Wirtschaft
Grosse Überraschung am US-Arbeitsmarkt
Aktualisiert am 03.02.2012 29 Kommentare
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- Weitere Lichtblicke am US-Jobmarkt
- Weniger offene Stellen in der Finanzbranche
- US-Arbeitsmarkt hellt sich stark auf
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Die Arbeitslosenquote in den USA ist kräftig gesunken. Es gibt die Hoffnung, dass die weltgrösste Volkswirtschaft mehr Fahrt aufnimmt. Die Arbeitslosenquote beträgt aber immer noch 8,3 Prozent.
Die Zahl der Beschäftigten ausserhalb der Landwirtschaft stieg um 243'000 und damit so stark wie seit April nicht mehr. Das ist deutlich mehr, als Analysten erwartet hatten. Die Arbeitslosenquote fiel damit im Januar auf 8,3 von 8,5 Prozent und damit auf die niedrigste Rate seit Februar 2009, wie das Arbeitsministerium am Freitag in Washington mitteilte.
«Jobless recovery»
In der Finanzkrise hatte sich die Arbeitslosenquote in den USA rasch auf etwa zehn Prozent verdoppelt. Rund neun Millionen Jobs gingen verloren, gut 19 Millionen Amerikaner sind arbeitslos oder gelten als unterbeschäftigt. Seitdem kommt der Arbeitsmarkt kaum voran, während viele Firmen wieder dicke Gewinne machen.
Experten sprechen von «jobless recovery» – die Wirtschaft erholt sich, ohne viel Stellen zu schaffen. Das hat auch Staatschef Barack Obama auf den Plan gerufen, der den Arbeitsmarkt bis zur Präsidentenwahl im November unbedingt ankurbeln will. Denn seine republikanischen Herausforderer machen ihn für die wirtschaftlichen Probleme verantwortlich.
Private Firmen verantwortlich
Für den Aufbau neuer Stellen sorgten zum Jahresanfang erneut nur private Firmen, sie schufen 257'000 Jobs. Der Staat hingegen baute per Saldo 14'000 Stellen ab, es war allerdings der kleinste Rückgang seit September. Zudem entstanden in Unternehmen im November und Dezember 60'000 Arbeitsplätze mehr als ursprünglich gemeldet.
Auch die US-Notenbank Fed dürfte die Daten positiv aufgenommen haben. Fed-Chef Ben Bernanke bekräftigte erst am Donnerstag bei einer Parlamentsanhörung, dass ihm die Erholung der US-Wirtschaft und der Rückgang der Arbeitslosigkeit nicht schnell genug gehen.
Hinweise auf konkrete Gegenmassnahmen der Fed gab er nicht. Die Zentralbank kündigte jüngst an, den Leitzins bis mindestens Ende 2014 nahe null Prozent zu halten. Zudem liess Bernanke die Tür für geldpolitische Schritte wie weitere Wertpapierkäufe (QE3) offen. Nach den überraschend guten Arbeitsmarktdaten erwarten einige Experten, dass die Notenbank nun vorerst abwartet. (kpn/sda)
Erstellt: 03.02.2012, 15:43 Uhr
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29 Kommentare
Über 1.2 Millonen Menschen fielen aus der Statistik und haben keinen Job. Die Anzahl derjenigen, die als "nicht in der arbeitenden Bevölkerung" gezählt werden ist so hoch wie seit 30 Jahren nicht mehr. Die geschaffenen Jobs sind überwiegend (113000) im Tieflohnbereich und die wegfallenden Jobs aus dem Weihnachtsgeschäft sind noch nicht gezählt. Es lohnt sich weiter als nur die Schlagzeile zu lesen Antworten
"Grosse Ueberraschung am Arbeitsmarkt"
US 243,000 neue Arbetisstellen geschaffen; Arbeitslosenquote sinkt auf 8,3%!!
...1,2 Millionen Arbeitssuchende fallen aus der Statistik
...nur noch 63.7% der 16 Jahre + der Bevoelkerung arbeitet
...ein 30 Jahre Tief
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