen Millionen auf dem Spiel. Pro Jahr werden aktuell rund 6 Milliarden SMS verschickt, das generiert einen geschätzten Umsatz von über 600 Millionen Franken – und fast ebenso viel Gewinn. SMS werden über die tote Kapazität eines Steuerungskanals verschickt und generieren daher kaum Kosten. Der US-Professor Srinivasan Keshav von der Universität Waterloo schätzte sie 2008 auf ein Drittel Cent pro SMS. Selbst wenn man für die Schweiz von 50 Prozent höheren Kosten ausgeht, macht das weniger als einen halben Rappen. Bei einem Preis von 10 bis 20 Rappen pro SMS entspricht das einer Marge von mehreren Tausend Prozent. Oder anders herum: Gut 95 Prozent des Umsatzes mit SMS bleiben als operativer Gewinn im Kässeli.
Ist das schon die Trendumkehr?
Was die Neuerung für Sunrise, Swisscom und Orange bedeuten könnte, zeigt das Beispiel der Niederlande. Dort schlug der Ex-Monopolist KPN dieses Jahr Alarm – noch bevor Apple den neuen Dienst freischaltete. Das Nutzerverhalten der jungen, technologieaffinen Kunden verändere sich dramatisch, erklärte KPN-Chef Eelco Blok. 85 Prozent hätten das Gratis-SMS-Programm Whatsapp installiert, die Zahl der bezahlten SMS sei in 6 Monaten 16 Prozent eingebrochen.
Davon ist die Schweiz gemäss den Mobilfunkanbietern noch weit entfernt. Für Orange Schweiz, die Anbieterin mit den technologieaffinsten Nutzern, sind Programme wie Whatsapp «Nischenanwendungen», sagt Sprecherin Therese Wenger. Ähnlich äussert sich Sunrise: «Wir haben bis jetzt keine Anzeichen eines SMS-Rückgangs.» Und Swisscom-Sprecher Olaf Schulze betont: «Die Anzahl der SMS wächst weiterhin, im letzten Jahr um rund 5,2 Prozent.»
Ganz so eindeutig ist die Situation allerdings nicht, wie die Zahlen der Swisscom zeigen (siehe Grafik). Tatsächlich wurden gegenüber dem Vorjahr auch zuletzt mehr SMS verschickt. Im Vergleich mit dem Vorquartal jedoch stagniert das Volumen – bei steigenden Kundenzahlen. Unter dem Strich verschicken die Nutzer also klar weniger SMS.
Ob das bereits die Trendumkehr ist, ist unklar. Zumal die Swisscom betont, der Umsatz mit SMS sei unter dem Strich nicht gesunken. Die Unsicherheit scheint aber gross, ob sich das mit der Einführung des Apple-Gratisdienstes ändert. Dafür spricht die hohe iPhone-Dichte, eher dagegen das Qualitätsbewusstsein der Schweizer. Der mit Abstand grösste Nachteil von Gratis-SMS-Diensten ist aber der Umstand, dass man sie nur mit bestimmten Benutzergruppen verwenden kann. Nicht jeder kann eine Whatsapp-Nachricht empfangen; nicht jeder besitzt ein iPhone.
«Es findet ein Umbruch statt»
Auch wenn die Anbieter heute davon ausgehen, dass mit dem Gratisdienst von Apple «keine Welt zusammenbricht», so ist doch klar: «Es findet ein Umbruch statt, der bei den Anbietern ein Umdenken erfordert», sagt Patrick Ruckstuhl, bei Sunrise fürs Privatkundengeschäft verantwortlich. Langfristig werden die Umsätze aus Sprachtelefonie und SMS ins Internet abwandern. Die Frage ist bloss, ob es den Anbietern gelingt, diese Einbrüche zu kompensieren – etwa mit Pauschalen.
In Holland wollte KPN auf die Verschiebung mit einer zusätzlichen Gebühr für Dienste wie Whatsapp oder Skype reagieren – was das niederländische Parlament verbot. Stattdessen hat die Ex-Monopolistin nun die Preise fürs mobile Internet erhöht und neue Abo-Modelle eingeführt, bei denen SMS und Sprachtelefonie pauschal enthalten sind. Die Kunden können nur noch die Paketgrösse wählen.
Abos mit integrierten SMS
In eine ähnliche Richtung geht die Swisscom. Seit Frühling bietet sie nur noch Abos mit integrierten Gesprächs- und SMS-Pauschalen an. Heute wird bereits jedes dritte SMS bei der Swisscom pauschal abgerechnet – Tendenz steigend. Bei Orange liegt der Anteil laut gut informierten Quellen sogar deutlich über zwei Drittel. Allerdings können die Kunden die SMS-Option einzeln abonnieren – also auch darauf verzichten. Das war bei KPN früher auch der Fall. Bis den Holländern das Risiko zu gross wurde, dass die Kunden die Option weglassen und aufs Internet ausweichen.
Eine andere Strategie verfolgt Sunrise. Dort sind SMS nur im teuersten Abo inbegriffen. «Die überwiegende Mehrheit der Nutzer bezahlt für jede Nachricht einzeln», sagt Ruckstuhl. Die Preise für SMS sind zuletzt sogar gestiegen – in zwei Schritten von 10 auf 15 Rappen. Anpassungen sind nicht in Sicht. (Tages-Anzeiger)
Erstellt: 19.10.2011, 06:27 Uhr
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129 Kommentare
Statt dem gejammer, dass jetzt die Preise steigen möchte ich folgendes Wissen von den Telecomanbietern: was ist die Begründung dass Jahrelang die Kunden bei den SMS mit Margen von mehreren Hundert Prozent abgezockt wurden? Dasselbe erleben wir übrigens beim den Roamin Gebühren im Ausland. Die Kosten entstehen gar nicht wirklich aber die Kunden wirden massivst geschröpft. Antworten
SMS müssten im Prinzip längst bei allen Anbietern gratis sein. Sie sind hoffnunglos überteuert, weil sie verglichen mit den anderen Diensten (Voice, Multimedia) praktisch NULL Bandbreite beanspruchen und erst noch mit der niedrigsten Priorität übertragen werden. Mit der gleichen Datenmenge, welche in einer einzigen Minute Gesprächszeit übertragen wird, könnte man mindestens 10'000 SMS übertragen. Antworten
Irgendwie verstehe ich die Aufregung nicht. Wir haben die Güterproduktion (nachhaltige Wertschöpfung) aufgegeben leben nun einmal in einer Selbstbedienstleistungsgesellschaft. Da ist Abzocke normal. Fast überall finden wir sie: In Telekom-Tarifen, bei Rechtsanwaltshonoraren, Generalimporteur-Margen, Parkgebühren, ÖV-Tarifen, Boni - ja sogar bei der Kehrichtabfuhr. Ist wie im alten römischen Reich. Antworten
Die armen Telekomgesellschaften, haben jetzt Jahre beinahe konkurrenzlos abgesahnt (sms-Preise sind kaum gesunken - Swisscom immer noch 0.20!). Nun werden andere Zweige aufgetan und das Jammern beginnt (zumindest in der Presse).
Nicht vergessen, jeder der WhatsApp, Facebook, Email oder andere Kommunikationsdienste benutzt bezahlt dafür ein Datenabo welches nicht billig ist!
Antworten
Solange Das Verhalten der Kunden sich nicht ändert, so lange werden sie in diesem Ausmass und noch viel mehr von den Anbietern abgezockt! Zurecht! Schauen Sie sich die Massen von Konsumenten an - überall, am Steuer, im Büro, am Esstisch und in der Schule wird mit dem Handy hantiert, was das Zeug hält! Mehr als 2/3 des Gesagten und Geschriebenen ist völlig unnötig und dient dem NICHTS! Weiter so! Antworten
Bruno Aebi - Roaming auf Wifi nützt nicht viel, solange man im Auto sitzt und das Hotel sucht.
Genau diese Roaminggebühren kann man mit den Apps wie Whatsup (Text + Foto), Viber (Text + Telefonieren), Skype (Telefonieren mit/ohne Video + Chat) und Facebook (Text) umgehen. Im Ausland hat es an vielen Orten (Restaurants, Hotels, etc.) gratis WiFi. Diese Apps fuktionieren auch über WiFi und man kann sich die teueren Roaminggebühren gleich 100%ig sparen!
Vielleicht werden die Gewinne in der SMS Sparte einbrechen, jedoch sehe ich ein stetiges Wachstum an übermitteln Datenvolumen auf uns zu kommen. Siri funktioniert nicht ohne aktive Internetverbindung, somit werden beim Gebrauch permanent Daten übermittelt. Die Datenpreise in der CH sind ja total überrissen, daher wird die Swisscom (etc.) wohl über alle Sparten gesehen eher Gewinn machen. Antworten
Diese Armen, bei den Romaning Gebuehren (praktisch keine Transparenz!) wird jedoch jeder nach Strich und Faden abgezockt. Unsere lieben Kollegen in Bern sollten zuerst mal das Mobilefunk-Kartell der Schweiz zerschlagen, damit wenigstens ein bisschen Konkurrenz aufkommt. Und unser Preisueberwacher? Der meldet sich Regelmaessig zu Wort, passieren tut jedoch kaum etwas. Unfassbar diese Jammerei! Antworten
Noch "günstige" 10 Rappen für 160 Bytes ergibt stolze 655 Franken pro Megabyte. Ich denke sowas darf man getrost überteuert nennen... Die hohe Verbreitung von Smartphones ermöglicht es zum Glück auch, dass ich meistens auf E-Mail ausweichen kann und SMS nur noch äusserst selten nutzen muss. Antworten
WhatsApp ist Top. Die Anwendung funktioniert auf jedem modernen Smartphone, also auf praktisch jedem Touchscreen Gerät. Das Austauschen von Bildern, Tönen, Video-Clips, Kontakten und Standorten funktioniert einwandfrei, und das zwischen iPhone, Windows Mobile, Android und Nokia's Symbian. SMS und MMS sind passé. Antworten
meine Schwester lebte/arbeitete letztes Jahr in Dänemark, dieses Jahr in England. In beiden Ländern sind Telefonie und SMS MASSIV billiger als bei uns. Ein Telefongespräch von UK oder DK in die Schweiz kostet sie dort so viel wie bei uns ein Lokalgespräch. Pure Abzocke hier! Niemand soll jammern. Ich nutze auch Gratis-SMS Dienste. Antworten
Jetz haben uns Sunrise, Orange, Swisscom jahrelang abgezockt mit übelst hohen SMS Gebühren, da ist es nur fair, dass es mal in die andere Richtung geht... Ich benutze schon lange Whattsapp und VIber, habe praktisch nur gute Erfahrungen gemacht... Wahrscheinlich werden es die CH-Anbieter auch wie in Holland probieren, was eine riesen Sauerei wäre... Antworten
Smartphone User können alle mit Applikationen gratis SMS schicken, BlackBerry konnte das auch schon seit Jahren.... natürlich werden es jetzt auch all die tun, die vorher nicht wussten, wie man es tut. Bringt dies das Fass zum überlaufen? Antworten
Nicht eine so tolle Idee.
Unter Einstellungen - Nachrichten - Als SMS senden EIN. Dann bekommt ihr Empfänger im Ausland ganz normal eine SMS statt die iMessage.
Eine Whatsapp-Nachricht bekommt der Empfänger im Ausland ja auch erst, wenn er sich in einem WIFI befindet.
Wieso spricht niemand darüber, dass die Milliarden Mirzmitteilungen bald über die Apple-Server in Amerika laufen? So wie Bewegungsdaten, Daten zu Kaufverhalten, Bevorzugte Spiele, Besuchte Webseiten, gekauftes Gold und Weine im Keller und und und... schöne neue Welt... Man sollte sich auch vorstellen, welceh Hedgefonds und Menschen hinter den Firmen die diese Daten sammeln... Antworten
@Hans Huber - genau, das Einfallstor war ok, nur ist es in meinen Augen unfair hier nur eine Marke an den Pranger zu stellen. Die Firmen stehen sich in absolut nichts nach. Und wir, die diese benützen, helfen da kräftig mit, egal bei welcher. Wir sind also nicht ganz unschuldig an der Sache. Ich habe übrigens kein iPhone, aber ein Samsung, dafür einen Mac...da sehen Sie,wo wir hinkommen :-)
@Marcel Zürcher
Nein aber das Einfallstor zum Thema war doch ok... wir werden von den grossen in der Branche ausspioniert. Soviel ist klar... Worauf ich eigentlich hinaus möchte ist, dass hinter den Firmen bestimmte Kreise stecken. Mit denen sollte man sich befassen... Ich habe übrigens ein iphone... Es geht also wirklich nichr darum apple zu bashen den die anderen sind nicht besser
Ach Herr Huber - wieder mal Apple bashen? Wer hat's erfunden? Werbung nach surfverhalten? Standortspeicherung, Strassen fotografieren, ADwords etc etc? Wie wär's wenn sie dazu in Mountain View anklopfen würden und nicht in Cupertino? Ist halt hip auf Apple runzuhacken weil das gibt wenigstens Presse....und...RIM/Blackberry schon vergessen? DIE wissen auch alles, interessiert aber niemanden
Von Betriebswirtschaft keine Ahnung, aber über die grossen, bösen Blue Chips wettern. Wenn ihr die Swisscom um die hohe Marge beneidet, dann stellt doch selber mal für ein paar Milliarden Antennen auf. Diese "ich-will-alles-und-zwar-gratis" Gesellschaft hat seit ein paar Jahren definitiv die Bodenhaftung verloren. "Society 2.0" ist manchmal echt mühsam. Werded doch selber aktiv ... Antworten
Megabyte Preise von 750 - 1500 CHF (jenachdem ob man 10 oder 20 Rp für ein SMS einsetzt) haben nichts mit "ich-will-alles-und-zwar-gratis" zu tun. Es ist einfach ein Scherz, wenn die Anbieter bei SMS 10'000 Mal (sic.) mehr verlangen als beim mobilen Internet. Kein Wunder verwenden die Kunden dann das Internet statt SMS. Man müsste nur mal transparente, faire Preismodelle machen. That's it.
Wie immer: Jammern auf hohem Niveau. Jahrelang wurden die Kunden abgezockt. Ich schreibe seit 2 Jahren nur noch in absolten Notfällen SMS (sonst WhatsApp), aus Prinzip. Nicht, dass ich erwarte, dass Mobilkommunikation gratis sein muss. Aber eine faire Abrechnung nach Datenvolumen (inkl. SMS und Sprachkommunikation) wäre viel fairer. Vielleicht werden Swisscom und co. nun dazu gezwungen. Antworten
Sicher werden viele Dienste ex USA angeboten (RIM ex Kanada, soweit ich weiss). Das heisst ja nicht, dass es erstens unproblematisch ist und zweitens immer noch mehr via USA laufen muss und gar keine lokale Kommunikation mehr möglich ist. Und nein, den USA sichert kein Abkommen den Zugang zu SMS CH->CH.
Wo sehen sie das Problem, mit einem RIM Produkt gehen alle Datenverbindungen via den USA? Die USA hat Abkommen mit der EU und der Schweiz, dass sie Zugriff auf Europäische Server haben? Viele andere Dienste die sie nutze, laufen auch über Rechenzentren in den USA. Ob es nun ein Google-Server oder ein Apple-Server ist der mich filtert und von der NSA mitbenutzt wird....
Und dass sonst alles mögliche über die USA, über Asien, oder sonstwo durchläuft, sogar Ihr Post hier könnte womöglich über eine Schleife in den USA gelaufen sein... Aber Sie wissen auch, dass schon nur alleine all die aufgenommenen Telefonate des CIA einige Tausend Jahre benötigen würde, um diese durchzuhören. Bitte den Ball flach halten.
Vorsicht mit gratis SMS! Das einigste Argument warum Sie momentan kein SMS Span bekommen ist weil es Geld kostet. Wenn es die Sperre nicht mehr gibt wird das Telefon unbrauchbar weil SMS nicht abgeschaltet werden kann - das kann schon in India gesehen werden.. Antworten
Zu iMessage: Apple hätte diesen Dienst schon vor Jahren einführen können. Man tat es nicht, um nicht den Vertrieb des iPhones durch die grossen Anbieter zu riskieren. Gut, dass den niederländischen Anbietern eine Gebühr für WhatsApp/Skype/etc verboten wurde. Dass sie es versucht haben, lässt tief blicken. Aber wer würde sich nicht so abzockerisch verhalten, wenn ihn niemand in die Schranken weist? Antworten
Die SMS Preise sind völlig in Ordnung. Entscheidend ist nicht, was die Gestehungskosten sind, sondern was das dem Kunden wert ist. Und SMS über WWW ist auch schön, geht aber nicht immer. Na und? Was mich eher stört, sind die Datenkosten beim Aufenthalt im Ausland. Da könnten sich die Telekommler noch Kundenfelder erschliessen. Heute nämlich nutze ich die keine Sekunde, weil viel zu teuer. Antworten
Im Ausland nutze ich grundsätzlich nur kostenlose oder -günstige Wlan-Angebote. Es gibt da eine ganze Menge wobei es grosse Unterschiede gibt zwischen einzelnen Ländern. Sonst gibt es meistens günstige Internet-Cafe's. Hotels die kein kostenloses oder zumindest sehr preiswertes Netz anbieten sind ebenfalls out. In unseren Nachbarländern kann man bei McDonalds und Starbucks unlimitiert ins Internet
Hans Müller hat schon recht.
Auch wenn uns die Kanone auf die Brust gesetzt wird, haben wir ja eigentlich immer noch die Wahl. SMS schreiben oder auch nicht. Jedes SMS dass wir schreiben "ist es uns wert", sonst hätten wir's ja gelassen.
Auch das mit dem Ausland: ich hab noch NIE geroamt, was Daten betrifft, würde aber sehr gern, wenns erschwinglich wäre. Smartphone in fremder Stadt wär perfekt,
Wissen Sie Herr Müller, da gäbe es vieles wo ich dem 'gefühlten Preis' nach viel weniger bezahlen möchte, da es reinste Abzocke des stumpenrauchenden Herrn im schwarzen Anzug mit Zylinder ist. Das in der CH! Die Mieten, die Lebensmittel, alles was im Ausland viel billiger ist, wir alle kennen die Berichte zur genüge. Nur wenn man natürlich nicht noch so eine Nickermentalität hat und noch ja sagt.
@Jon Maier: Der "Gewinn" von 95% ist irrelevant. SMS Fixkosten nahezu 100%, variable Kosten fast gleich Null. Das ist wie bei einem Kino: mit jeden Kunden macht der Betreiber fast 100% Gewinn, weil er den Film sowieso schon für die Leute laufen lässt, die im Saal hocken. Ich nehme an, dort ärgern sie sich auch nicht über den hohen Gewinn des Kinobetreibers.
Nach Ihrer Logik ist es nicht der Fehler der Anbieter, dass Sie im Ausland nicht surfen, sondern Ihrer. Ihnen ist es offenbar nicht das wert, was es dem Anbieter wert ist. (Was auch immer das bedeutet.) Natürlich sind die Entstehungskosten entscheidend, wenn ein Anbieter faire Preise machen wollte (Aber wozu?). Wenn Fairness keine Rolle spielt, ist selbstverständlich alles in Ordnung.
voellig in Ordnung? bei einem Gewinn von 95%? das muessen sie mir mal erklaeren. dem kunden blieb bis vor kurzem gar keine andere moeglichkeit zur kurzmitteilungskommunikation. da kann man kaum von "was es dem kunden wert ist" reden. am Anfang war es ja sogar noch teurer.. den horrenden auslandssurfkosten stimme ich hingegen zu.
Ja, sollen sie doch heulen die Telcos. Jahrelang haben sie uns abgezockt (und tun es noch immer). Sie gestalten ihre Preispläne so, dass sie gut verdienen. @Orange: 1 GB Daten, wer braucht das schon, ausser er lädt unterwegs andauernd Film und Musik herunter? Antworten
Hier in den Kommentaren wird mal wieder "Abzocke" inflationär benutzt.
Die Anbieter offerieren einen Service, den man nutzen kann oder nicht. Es gibt alternativen wie Whatsup, Email, Chat-Programme oder schlicht Anrufen.
Liebe Schreiber: Bank-CEOs, sie Millionen verdienen während ihr Finanzinstitut Verluste macht, DAS ist Abzocke. Aber doch kein SMS für 10 Rappen.
Antworten
Herr Hess, so einen Kommentar kann eigentlich nur jemand abgeben, der für ein Telekommunikationsunternehmen arbeitet...
Die SMS-Kosten sind einfach viel zu hoch für die paar Daten, die da zugestellt werden. Und nur weil das lange Zeit so toleriert wurde, heisst das halt noch nicht, dass es für ewig so weiter geht.
Es ist lustig und traurig, wenn eine Abzockerindustrie trauert, weil ein Dienst, für den sie Jahrezehnte lang Fantasiepreise verlangt hat, langsam aber sicher technisch überholt wird. Aber keine Sorge: Es gibt noch viele Abzockmöglichkeiten, manche davon wachsen sogar: Datenübertragung (1 CHF/MB, haha), Roaming, Telefonie im Ausland und natürlich stillschweigende Vertragsverlängerung ohne Prämie. Antworten
Ich benutze regelmässig WhatsApp. Habe innerhalb von 2 Monaten total 23'000 Nachrichten gesendet und empfangen und sage und schreibe 16 MB verbraucht. Kann sich jeder selbst ausrechnen, wie teuer die Rechnung geworden wäre, wenn ich SMS versandt hätte... Antworten
@Wyss: Ich denke solche Individuen nennt man Spammer. Eine Plage der Neuzeit.
Das wären dann ca. 380 Nachrichten pro Tag. Jedem das seine, aber haben sie keine anderen Hobbys?
Finde es ein Riesen Witz das sich die Telekommunikation Firmen über die gratis SMS Beschwerden. Die Firmen machen Ihre grosse Kohle mit den überteuerten Abos. Schon sied über einem Jahr kann man gratis SMS via (WHATS UP) versenden und auch via (VIBER und SKYPE) auch gratis telefonieren. Den Firmen wie Swisscom, Sunrise und Orange geht es hervorragend. Antworten
wir, die Schweiz sind doch ein viel zu kleines Land um einen wirklichen freien Markt gerecht zu werden, dies wissen doch auch die PolitikerInnen und schmieren uns nur Honig ums Maul, damit sie gewählt werden. Die Realität zeigt doch eindeutig, dass ein konkurenzierender Markt in der Schweiz gar nicht funktioniert. Wir sind doch auch schlechte KonsumentInnen die sich nicht wehren, dafür bezahlen! Antworten
Das wahre Problem ist, dass der Zugang zum Internet nicht wirklich frei ist. Als Telecom-Anbieter hat man eine Konzession vom BR (IMHO), der will ja auch verdienen, und der Zugang führt dann halt über die Kabel des entsprechenden Unternehmens wie Sunrise, Swisscom und Orange. Als Kunde muss man einen dieser Zugänge nehmen, ohne die kein Zugang ins Internet/keine Telefonie. Nehmen Sie das Funkgerät Antworten
Über Jahre wurden die Kunden gemolken und nun das grosse Wehklagen. Eigentlich müsste jeder Mobilfunkanbieter rückwirkend Gutschriften ausstellen. Eine Frechheit, dass sich Swisscom + Co. überhaupt wagen dazu zu äussern. Das zeigt halt schon, dass wir denen völlig ausgeliefert sind. Antworten
Das ist doch keine Abzocke! Wer will denn jedes Jahr ein neues Telefon, und zwar möglichst billig oder gar gratis? Irgendwoher muss das Geld für diese extremen Preisreduktionen bei den Telefonen ja kommen. Die einzige wirkliche Abzocke sind die Roaming-Gebühren. Antworten
Meinen Sie denn die schenken uns die Handys? Nur weil es anfangs billiger scheint verdienen DIE immer noch genug an den Handys... Der Einkaufspreis ist ja auch nicht = Verkaufspreis.... Und 12 oder 24 Monate Aboverlängerung bringt denen genug Kohle....
Logisch ist die operative Gewinnmarge pro SMS sehr hoch. Das hat aber weniger mit Abzocke zu tun, als vielmehr damit, dass die variablen Kosten gleich Null sind und dem gegenüber fast ausschliesslich Fixkosten (Netz) anfallen. Mobile-Telefonie ist ja auch nicht gratis, obwohl ein Anruf auch nur wenige direkte Kosten (Strom) verursacht. Über die Höhe der Tarife kann man natürlich diskutieren. Antworten
"Programme wie What's App sind Nischenanwendungen" meint die Swisscom-Sprecherin. Haarsträubend, wie man in diesem Konzern offenbar die Augen vor den technologischen Entwicklungen verschliesst. In Wahrheit sind Programm wie What's App DIE Sensation, und in 1-2 Jahren wird die klassische SMS tot sein. Swisscom würde es wie einst Nokia ergehen, aber zum Glück hat man ja das Abzocker-Oligopol... Antworten
Seit über 10 Jahren werden wir abgezockt mit SMS Preisen von 10 Rappen pro SMS. Und kaum tut sich mal was im Markt, drohen uns die Telekombuden schon mit Preiserhöhungen. Letzte Weichnachten wurden zum Beispiel 74 Millionen SMS versandt, macht à 10 Rappen, Einnahmen von 7,4 Millionen Franken. Reicht das nicht mehr? Hättet Ihr gerne 20 Rappen? Einfach Preise erhöhen, wir können uns eh nicht wehren Antworten
Ehrlich gesagt es wird überall Abgezockt wo es nur geht, entweder wird nicht richtig deklariert (Kassensturz) nicht mit saubere vorgehweise. Die Telefongesellschaften sind schon teuer genug gegen dem Ausland! und der mit den Löhnen sollten Sie nicht bringen, den zum Beispiel hat Deutschland mehr Feiertage, und somit ist der Lohn, ausgeglichen, Da sollte der Preisüberwacher nach dem Rechten sehen Antworten
Vorallem gilt das Kriterium hohe Löhne nicht vollends wenn ich denn den Helpdesk anrufe und dieser sich in Berlin befindet....
Die Telekomfirmen sind sich dessen schon länger bewusst, schliesslich pushen sie ja Smartphones mit hohen Subventionen. Das gute daran für die Telekomgesellschaft ist, dass jeder mit einem Smartphone ein deutlich teureres Datenabo abschliessen muss und zudem auch noch die Umsätze mit Daten steigen. Der Ausfall bei den SMS wird dadurch kompensiert, teils überkompensiert. Antworten
Diese Kommunikations-Art wie oben genannt, bedingt ein Daten-Volumen oder ein Abo das zum Beispiel 1 GB Volumen enthält. Frage mich nur, ob beim bestehen einer solchen Option das SMS schreiben mit beschränkter Zeichen-Anzahl überhaupt noch Sinn macht. Wer ein SmartPhone besitzt und eine Daten-Volumen im Abo hat wird Mehrheitlich über Email, Google+,FB oder twitter komunizieren. Antworten
Oder über WhatsApp, welches auf fast allen Smartphones (iPhone, Andriod, Blackberry, etc) funktioniert und ebenfalls kein Zeichenlimit hat und auch das versenden von Bildern oder Ton erlaubt.
Das wir seit Jahren abgezockt werden, ist unserem ehemaligen BR Leuenberger und seinem Bakom zu verdanken. Die Preise sind bei uns viel zu hoch, für ein Standardabo bekomme ich im Ausland alles zur Flatrate, teilweise sogar mit Festnetztelefonie und TV. Die Swisscom ist im Ausland nie überlebensfähig, ausser hier, da sind wir aber selber schuld, wir sollten auch mal gegen diese demonstrieren. Antworten
Die Telecom Firmen werden einfach die Paketpreise erhöhen. Besonders iPhone Käufer scheinen sehr emotional und nicht ökonomisch zu rechnen. Wie sonst ist zu erklären, dass sie Verträge für 12 bis 24 Monate abschliessen, welche 125.-/Monat kosten. Die 3 Telcos betreiben nichts anderes als ein Oligopol. Wer das nicht checkt ist blind... Antworten
Orange, Swisscom und Sunrise haben Jahrelang genug verdient. Auch mit SMS die ihnen so gut wie keinen Rappen/Aufwand kosten.. Ausserdem musste man als iPhone-Besitzer damals wie heute das Abo anpassen (Surf Tarife) die dem Kunden pro/Monat einiges dazu kosten... auch wenn man die Daten nicht ausschöpft.... Wir wurden genug abgezockt. Die Milchkuh (Kunde) gibt weniger Milch :)) und der Bauer weint Antworten
@D. Mettler...das stimmt nicht ganz. Das iOS 5 kann auch auf ältere Modelle, wie iPhone 3GS oder 4 installieren werden und somit hat man die Möglichkeit, Dienste wie iMessage zu nutzen. iMessage prüft sofort, ob der Empfänger eine iMessage oder eine normale SMS bekommt. Das sieht man daran, dass die über iMessage gesendeten SMS nun nicht mehr grün, sondern hellblau sind.
Ein grosses Lob an Apple, das mit diesem Dienst eine schlagfertige Waffe gegen die Telekommunikationsanbieter zur Verfügung stellt. Es ist an sich schon ein Skandal, dass wir hier geschätzt 40 Mal mehr für eine Kurznachricht bezahlen, als sie effektiv kostet. Eigentlich erstaunlich, dass nicht schon längst alle, die die Möglichkeit haben, ihre Nachrichten via What's App versenden. Antworten
@Thomas Tschan: Diese Apps sind oftmals nicht mal kostenpflichtig, kaufen muss man sie also nicht.
Wenn sie mal über den Tellerrand schauen und ein iPhone mit anderen Systemen vergleichen, sehen sie die Dinge vielleicht auch nüchtern.
Meine Freundin hört oft den Spruch: "Das geht bei mir, weil ich Android habe, du hast leider ein DRM-OS, sorry" ;-)
Och bitte, nicht schon wieder diese leidigen Anschuldigungen gegenüber Apple. Apple es gewagt hat, den Dienst unmittelbar als Teil der Betriebssoftware zu integrieren. Wer kein iPhone hat, hat dann immer noch die Möglichkeit, eine entsprechende Applikation zu kaufen, aber das tun offenbar noch nicht zu viele. @Steiner + Bachmann: Kommentar lesen, dann denken, dann meckern.
Warum bitte schön verdient Apple ein Lob für einen Dienstleistung welche seit Jahren in Form von WhatsApp existiert?
Vorallem weil WhatsApp auch das kostenlose verschicken von Nachrichten von iPhone auf Andriod, Blackberry, etc erlaubt.
iMessage ist dagegen ein schlechter Witz. Vor allem weil man nicht mal sieht, ob das Gegenüber wohl nun eine Gratisnachricht erhält oder nicht.
@Thomas Tschan: Und was hat Apple genau mit diesen Apps zu tun?
Da können sie auch Google danken, für Android Systeme gibt es diese Apps auch.
Ich habe das Gefühl noch nie war das Technik-Verständnis so klein wie in der heutigen Zeit.
Und irgendwann beklagt man sich dann wieder, dass man von Konzernen abgezockt wird....
Hallo, mir scheint Sie wissen nicht was Sie schreiben, eines der grössten Abzocker-Unternehmen ist ja wohl Apple. Apps, Musik, Händlerabgaben, Benutzungsgebühen, überteuerte Handys, Ausbeutung in Chinesischen Produktionsfirmen usw.
SMS sind sowieso eine riesige Abzocke. Bei Swisscom sind die Produktionskosten pro SMS bei 3.5 Rappen, die Gewinnspanne kann sich jeder selber ausrechnen. Schlussendlich ist jeder Smartphoneuser doof, der keine Dienste wie Whatsapp, Viber, Skype oder so benutzt. Bei jeden vernünftigen Smartphone sind diese Apps kostenlos verfügbar und der Datentraffic kostet kaum was, im WLAN schon gar nicht. Antworten
Haben Sie eine Quelle für die Angabe von 3.5 Rappen Produktionskosten pro SMS? Diese Zahl ist viel zu hoch. Swisscom dürfte eine einzelne SMS weit weniger als 1 Rappen kosten, der im Artikel erwähnte Preis von einem halben Rappen könnte etwa hinkommen.
Dank den Smartphones haben dafür viel mehr Kunden ein Abo mit Internet, aber davon sagen die Anbieter nichts. Ich bezahle lieber 20.- im Monat für Internet als für SMS. Aber dort ist die Gewinnmarge wahrscheinlich nicht 3000%, wie bei den SMS. Schon klar, dass das den Telecom-Anbietern nicht passt. Antworten
Die Telecomfirmen zocken in der Schweiz die Kunden ab und jetzt wo das Abzockergeschäft mit den SMS einzubrechen scheint, wollen sie die Preise erhöhen. Ein Skandal, der nur funktioniert, weil kein Wettbewerb, sondern ein Oligopol herrscht. Aber es scheint mir so, und zwar nicht nur bei der Telekom, dass die Schweizer erst glücklich sind, kenn sie masslos abgezockt werden. Antworten
Sie haben recht, aber beachten Sie, dass 1. die Kunde auch Schuld sind weil sie viel zu selten / langsam den Anbieter wechseln 2. die Linken die Swisscom viel zu lange geschützt haben und sie jetzt markbeherrschend ist 3. man das Netz hätte staatlich aufbauen sollen und sich die Anbieter darauf einmieten lassen. Dafür dann aber 100% freier Markt unter den Anbietern.
Das ist eben das kleine Etwas, was in diesem Artikel nicht vorkommt aber ausschlaggebend ist. Entweder man wird via SMS oder den überhöhten Datentransfer-Tarifen ausgenommen, Hans wie Heiri. Schweiz die letzte Hochpreisinsel in mitten Europas... toll.
Meine Güte, SMS sind einige wenige KB gross, da müssen sie schon Tausende verschicken, dass das ins Gewicht fällt. Wenn Sie im Ausland sind, dann haben Sie die Möglichkeit Datenroaming zu unterbinden. Sie machen hier einen Sturm in Wasserglas.
@Hans Huber Ich glaube eher Ihre Bemerkung ist überflüssig...Es gibt sehrwohl Smartphone Nutzer ohne Daten Abo. Diese haben meist kein Iphone sondern ein Betriebssystem mit ganz vielen Offline Programmen. Da muss man nicht für jede Abfrage ins Netz. Der Rest macht man dann über Wlan. Es gibt nicht nur Newsjunkies mit Smartphones.
Warum überflüssig wenn etwas suggeriert wird das so pauschal nicht korrekt ist
Kommt darauf an... Wenn Sie in einem freien WLAN (public oder zu Hause) surfen, entstehen keine zusätzliche Kosten. Sende Sie Daten via 3G-Netz haben Sie in der Regel ein gewisses Datenvolumen / Monat, wofür Sie bezahlen. Jedoch können Sie sehr, sehr, sehr viele SMS schreiben, bis das Datenlimit überschritten wird.
WENN jemand ein Smartphone kauft, DANN hat diese Person auch garantiert Daten integriert im Paket.
Ansonsten macht es keinen Sinn ein Smartphone zu kaufen, denn es ist dann wie ein auf 100km/h plombierter Ferrari welches sein volles Potential nicht ausschöpfen kann.
Von dem her finde ich Ihre Bemerkung überflüssig...
Telekommunikation gehört nicht in die Hand von Unternehmen! Fehlende Sicherheit, fehlende Zuverlässigkeit und fehlende Nachhaltigkeit sind die Folge. Genau so bei der Gesundheitsversorgung, dem öffentlichen Verkehr und Versicherungen.
Bei nicht-passwortgeschütztem WLAN ist die Verbindung umsonst.
hoffentlich wird es nicht noch teuerer, bezahle heute schon einiges mehr als ich z.B. in England zahlen würde für was ich es benütze! dort kriegt man auch bei prepaid Angeboten, Super Angebote für gratis SMS! Schade gibts das in der Schweiz nicht!! Leider Antworten
Falsch! iMessage überprüft immer, ob der Empfänger gerade eine iMessage empfangen kann oder nicht. Wenn nicht, wird automatisch eine sms (statt iMessage) verschickt.
Aber... aber... aber Swisscom hat doch gesagt, dass das iPhone das beste Mobiltelefon sei! Da sag ich mal in bestern Nelson-Muntz-Manier: Ha-Ha! Btw. in meinem Bekanntenkreis verwenden wir schon seit Ewigkeiten Jabber (XMPP). Das laeuft quasi ueberall, vom Handy bis zum PC undoder Mac. Antworten
"Nischenanwendung" ist reichlich untertrieben - von meinen 300 Kontakten haben über 170 WhatsApp - mehr als die Hälfte also. Und ich versende 99% der Nachrichten auf diesem Weg. Die SMS Umsätze müssten eigentlich in den letzten 2 Jahren regelrecht eingebrochen sein.
"Der mit Abstand grösste Nachteil von Gratis-SMS-Diensten ist aber der Umstand, dass man sie nur mit bestimmten Benutzergruppen verwenden kann. Nicht jeder kann eine Whatsapp-Nachricht empfangen; nicht jeder besitzt ein iPhone" - Wie im Artikel erwähnt: das iPhone merkt ja selber ob es einem anderen iPhone schreibt und schaltet automatisch auf gratis... somit kein Nachteil! Antworten
Die Kommunikationskosten sind in der Schweiz nach wie vor um ein vielfaches höher als im benachbarten Ausland. Einen kleinen Umsatzeinbruch bei gleichbleibenden Preisen wird keine der drei grossen Firmen weh tun und höchstens die Dividende der Aktionäre und die Boni der Bosse schmälern. Dafür werden Smartphones für einen grösseren Teil der Bevölkerung interessant (Internet statt SMS) Antworten
Ja genau....oder lieber eine Stumme im Bett als eine Taube auf dem Dach :-)
So ist es! Technisch ist es ja schon lange Unsinn, drei "Dienste" zu unterscheiden: Sprache, SMS und Internet, weil Internet sowieso alles abdecken kann; es ist also nur eine Frage der Zeit bis Sprache und SMS als einzelne "Dienste" verschwinden werden. Aber solange das noch nicht ist kann man ja noch kassieren...
Die Kunden wurden jahrelang mit überhöhten Preisen für SMS abgezockt. Ist längst überfällig, dass hier Bewegung rein kommt! Als nächstes sind die Roaminggebühren fällig - v.a. Datentransfer im Ausland. Es soll mir mal einer erklären, wie sich CHF 15.40 pro 1 MB Daten rechtfertigen lassen. Ich bin gespannt... Antworten
Gründen sie ein Telekommunikationsunternehmen und verrechnen sie mir 1 Rp. pro SMS. Auf ein gutes Geschäft und Gelingen! Überlegen sie sich selbst wie realistisch dieser Professor die Kosten schätzt. Das funktioniert einzig wenn er die Kundenbetreuungs- und Infrastrukturkosten komplett auf den Bereich Mobiltelefonie etc. abwälzt.
Whats App oder Viber lassen sich übrigens auch auf anderen Smartphones (Android) installieren und nutzen, und das erst noch kostenlos!
Wenn möglich sollte man sowieso auf SMS verzichten. Rechnet man den Preis eines SMS anhand der Daten die Übertragen werden, so kostet 1 MByte SMS mehrere Hundert Franken. (1 SMS := 1120 Bit, bei 10 Rappen pro SMS: ~714 Franken pro MByte SMS) Antworten
Ach was, in der Schweiz sind alle Dienste ohnehin hoffnungslos überteuert (Swiss.com Liberty primo 70 Rappen pro Anruf, das glaubt jemand im Ausland keiner!) und jeder weiss, dass alle Angebote im Preis sinken müssen/werden.
In einigen Jahren wird Smartphone-Internet viel billiger sein und Gratis-SMS werden unter verschiedenen Produkten und Anbietern ausgetauscht werden können..
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Wenn ich mir um ein Schweizer Unternehmen keine sorgen mache, dann um die Swisscom. Die baden dermassen in Geld, die wissen ja kaum noch wohin damit. Ich hätte da schon noch ein paar Ideen:
- faire Roaming Preise
- Abrechnung im Sekundentak (so wie früher)
- weniger heuchlerische, ganzseitige Inserate in Sonntagspresse, die tolle Angebote anpreisen, die gar keine sind.
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"Whatsapp" ist nur ein Anbieter und dazu noch kostenpflichtig.
Programme wie "Pingchat" gibt es Plattformübergreifend (für Android, iOS und Blackberry). Es ist also nicht ein iPhone "Problem", nur macht es Apple allen Anwendern mit der neuen Lösung besonders einfach. Ich hoffe, die Kunden sind die SMS-Abzocke leid und springen auf den Pingchat/Whatsapp-Zug vermehrt auf.
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Das geniale an WhatsApp und iMessage im Gegensatz zu Ping (soweit ich informiert bin) ist, dass die bestehende Telefonnummer (bei iMessage wahlweise auch eMail) verwendet wird. Somit gibt es keine lästige separate Kontaktliste (wie bei Skype, Facebook und co) wo man Leute hinzufügen muss. Zudem is WhatsApp seit dem iOS 5 Release auf dem iPhone auch gratis ;) zuvor kostete es einmalig einen Franken

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