Griechenland leiht sich erfolgreich Geld
Aktualisiert am 13.07.2010 5 Kommentare
Dieser Erfolg könnte der griechischen Politik helfen, wieder Tritt zu fassen: Ministerium in Athen.
Artikel zum Thema
In seiner ersten Auktion seit der Etablierung des europäischen Rettungsschirms lieh sich das Land für 26 Wochen 1,625 Milliarden Euro zu einem Zinssatz von 4,65 Prozent. Die Nachfrage überstieg das Angebot um das 3,64-fache. Analysten bezeichneten das Ergebnis der Auktion als einen kleinen Schritt hin zu mehr Glaubwürdigkeit. Griechische Bankaktion legten deshalb deutlich zu, der Euro zog leicht an.
Bei der letzten Auktion Mitte April hatte die Nachfrage das Angebot noch um das 7,67-fache überstiegen. Der Zinssatz lag damals bei 4,55 Prozent. «Man darf zwar nicht vergessen, dass diese Papiere noch voll vom Rettungsschirm gedeckt sind», sagte LBBW-Rentenstratege Jens-Oliver Niklasch. «Und wir wissen auch nicht, wer letzten Endes die Anleihen gekauft hat - es wurde ja darüber spekuliert, dass vor allem griechische Banken zugreifen würden - aber es ist ein weiterer Schritt hin zu mehr Glaubwürdigkeit.»
«Die Versteigerung zeigt, dass Griechenland noch dazu in der Lage ist, Geld am Markt zu bekommen», sagte auch Commerzbank-Stratege David Schnautz. «Auch wenn der Zinssatz relativ hoch ist, die Nachfrage ist da und das ist einfach ein wichtiges Signal.» Die erfolgreiche Versteigerung habe auch die Unsicherheit durch die Herunterstufung Portugals durch die Ratingagentur Moody's mehr als wettgemacht. «Auf die Griechenland-Emission haben einfach alle Anleger geschaut», sagte Schnautz. (sam/sda)
Erstellt: 13.07.2010, 12:42 Uhr
Kommentar schreiben
5 Kommentare
Die Anleihe ist voll durch den Rettungsschirm gedeckt. Das heisst schlussendlich ist es eine Anleihe der EU, die diese Anleihe garantiert. Dafür scheint mir der Zins von 4.65 % sehr hoch, ich frage mich, was müsste Griechenland bezahlen, wenn die Garantien durch die EU nicht da wären ?? Antworten
Wirtschaft
- 20:38Novartis-Präsident Vasella kritisiert die Einwanderungspolitik
- 16:29Swisscom-Chef: «Den Meisten sind Roaming-Gebühren egal»
- 13:17So günstig zum Eigenheim wie nie
- 26.05.2012Bund prüft Abschottung des Schweizer Kapitalmarkts
- 26.05.2012Das sind die demokratischsten Firmen der Schweiz
- 26.05.2012UBS verliert bis zu 30 Millionen Dollar bei Facebook-Börsengang
Wirtschaft
- 20:38Novartis-Präsident Vasella kritisiert die Einwanderungspolitik
- 16:29Swisscom-Chef: «Den Meisten sind Roaming-Gebühren egal»
- 13:17So günstig zum Eigenheim wie nie
- 26.05.2012Bund prüft Abschottung des Schweizer Kapitalmarkts
- 26.05.2012Das sind die demokratischsten Firmen der Schweiz
- 26.05.2012UBS verliert bis zu 30 Millionen Dollar bei Facebook-Börsengang
Meistgelesen in der Rubrik Wirtschaft
- 1Swisscom-Chef: «Den Meisten sind Roaming-Gebühren egal»
- 2Novartis-Präsident Vasella kritisiert die Einwanderungspolitik
- 3So günstig zum Eigenheim wie nie
- 4Bund prüft Abschottung des Schweizer Kapitalmarkts
- 5Das sind die demokratischsten Firmen der Schweiz
- 6UBS verliert bis zu 30 Millionen Dollar bei Facebook-Börsengang
Internet auf dem Fernsehen: Der Trend geht klar in diese Richtung. Werden Sie sich einen Smart TV kaufen?
Ja, auf jeden Fall
Nein, interessiert mich nicht
Erst wenn die Geräte billiger geworden sind
Ich habe schon einen
3308 Stimmen












































































